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Vaterschaftsanerkennung und dt. Pass fürs Kind

Erstellt von Johannis1980, 06.03.2014, 18:31 Uhr · 83 Antworten · 8.568 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Knut_0815

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    Das ist eine sehr deutsche Sichtweise der Dinge. Hauptsache alles ist formal korrekt.
    Wenn Du Weitsicht mit deutscher Sichtweise meinst, hast Du Recht.

    Eine Sorgerechtsvereinbarung zwischen den Eltern dürfte der Jurist als Willenerklärung behandeln. Seinen Willen kann man jederzeit ändern! Was wäre, zöge die Mutter ihr Einverständnis irgendwann zurück - nach Jahren gar? Das wäre sowohl für das Kind wie für den Vater eine Katastrophe. Und was, wenn mit einem solchen Schritt Gelder erpreßt werden sollen? Wir wissen alle, daß in Thailand (aber nicht nur) viele Entscheidungen rein materiellen Charakter haben.

    Bei einer Gerichtsentscheidung sieht es da schon anders aus.

  2.  
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  3. #52
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen

    Wir kennen alle die Mutter nicht, wir wissen nicht wie sie tickt und wo ihe persönlichen Probleme liegen, die sie davon abhalten sich um das Kind zu kümmern. Daher müssen wir das was du dazu schreibst als Tatsache akzeptieren. Wenn das alles so zutrifft, dann würde ich jedenfalls an deiner Stelle alles tun, um das Kind so schnell wie möglich nach Deutschland zu bringen und eine Hängepartie in Thailand zu vermeiden.
    vom TS wissen wir aber auch nicht mehr,da er auf keine Frage diesbezüglich eingeht,ist aber auch seine Sache.

  4. #53
    Avatar von Knut_0815

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    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    vom TS wissen wir aber auch nicht mehr,da er auf keine Frage diesbezüglich eingeht,ist aber auch seine Sache.
    Der Gentlemen genießt und schweigt...

  5. #54
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von Knut_0815 Beitrag anzeigen
    Was wäre, zöge die Mutter ihr Einverständnis irgendwann zurück - nach Jahren gar?

    Dann gäbe es immer noch die Möglichkeit die Angelegenheit gerichtlich klären zu lassen. Aber wie wahrscheinlich ist es dass eine thailändische Mutter, die nach der Geburt vom Kind nichts wissen will und es dem Vater überlässt, dann Jahre später in Deutschland auftaucht und auf ihr Recht als Mutter pocht?

    Zitat Zitat von Knut_0815 Beitrag anzeigen
    Bei einer Gerichtsentscheidung sieht es da schon anders aus.
    Völlig richtig. Deshalb sollte der Threadstarter sich auch zu gegebener Zeit um das alleinige Sorgerecht bemühen, sei es in Thailand oder in Deutschland.

    Es ist aber davon auszugehen dass Gerichte und Jugendbehörden sehr skeptisch gegenüber einem Vater sein werden, der für sein nur ein paar Wochen oder Monate altes uneheliches Kind das alleinige Sorgerecht erhalten, der also der Mutter das Sorgerecht entziehen lassen möchte.

    Wenn das Kind mal zwei oder drei Jahre alt ist, in der Zeit von seinem Vater versorgt wurde und es ihm dabei erkennbar gut geht, dann werden Gerichte und Jugendbehörden auch eher dazu geneigt sein, diesen Zustand durch die Zuerkennung des alleinigen Sorgerechts zu zementieren. Deshalb ist es wichtig frühzeitig Fakten zu schaffen.

  6. #55
    Avatar von Johannis1980

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    Zitat Zitat von Chumpae Beitrag anzeigen
    Aus meiner Sicht hat dann die Mutter des Kindes zumindest unmittelbar nach der Geburt bis zur Klärung der Problematik im Sinne des Kindes die Versorgung desselben aus ethisch und moralischen Gründen sicherzustellen.
    Das wird sie auch machen. Bis zur Rückreise nach Deutschland (Kind und ich) werden wir zu dritt zusammen sein. Die Behördengänge und alles weitere werden wir gemeinsam absolvieren. Sie wird sich dieser Verantwortung nicht entziehen.

  7. #56
    Avatar von Johannis1980

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Ich zitiere mal mein eigenes Post "16", weil mir weiterhin vieles suspekt ist.
    Um das Kind kümmere ich mich natürlich. Und es handelt sich natürlich nicht um eine Leihmutterschaft. Ich kann es nicht ganz nachvollziehen, dass es nicht akzeptiert wird, dass eine Frau für sich sagt, dass sie sich einfach nicht in der Lage sieht ein Kind aufzuziehen. Das ist doch in Deutschland durchaus auch mal der Fall. Es werden genügend Kinder von Müttern zur Adoption frei gegeben. Und ganz ehrlich, ich finde man kann einen solchen Schritt doch auch akzeptieren. Andere lassen es abtreiben. Diese Option hätte sie auch gehabt und da wären mir die Hände gebunden gewesen. Ich bin froh, dass sie diesen Weg gewählt hat. Ehrlich, sehr froh.

  8. #57
    Avatar von Johannis1980

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    @ ffm

    vielen Dank für die ausführliche Antwort.

    Es mag sein, dass ich eine sehr deutsche Sichtweise vertrete, Aber hey, ich bin Deutscher. Ich versuche alles im Vorfeld zu organisieren und zu planen. Ich möchte die nötige Rechtssicherheit haben. Ich finde das nicht so ganz verkehrt, kann Dich aber dennoch verstehen.

    Ohne Sorgerecht habe ich aber Schwierigkeiten (insofern es überhaupt möglich ist) bei der Beantragung der Elternzeit, des Elterngeldes und des Kindergeldes. Seitens der Krankenkasse ist noch zu klären, ob das Kind dann überhaupt über mich familienversichert werden kann. Im ersten Gespräch hieß es noch Nein. Die Dame wollte sich aber wieter informieren.
    Zudem, was noch viel wichtiger ist, habe ich keine Rechte. Wenn dem Kind etwas in Deutschland passiert, bin ich nicht befugt Entscheidungen zu treffen. Das ist mir alles etwas zu ungewiss. Vielleicht male ich mir aber auch zu viele Szenarien aus.

    Ich denke, zurzeit sieht es so aus, dass wir zunächst das gemeinsame Sorgerecht beantragen wollen. Das dürfte ein recht normaler Vorgang sein, der nicht viele Fragen nach sich ziehen wird. Oder? Weißt Du zufällig, ob man das gemeinsame Sorgerecht auch beim Gericht beantragen muss oder läuft das mit der Vaterschaftsanerkennung beim örtlichen Bezirksamt?

    Anschließend beantrage ich den Pass bei der dt. Botschaft.

    Wir werden die gesamte Zeit zu dritt zusammen sein. In Deuschland kümmere ich mich dann um das Kind.
    Nicht optimal, aber das wird klappen. Zum Glück habe ich tolle Geschwister und Eltern, auf die ich in der Not zählen kann. Aber das ist nicht der Alltag. Ich weiß schon, dass ich auf mich allein gestellt bin. Und das ist mir auch sehr bewusst. Und das ist in Ordnung. Ich werde das schaffen. Und ich glaube auch, dass ich es gut schaffen werde.

    Zu deinen 3 Möglichkeiten: Ich könnte mir alternativ, wenn alles nicht so verläuft wie gewünscht, noch Variante 3 vorstellen. Muss mal schauen. Heirat haben wir beide ausgeschlossen, auch wenn es eine denkbare Alternative wäre.

    Wäre schön, wenn Du eventuell wüsstest, wie das in Thailand mit der Benatragung des gemeinsamen Sorgerechtes abläuft.

    Dank Dir.

  9. #58
    Avatar von Johannis1980

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    Es ist aber davon auszugehen dass Gerichte und Jugendbehörden sehr skeptisch gegenüber einem Vater sein werden, der für sein nur ein paar Wochen oder Monate altes uneheliches Kind das alleinige Sorgerecht erhalten, der also der Mutter das Sorgerecht entziehen lassen möchte.
    Das sehe ich ebenfalls so. Ich möchte nur einmal kurz festhalten, dass ich ihr das Sorgerecht nicht entziehen, sondern sie es einfach nicht haben möchte. Aber selbst unter diesem Gesichtspunkt, glaube ich, hat es für die Gerichte einen seltsamen Beigschmack.

  10. #59
    Avatar von Yogi

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    Aha, so langsam scheint sich da was rauszustellen.

    bei der Beantragung der Elternzeit, des Elterngeldes und des Kindergeldes.
    Zum Glück habe ich tolle Geschwister und Eltern, auf die ich in der Not zählen kann.
    Ich wünsche dir, dass das klappt.

  11. #60
    Avatar von Johannis1980

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Ich wünsche dir, dass das klappt.
    Ich danke Dir.

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