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Unterstützungen an die lieben Verwandten...

Erstellt von Antonio_Swiss, 16.07.2004, 12:59 Uhr · 31 Antworten · 3.355 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von bigchang

    Registriert seit
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    Beiträge
    2.818

    Re: Unterstützungen an die lieben Verwandten...

    wieviel man schickt um zu unterstuetzen und nicht um das leben zu finanzieren haengt doch whl in erster linie davon ab was man bereit ist zu geben und was man zur verfuegung hat.
    ich hatte bis jetzt das glueck,das noch nie geldforderungen in irgendwelcher art kamen,was aber nicht heisst,das wir kein geld schicken,das geht dann aber immer von mir aus,weil ich das moechte.
    ich glaube,das ich da groses glueck habe

    gruesse matt

  2.  
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  3. #22
    weedy
    Avatar von weedy

    Re: Unterstützungen an die lieben Verwandten...

    @Antonio

    Für mich hören sich Deine Worte so an, als ob Du Dich verpflichtet fühlst, nun nach der Heirat mit Deiner Mia auch ihre Familie durchzufüttern. Die sind doch auch klargekommen, bevor Du aufgetaucht bist. Also ich an Deiner Stelle würde auf keinen Fall mehr schicken, als die 10.000 die Du ja im Moment schon schickst, das ist schon verdammt viel Geld und Du musst ja auch bedenken, wenn Du denen monatlich etwas zukommen lässt, gehen sie davon aus, das es eine lebenslange Rente ist! Stell Dir doch mal vor, Du wirst evtl. arbeitslos, dann erwarten sie trotzdem ihre monatliche Kohle, weil deren Lebensstandard mit Sicherheit schon voll darauf eingestellt ist. Mit dem Wissen, das da ja monatlich aus der Schweiz ein schönes Sümmchen kommt, werden schnell Schulden gemacht u.s.w.! Das Du ihnen monatlich etwas zukommen lässt ist in meinen Augen schon ein Fehler und irgendwelche faulen Brüder, die auf Deine Kosten heiraten wollen und vielleicht schon von der neusten Honda träumen, würde ich schon gar nicht für ihre Faulheit belohnen! Du musst natürlich selber wissen was Du mit Deiner Kohle machst, aber überleg doch mal, Du hast sogar schon das Haus Deiner Schwiegereltern renovieren lassen, pass auf, das es nicht ein Fass ohne Boden wird.
    An mich ist noch nie eine Anfrage aus Thailand zwecks Unterstützung herangetragen worden und da bin ich echt sehr froh drüber! Gruss

  4. #23
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Unterstützungen an die lieben Verwandten...

    Das Thema ist an sich nicht neu, aber immer aktuell.

    Meine eigene Meinung hat nach wie vor Gültigkeit

  5. #24
    Avatar von Micha-Dom

    Registriert seit
    05.12.2002
    Beiträge
    453

    Re: Unterstützungen an die lieben Verwandten...

    Die Verwandten und das Geld, so alt wie es bedürftige Verwandte gibt.

    Was ist angemessen und was nicht?
    Angemessen ist das, was zum Überleben gebraucht wird. Der Rest erzeugt unnötig Gier und Wunschvorstellungen. Die Thaiverwandten haben vorher ja auch überlebt!

    Satire: Also Falang suchen, diesen verliebten Trottel verheiraten und dann die Tochter unter Druck setzen.
    Ja außerdem: Der Pickup bricht auseinander, eine Tante muss beerdigt werden und der Quai hat Durchfall. Das Haus sollte erneuert werden, alle Geschwister müssen Zuhause bleiben und den VCD Player behüten…. Und wer ermöglicht es … d e r F a l a n g! :bravo:

    Mal im ernst, Thailand sind nicht die Philippinen oder ein afrikanischer Hungerstaat. Es ist ein „Tigerstaat“ und kein Entwicklungsland im Sinne der 3. Welt.

    Durch eigene Beobachtung findet jeder seine Arbeit oder Überlebensnische und überlebt. Es mag sein, das man nicht reich wird, alles fehlt irgendwie, die Sehnsüchte nach Luxus sind groß.
    Man bedenke, auch die fetten Jahre in D sind vorbei, der Mittelstand verarmt, Wenige besitzen immer mehr Vermögen. Das bedeutet, Lohnbezieher durch Arbeit werden immer weniger Netto haben, da immer mehr andere Bezieher von Bürgerhilfe diese verringern werden.
    Das bedeutet, dass man immer mehr arbeitsfähige Menschen unterstützen muss.

    Regelmäßige Zahlungen:

    Durch eine regelmäßige Bezahlung wird man nicht anges....t irgendwas zu arbeiten, man erfindet Ausflüchte und Lügen, man bequemt sich und wird irgendwann die Hand beissen, welche einen füttert.
    Das wird die Thaiverwandtschaft versuchen und irgendwann den Bogen überspannen durch ihre Gier und Habsucht.
    Also vorher Grenzen ziehen und diese deutlich zeigen. Da ist Stärke angesagt, deine Frau wird weinen und versuchen da was zu drehen. Ganz normal.
    Sind die Eltern nicht arbeitfähig und haben 5 Kinder, dann teile die Rente durch 5 und verdoppele euren Anteil. Gezahlt wird alle 2 Monate. Kommt es zu keiner keine Einigung, kommt auch kein Baht von uns. Ein Arbeiter verdient täglich ca 300 Baht, 6 Tage x 300 B x 4,5 Wochen für eine mehrköpfige Family, so ganz nebenbei.
    Ich habe meine Frau aus persönlichen Gründen geheiratet und sehe mich nicht als „Retter in der Not“ der Thaifamily. Ich gebe das, was wir bereit zu geben, in erster Linie als Selbsthilfe zum Überleben. Diese ist befristet und Limitiert.Dazu gehören nicht TV, Fahrzeuge, Hirngespinste und Sonstiges.

    Hausproblematik:
    Also ein Haus hat was mit Status zu tun, vorher hat man die Rinder untergebracht und jetzt ein Palast. Das Beste, Falang hat vergessen das Grundstück zu fordern und es im Namen seiner Frau eintragen zu lassen. Natürlich wird eine Bezahlung für die Erde geleistet und alles schriftlich und offiziell. Noch Fragen? Eine Kleinigkeit, wenn ich mal im Daimler Vorstand verdinge. Nur wo kommen im Issaan die vielen Neubauten her? So viel Platz ist ja garnicht im Vorstand.

    Bevor was ich Geben kann, muss ich erst mal erwirtschaften und die innere Bereitschaft haben, es ist richtig, sonst wird es später zu Problemen geben. Auch das Nehmen soll erlernt sein.


  6. #25
    Chak2
    Avatar von Chak2

    Re: Unterstützungen an die lieben Verwandten...

    Zitat Zitat von phimax",p="151517
    Zitat Zitat von Chak2",p="151513
    Eine Agrarfamilie ist mit 10,000 schon ganz gut bedient
    Dazu muß aber erstmal die (Miafarang-Familien-)Basis geschaffen werden,
    das ist es ja, was ins Geld geht...
    Ich weiß nicht, die angeheiratete Agrarfamilie war eigentlich bisher nicht so anspruchsvoll. Die nicht. ;-D

  7. #26
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Unterstützungen an die lieben Verwandten...

    Zitat Zitat von Micha-Dom",p="151578
    ...Durch eigene Beobachtung findet jeder seine Arbeit oder Überlebensnische und überlebt...
    Durch eigene Beobachtung findet in Ban Tab Kung jeder dritte für drei bis vier Monate Arbeit im Jahr, und das noch im Wechsel mit anderen, also, dass letztendlich für etwa 1 -2 Monate - hochgerechnet - Arbeit da ist. Und das immer noch für 100 THB am Tag, allen Mindestlohnrufen zum Trotz.
    Und, wenn se Glück haben, für ein paar Wochen noch ausserhalb, in Bangkok, auf Pukhet, auf´m Bau oder so.

    Und die Überlebensnische finden sie im Getier, das nicht schnell genug weg laufen kann bzw. mit der Plastiktüte, in der sie morgendlich die essbaren Blätter von den Bäumen einsammeln.

    Doch vermutlich ist Ban Tab Kung die berühmte Ausnahme von der allgemeinen Entwicklung in Thailand, genau, wie sich ausgerechnet in Heinsberg alle negativen thai-deutschen Beziehungen der BRD angesammelt haben.
    Muss an meinem Kharma liegen ;-D

    Doch vermutlich macht jeder seine eigenen Beobachtungen.

  8. #27
    UAL
    Avatar von UAL

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    Re: Unterstützungen an die lieben Verwandten...

    @ Micha Dom, :-)

    Also vorher Grenzen ziehen und diese deutlich zeigen.
    Das scheint mir the jumping point zu sein Nach dem Motto, "liebst du mich oder mein Geld"

    Da wird sich vorher die Spreu vom Reis trennen, so sehr man sich auch mag. Wenn die Prioritäten mehrheitlich im finanziellen Bereich liegen hat´s keinen Sinn. Selbst wenn man sich überwindet und ab und zu was zuschießt, wird man das immer mit Widerwillen tun, und das ist der Liebe/Beziehung eh abträglich.

    Oder man wägt ab, "wieviel bin ich bereit zu geben und nehmen zu lassen", das muss man vorher mit sich und seiner Liebsten ausmachen, und alle (beide) müssen damit einverstanden sein, sonst wird es ein Fass ohne Boden :O

  9. #28
    Avatar von Loso

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    Re: Unterstützungen an die lieben Verwandten...

    Also vorher Grenzen ziehen und diese deutlich zeigen.
    Grau ist alle Theorie. Die "Einweisung" (siehe Erläuterung von Kali) beinhaltet u.a. das Zurückstellen von finanziellen Wünschen bis nach der Hochzeit.

  10. #29
    UAL
    Avatar von UAL

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    Re: Unterstützungen an die lieben Verwandten...

    @ Loso, :-)

    aber man kann/muss doch darüber reden können??!!

    Ich habe da mal ein Beispiel: letztes Mal, puuuhh schon 6 Wochen her, habe ich meine Freundin in Bkk besucht. Vorher war die Rede davon, dass wir = die Familie die Großmutter im Isaan besuchen wollten.

    War alles schon eingestylt, Mini-Bus, Übernachtungsmöglichkeiten etc.

    Bei der Frage nach der Bezahlung sagte Eh-Eh mir, dass das wohl auf mir hängen bliebe :O Den habe ich nicht so gezeigt, bin ja höflich, aber mein Befremden...

    Auf die Frage, wenn ich nicht alles bezahle - verlier ich dann mein Gesicht? Antwortete sie ja, aber ich werde es ihnen erklären.

    Na, dann gibt es zwei oder mehr Möglichkeiten: a) du zahlst alles, und alles ist gut, die Familie anerkennt deine Bereitschaft und Tirak ist erleichtert (diese Situation sollte man nicht unterschätzen :-( ) b) du zahlst nur anteilig das, was du verbrauchst und in Anspruch nimmst. Damit bist du ziemlich raus aus der Beliebheitsskala. c) du machst einen Mix aus alle dem, bist zwar ein wenig kineau, aber noch anerkannt.

    Ich persönlich sehe es nicht ein, mehr zu leisten als mir mein gesunder (?) Menschenverstand zu verstehen gibt, was die anderen darüber denken, sei ihnen überlassen...

  11. #30
    weedy
    Avatar von weedy

    Re: Unterstützungen an die lieben Verwandten...

    @UAL

    Zitat UAL:

    "b) du zahlst nur anteilig das, was du verbrauchst und in Anspruch nimmst. Damit bist du ziemlich raus aus der Beliebheitsskala."


    Also, wenn meine Beliebtheitsskala den Bach runtergeht, weil ich nicht ständig für die Thaifamilie bezahle, dann geht mir das ziemlich am Popo vorbei. Meine Frau sieht das übrigens glücklicherweise genau so wie ich. Den "big spender" zu spielen kommt für mich einfach nicht in Frage, auf diesen Gedanken würden ja auch nur die Wenigsten in D. kommen und wenn man solche Typen in D. kennt, dann schüttelt doch eigentlich jeder den Kopf, kann nicht verstehen warum das in Thailand auf einmal anders sein soll. Muss doch ein schreckliches Gefühl sein, zu wissen, das die Sippe eh nur freundlich zu mir ist, weil ich flüssig bin und ich sie daran Teil haben lasse!

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