So sind wir - die deutschen Auswanderer. Die Sonne brennt heiß auf unseren Schädel. Was sollen da auch unsere Glatzköpfe machen?
waanjai du neigst einfach immer zum Generalisieren. Warum schliesst du von deiner persoenlich vielleicht sehr zutreffenden Situation immer auf Andere.
Nach allem was ich mitbekomme ist diese 30 baht Regelung fuer den Arztbesuch. Wieoft rennen denn die von Auslaendern gesponserten Thais im Norden denn so zum Arzt? Wird dies wie in D dann auch schon zum Rentnertreff?
Die Thais haben vielleicht auch nur von den westlichen Defekten des Versicherungssystems gelernt. Gibt halt bei den Medikamenten eine Positivliste.
In der Regel ist durch das Thailaendische Versicherungssystem auch bei bestimmten Konstellationen ein Routinecheck in Universitaetskliniken obligatorisch, auch Augenkrankheiten wie grauer oder gruener Star werden behandelt.
Ich habe meine thaifamilie unterstützt indem ich ihr einen kleinen supermarkt nebst garküche im ort gekauft habe.
hilfe zur selbsthilfe war meine devise.
sie sind mit einem feuereifer dabei und finanzieren ihr leben selbst.
freibier für mich gibbet aber selten.
da muß ich evtl.nochmal was klären.![]()
Die 30THB Geschichte hält Doch vielleicht noch am Leben, mehr recht wie schlecht. Es ist halt eine Grundversorgung, mehr nicht. Geht mal in ein Government Hospital in der Pampa, da wird es lustig. Und wenn Du mal nach Srinakarin in KKC möchtest, darfst du ganz schön betteln, dass der Doc eine Überweisung macht.
Highlight war vor Jahren die Operation eines Myom bei einer Tante meiner Frau. Tagelang waren die Blutwerte schlecht und man hat sie rumgeschmiert, bis der Familie gesteckt wurde, dass der Operateur ein "Geschenk" möchte (2000 THB) . Und siehe da, am nächsten Tag waren die Blutwerte ok und es konnte zur Tag geschritten werden. 2,5 kg wurden entfernt, die Narbe sah aus wie bei Frankenstein
Für Welt, Wald und Wiesen Krankheiten passt das schon, alles darüber hinaus wird schwierig bzw. eh kostenpflichtig.
Ich kenne dies anders. Im Detail interessiert es mich auch nicht, habe mir aber sagen lassen, dass das Ganze auch ein wenig davon abhaengt wie hoch der Anteil der registrierten Patienten im Krankenhaus ist. Angeblich ist dies ja regional organisiert und diese Versorgung gibt es nur bei Inanspruchnahme der Leistungen in einem bestimmten Umkreis. Klar wenn du sagst du gehst in ein anderes Krankenhaus, dann kostet es auch. Freie Krankenhauswahl kennt das System nicht (nach dem was ich hoerte)
Ja, das stimmt, man muß in der Provinz wo man registriert lebt, sich in einem Krankenhaus einschreiben und kann dann später auch nur dort hin.
Ein durchschnittliches Krankenhaus hatte/hat so gut 10.000 eingeschriebene Familien. Zu einer jährlichen Einschreibegebühr von ca. 400-500 Baht. Der bei dem Krankenhaus somit "versicherte" Personenkreis bringt dann gut 400-500.000 Baht auf. Zusätzlich zu den 30 Baht pro Leistungsinanspruchnahme. Dazu kommen natürlich - in Abhängigkeit von der Haushaltslage - staatliche Zuzahlungen, die ein Vielfaches der "Inskribenten-Gelder" ausmachen konnten. Voraussetzung: Das Krankenhaus macht mit.
Insgesamt war in den guten Zeiten immer mehr Geld im Topf als nur für Paracetamol.
Ansonsten muß man das 30 Baht-System immer als Alternative zu Garnichts sehen. Denn vorher gab es gar keinen KV-Schutz. Von daher war es immer ein Einstieg in eine Basis-Versorgung.
Wenn man nun noch bedenkt, wieviele Expats in Thailand nach dem Buddha-Tarif versichert sind - also überhaupt nicht versichert oder nur in der alten Heimat versichert sind, dann stellt sich heraus, dass viele Thais besser abgesichert sind als die Farangs, wenn auch nur minimal abgesichert.
Aber die Farangs dürfen schließlich ihr Paracetamol bei Lotus/Tesco kaufen. Auf eigene Rechnung. Und den Rest auch.
Und um zurück zum eigentlichen Thema zu finden: Das Spendieren einer Mitgliedschaft der Familie der thail. Frau in einem Einschreib-Modell mit 30 Baht als Zuzahlung im Nutzungsfalle kann deshalb auch eine Form der sinnvollen Unterstützung der Familie sein. Da andernfalls nur Selbstmedikation übrig bleibt.
Das Buffalo him sick kommt ja zumeist von total unversicherten Thais, die plötzlich sich der Rechnung eines Arztes entgegensehen und der Arzt schon lange damit aufgehört hat, seine Bezahlung in Form von Natural-Lieferungen (Säcke Klebereis) zu akzeptieren.
Waanjai, deine Rechenkuenste lassen erheblich nach 400 *1000 sind bei mir 400 000 und 400 * 10 000 einfach 4 Mio.
Ich hab noch nichts von der Einschreibgebuehr bei Rentnern (Eltern) gehoert. Und die Kinder arbeiten und haben ihre eigene Versicherung. Das wird bei denen die ich befragte als Regelfall angesehen.
wie ich schon sagte, meine Informationen gehen dahin, dass 30 baht beim Arztbesuch und nicht bei einem Krankenhaus faellig werden.
Zusätzlich zu den 30 Baht pro Leistungsinanspruchnahme.
ich kenne kaum jemanden der keinen KV Schutz hat.Und um zurück zum eigentlichen Thema zu finden: Das Spendieren einer Mitgliedschaft der Familie der thail. Frau in einem Einschreib-Modell mit 30 Baht als Zuzahlung im Nutzungsfalle kann deshalb auch eine Form der sinnvollen Unterstützung der Familie sein. Da andernfalls nur Selbstmedikation übrig bleibt.
Sollte es so sein, dann ist es bestimmt besser als eine bottle voll Rum
Ich möchte noch hinzufügen das es nicht nur Krankenhaus aufenthalte sind obwohl sie bald 9zig ist. Es kommen da auch ab und zu mehrmonatige Aufenthalte hinzu da die Mutter schizophren ist und ab und zu abdreht oder auf ein Medi nicht mehr so gut reagiert. Dementsprechend braucht es natürlich auch ganz andere Behandlungsmethoden und Medis. Ein Paracetamol reicht da bei weitem nicht aus
Nachtrag: Desweiteren möchte ich hier mal kurz anmerken das der eint oder andere seinen Post vor dem speichern (und ruhig auch danach) nochmals gut durchliest. Wie hier in Europa auch, sind die Familien in Thailand sehr unterschiedlich aufgebaut.
Eine Familie bei der der Mann plötzlich verschwunden oder gestorben ist und die Mutter dann auf einmal mit 2 Töchtern alleine dasteht, und das z.B iwo in den weiten des Isaans, wo die Menschen bekanntlich stinken vor Kohle und an jeder Ecker sofort Arbeit finden - sollte man also nicht unterstützen wenn man die Möglichkeit dazu hat......? Nur mal so als Denkanstoss für einige Member hier! Ich kann mir nämlich nicht vorstellen das euer Denkvermögen wirklich so kurzsichtig ist... Zuerst denken, dann handel