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Trennung

Erstellt von nokopie, 29.05.2012, 09:02 Uhr · 31 Antworten · 4.697 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von nokopie

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    Trennung

    Hallo

    Es besteht die Moeglichkeit, dass sich meine Frau und ich trennen. Wir haben ein Haus auf ihren Namen nach der Eheschliessung gekauft (ich bezahlt).
    Ich glaube irgendwo gelesen zu haben, dass alles was in der Ehe angeschaft wird im Falle einer Scheidung 50:50 aufgeteilt wird.

    Weiss jemand darueber Bescheid und kann Auskunft geben?

    Fuer eure Hilfe
    Danke, Nokopie

  2.  
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  3. #2
    Avatar von markobkk

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    Kann Dir zwar Deine Frage nicht beantworten, aber wenn Ihr ein Haus besitzt wird wohl jede Bank in Thailand darauf ein kleines Darlehn geben damit Du Dein Overstay Problem loesen kannst

  4. #3
    Avatar von nokopie

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    Geht eben nicht, da meine Holde das Haus schon als Buergschaft fuer das Taxiunternehmen benutzt hat.

    Trotzdem Danke, die Idee hatte ich aber auch schon

    Nokopie

  5. #4
    Avatar von markobkk

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    Zitat Zitat von nokopie Beitrag anzeigen
    Geht eben nicht, da meine Holde das Haus schon als Buergschaft fuer das Taxiunternehmen benutzt hat.

    Trotzdem Danke, die Idee hatte ich aber auch schon

    Nokopie
    Na dann nimm eben 10000 Baht aus dem Taxiunternehmen. So arm scheint Ihr ja nun nicht zu sein. Mir ist das ja egal aber wenn ich die Wahl zwischen Knast und Ausreise haette, wuerde ich mich wol fuer letzteres entscheiden und nicht nach Ausreden suchen warum das nicht geht.

  6. #5
    Avatar von Kurt

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    Das Haus kannst du zu 100% abhacken.
    Aber du kannst dir ja ein Wohnrecht eintragen lassen, das ist dann interressant, wenn deine Holde eine neuen Lover hat und du kannst dann zukucken.
    Gruss
    Kurt

  7. #6
    Avatar von Franky53

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    guter Tipp ,aber ob das so einfach geht ,laut Einganspost dürfte die Beziehung nicht so tolle sein.

    glaube nicht dass sich die Gattin darauf einläßt ,wenn sie sich mit Scheidung befasst.

  8. #7
    Avatar von markobkk

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    Die Frage ist ob man ueberhaupt in einem Haus wohnen moechte wo die Ex mit dem neuen poppt. Das Verhaeltnis zu den Nachbarn duerfte dann meistens auch nicht mehr das beste sein. Ich wuerds abhacken wenn die Frau mich nicht freiwillig auszahlen wuerde. Alles andere bringt auf Dauer wohl nichts.

  9. #8
    Avatar von MadMac

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    Jungs, haltet den Ball doch erstmal flach, ging ja nur um eine Eventualitaet und Nokopie hat ja im Moment eine Reihe an Problemen zu bewaeltigen. Sowas kann alles passieren, geht aber auch vorbei. Wuerde hier wie schon geschrieben Prioritaeten setzen und zuerst alle Visasorgen aus dem Weg raeumen. Macht den Kopf frei.

    Was das Haus angeht, so stimmt das generell mit der Zugwinngemeinschaft waehrend der Ehe. Allerdings wird im Chanod nur der Name Deiner Frau eingetragen sein, und Du hast irgendwann mal was unterschrieben, was besagt, dass die Mittel fuer den Hauskauf ihre waren. Insofern gehoert ihr das Haus zu 100% und Du hast keine Handhabe, wenn es nicht friedlich ueber die Buehne geht. Die einzige Moeglichkeit waere, wenn Du ein Usufruct oder Superficies hast, das sind Niessbrauchsrechte, die Dir gehoeren.

    Abhacken ist ansonsten sicherlich keine taugliche Alternative, da Sachbeschaedigung fremden Eigentums.

    Versilbern laesst sich das Haus auch nicht, da es wie Du schriebst an die Bank verpfaendet wurde und damit nicht verkaufbar ist. Vielleicht koennen die es aber einkassieren, kommt aufs Selbe raus wie abhacken. Weg ist weg .

  10. #9
    Avatar von waanjai_2

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    Hier geht es gar nicht um Nießbrauch, sondern um die Frage, wie und mit welchen Konsequenzen sich getrennt werden kann.

    Vorfrage: Wie und wo wurde geheiratet?
    Wenn in Thailand, dann stehen zwei Wege offen:
    a. einvernehmliche Scheidung vor der Amphoe
    b. Scheidung durch das Gericht

    Wie der Name schon sagt, impliziert eine einvernehmliche Scheidung, dass sich die bisherigen Ehepartner über die gesamten Ehefolgen im Klaren sind. Ehefolgen sind die Güterrechtlichen Auswirkungen, die erbrechtlichen Auswirkungen, die Unterhaltsverpflichtungen u.a.m.

    Unterschrieben hat der Alien vor dem Landamt nur, dass das Geld für den Landkauf aus ihrem Privatvermoegen stamme. Das Haus gehoert im Normalfall, beiden Teilen zu je 50%.

    Schoen wäre es, wenn im Rahmen einer einvernehmlichen Scheidung die Frau, dem Ex-Gatten seine 50% auszahlen würde. Aber auch ungerecht.
    NUR:
    Fast alle thail. Frauen wissen, dass
    a. es bei einer Scheidung in D standardmäßig mehr gibt, nämlich jede Menge Unterhaltsverpflichtungen zugunsten von Frau und Kinder
    b. es auch in Thailand üblich ist, bei gerichtlichen Scheidungen, eine Art von Unterhaltsverpflichtung zu schaffen, und zwar in Abhängigkeit von der Dauer der Ehe und dem Alter ("Wiederverheiratungschance") der Frau. Nein, eine Schwacke-Liste gibt es nicht. Das führt meist dazu, dass der Frau die restlichen 50% des Hauses ebenfalls zuerkannt werden. Ein pragmatischer Weg, weil Thailand so gut wie keine Infrastruktur hat, Unterhaltszahlungen einzuziehen oder zu überwachen. Kennt jeder aus den Geschichten über die von ihren thail. Männern verlassenen Frauen.

    Wenn die Frau nicht doof ist, führt dies im Ergebnis also darauf hinaus, dass er von den "bekannten" Immobilien nichts behalten wird. Aber das Geld im Bankensystem wird kaum ganz verlustig gehen.
    Für den Rest gilt halt von jeher der Satz: Wer eine Ehescheidung in Thailand nicht finanziell lächelnd wegstecken kann, heirate lieber ein Schwarzwaldmädel oder eine Goere von Helgoland. Auch alles sehr exotisch.

  11. #10
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Unterschrieben hat der Alien vor dem Landamt nur, dass das Geld für den Landkauf aus ihrem Privatvermoegen stamme. Das Haus gehoert im Normalfall, beiden Teilen zu je 50%
    Das waere der Fall, wenn das Haus nach dem Landkauf gebaut worden waere. Nicht wenn es so gekauft wurde, wissen wir aber hier nicht 100%. Nokopie spricht davon, dass das Haus gekauft wurde.

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