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Verlängerung der befristeten Aufenthaltserlaubnis beantragen

Erstellt von jukis, 04.04.2003, 10:21 Uhr · 12 Antworten · 5.610 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von RA Buemlein

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    Re: Verlängerung der befristeten Aufenthaltserlaubnis beantr

    Da die Thailänderin gemäß § 23 AuslG nach drei Jahren einen Anspruch auf die unbefristete Aufenthaltserlaubnis hat- natürlich sofern die ehelichen Lebensgemenshaft fortbesteht- wird die Ausländerbehörde den Aufenthalt um ein (weiteres) Jahr verlängern, damit danach geprüft werden kann, ob die unbefristete Aufenthaltsgenehmigung erteilt werden kann. Auf den Antrag der Betroffenen kommt es nicht an.
    Die Mindestverlängerung muss aber ein Jahr betragen.

    Natürlich kann die Ausländerbehörde den Aufenthalt um weitere zwei oder drei Jahre verlängern. Dennoch besteht nach dreijährigem Gesamtaufenthalt der Anspruch auf die unbefristete Aufenthaltserlaubnis, wenn der Lebensunterhalt der Familie gesichert ist.

    RA Bümlein

  2.  
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  3. #12
    Avatar von E.Phinarak

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    Re: Verlängerung der befristeten Aufenthaltserlaubnis beantr

    Hi,
    bei uns lag der Fall genauso.Eheschließung,Aufenthalt 3 Jahre befristet.Verlängerung nicht möglich,da Thaipass nur noch 1 Jahr gültig.Thaipass verlängert,zum AA und unbefristete bekommen.
    Alles soweit ohne Probleme.
    @RA Blümlein
    "solange der Lebensunterhalt der Familie gesichert ist" bedeutet was ?
    Ehemann wird arbeitslos,Aufenthaltstitel wird nicht verlängert,Ehefrau abgeschoben?
    Gruß Phinarak

  4. #13
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von RA Buemlein Beitrag anzeigen
    Da die Thailänderin gemäß § 23 AuslG nach drei Jahren einen Anspruch auf die unbefristete Aufenthaltserlaubnis hat- natürlich sofern die ehelichen Lebensgemenshaft fortbesteht- wird die Ausländerbehörde den Aufenthalt um ein (weiteres) Jahr verlängern, damit danach geprüft werden kann, ob die unbefristete Aufenthaltsgenehmigung erteilt werden kann. Auf den Antrag der Betroffenen kommt es nicht an.
    Die Mindestverlängerung muss aber ein Jahr betragen.

    Natürlich kann die Ausländerbehörde den Aufenthalt um weitere zwei oder drei Jahre verlängern. Dennoch besteht nach dreijährigem Gesamtaufenthalt der Anspruch auf die unbefristete Aufenthaltserlaubnis, wenn der Lebensunterhalt der Familie gesichert ist.

    RA Bümlein
    sehr gut der Vorschlag

    rückwirkende Erteilung des Aufenthaltstitels
    Niederlassungserlaubnis für Familienmitglieder von Deutschen gemäß § 28 Abs. 2 AufenthaltsgesetzRegelmäßig können Ausländer erst nach einem fünfjährigen Aufenthalt in Deutschland eine Niederlassungserlaubnis beantragen. Eine Privilegierung enthält das Gesetz in § 28 Abs. 2 Aufenthaltsgesetz, wonach die Familienangehörigen eines Deutschen bereits nach drei Jahren die Niederlassungserlaubnis beanspruchen können. Jedoch setzt die Erteilung der Niederlassungserlaubnis gemäß § 28 Abs. 2 Aufenthaltsgesetz den dreijährigen Besitz einer speziell zum Familiennachzug zu Deutschen gemäß § 28 Abs. 1 Aufenthaltsgesetz erteilten Aufenthaltserlaubnis voraus. Daneben muss die familiäre Lebensgemeinschaft mit dem Deutschen drei Jahre bestanden haben und zum Zeitpunkt der Erteilung der Niederlassungserlaubnis fortbestehen.

    D.h. für Ausländer, welche eine andere Aufenthaltserlaubnis besitzen (zum Beispiel zu Studienzwecken, zu Arbeitszwecken, zum Kindesnachzug etc.), kommt die Erteilung der Niederlassungserlaubnis nach § 28 Abs. 2 Aufenthaltsgesetz auch dann nicht in Betracht, wenn sie drei Jahre in familiärer Lebensgemeinschaft mit dem Deutschen gelebt haben.

    Eine ausländische Studentin muss sich daher nach der Heirat mit dem Deutschen so schnell wie möglich um die "Umwandlung" ihrer Aufenthaltserlaubnis bemühen. Denn nur die Jahre des Besitzes des Aufenthaltstitels zum Familiennachzug zu Deutschen gemäß § 28 Abs. 1 Aufenthaltsgesetz zählen für den Anspruch auf Erteilung der Niederlassungserlaubnis nach nur drei Jahren mit.

    Manchmal lässt sich die Ausländerbehörde bekanntermaßen Zeit mit der Erteilung der "richtigen" Aufenthaltserlaubnis. Wegen der möglichen Anwartschaft auf vorzeitige Niederlassungserlaubnis sollte in solchen Fällen auf die rückwirkende Erteilung des Aufenthaltstitels bestanden werden.

    Hierzu beraten Sie gerne die spezialisierten Rechtsanwälte der Rechtsanwaltskanzlei Bümlein.
    Rechtsfragen deutsch-thailändischer Ehen von RA Buemlein, 2017, FARANG-Magazin

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