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Unterstützungen an die lieben Verwandten...

Erstellt von Antonio_Swiss, 16.07.2004, 12:59 Uhr · 31 Antworten · 3.354 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Micha-Dom

    Registriert seit
    05.12.2002
    Beiträge
    453

    Re: Unterstützungen an die lieben Verwandten...

    Zu Kali:

    Also überlebt man einigermaßen, wie du es beschrieben hast, natürlich ist es mit einer Anstrengung verbunden. Gut, meine Thaiverwandten haben Erde, Strom, geräumige Häuser… das ist kein Maßstab. Nur blind laufe ich nicht herum und bemerke dass jeder sein Auskommen erreicht, mit wie viel Erfolg und Wirtschaftlichkeit, das steht auf ein anderes Blatt. Mein Bruder hat eine Philippa Ehefrau und nach seinen Erzählungen nach verhungern Menschen auf der Strasse. Alles ist relativ.
    (Die Gründe sind global. Vielleicht denkt mal auch jemanden nach, ob es sinnvoll sei, dass die USA ein Grossteil der Ressourcen auf der Welt in Anspruch nimmt und dadurch andere Länder immer mehr verarmen. Dasselbe wird künftig China für sich beanspruchen.)

    Zu Grenzen die zweite:

    Wer keine Grenzen ziehen vermag … der ist grenzenlos. Die Abgrenzung dient nicht in der grauen Theorie, sondern aus praktischen Gründen. Jeder weis, woran man ist. Bei Gelddingen schrillen erst mal die Alarmglocken und setzt taktisches Denken ein. Meine Frau kennt das und handelt genauso, da sind wir gleich. Daraus soll kein Egoismus abgeleitet werden, sondern die Erkenntnis, dass ein Euro nur einmal erwirtschaftet werden kann. Gebe ich zu freizügig, fehlt es an andere Stelle und das ist Ja: auf was verzichten. Wenn einer von mir was haben will, sehe ich es als eine Bitte an. Wir entscheiden ob es sinnvoll es zu tun oder nicht. Wir sind nicht mit Mr. ATM verwandt.
    Natürlich kann man durch die Erfahrungen der Grenzen ziehen, erkennen, wie weit reicht die Liebe und Loyalität der Ehefrau reicht. Das wird jeder seine eigenen Wege finden müssen, eine Anleitung für alle gibt es nicht. Da ich fast so alt bin wie meine Schwiegereltern, sind ihre Verwandte anfangs sehr vorsichtig gewesen, mit der Zeit ist ein gutes Verhältnis geworden, so lustige und fröhliche - naive Menschen kenne ich nicht hier. Meine Thaifamily hat sich an ihren Falang angepasst, der Falang an die Family, und beide arbeiten daran. Durch Grenzen wissen diese, was möglich ist, was nicht und was besprochen wird. Da ist meine Frau die beste Trumpfkarte…..sie hat ja alles bedacht und ausgedacht.

    Zu UAL:

    Wenn so ein Anliegen kommt: Besuch der Oma. Ist an sich OK. Wen andere schon entschieden haben, wie es ablaufen soll, dann mindert sich das OK. In LOS ist es üblich das der Falang zahlt. Bei so einem Anliegen verhandelt meine Frau erst mal. Der innere Kreis der Family zahlt nicht, Außenstehende schon einen kleinen Anteil. Nur nicht verwöhnen mit Extras. Geschlafen wie dann auch wie üblich in einem Raum, Falang auf dem Pickup mit Phanraja, Essen gibt es unterwegs bei kleinen Snacks. Bei Oma werden Thaigrills ausgepackt und vorher auf den Market eingekauft. Bei einer guten Family ist das selbstverständlich und läuft wie am Schnürrchen.
    Da geniest man sein Ansehen(?), jeder weist ja Falang jon – ki niau lek lek.
    Wenn man glaubt mir zu unterstellen, dass ich meine Thaifamily nicht würdige, meine Würde und Stärke liegt im Zwischenmenschlichen und nicht im Materiellen. Wenn man uns nicht so mag, sondern aus materiellen Aspekten, können wir uns überlegen, ob man sein Schwerpunkt in LOS nach XY verlegt. Wer da wohl an Gesicht verliert..? :O
    Die Idee es zu mixen ist OK, zeigt von gesundem Verstand, das ist der erste Schritt auf dem Weg.



    Der innere Kreis zahlt nicht, da diese einen unterbringen, einen helfen, einen begleiten, Pickup stellen und etc.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von nicknoi

    Registriert seit
    29.05.2003
    Beiträge
    320

    Re: Unterstützungen an die lieben Verwandten...

    Ich denke einen Betrag X welcher dann auch richtig ist zu nennen hängt a) von Deinem Verdienst und b) von den "Umständen" in Thailand ab.

    Ich würde mir folgende Gedanken machen

    - Du schreibst die Eltern arbeiten noch, brauchen Sie dann Dein Geld
    oder wäre alle paar Monate ein "Zubrot" nicht ausreichend ?
    - wird mit dem Geld evt das Haus renoviert, erweitert etc. kurzum
    was macht man mit dem Geld
    - wie kannst Du verhindern dass der Bruder das bisschen Arbeitsleben
    ganz aufgibt und nur hilft bei Deinem Geld ausgeben.

    Ich habe irgendwo vorher hier bei nittaya gelesen dass ein Farang Monatszahlungen von 10-15 THB vertritt. Ich halte diese Summe wohlgemerkt ohne irgendwelche Notsituationen schlichtweg für überzogen wenn nichtschon pervers. Wenn durch Hochzeit mit einem Farang das Monatseinkommen von 3-5 THB plötzlich verdrei- bis verfünffacht wird ist man eine Melkkuh. Ich kenne einige Familien im Isaan wo durch übertriebene Zahlungen ruiniert wurden. Der Farang zahlt, etappenweise mehr und mehr, die Familienmitglieder reduzieren die Arbeit, Familienprobleme durch Alkohol und und und dem Farang wirds irgendwann zu bunt und stellt alles ein, Scheidung etc

    Bei mir ist es so dass ich bei meiner buddistischen Hochzeit ein übliches Brautgeld bezahlt habe und heute alles paar Monate mal so 10 - 15 THB schicke. Verwendet wird das zum Haus renovieren, die Brüder meiner Frau helfen im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch mit. Vater und Mutter gehen ihrer gewohnten Arbeit als Reisfarmer nach.

    Ich wünsche Dir mal viel Glück und dass Du das für dich richtige findest.

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