Hallo make,
sicherlich legst du auf meine Erfahrung keinen großen Wert (hat ja so ziemlich "geknallt" zwischen uns, wofür ich mich hiermit entschuldige!!!!!) aber nun zu deiner Frage. Sicherlich sehen viele Familien in Thailand die Thai/Farang-Beziehung als Absicherung für die Zukunft. Bei dem augenscheinlich vorhandenen Einkommensgefälle sicherlich nachvollziehbar. Letztendlich tragen jedoch auch viele Farang zu dieser Sicht bei. Ich konnte beobachten, wie viele Farang (egal woher sie auch kommen) sich, ich will mal sagen, sehr "großzügig" im Umgang mit Geld in Thailand zeigten. Nach dem Motto...." Gott was kost' die Welt". Das es da sehr schnell zu Fehleinschätzungen auf Seiten der Thais kommen kann liegt auf der Hand.
So, wie regele ich (wir) das mit der Unterstützung. Etwa zwei Monate nachdem ich meine zukünftige Frau kennengelernt hatte, starb ihre Mutter. Ich erklärte mich bereit, die Beerdigung zu bezahlen (Bangkok, ca. 50,000 baht). Natürlich wusste ich, dass bei der Beerdigung auch wieder "Geld reinkommt" und das dieses Geld der Vater bekommt (waren so um die 30,000 baht). Was jetzt kommt mag wohl etwas zynisch klingen, aber mit dem Tod der Mutter ist, das war mir klar, der größte "Anspruchsteller" weggefallen. Daher auch meine Bereitschaft, die Beerdigung zu bezahlen. Denn oftmals sind es die Mütter, die finanziellen Druck ausüben. 10 Monate später kamen dann die ersten Überlegungen zum Thema Deutschland/Heirat. Die Frage Sinsod stellte sich -warum auch immer- nicht. Der Eklat kam dann beim Thema Hochzeitsfeier in Bangkok. Meine Frau sagte mir, dass sie nur im kleinsten Familienkreis feiern wolle (20 Personen), die Familie aber Druck ausübt und eine "Megaparty" will. Das Ende vom Lied.... wir haben nicht in BKK buddhistisch geheiratet und meine Frau hat sich im Streit von der Familie getrennt und ist nach Deutschland geflogen. Sie ist jetzt seit Anfang Juni hier. Bis dato kein!!!!!!! einziges Telefonat mit der Familie, keine Forderungen, absolute Funkstille. Mir gefällt diese Situation jedoch überhaupt nicht, da ich ihren Vater (Alter 64) mag und schätze. Ich habe mich deshalb entschlossen, monatlich 150 Euro (124 Euro Überweisungsbetrag zzgl. 26 Euro WesternUnion-Gebühr) abzuzweigen und - bist dato ohne Kenntnis meiner Frau - nach Thailand zu schicken. Es kommen also monatlich so ca. 5,000 baht beim Vater in Thailand an. Das bringt mich nicht um, ermöglicht dem Vater auch kein Leben in Saus und Braus, deckt aber die laufenden Kosten (Strom, Wasser, Medikamente, etc.). So können wir unser Gesicht dem Vater gegenüber wahren. Ob dieses Vorgehen richtig ist??? Keine Ahnung!!! Ich fühle mich aber besser so.
Noritom


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...Dauerthema. War bei mir ganz einfach, geheiratet und der Verwandschaft beim ersten Besuch erklärt, was ich/wir verdienen.

