Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 26

Versorgung der Ehefrau nach dem Ableben?

Erstellt von guenny, 28.04.2006, 07:39 Uhr · 25 Antworten · 3.121 Aufrufe

  1. #1
    guenny
    Avatar von guenny

    Versorgung der Ehefrau nach dem Ableben?

    Hallo,
    bei mir ist folgende Frage aufgetaucht:
    Meine Mia spricht plötzlich davon, dass sie gerne von mir, unabhängig von eigenem Einkommen, einen kleinen monatlichen Betrag auf ihr Konto in LOS hätte, so "zum Sparen für später". Zunächst bin ich nicht weiter drauf eingegangen, hab's einfach mal abgewimmelt. Aber sie bleibt hartnäckig. Um die Größenordnung geht's nicht, das vorneweg, sie spricht von 3000-5000 THB im Monat.

    *** An alle Habsgleichgewusstbesserwisser: es geht nicht um die übliche THAI/Farang-Abzocke! ***

    Jetzt hab ich sie dann doch mal gefragt, was das ganze soll. Da hat sie rausgerückt mit der Sprache:
    Sie habe Angst, wenn ich sterbe, dass sie dann mittellos dasteht, wie eine sehr entfernte Verwandte, die sich Anfang des Jahres in LOS an sie gewandt hat, ob sie bzw. ich nicht helfen könne.
    Dazu die Geschichte, die für mich sehr glaubwürdig klingt:
    Die Frau ist zu ihr gekommen und hat ihr erzählt, sie war in Deutschland mit einem Deutschen verheiratet, der Mann wesentlich älter als sie, die Ehe hat ungefähr drei Jahre gedauert, dann ist der Mann plötzlich verstorben.
    Die Kinder des MAnnes aus früherer Ehe waren sewhr hilfsbereit, haben Sie gebeten was zu unterschreiben, ihr ein Ticket gekauft und sie - anders kann mans ka nicht nennen, nach LOS abgeschoben.
    Der Mann hatte ja natürlich Geld auf der Bank, das ist weg, Rente bekommt sie wohl keine oder nur minimal und ein Einreisevisum nach Deutschland zum Regeln der Angelegenheiten bekommt sie von der Botschaft(!) auch nicht (Ablehnungsschreiben habe ich gesehen, m.E. sehr fadenscheinig das Ganze, "sie kanns ja von LOS aus regeln lassen, per Anwalt).

    Jetzt zu meiner Frage, es gibt hier - wie ich auch - sicher noch mehr Member, die eine viel jüngere Frau aus LOS geheiratet haben.
    Treffen kann's ja jeden mal, unabhängig vom ALter, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch mit zunehmendem Alter immer größer. Was habt ihr getan, um eure Frauen nach eurem evtl. möglichen plötzlichen Ableben abzusichern, wie regelt ihr das mit der bereits vorhandenen erbberechtigten Verwandtschaft aus früheren Ehen etc.?
    Und das mal abgesehen vom formalen Testament, also inhaltlich auch.
    Als ich das mit dem Testament z.B. ansprach sagte sie ja, das versteht sie ja, aber dann bekommt sie von irgendjemand ein Schreiben vorgelegt, so was "halb"amtliches, muss halt sein und so, sie verstehts nicht richtig, unterschreibt und schon ist es passiert.
    Also, postet mal eure Erfahrungen dazu,
    Günny

  2.  
    Anzeige
  3. #2
    Avatar von tira

    Registriert seit
    16.08.2002
    Beiträge
    17.260

    Re: Versorgung der Ehefrau nach dem Ableben?

    moin günny,

    ja, da wird sich jeder schon x gedanken drum gemacht respektive dann was geregelt haben.

    meine massgabe, ein testament habe ich noch nicht, somit gesetzliche erbfolge in d, sie kassiert die hälfte
    die andere müssen sich meine kiddies aufteilen. eine gute bekannte thai spricht/liest perfekt d,
    meine frau weiss, dass sie sich ggf. an diese wenden kann.
    in thailand habe ich meiner frau ein haus gesponsert, indem sie ggf. dann auch leben kann.

    gruss

  4. #3
    Avatar von Yala

    Registriert seit
    28.01.2002
    Beiträge
    2.688

    Re: Versorgung der Ehefrau nach dem Ableben?

    @Günny

    Kostengünstig eine Risikolebensversicherung abschliessen, der Begünstigte ist die Ehefrau.

    Der Ehefrau einbläuen das diese Summe ausschließlich für Sie bestimmt ist, die LV-Gesellschaft zahlt nur an den Begünstigten.

  5. #4
    Avatar von LaoFallang

    Registriert seit
    13.01.2006
    Beiträge
    73

    Re: Versorgung der Ehefrau nach dem Ableben?

    Da wurde jemand aber gehörig über den Tisch gezogen.
    1. hat die Ehefrau nach 1 Jahr Anspruch auf Witwenrente. Der Betrag wird zwar gekürzt, weil der Lebensunterhalt in TH wesentlich geringer als in D ist, dürfte aber immer nach mehr als ausreichend für TH-Verhältnisse sein. Da müsste sie sich drum kümmern und einen Antrag bei der BfA stellen. Das kann ihr auch keiner streitig machen bzw. diese Forderung kann sie nicht an die Kinder abtreten, wobei wir zu Punkt 2 kämen. Nämlich daß das, was sie da unterschrieben hat, wahrscheinlich eine Verzichtserklärung auf ihr Erbe war. Denn rechtmäßig, nach der gesetzlichen Erbfolge, stehen ihr 50% zu. Wenn dem so gewesen wäre, sie also auf ihr Erbe verzichtet hat, sollte man mal klären daß sowas ohne Notar überhaupt zulässig ist. Weiterhin, wenn sie belegen kann daß sie nicht verstanden hat was sie da unterschreiben sollte, kann sie dieses Dokument auch anfechten und es wird nicht rechtskräftig.
    Also alles in allem hat sie sehr gute Chancen, doch noch genügend Geld zu kriegen. Nur sowas von TH regeln zu wollen, bedarf zumindest einem guten deutschen Anwalt.

  6. #5
    Avatar von phi mee

    Registriert seit
    03.11.2004
    Beiträge
    7.504

    Re: Versorgung der Ehefrau nach dem Ableben?

    Wie Lao Fallang schon geschrieben hat ist sie wohl gehörig von der buckeligen Verwandschaft über den Tisch gezogen worden. Da kann ihr nur jemand hier in Deutschland helfen und ein deutscher Anwalt.

    Da musst du selbst entscheiden ob du dich da mit reinhängen möchtest um ihr zu helfen.


    Zu deiner Frau:

    Ich habe festgestellt, dass oft, nicht nur bei meiner Frau, das Verständnis und das Interesse fehlt an den in Deutschland oft üblichen Anlageformen und welche Absicherung tatsächlich in Ernstfall vorhanden ist.

    Es gibt viele Absicherungsmöglichkeiten, das größte Problem ist es der Frau begreiflich zu machen wie es im Ernstfall ablaufen muss.

    Die kleine Riskolebenversicherung wurde ja schon genannt. Gesetzliche Rente steht ihr ja nach einem Jahr auch anteilsmäßig zu. Dasselbe gilt für Betriebsrenten, Riester oder Bruttoentgeltumwandlung. Alle diese Anlageformen sind unabhängig vom Testament und der Erbfolge auf die Frau übertragbar.
    Ein Testament ist bei unsicheren Familienverhältnissen sicher zu empfehlen.

    Das Problem ist, wie gesagt, es der Frau verständlich zu machen.

    Meine Frau fing auch mal damit an, zusammen mit den Töchtern ein kleines Haus in Thailand kaufen zu wollen. Wir könnten ja im Urlaub auch darin wohnen. Ausserdem hätte sie dann was wenn mir was passiert oder wenn ich sie nicht mehr haben wolle.

    Ich habe keinerlei interesse an einen Hauskauf in LOS, ausserdem muss ich noch mein Häuschen hier abbezahlen. Meine Frau hat aber von Anfang an hier von mir ein Taschengeld erhalten für ihre eigene Verfügung. Das sie mittlerweile auch selber ein bisschen Geld verdient zahle ich ein Teil des Geldes nicht mehr an sie aus, sondern habe einen Sparvertag für sie abgeschlossen. Sozusagen als Taschengeld wenn sie Rentnerin ist, denn sie wird es wohl kaum schaffen eigene Rentenansprüche zu erwirtschaften.

    Das hat auch lange gedauert bis sie das verstanden hat, vor allen Dingen, dass ich zwar monatlich einzahle aber nur sie über das Geld verfügen kann. Da es für diese Anlageform auch ein Sparbuch gegeben hat bin ich nach einem Jahr mit ihr zur Sparkasse gegangen um das Sprbuch nachtragen zu lassen. Da wurden die Ölaugen groß. Natürlich fragte sie gleich ob sie was abheben kann um es der kranken Mama zu schicken.

    Da habe ich die Wahrheit ein wenig gebeugt indem ich sagte das ginge nur im äussersten Notfall, da der Sparvertag erst nach 25 Jahren fällig wird. ;-D (Puh Jing Thai ruh maak mai dii) "Besser die Thaifrau weiss nicht alles"

    Ich denke du hast viele Möglichkeiten, da was zu tun. Eine regelmäßige Einzahlung auf ein Konto in Thailand halt ich aber nicht für die sinnvollste. Je nach Bankverbindung hohe Gebühren, schlechte Anlagemöglichkeiten und keine Kontrollmöglichkeiten für dich.


    phi mee

  7. #6
    Avatar von tira

    Registriert seit
    16.08.2002
    Beiträge
    17.260

    Re: Versorgung der Ehefrau nach dem Ableben?

    Zitat Zitat von phi mee",p="340896
    ....ich die Wahrheit ein wenig gebeugt indem ich sagte das ginge nur im äussersten Notfall, da der Sparvertag erst nach 25 Jahren fällig wird. ;-D (Puh Jing Thai ruh maak mai dii) "Besser die Thaifrau weiss nicht alles" ...
    jo phi mee,

    handhabt wohl jeder anders, ich bin da eher für offenlegung und überzeugungsarbeit,
    wie gesagt ggf. ist nicht auszuschliessen, dass meine frau in dem fall nach thailand zurückkehren würde,
    wer holt dann in 25 jahre die kohle ab, die kassiert dann irgendwann x der staat. :O

    gruss

  8. #7
    Avatar von phi mee

    Registriert seit
    03.11.2004
    Beiträge
    7.504

    Re: Versorgung der Ehefrau nach dem Ableben?

    Zitat Zitat von tira",p="340903
    Zitat Zitat von phi mee",p="340896
    ....ich die Wahrheit ein wenig gebeugt indem ich sagte das ginge nur im äussersten Notfall, da der Sparvertag erst nach 25 Jahren fällig wird. ;-D (Puh Jing Thai ruh maak mai dii) "Besser die Thaifrau weiss nicht alles" ...
    jo phi mee,

    handhabt wohl jeder anders, ich bin da eher für offenlegung und überzeugungsarbeit,
    wie gesagt ggf. ist nicht auszuschliessen, dass meine frau in dem fall nach thailand zurückkehren würde,
    wer holt dann in 25 jahre die kohle ab, die kassiert dann irgendwann x der staat. :O

    gruss

    Hallo tira,

    ich habe es nicht so detailiert beschrieben. Im Grund habe ich ihr versucht begreiflich zu machen, dass die Hauptzinszahlung erst nach 25 Jahren erfolgt. (Ist wirklich Grundlage des Vertrages) Eine vorzeitige Verfügung führt also zu erheblichen Verlusten. Sollte sie nach Thailand zurückkehren wollen, kann sie jederzeit über die eingezahlte Summe, unter Verlust der Verzinsung, verfügen.

    Es ist leider bei unseren Mädels weit verbreitet, dass sobald Geld vorhanden ist immer irgendeiner aus der Familie gerade Unterstützung brauchen kann. Das Thema eigene Altervorsorge ist dagegen recht uninteressant.

    Immerhin, würde sie im Fall des Falles, das sie mich vor meinem Ableben verlässt, nicht mit völlig leeren Händen dastehen.

    Im Falle meines Ablebens, wärs sowieso erstmal einiges zu regeln bevor sie zurück könnte. Da weiss ich auch noch nicht wie ich die Abwicklung vorplanen könnte. Im Grunde bräuchte sie einen Notar oder Vermögenverwalter der alles abwickelt. Wie z. B. Haus- und Hausratverkauf. Abwicklung der verschiedenen Renten, Auszahlung Lebensversicherung und Auflösung der verschiedenen Anlagen, darunter dann auch ihr Sparkonto.

    Dann stände der lustigen Witwe in Bangkok allerdings nichts mehr im Wege.

    Hoffentlich kürzt das nicht meine Lebenserwartung, wenn sie wirklich erstmal komplett durchblickt. Ich glaube ich habe ihr gegenbüber schonmal erwähnt, dass das nur funktioniert wenn ich eines natürlichen Todes sterbe. ;-D


    phi mee

  9. #8
    Thai-Robert
    Avatar von Thai-Robert

    Re: Versorgung der Ehefrau nach dem Ableben?

    Mann ohh Mann .... Du bist gemein
    In Deinem Alter muss Sie ja noch sehr lange warten !
    Ich glaube ich habe ihr gegenbüber schonmal erwähnt, dass das nur funktioniert wenn ich eines natürlichen Todes sterbe.

  10. #9
    Avatar von Tschaang-Frank

    Registriert seit
    26.05.2004
    Beiträge
    4.213

    Re: Versorgung der Ehefrau nach dem Ableben?

    Grundsaetzlich ja nicht dumm seine Frau abzusichern!
    Ich wuerde auch, wie Yala schon erwaehnt, eine Risiko LV nehmen ( je nach Alter und Laufzeit ) fuer ne 100.000,- ca. 20 Euro p.M
    Und wenn es der geldbeutel zulaesst vielleicht noch 50-100 Euro in einen Fondssparplan. Beguenstigte natuerlich in beiden Faellen die Ehefrau.

  11. #10
    Avatar von phi mee

    Registriert seit
    03.11.2004
    Beiträge
    7.504

    Re: Versorgung der Ehefrau nach dem Ableben?

    Zitat Zitat von Thai-Robert",p="340915
    Mann ohh Mann .... Du bist gemein
    In Deinem Alter muss Sie ja noch sehr lange warten !
    Na dann bleibt am Ende auch noch was für die Töchterchen übrig die dann von der Mama beerbt werden.


    phi mee

Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Änderung des Namens im Pass der Ehefrau .. nach der Heirat
    Von rickyjames im Forum Ehe & Familie
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 20.03.12, 07:28
  2. Antworten: 62
    Letzter Beitrag: 31.12.11, 07:31
  3. Stoma-Versorgung in Thailand
    Von lungdidi im Forum Treffpunkt
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 22.08.11, 05:05
  4. Reimmigration der Ehefrau nach Thailand
    Von Peter Sreedaen im Forum Behörden & Papiere
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 26.09.08, 15:10
  5. Mit Ehefrau und Kind in Urlaub nach D
    Von Dr. Locker im Forum Behörden & Papiere
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 17.05.05, 11:12