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Umgehung A1 Test

Erstellt von Isaanlover, 05.02.2012, 12:03 Uhr · 75 Antworten · 9.282 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von franki

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    Ich halte eine Drittsprache wie englisch ideal, sofern hier nicht auch jemand einen deutlichen Vorsprung hat. So geben sich aber beide Mühe, sich verständlich zu machen.
    Zumindest in dem Punkt kann ich kcwknarf zustimmen. Ich habe einen Kollegen, der lebt schon seit ungefähr 10 Jahren in Deutschland und spricht immer noch kein Deutsch. Er ist mit einer Deutschen verheiratet - mit der er sich in Englisch unterhält - und hat eine Tochter mit ihr. Und das klappt offenbar gut. Seine Lehrveranstaltungen bietet er in Englisch an, von den Studenten wird ohnehin erwartet, das sie Englisch können. Ich kann etwas Englisch üben, wenn ich mit ihm zu tun habe, auch nicht schlecht.

    Für eine Thailänderin, die in der Regel auch nicht gut Englisch spricht, sollte es natürlich weiterhin Angebote geben, die deutsche Sprache auf freiwiliger Basis zu erlernen. Wenn sie Sozialleistungen bezieht, könnte man dieses Angebot von mir aus auch zur Pflicht machen, da es die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert, wenn sie Deutsch kann. Aber eben nur in dem Fall, das sie Geld vom Staat bezieht.

    Im umgekehrten Fall wäre es aber auch zu fordern, das Thailand Ausländern, die mit einer Thai verheiratet sind und in Thailand leben wollen, ohne wenn und aber ein langfristiges Aufenthaltsrecht und eine Arbeitserlaubnis gewährt.

  2.  
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  3. #52
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von franki Beitrag anzeigen
    ... Wenn sie Sozialleistungen bezieht, könnte man dieses Angebot von mir aus auch zur Pflicht machen, da es die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert, wenn sie Deutsch kann. Aber eben nur in dem Fall, das sie Geld vom Staat bezieht.....
    Das ist der fuer mich der entscheidende Punkt.
    Sozialleistungen nur dann zu gewaehren, wenn ich in der Lage bin dem Arbeitsmarkt zur Verfuegung zu stehen, sprich: Teil der Sozialgemeinschaft zu werden bzw. zu sein.

    Dazu wird man in der Regel die jeweilige Sprache wenigstens einigermassen beherrschen muessen.
    Eigentlich ganz einfach.
    Keine Ahnung, warum sich die Politik mit einer so einfachen Forderung so schwer tut und stattdessen lieber massiv in die Privatsphaere eingreift.

  4. #53
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Das ist der fuer mich der entscheidende Punkt.
    Sozialleistungen nur dann zu gewaehren, wenn ich in der Lage bin dem Arbeitsmarkt zur Verfuegung zu stehen, sprich: Teil der Sozialgemeinschaft zu werden bzw. zu sein.

    Dazu wird man in der Regel die jeweilige Sprache wenigstens einigermassen beherrschen muessen.
    Eigentlich ganz einfach.
    Keine Ahnung, warum sich die Politik mit einer so einfachen Forderung so schwer tut und stattdessen lieber massiv in die Privatsphaere eingreift.
    so wie ich die Sache sehe geht es einfach nur um den Punkt A1 als Integrationsvorleistung. Die anderen Punkte wie Verpflichtung zum Integrationskurs bei angewiesensein auf Sozialleistungen gibt es ja schon, ggf. wird dies zu einer Pflichtveranstaltung bei einem Bildungsträger während ALG 1 Bezug, nennt sich halt dann Sprachkurs gefördert aus dem ESF Fond.

    Es mag auch einen Unterschied nach Regionen geben. Im Süden ist die Arbeitslosigkeit häufig weniger als 5 %. Da ist ein Arbeitsloser schneller in einer Bildungsmaßnahme als er schauen kann.

    Ob die Androhung von Leistungskürzungen die erreicht, die es treffen soll kann dahingestellt bleiben. Die Behörden erklären stets, dass gerade die Türken über ihre Netzwerke sehr wohl über ihre Rechte informiert sind. Wen trifft es dann? Am Ende die 63 jährige Deutsche, deren Mann vor 2 Jahren verstorben ist.

  5. #54
    Avatar von schimi

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    schimi, du machst schon im Ansatz einige Fehler.

    nach §28 Abs. 2 reichen einfache Sprachkenntnisse für die Erlangung der Niederlassungserlaubnis. Also nix B1. Auch wird ein Ausländer der am Integrationskurs teilnimmt und nur mit A2 abschließt nicht einfach abgeschoben.

    Eine Thai findet in fast allen Gegenden in einem begrenzten Umkreis ein Bekannte. Es gibt Asiashops, die teilweise von Thais betrieben werden, ...

    Für ein normales Leben in Freiheit und Würde ist nicht unbedingt B1 erforderlich. Auch mit B1 kann ein dominantes Machogehabe die soziale Teilhabe erschweren.
    habe ja nicht gesagt dass es so ist, sondern dass ich es gut finden würde.
    Wenn es freiwillig nicht funkioniert, dann halt mit Druck, ansonsten auf Wiedersehen, die Nächste bitte.
    Aber hier gibt es ja sogar Integrationskurse quasi für lau, das ist doch ein super Einrichtung und trotzdem haben manche daran auch noch was zu nörgeln.

  6. #55
    Avatar von tira

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    Exclamation

    Zitat Zitat von franki Beitrag anzeigen
    ....Im umgekehrten Fall wäre es aber auch zu fordern, das Thailand Ausländern, die mit einer Thai verheiratet sind und in Thailand leben wollen, ohne wenn und aber ein langfristiges Aufenthaltsrecht und eine Arbeitserlaubnis gewährt.
    moin,

    ....... von den stolzen kon thai als alien was einforden, was selbige ihre hoheitliche staatstragendes selbstverständnis tangiert, werden wohl weiterhin lediglich leere worthülsen bleiben.


  7. #56
    Avatar von schimi

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    Zitat Zitat von RAR Beitrag anzeigen
    Mir ist nichts bewußt - welche Diskriminierung?
    Glaube ich jetzt nicht, warst noch nie in Thailand oder hast noch nichts üüber das Land gelesen?
    Als wenige von vielen Beispielen z.B. Erwerb von Grundbesitz oder für Ausländer verbotene Berufe...ansonsten lies dich in das Thema ein.

  8. #57
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von schimi Beitrag anzeigen
    habe ja nicht gesagt dass es so ist, sondern dass ich es gut finden würde.
    Wenn es freiwillig nicht funkioniert, dann halt mit Druck, ansonsten auf Wiedersehen, die Nächste bitte.
    Aber hier gibt es ja sogar Integrationskurse quasi für lau, das ist doch ein super Einrichtung und trotzdem haben manche daran auch noch was zu nörgeln.
    Auch da vermischt du wieder zwei Dinge. Einfache Sprachkenntnisse als Integrationsvorbedingung oder Integrationsmaßnahmen in D. Wenn da jemand nicht teilnimmt und verpflichtet wurde, dann gibt es schon gewaltig Druck. Das ist so! Da kann es Bußgeldbescheide geben. Wenn es ein Nachzug zum Ausländer ist, kann ggf. die AE nicht verlängert werden. Sozialleistungen können gekürzt werden, ... z.B. ALG 1, ggf. ALG 2, ...
    Ich verstehe jetzt deinen Text nicht. Die meisten wehren sich nur gegen A1 als Integrationsvorbedingung. Dies scheint mit dem EU- Recht nicht vereinbar zu sein.

  9. #58
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Die meisten wehren sich nur gegen A1 als Integrationsvorbedingung. Dies scheint mit dem EU- Recht nicht vereinbar zu sein.
    sonst schafft man sich halt einen Wohnsitz in Österreich und das Problem ist gelöst. Kleines Zimmerchen reicht ja oder bei einem Bekannten angemeldet :-)
    Vor allem für Rentner leicht realisierbar.

  10. #59
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    sonst schafft man sich halt einen Wohnsitz in Österreich und das Problem ist gelöst. Kleines Zimmerchen reicht ja oder bei einem Bekannten angemeldet :-)
    Vor allem für Rentner leicht realisierbar.
    Der Rentner muss auch erst mal den LU sicherstellen. Das Zimmerchen kostet, ... In Österreich muss man sich auch blicken lassen. Für jemanden der an der Grenze wohnt durchaus denkbar, doch für z.B. einen Frankfurter (Main) ?

  11. #60
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Der Rentner muss auch erst mal den LU sicherstellen. Das Zimmerchen kostet, ... In Österreich muss man sich auch blicken lassen. Für jemanden der an der Grenze wohnt durchaus denkbar, doch für z.B. einen Frankfurter (Main) ?
    naja, der Goethe-Kurs in BKK kostet mit allem drum und dran, als Hotel, Verpflegung, Taschengeld usw. - mit Sicherheit um die 100-150.000 Baht.
    Da kann man schon mal irgendwo in Österreich für 2 Jahre ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft anmieten. Nach Ankunft bekommt man ja vermutlich ein 2-3 Jahresvisum, wenn man keine Sprachkenntnisse nachweisen muss. Danach gibt man das Zimmer aus, vergisst aber die Abmeldung und macht stattdessen einen Postweiterleitungsauftrag nach D.
    Vor Ablauf des Visum sucht man sich ein neues Zimmer - und meldet sich dann um. Ev. gibt es dann schon das unbefristete Visum - das dann auch D anerkennen muss, da Schengen-Vereinbarung. Bis dahin wird sie dann ja wohl auch von sich aus Deutsch gelernt haben und kann dann beim Amt selbst reden.

    Es gibt schon viele, viele Möglichkeit - die nicht mal alle illegal sein müssen. Niemand kann mir vorschreiben, wo ich meinen Hauptwohnsitz anmelde.

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