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was tun mit Stiefsohn?

Erstellt von juthamat, 09.04.2006, 20:05 Uhr · 123 Antworten · 8.886 Aufrufe

  1. #71
    UAL
    Avatar von UAL

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    Re: was tun mit Stiefsohn?

    Zitat Zitat von juthamat",p="335060

    in meinem Fall kann man schon mal die Überlegung anstellen,ob es nicht besser wäre,falls in 1-3 Jahren keine Besserung eintritt,ihn seinen Weg allein in Thailand gehen zu lassen...

    vielleicht war ich manchmal auch zu autoritär .
    @ juthamat, :-)

    Du willst Dir und Deiner Familienbeziehung doch wohl nicht diese lange Zeitspanne antun? Da wird einer von euch beiden, Deine Frau oder Du, - oder gar beide irgendwann mal am Ende des Levels der Erträglichkeit angekommen sein.. Du oder ihr macht diese ganze unglückliche Situation doch schon lange genug mit, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Jetzt sollte mal ein Schlußstrich gezogen werden, wenn auch mit Bedacht.

    Ich denke mal, Du und Dein (Stief-) Sohn, ihr habt schon 4-Augen-Gespräche geführt. Was sagt er denn, wenn Du ihn darauf ansprichst, dass er mit seiner Einstellung no-future hat? Kann man ihn für irgendwas begeistern, dass er sich einbringt (vom lazy life mal abgesehen)? Er muss doch checken, dass das keine Dauerlösung sein kann - was hat er für Erwartungen, will er in Deutschland bleiben, vermisst er Thailand? Warum hat er keinen Bock auf was - weil er auch so durchkommt?

    Es sollte ihm mal sein Spiegelbild vorgehalten werden, was würde er machen (können) wenn Deine Frau und/oder Du die gleiche Einstellung hätten?

    Ich glaube die Konsequenzen sind ihn nicht so recht bewusst.

    Und dass Du Dich hinterfragst, zu autoritär gewesen zu sein, zeugt m. E. von Selbstzweifeln. Wärst Du doch noch autoritärer...das klappt aber nur, wenn Deine Frau mitzieht.

    Versuchs noch mal im Guten und stell ihm anheim, dass dieses seine letzte Chance ist - ob es was nutzt

  2.  
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  3. #72
    Avatar von juthamat

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    Re: was tun mit Stiefsohn?

    Ja UAL-Du hastRecht-so lange stehe ich das nicht mehr durch.AUch das andere stimmt""warum hat er keinenBock-weil er damit durchkommt""Wenn meine FRau am freitag zurückkommt(sie besucht gerade ihren schwerkranken vater inthai.)müssen wir uns nochmal ernsthaft beraten.aaaaaaauf die gütige tour habe ich es ja schon oft genug versucht,hat er einmal eine aufgabe erledigt,bekam ein Lob von mir ruhte er sich beim nächsten Mal darauf aus ""du hast doch gesagt, ich bin jetzt gut""

  4. #73
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: was tun mit Stiefsohn?

    Zitat Zitat von Micha",p="334725
    @Sioux,

    klingt nachvollziebar. Könnte mir eine Stieftochter auch eher vorstellen, als einen Stiefsohn, bei dessen Anblick ich vermutlich mit zunehmendem Alter mehr und mehr an den (grinsenden) Kuckucksvater erinnert würde.
    Ein Gedanke, der mir nie gekommen ist. Warum auch?

    Stiefvater zu sein kann auch angenehm sein, man sieht manche Dinge etwas entspannter und objektiver habe ich den Eindruck. Der leibliche Vater hat im Gegensatz zu mir wohl keine Gelegenheit seine Enkeltochter zu sehen. Und warum sollte er grinsen? Seine Söhne haben es sicherlich besser getroffen als er.

  5. #74
    UAL
    Avatar von UAL

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    Re: was tun mit Stiefsohn?

    @ juthamat,

    Dann sag doch mal, wenn er etwas "gut" gemacht hat: "na ja, geht so, kann man aber auch besser machen..." pack ihn mal bei [s:1882fbaaaf]den Eiern[/s:1882fbaaaf] der Ehre, mach ihm klar, dass einmal gar nix ist, dass er sich täglich positiv einbringen muss, dann geht es weiter.

    Er steht praktisch bei "0", Schulnote bescheiden, und denkt tiefer kann er nicht fallen. Er wird ja immer wieder aufgehoben... Zeig ihm, dass es noch tiefer geht und dass er selbst was an dem Zustand ändern kann, der ihm doch wohl nicht lebenslang erhalten bleiben sollte...

    Wie gesagt: Deine Frau und Du, ihr müsst völlig die gleiche Linie fahren, sonst ist immer ein Angriffspunkt da.

  6. #75
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: was tun mit Stiefsohn?

    UAL, bei aller Sympathie, wieviel Erfahrung hast du denn mit eigenen oder fremden Kindern?

  7. #76
    UAL
    Avatar von UAL

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    Re: was tun mit Stiefsohn?

    Zitat Zitat von Chak3",p="335074
    UAL, bei aller Sympathie, wieviel Erfahrung hast du denn mit eigenen oder fremden Kindern?
    Sympathie? Lass mal sein, ich versuche mich nur in eine Situation einzudenken, das mag erlaubt sein - oder bin ich als kinderloses Member dafür disqualifiziert?

  8. #77
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: was tun mit Stiefsohn?

    Sagen wir mal so, dir fehlen zumindest wichtige Erfahrungen, die man nur schwer mit hineinfühlen wettmachen kann. Auf blumige Vergleiche verzichte ich, da mir gerade keiner einfällt.

  9. #78
    UAL
    Avatar von UAL

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    Re: was tun mit Stiefsohn?

    Zitat Zitat von Chak3",p="335078
    Sagen wir mal so, dir fehlen zumindest wichtige Erfahrungen, die man nur schwer mit hineinfühlen wettmachen kann. Auf blumige Vergleiche verzichte ich, da mir gerade keiner einfällt.
    @ Chak,

    das muss man doch nicht an einer Eltern-Kind-Beziehung festmachen...

    hätte man hier gefragt "wie komme ich mit meiner Freundin klar?" könnte man genauso darauf antworten - aus reinem Menschenverständnis. Man kann auch Situationen aus theoretischer Sicht versuchen zu lösen oder Ansatzpunkte zu geben -auch wenn einem, in diesem Falle gott-sei-Dank- die wahren Erfahrungen fehlen. Manchmal ist das ein Vorteil, da man unbelastet an die "Sache" rangeht.

    Aber diese Diskussion hat ja nun wirklich nicht was mit dem Anliegen des Thredstarters zu tun, well...

  10. #79
    Avatar von LJedi

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    704

    Re: was tun mit Stiefsohn?

    Mit der Theorie und der Erziehung sind das so zwei Dinge, die nich immer zusammenpassen mögen...

    Grundsätzlich teile ich die Haltung, dass Autorität wichtig ist, Konsequenz und "eine gemeinsame Front"

    Neben Emanzipation, die insbesondere nur die Vorteile sucht ohne auch die Nachteile in Kauf zu nehmen, ist für mich die aintiauthoritäre Erziehung, die ab ca. den 68ern intensiv in unsere pädagogische Sichtweise einzug hielt, mit eines der größten Über unserer Gesellschaft.
    Bei allesn Fehlern, die unsere Kinder tun, darf diskutiert werden, quasi nicht bestraft und schon gar nicht geschalgen, wenn man nicht eine anzeige von Filius (oder -a) riskieren mag. [Schlagen = mal einen Klapps oder zwei auf den Po, nicht verprügeln oder halb totschlagen!]
    Ist doch klar, dass unsere Jugend keinen Respekt mehr kennt und vor allem meint, sich über jede Grenze hinwegsetzen zu können. Konsequenz: okay, mal wieder ein wenig Reden... so what?


    Jetzt kommt aber das große ABER:
    Diese autoritäre Haltung muss schon früh beginnen und kann nicht nach 17jährigen "Schmusekurs" eingesetzt werden.

    Und manchmal ist die Autorität auch nicht die Lösung - es gibt auch außerhalb der Familie Fluchtpunkte, die das kaputt machen - musst mal mit einem Pädagogen vom Jugendamt über deine falsche Strenge diskutieren und die damit verbundene fahlende ÖLiebe, das nicht vorhandene Verständnis für die Schwierige Situation, ... bla bla bla, würg

    Will sagen: theoretisch hört sich vieles toll an, aber selbst in der Praxis erprobtes kann beim nächsten Kind (selbst wenns in der gleichen Familie aufwächst) grund falsch sein! Drum: vorsicht mit "nur so geht's"-Aussagen...


    zur Kickuck-Theorie:
    - der Kuckuck legt ein ein ins fremde Nest (und dies tut die Frau, nicht der Mann), von daher passt das Gleichnis in diesem Zusammenhan imho nicht und erklärt auch, warum alle dieses Gleichnis fehlinterpretierten
    sehen wir darüber hinweg:
    - die Tatsache, dass es nicht das eigene Kind ist, war beim entschluss zusammenzuziehen bekannt (diese Erkenntnis kam nicht mit den Problemen)
    - warum sollte der Thai-Papa grinsen von´m einen Ohr zum anderen? I.d.R. ist es doch so, dass sich die Väter, wenn sie sich von der Frau trennen auch von den Kindern trennen. Seine finanziellen Interessen könnte er viel besser nutzen, wenn der Jung bei ihm wer und die mutter "dem Jung" monatlich ein kleines Sümmchen zukommen ließe...

  11. #80
    KraphPhom
    Avatar von KraphPhom

    Re: was tun mit Stiefsohn?

    Mit 14 nach Deutschland. Da sind schon sicher einige Thaimentalitäten eingeflossen. Kinder lernen schnell. Warum nicht auch die wirtschaftlichen Vorteile eines Farrangs ?

    Lese hier oftmals, dass sich eine ganze Familie in Thailand von den Verdiensten eines Ausländers aushalten lässt und sich am süssen Leben verköstigt.

    Weshalb sollte die Ansicht nicht auch ein Teenie teilen ? Bis zum Umzug nach Germany wird es ja auch eine Zeit des kennenlernens mit dem Farang gegeben haben. Dies ist oftmals genügend Zeit ( von Seiten der Thaifamilie ) um dem Jungen massig Impfungen für ein geruhsames Leben zu verpassen.

    Sehe hier vor Ort auch zahlreiche faule, männliche Teenies aus reinen thailändischen Ehen.

    Warum sollte sich so ein junger Pascha ändern, zumal doch eben eine besondere Geldquelle in sein Leben getretten ist und diese das Ansehen der Familie in Thailand noch hoffentlich ( durch weitere Investitionen ) erheblich steigen möchte ?


    Ich persönlich würde niemals eine Beziehung mit einer Thai eingehen, die einen oder mehrere Söhne über fünf Jahre hat. Es reicht schon, wenn die Stieftochter eines Tages so 'nen faulen Sack als Ehemann vorstellen kommt.

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