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Unterstützung der Schwiegermutter in Thailand

Erstellt von Peter, 13.08.2001, 11:31 Uhr · 369 Antworten · 33.509 Aufrufe

  1. #261
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
    bei der Berechnung des BIP die Leistungen von In- und Ausländern zusammen erfasst. Wenn ich dann im Fall der glorreichen Auto-Exportnation Thailand daran denke, dass Thailand lediglich die verlängerte Werkbank ausländischer Konzerne ist, und dass die wiederum ihre Erlöse zum wahrscheinlich größten Teil ins Ausland zu ihren Stammsitzen transferieren, dann sieht es mit dem , was den Thais von ihrem statistisch so gewaltig aussehendem BIP netto in der staatlichen Haushalts-Kasse bleibt, schon gar nicht mehr so doll aus.
    Die ausländischen Konzerne, die ohnehin in Thailand meist Joint-Ventures haben, können wohl kaum die Erlöse ins Ausland transferieren, sondern höchstens ihren Anteil am Gewinn. Insofern verbleibt der größte Teil tatsächlich im Lande.

    Was von den Geldschickern als Unterstützung ins Land kommt, sind jedoch reine Netto-Gewinne für die Thais in ihrem schönen Thailand.

    Ein Vergleichen mit dem gesamten BIP , in welche die Zahlungen sowieso schon statistisch und natürlich BIP-steigernd eingerechnet sind, ist daher nur dazu geeignet, diese Anteile als möglichst gering ..vermuten.. zu lassen.
    Die Transferleistungen sind gerade nicht im BIP enthalten.

    Aber rechne doch einfach mal aus, wieviel bzw. wie wenig die Thailänder aus dem Ausland tatsächlich überweisen. Was meinst du denn, wieviele Auslandsthais es gibt? Aber wie gesagt, nicht vergessen die Transfers in die umgekehrte Richtung abzuziehen (alleine 7.300 thailändische Studenten in den USA sowie etliche in Australien und Neuseeland, dazu Zahlen rauszusuchen hatte ich keine Lust mehr), und die brauchen sicherlich mehr im Monat als die bucklige Verwandtschaft im Isaan.

    Was hält dich davon ab, diese Offensichtlichkeiten anzuerkennen, Kubo?

  2.  
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  3. #262
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    Warum so extrem, Joerg?

    Ausserdem waere es doch ausgesprochen aergerlich, wenn man dement im Rollstuhl in der Pampa vegetiert und die Familie sagt:" Wir jebben nix".
    Man macht im Leben nix umsonst,aber mit demSozialnetz im Rücken kann man große Sprüche klopfen.
    Nur vergessen gewisse Grossmaeuler ,dass man oft schneller allein dasteht als man denkt.

    Ach ja,auch wenn mancher denkt..selber schuld , MIR kann s nie passieren `......

  4. #263
    Avatar von Joerg_N

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    Tja, Grossmaul schoen und gut,

    aber wir versenken unser Geld nicht in der Walachei.

    Und ich hab ja auch nichts gesagt bei Notfaellen oder wirklichem Bedarf

  5. #264
    Avatar von Kubo

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Die ausländischen Konzerne, die ohnehin in Thailand meist Joint-Ventures haben, können wohl kaum die Erlöse ins Ausland transferieren, sondern höchstens ihren Anteil am Gewinn.
    Gewinn meinte ich.. Erlöse war nicht die richtige Bezeichnung.

    Insofern verbleibt der größte Teil tatsächlich im Lande.
    Wenn von den erzielten Exporterlösen die gesamten Herstellungskosten und Transportkosten abgezogen werden, bleibt das übrig, was als zu versteuernder Gewinn zu bezeichnen wäre.
    Was vom Nettogewinn ins Ausland zu den Stammsitzen der Konzerne transferiert wird, ist mir nicht bekannt. Ich würde aber eher sagen "das meiste" als "ihren Anteil am Gewinn" . Ich denke nämlich, die großen Autokonzerne z.B. lassen sich auf diese Spielchen mit der für kleine Investoren geltenden Vorschrift, dass sie zur Hälfte Thais am Geschäft beteiligen müssen, gar nicht erst ein.

    Die Transferleistungen sind gerade nicht im BIP enthalten.
    Schade , aber sie sind ein wichtiger Bestandteil des thailändischen Volkseinkommens.. Im Isan mit seinem wohl eher geringen Anteil am BIP beispielsweise ein entsprechend großer.

    Aber rechne doch einfach mal aus, wieviel bzw. wie wenig die Thailänder aus dem Ausland tatsächlich überweisen.
    Das ist nur zu schätzen. Ich schätze zunächst einmal , dass es sich bei der absoluten Mehrheit von Auslandsthais um weibliche Thais handelt. Das sind auch noch echte Thais, wenn sie schon einen ausländischen Paß haben.. Einmal Thai..immer Thai..
    Und weil es sich bei den zwecks Heirat bzw. nach der Heirat ins Ausland gegangenen Frauen wohl nur in den wenigsten Fällen um Frauen aus wohlhabenden Familien gehandelt haben dürfte, sind die nach der Übersiedlung ins "reiche" Ausland einsetzenden Unterstützungszahlungen für in Thailand verbliebene Familienmitglieder so gut wie vorprogrammiert. Viele fungieren dabei sogar noch als universelle Versicherung gegen alle nur denkbaren Notfälle im gesamten Familienclan.

    Es muss längst nicht immer der viel zitierte Wasserbüffel krank sein oder die schon 2x erfolgte Beisetzung der Oma bezahlt werden, aber es gibt tatsächlich noch reichlich andere Fälle, wo der "Notruf" aus Thailand zu der im Ausland lebenden Tochter geht, welche dann ihre in finanzielle Bedrängnis gekommenen Angehörigen auch nicht verrecken lassen will, sondern das gemeldete Problem mit einer kräftigen Geldspritze aus der Welt schafft.

    Was meinst du denn, wieviele Auslandsthais es gibt?
    "Unheimlich viele" , würde ich schätzen, wenn ich von den hier in Deutschland vorhandenen Thais ausgehe.

    Thaifrauen gibt es bei uns praktisch schon in jedem noch so "abgelegenen" Dorf und in den Städten natürlich um so mehr. Die Thailänderinnen in Deutschland sind aber längst nicht so in der Öffentlichkeit präsent, wie andere Nationalitäten. Größere "Ansammlungen" kannst du aber beobachten, wenn sie in Privathäusern oder Sälen zu buddhistischen Veranstaltungen zusammenkommen. Dabei wird dann auch Geld für thailändische Mönche gespendet. Entweder sind die in D nur zu Besuch eingeflogen oder leben schon dauerhaft hier als thailändische "Expats".

    Aber wie gesagt, nicht vergessen die Transfers in die umgekehrte Richtung abzuziehen (alleine 7.300 thailändische Studenten in den USA sowie etliche in Australien und Neuseeland, dazu Zahlen rauszusuchen hatte ich keine Lust mehr), und die brauchen sicherlich mehr im Monat als die bucklige Verwandtschaft im Isaan.
    Tja, diese Studenten werden dann wohl die Kinder der "oberen Zehntausend" in Thailand sein, welche dafür verantwortlich sind, die ..nicht vorhandene.. Statistik über die Summe der aus aller Welt nach Thailand strömenden Unterstützungsleistungen für mehr oder weniger "notleidende" Thaifamilien mittels Abzug der von ..vergleichsweise.. wenigen reichen Leuten aus Thailand an ihre im Ausland studierenden Kinder überwiesenen Gelder zu verfälschen..

    Was hält dich davon ab, diese Offensichtlichkeiten anzuerkennen, Kubo?
    Wie sollte ich etwas anerkennen können, worüber keine nachprüfbaren und glaubwürdigen Zahlen vorliegen ? Weil ich selbst schon als mit einer Thai verheirateter Geldschicker über einschlägige Erfahrungen verfüge, halte ich natürlich die Gesamtleistung meiner ebenfalls auf diesem Gebiet in aller Welt tätigen Mitstreiter/Innen für einen ganz wesentlichen Beitrag zur Steigung des thailändischen Volkseinkommens ,

    ..und der muss ja wohl offensichtlich irgendeiner offiziellen Statistik unverdient zu erheblich mehr Glanz verholfen haben, als das bei korrekter , separater Anzeige dieser leistungsunabhängigen Transferleistungen aus dem Ausland der Fall gewesen wäre.

  6. #265
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Ich rate mal zu einem kleinen update der Thailaendischen Gesellschaft.

    90 Milliarden Baht von im Ausland arbeitenden Thais, Thailand

    Ich weiss, die Quelle ist eher zweifelhaft, reicht aber um die Groessenordnung einzuschaetzen.
    Bemerkenswert ist aber, dass weit mehr maennliche Thais in SOA jobbedingt auswandern.

  7. #266
    Avatar von berti

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    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    Ich rate mal zu einem kleinen update der Thailaendischen Gesellschaft.

    90 Milliarden Baht von im Ausland arbeitenden Thais, Thailand
    also, viel ist das ja gerade nicht; u. reicht lange nicht, um bei jedem Höheren Mitarbeiter des Heeres, der Polizei die Kartons unterm Ehebett mit Schotter zu füllen (dort wird ja der "zunächst nicht erklärbare plötzliche Reichtum" meist gehortet)

  8. #267
    Avatar von Kubo

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    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    Bemerkenswert ist aber, dass weit mehr maennliche Thais in SOA jobbedingt auswandern.
    Das sehe ich auch so.. stimmt aber nur in Hinsicht auf den ganz speziellen Aspekt : JOB-bedingt.

    Insgesamt gesehen ist die absolute Mehrheit der ins Ausland gegangenen Thais aber trotzdem immer noch weiblich.. Verglichen damit wird die Zahl der jobbedingt ins Ausland gegangenen männlichen Thais nur gering sein, denke ich. Oder ist da vielleicht jemand ganz anderer Ansicht ?

    Bei uns in D werden männliche Thai-Arbeitnehmer es sowieso ziemlich schwer haben "reingelassen" zu werden. So einfach wie bei den Frauen mit einem Heiratsvisum klappt das bestimmt nicht.. Aber auch als Hilfsarbeiter bei den Saudis sollen sowohl männliche als auch weibliche Thais doch nicht mehr gefragt bzw. zugelassen sein, seitdem es die Probleme mit den bei der TH-Königin gelandeten "bauen Diamanten" gegeben hat.. Habe mal so etwas gelesen.

  9. #268
    Avatar von MadMac

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    Das war vor 25Jahren +-. Such ich jetzt nicht raus. Es gibt relativ wenige Thais, die im Ausland arbeiten. Geschuldet schlechter Ausbildung und Hochnaesigkeit. Die,die man im Ausland trifft, haben meist auch im Ausland studiert.

  10. #269
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
    Wie sollte ich etwas anerkennen können, worüber keine nachprüfbaren und glaubwürdigen Zahlen vorliegen ? Weil ich selbst schon als mit einer Thai verheirateter Geldschicker über einschlägige Erfahrungen verfüge, halte ich natürlich die Gesamtleistung meiner ebenfalls auf diesem Gebiet in aller Welt tätigen Mitstreiter/Innen für einen ganz wesentlichen Beitrag zur Steigung des thailändischen Volkseinkommens ,

    ..und der muss ja wohl offensichtlich irgendeiner offiziellen Statistik unverdient zu erheblich mehr Glanz verholfen haben, als das bei korrekter , separater Anzeige dieser leistungsunabhängigen Transferleistungen aus dem Ausland der Fall gewesen wäre.
    Das leuchtet ein, du möchtest deinen Beitrag anerkannt haben, der offensichtlich nicht unerheblich war.

    Leider taucht das gar nicht in der Statistik auf, da in der Leistungsbilanz naturgemäß nur die meldepflichtigen Zahlungen erfasst werden können; die Transferleistungen in kleinerern Stückelungen tauchen erst dann in der BIP-Statistik auf, wenn sie umgesetzt werden in Lao Kao und Reis und blaue Dächer.

  11. #270
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
    Insgesamt gesehen ist die absolute Mehrheit der ins Ausland gegangenen Thais aber trotzdem immer noch weiblich.. Verglichen damit wird die Zahl der jobbedingt ins Ausland gegangenen männlichen Thais nur gering sein, denke ich. Oder ist da vielleicht jemand ganz anderer Ansicht ?
    So so, denkst du. Hierzu gibt es allerdings Statistiken. Die darfst du gerne selbst raussuchen.

    2010 waren es übrigens insgesamt etwa 1 Million Thailänder, die im Ausland gelebt haben.
    The Thailand
    Ministry of Foreign Affairs reported that
    the number of Thai nationals residing in
    other countries and areas are 1,006,051 Thai
    persons at the beginning of 2010. By far
    the largest number, 282,000, were in the Un
    ited States of America, followed by
    140,581 in Germany and 67,600 in Taiwan, Prov
    ince of China. There were between
    40,000 and 50,000 Thai nationals residing in
    each Japan, the Republic of Korea,
    Singapore and the United Kingdom of Great Br
    itain and Northern
    Ireland.

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