Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 13 von 13

Unterhalt - wie lange und in welcher Hoehe bei Erwerbslosigkeit

Erstellt von strike, 27.09.2010, 12:15 Uhr · 12 Antworten · 3.183 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von strike

    Registriert seit
    08.12.2007
    Beiträge
    28.011
    Zitat Zitat von Thaimax Beitrag anzeigen
    .... da die Unterhaltsschulden sofort gepfändet werden.....
    Wie entstehen dieses?

    Wenn der gute Mann seinen Job verliert, bekommt er moeglicherweise 15 Monate ALG1.
    Sagen wir 1.500 Euro.
    Davon sind nach meinem Verstaendnis lt. Tabelle 488 Euro abzufuehren, ab 1501 Euro sind es 513 Euro.
    Faellt der gute Mann in H4 und bekommt 364 Euro kann er ja schlecht 488 Euro abdruecken.

    Heisst deutsche Realitaet tatsaechlich, dass sich Jahr fuer Jahr in einem solchen Fall 5.856 Euro plus Zinsen als Schuld anhaeufen(koennen)?
    Und um bei dem Beispiel zu bleiben der gute Mann bei einer spaeteren Arbeitsaufnahme 3 Jahre spaeter bereits mehr als 15.000 Euro Schulden abzubauen hat?
    Und dies vielleicht bei einem neuen Job fuer den Mindestlohn von sagen wir 7,50 Euro ( 1.200 Euro brutto )?

  2.  
    Anzeige
  3. #12
    Avatar von socky7

    Registriert seit
    07.11.2007
    Beiträge
    3.075
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Und um bei dem Beispiel zu bleiben der gute Mann bei einer spaeteren Arbeitsaufnahme 3 Jahre spaeter bereits mehr als 15.000 Euro Schulden abzubauen hat?
    Die deutsche Gesetzgebung und die deutschen Richter zwingen diese Werktätigen mit Unterhaltszahlungsverpflichtungen auszuwandern.
    Es sei denn, dass der Werktätige in der Zeit ohne Arbeit keine zusätzlichen Schulden wegen fehlender Unterhaltszahlungen ansammelt.

  4. #13
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Wie entstehen dieses?

    Wenn der gute Mann seinen Job verliert, bekommt er moeglicherweise 15 Monate ALG1.
    Sagen wir 1.500 Euro.
    Davon sind nach meinem Verstaendnis lt. Tabelle 488 Euro abzufuehren, ab 1501 Euro sind es 513 Euro.
    Faellt der gute Mann in H4 und bekommt 364 Euro kann er ja schlecht 488 Euro abdruecken.

    Heisst deutsche Realitaet tatsaechlich, dass sich Jahr fuer Jahr in einem solchen Fall 5.856 Euro plus Zinsen als Schuld anhaeufen(koennen)?
    Und um bei dem Beispiel zu bleiben der gute Mann bei einer spaeteren Arbeitsaufnahme 3 Jahre spaeter bereits mehr als 15.000 Euro Schulden abzubauen hat?
    Und dies vielleicht bei einem neuen Job fuer den Mindestlohn von sagen wir 7,50 Euro ( 1.200 Euro brutto )?
    Strike, dieses Unterhaltsrecht ist sehr flexibel, so dass in ähnlich gelagerten Fällen durchaus unterschiedliche Urteile zu erwarten sind.

    Das Ganze beginnt mit der Frage, weshalb gekündigt wurde. Ob sich der AN hinreichend um einen neuen Job bemüht.

    Sonst kommt sehr schnell ein fiktives Einkommen zum Tragen.

    Dann gibt es da auch Mangelberechnungen, so dass evt. sogar weniger als 800 Euro bleiben können, insbesondere in Verbindung mit einem fiktiven Einkommen.

    Denke dann müsste er erstmal eine Anpassung des Zahlbetrages beantragen - sofern vorhanden.

Seite 2 von 2 ErsteErste 12

Ähnliche Themen

  1. Nachehelicher Unterhalt
    Von smile im Forum Ehe & Familie
    Antworten: 105
    Letzter Beitrag: 19.02.13, 21:43
  2. Unterhalt
    Von Franze im Forum Ehe & Familie
    Antworten: 35
    Letzter Beitrag: 20.12.09, 07:46
  3. Unterhalt
    Von Tschaang-Frank im Forum Ehe & Familie
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 03.11.05, 09:42
  4. Unterhalt
    Von brecht im Forum Ehe & Familie
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 04.03.04, 10:02
  5. Unterhalt für die Exfrau
    Von matthi im Forum Ehe & Familie
    Antworten: 45
    Letzter Beitrag: 12.01.04, 18:42