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Versicherungsschutz für schwangere Thailänderin in Deutschland

Erstellt von dan99, 06.11.2019, 23:49 Uhr · 51 Antworten · 1.255 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von dan99

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    Exclamation Versicherungsschutz für schwangere Thailänderin in Deutschland

    Hallo zusammen,

    dies ist mein erster Post in diesem Forum, ich habe mich angemeldet da ich Eure Hilfe benötige.

    Meine Thai-Freundin ist schwanger und wir möchten unser Kind in D entbinden.
    Schwangerschaft wurde hierzulande attestiert, Vaterschaft anerkannt, Freundin ist ausgereist und wird nun mit Visum zur Personensorge des ungeborenen Kindes wieder einreisen.

    Folgendes Problem haben wir nun:
    Die Auslandsreisekrankenversicherung übernimmt keine Kosten, welche durch Schwangerschaft und Entbindung verursacht werden. Eine Incoming-Krankenversicherung kommt auch nicht infrage, da diese bei bestehender Schwangerschaft ebenfalls nicht zahlen.

    Meine Überlegungen zur Erlangung des Versicherungsschutzes:

    Variante A: Heiraten (stand vorher schon zur Dikussion)
    Dokumente sind vorhanden, lediglich das A1 Zertifikat ist abgelaufen. Durch die Schwangerschaft sollte es aber nicht mehr nötig sein. Nach Beantragung der vorläufigen Aufenthaltsgenehmigung (Fiktion) und Meldebescheinigung dürfte die Ehefrau von meiner gKV mitversichert werden. Richtig?

    Variante B: Arbeiten
    Diese Variante ist sehr spekulativ, da ich noch nicht weiß ob der Freundin die Erwerbstätigkeit gestattet wird.
    Die Freundin hätte dann die Möglichkeit, sozialversicherungspflichtig bei mir angestellt zu werden, da reeller Bedarf besteht. Die Problematik der Scheinbeschäftigung ist mir bekannt. Sie könnte sich dann selbst gesetzlich versichern. Vorausgesetzt natürlich, sie darf arbeiten. Irgendwelche Denkfehler?

    Was ist sonst noch zu beachten und welche weiteren Alternativen gibt es?
    Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe!

  2.  
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  3. #2
    Avatar von khwaam_suk

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    Das hat Potential,....

  4. #3
    Avatar von Spencer

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    Hallo @dan,

    Du hast zwar ganz klar formuliert was Ihr möchtet, dennoch stellt sich mir die Frage warum eine Entbindung nicht in einem guten TH-Krankenhaus möglich sein sollte......

    Handelt es sich um eine Risikoschwangerschaft ?
    Wenn es denn unbedingt in D passieren soll und eine Heirat ohnehin schon geplant war / ist, würde ich diese Variante bevorzugen. Nach der Eheschließung muss Deine gKV Deine Frau (und natürlich auch Euer Kind) mitversichern.

    Wie auch immer Ihr Euch entscheidet :
    Ich wünsche Euch viel Glück und dem neuen Erdenbürger einen guten Start ins Leben.

  5. #4
    Avatar von hueher

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    Und warum denn nicht VARIANTE 1 ?? Klingt doch ok oder was spricht dagegen ?

  6. #5
    ffm
    Avatar von ffm

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    Kann sie nicht auch so freiwilliges Mitglied in der GKV werden? So lange sie kein eigenes Einkommen hat und ihr nicht verheiratet seid sollte sie auch Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt haben, so dass die Kosten für die Geburt vom Amt übernommen werden.

  7. #6
    Avatar von oberhesse

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    Kann sie nicht auch so freiwilliges Mitglied in der GKV werden? So lange sie kein eigenes Einkommen hat und ihr nicht verheiratet seid sollte sie auch Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt haben, so dass die Kosten für die Geburt vom Amt übernommen werden.
    Wo kommen wir denn hin wenn irgendwelche schwangeren Ausländerinnen zur Entbindung nach Deutschland kommen und das ganze soll dann zulasten der Einheimischen von deren Krankenkassenbeiträgen bezahlt werden!

  8. #7
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von oberhesse Beitrag anzeigen
    Wo kommen wir denn hin wenn irgendwelche schwangeren Ausländerinnen zur Entbindung nach Deutschland kommen und das ganze soll dann zulasten der Einheimischen von deren Krankenkassenbeiträgen bezahlt werden!
    Irgendwelche?
    Wenn ich es richtig gelesen habe, arbeitet der angehende Vater in D.

  9. #8
    Avatar von dan99

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    Hallo zusammen, erstmal vielen Dank für Eure Antworten!

    @Spencer: Wir wollen das Kind gerne in Deutschland zur Welt bringen, da für uns insbesondere das familiäre Umfeld passender erscheint. Durch meine Arbeit in Deutschland hätte ich in Thailand außerdem nicht die Chance, die Schwangerschaft ausreichend zu begleiten.
    Eine Risikoschwangerschaft liegt zum Glück bisher nicht vor. Wie es dann am Geburtstermin Anfang März aussieht, werden wir sehen.
    Ich wünsche Euch viel Glück und dem neuen Erdenbürger einen guten Start ins Leben.
    Vielen Dank!

    @hueher
    Und warum denn nicht VARIANTE 1 ?? Klingt doch ok oder was spricht dagegen ?
    Ja, klingt okay und wäre auch der von mir favorisierte Weg. Problem hierbei ist allerdings die Verfahrensdauer. Nach Abgabe der Dokumente beim Standesamt müssen diese noch vom Oberlandesgericht geprüft werden, erst dann dürfen wir heiraten. Nach Aussage des Standesbeamten können wir mit mindestens vier bis sechs Wochen rechnen.
    Problematisch dabei ist, dass die weitere Vorsorge der Schwangeren in diesem Zeitraum nicht versichert ist. D.h. Kosten für Ultraschall, Bluttests, Hebammengespräch etc. selbst getragen werden müssen - von schweren Komplikationen ganz zu Schweigen.

    @ffm
    Kann sie nicht auch so freiwilliges Mitglied in der GKV werden? So lange sie kein eigenes Einkommen hat und ihr nicht verheiratet seid sollte sie auch Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt haben, so dass die Kosten für die Geburt vom Amt übernommen werden.
    Nein. In der Zeit zwischen Einreise und Erfüllung des Visumszweck - also der Geburt des Kindes, obliegt die finanzielle Fürsorge mir. Nicht übernommene Kosten im Krankheitsfall habe ich als Einladender Verpflichtungsgeber zu tragen.
    Erst nach Erlangung des Aufenthaltstitels mit einer Dauer von über 180 Tagen (bin mir nicht ganz sicher) hat sie unter Umständen Anspruch auf Versicherung in der gKV...

  10. #9
    Avatar von oberhesse

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Irgendwelche?
    Wenn ich es richtig gelesen habe, arbeitet der angehende Vater in D.
    Ist der schwanger oder die Ausländerin?

  11. #10
    Avatar von Spencer

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von oberhesse Beitrag anzeigen
    Wo kommen wir denn hin wenn irgendwelche schwangeren Ausländerinnen zur Entbindung nach Deutschland kommen und das ganze soll dann zulasten der Einheimischen von deren Krankenkassenbeiträgen bezahlt werden!


    mmmmmmmmm ............
    sind für jetzt schon wieder bei unseren "Schutzsuchenden" angelangt ???

    Hier handelt es sich um die zukünftige Ehefrau eines deutschen Staatsbürgers und nicht um "irgendwelche schwangere Ausländerinnen"

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