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Vaterrechte in Thailand nach der Geburt

Erstellt von Rolex, 24.05.2012, 08:35 Uhr · 15 Antworten · 3.856 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von jai po

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Deine Frage war, ob sich irgendwelche Rechte aus Deiner Vaterschaft ableiten lassen.

    Das ist leider nicht der Fall.
    Das ist so nicht ganz richtig Dieter.
    Ich "hatte" einen Bekannten aus Australien in Phitsanulok, der hat über 2 Jahre für das alleinige Sorgerecht
    vor Gericht gestritten. Am Ende hat er gewonnen und die Kleine ganz legal mit nach Perth genommen. Alles rechtens
    und ohne jegliche Zahlung an die Frau. Die Dame hatte natürlich auch keinen guten Hintergrund, nur man
    sieht das auch solches über ein Thai-Gericht möglich ist. Der gute Mann und die Kleine kommen natürlich nicht
    mehr so schnell nach Thailand zurück, keiner weiß was sich die Mutter bei Geldmangel eventuell wieder ausdenken
    kann. Auch als Farang hat man Vater - Rechte, man muss sie nur vehement einfordern.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von mylaw

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    Zitat Zitat von jai po Beitrag anzeigen
    Das ist so nicht ganz richtig Dieter.
    Ich "hatte" einen Bekannten aus Australien in Phitsanulok, der hat über 2 Jahre für das alleinige Sorgerecht
    vor Gericht gestritten. Am Ende hat er gewonnen und die Kleine ganz legal mit nach Perth genommen. Alles rechtens
    und ohne jegliche Zahlung an die Frau. Die Dame hatte natürlich auch keinen guten Hintergrund, nur man
    sieht das auch solches über ein Thai-Gericht möglich ist. Der gute Mann und die Kleine kommen natürlich nicht
    mehr so schnell nach Thailand zurück, keiner weiß was sich die Mutter bei Geldmangel eventuell wieder ausdenken
    kann. Auch als Farang hat man Vater - Rechte, man muss sie nur vehement einfordern.
    Toll das man in Thailand als Vater auch Vaterrechte hat!
    Der Haken an der sache ist, das man nicht heute aufs Gericht geht und morgen das Urteil hat!
    Es ist so das sich das ganze Jahrelang hinziehen kann, das Kind inzwischen bei der "Mutter" bleibt, einer dauerhaften Gehirnwäsche unterzogen wird
    und das ganze von der Gegenseite natürlich einkalkuliert ist, das ganze rauszuzögern solange es geht. Man gewinnt den Prozess zwar nach einigen Jahren, hat aber trozdem verloren!
    Da hilft nur ein "Alternativplan" dagegen, man muss versuchen den Spiess einfach umzudrehen!

  4. #13
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von mylaw Beitrag anzeigen
    Der Haken an der sache ist, das man nicht heute aufs Gericht geht und morgen das Urteil hat!
    der Haken sollte dir doch auch aus Europa bestens bekannt sein. Bisher tust du hier primär Dampf ablassen. Das kannst ja, doch entscheidend sind die Handlungen.

  5. #14
    Avatar von mylaw

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    Momentan bin ich beruflich stark eingeschränkt, ich arbeite in so nem blöden 4 Schicht system, das ist von der Zeiteinteilung nicht so vorteilhaft wie ein 5 Schicht system, von da her bin ich grade blockiert, hoffe aber das Proplem bald zu lösen.

  6. #15
    Avatar von andydendy

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    Kendo 6 Jahre, Candy 4 Jahre alt und Vater seit einen Jahr Tod, das war sehr hilfreich
    das beide schon die Gebutsurkunde für die Halbwaisenrente hatten. Kann jedem nur raten
    die Vaterschaft eintragen zu lassen. Hat ca. ein Jahr gedauert bist die Rente durch war,
    gab dann aber auch eine Nachzahlung. Beide haben den Nachnamen vom Vater.

    Einen Dank auch an Kiesow, sind sehr nett dort. Übersetzung und Beglaubigung ins Deutsche
    kostet ca. 1000,- Baht

  7. #16
    Avatar von Rolex

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    Meine Freundin war mittlerweile bei der Deutschen Botschaft und hat die erforderliche Zustimmung zur pränatalen Vaterschaftsanerkennung gegeben.
    Damit ist meine Vaterschaft für Deutschland beurkundet, ein entsprechendes, deutschsprachiges Dokument wurde ausgehändigt.

    Interessanterweise findet sich in diesem Dokument folgender Absatz:
    "Gemäß Art. 23 EGBGB i. V. m. Section 1547, 1548 des thailändischen Bürgerlichen Gesetzbuches und Handelsgesetzbuches
    bedarf die Vaterschaftsanerkennung sowohl der Zustimmung der Kindesmutter als auch der des Kindes."

    Zu diesem Thema hatte bereits Forumslegende Tramaico freundlicherweise diesen Link eingestellt,
    welcher den Vorgang "gaan dschot tha-bian gaan rap roong but" erklärt:
    การจดทะเบียนการรภ±à¸šà¸£à¸*งบุตร
    Hierin findet sich auch die Zeile "บุตรมารดาลงชื่อให้ความยินยอมที่ด้านหลังคำร้อง "
    - was bedeutet Mutter UND Kind müssen unterschreiben, dass der leibliche, unverheiratete Vater Rechte aus seiner Vaterschaft erhält.

    Welches Alter das Kind haben muss um die Unterschrift zu leisten wird nicht erwähnt

    Falls Mutter oder Kind diese Unterschrift nicht leisten wollen, dann ist der Gerichtsweg zur Erlangung der Vaterrechte beschrieben.
    Ob dieser Weg zum Gericht mit der zustimmungswilligen Mutter sofort gegangen werden kann,
    damit einvernehmliche Unterschriften vor Gericht (ohne Zustimmung des Kindes) geleistet werden können, ist nicht erwähnt


    Die Moral von der Geschicht:
    Auch wer nach der Geburt als leiblicher - aber unverheirateter - Vater registriert ist, hat noch keine Vaterrechte

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