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Thailand/ Krankenversicherung

Erstellt von Thomm, 20.08.2010, 14:56 Uhr · 127 Antworten · 25.505 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Die HCI ist eine sehr gute rein stationäre Versicherung mit optimaler Deckungshöhe, die wir von fünfzig Anfragenden nur einem verkaufen können. Warum? Aus Sicht der meisten Farangs tut man sich schwer mit 2000€ (zweitausend!) jährlicher Zuzahlung. In der Praxis bedeutet dies, daß für jede neue Erkrankung die Zuzahlung neu zu zahlen ist. Im Februar ein Oberschenkelhalsbruch mit Erstversorgung im preisgünstigen Militärkrankenhaus in Sattahip für fünfzigtausend Baht und im Herbst eine schwere Lebensmittelvergiftung mit zweitägigem Aufenthalt in der Internistik des Bangkok Pattaya Hospital zu nochmal hunderttausend THB .. bezahlt die HCI insgesamt 20 Tausend THB und der Farang 130.000 THB. Hinzu kommt, daß die HCI den Beitrag jährlich einmal im vorraus auf den Tisch will und dies beim 65jährigen zur Zeit 1394€ sind.
    Den Beitrag finde ich wirklich gut.

    Denn nun möchte ich in derselben Detail-Tiefe, die ich bisher bei der HCI eingehalten habe, die Leistungen und Kosten der Würzburger Versicherung dargestellt bekommen.
    Wir sind uns ja wohl als Expats in Thailand einig, dass wir auf der Basis von irgendwelchen 3-Jahres-Versicherungen kaum eine Langfrist-Versicherung bis zum Lebensende aufbauen können.

    Deshalb bin ich gespannt, was ich bei der Würzburger für jährlich 1.636.8 Euros - in welcher Altersklasse? - an Leistungen bekomme. Oder zahle ich einfach für den Service in deutscher Sprache mehr Geld als die Amis? Dann wäre die Würzburger natürlich der angemessene Tarif für all die Looser, die in ein englisch-sprachiges Ausland auswandern ohne der englischen Sprache ausreichend mächtig zu sein.

  2.  
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  3. #52
    Avatar von joachimroehl

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    Die Würzburger Versicherung -> http://www.bdae.de/pdf-documente-/Expat_Retired.pdf leistet ohne Kostenlimit und hat eine jährliche Zuzahlung von 250€

    Die HCI -> http://www.healthcareinternational.c...comparison.pdf erstattet höchstens 500 Tsd. Dollar und hat die für viele schmerzliche Zuzahlung von 2000€ !!

    Fazit: ein 8fach höheres Kostenrisiko kann man für 21€ monatlich mehr bei den Bayern komplett ausschließen .. da aber die meisten Farangs (leider) nicht bis zum Lebensende ihre Krankenversicherung durchplanen und seit 2009 auch jeder im Falle des medizinischen Falles sofort im Bundesgebiet wieder versichert ist und im Sozialfalle sogar kostenfrei, ist das Geschäft mit den bis zu sechsjährigen Verträgen von DKV, ADAC und auch Hanse-Merkur verständlicherweise stark angestiegen. Jeder Versicherungsmathematiker würde von den Engländern erwarten, daß sie ihre Preise um mindestens die Hälfte senken um marktfähig zu sein. Somit zweifelsohne ein wahres "Bombengeschäft" für die Vorstände in London. Die Berechnungen sind alle auf das Geburtsjahr 1946 bezogen.

  4. #53
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Die Würzburger Versicherung leistet ohne Kostenlimit und hat eine jährliche Zuzahlung von 250€
    In der Tat ein attraktives Angebot für jüngere, gesunde Expats, die auch früher nie krank waren. Eintrittsalter bis 65 Jahre. Das würde bei uns im Club nur ganz wenige interessieren. Mehr noch: Das Thema "Vorerkrankungen" ist ganz restriktiv zu Lasten des potentiellen Versicherungsnehmers geregelt. Gesundheitszeugnis, Abfrage von Dauermedikationen etc. Wenn überhaupt, dann wird man dort Mitglied für die Behandlung von völlig neuen Krankheiten.

    Aber die große Mehrheit der Udon Expats hat doch schon irgendwelche Vorerkrankungen, die z.B. mit Übergewicht einherkommen. Hoher Blutdruck aber auch Alters-Diabetes ist da weit verbreitet. Für die sind deshalb die Regelungen über Karenz-Jahre bei der HCI eine sehr praktisch wichtige Angelegenheit. Und die wollen auch nicht mehr als Kranke zurück nach Deutschland fliegen. Denn sie wissen es selbst, dass dies ja oftmals garnicht mehr geht. Und schließlich sind viele halt als Rentner und nicht als Frührentner rübergekommen, soll heißen, sind so um die 65 Jahre alt.

  5. #54
    Avatar von joachimroehl

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    Die HCI lehnt jeden Antrag ab, wenn nur ein leicht erhöhter Zuckerwert auf eine Diabetes schließen lassen. Eine erfolgreich überstandene Operation am Herzen gilt auch aus Ablehnungsgrund, weil man das Rezidivrisiko nicht tragen will .. besonders tragisch wird´s wenn der Versicherer später argumentiert, daß etwas nicht Erfragtes aber dennoch von Bedeutung sei, weil es auch weiterhin behandlungsbedürftig! ist. Bleibt also entweder mein besagtes frühzeitiges Versichern oder die Wahl eines Versicherers wie genannten ADAC, der generell keine Gesundheitsfragen stellt, aber im Leistungsfall ebenso ausschließt. Die Katze beißt sich hier immer in den Schwanz ..

  6. #55
    Avatar von waanjai_2

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    Wenn ein Anbieter einer Versicherung einen Pluspunkt gegenüber der Konkurrenz hat, dann wird die Konkurrenz entweder nachziehen oder durch Interpretation der Versicherungsbedingungen des Konkurrenten den vermeintlichen Pluspunkt "wegdiskutieren" wollen. Das kann man bei Sachverhalten, die ein wenig komplexer sind als z.B. das Höchstaufnahmealter 65 oder 75, ja auch leicht machen.

    Was die potentiellen Interessenten an einem Versicherungsprodukt natürlich dazu anhalten muß, dass genau im Vorfeld zu klären, was sie vorher geklärt haben wollen.
    Da fragte mich ein Kollege im Club, was denn die Versicherung bei einem Bluthochdruck-Versicherten mehr als nur 2 Jahre an Karenzzeit verhängen kann, wenn er sich privat mit irgendwelchen chinesischen Wurzelextrakten gegen den Bluthochdruck "behandelt". Oder gar mit westlichen Medikamenten, die er sich als Selbstzahler im Internet bestellt. Eine Kostenerstattung für Arzneimittel sei ja ohnehin völlig in dem Emergency+-Tarif ausgeschlossen. Gleiches gälte dann ja wohl auch für die Alters-Diabetis, die schon früher dagewesen sein kann aber nicht muß, oder aber - falls mit Übergewicht zusammenhängend - auch wieder überwunden worden sein kann. Was will da eine Versicherung prüfen, die eigentlich nur die Krankheitsberichte und -Rechnungen sieht, deren Kosten über 2.000 Dollar liegen? Sie kann nach erfolgten "Behandlungen bei Ärzten und in Krankenhäusern" fragen. Aber was weiß sie denn von der Selbstmedikation des Expats in Thailand?

    Man lese sich also sehr genau so Schilderungen durch und kläre die für sich ab:


  7. #56
    Avatar von joachimroehl

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    waanjai_2, jetzt kommt ein langer Satz den ich aus zwanzig Jahren Erfahrung mit Krankenversicherungen spreche: sobald die allererste größere stationäre Rechnung einflattert und im üblichen Laborbefund!! nur ein Cholesterinwert über 240mg/dl steht oder die Blutzuckerwerte aus dem Rahmen fallen bzw. der Harnsäurewert höher 7mg/dl liegt wird´s verdammt eng. Die Versicherer egal ob deutsch, englisch oder thailändisch unterstellen eine weiterhin behandlungsbedürftige Diabetes, Gichterkrankung etc. und prüfen tief und kündigen sogar den Vertrag wegen Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht. Auch ein stark erhöhter Bluthochdruck, eine stark degenerativ veränderte Wirbelsäule kommen wie auch ein Karzinom nicht plötzlich über Nacht und die Versicherer schwimmen nicht auf der Wurstsuppe. Rechtssicherheit schaffen somit nur ein guter Gesundheitszustand und besser noch ein bei Vertragsabschluß eingereichtes ärztliches Attest mit aktuellem Laborbefund. Ein Haus was brennt versichert keiner oder meinst Du in der Krankenversicherung will jemand Geld verschenken ..

  8. #57
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    waanjai_2, jetzt kommt ein langer Satz ...
    Verstehe ich ja. Um es kurz zu fassen: man sollte schon als privat-Versicherter darauf achten, dass man überall gut eingestellt ist. Also hinsichtlich der Laborwerte. Wozu gibt es denn sonst die Ärzte? Der deutsche Diabetiker-Paß zeigt übrigens sehr schön auf, wo die Werte für die wichtigsten Laborwerte liegen sollten. Wäre ja verantwortungslos, ohne diese Kenntnis in ein anderes Land auszuwandern.

    Im übrigen finde ich es sehr verdienstvoll, dass hier sehr deutlich gemacht wird, wie und auf welche Weise die Privaten Krankenversicherungen versuchen, sich im Leistungsfalle zu drücken. Es ist ja ohnehin eine der Volksweisheiten, dass die Versicherungen nicht so sehr bei ihren vertraglichen Konditionen sparen - das ist ja nur ihre Einnahmen-Seite - sondern in jedem Fall einer Leistungsinanspruchnahme ihre Leistungen versuchen zu drücken. Damit verdient man als PKV erst richtig das Geld. Da wird nämlich auf der Ausgabenseite gespart.

  9. #58
    Avatar von joachimroehl

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    Über zwei Drittel der krankenversicherten Farangs haben überwiegend gute Erfahrungen. Positiv bei deutschen Produkten sind die meist 21tägige Leistungserstattung, die Verständlichkeit der Unterlagen und auch die unkomplizierte Kommunikation mit den rund um die Uhr erreichbaren Notrufzentralen und eine relativ einfache Einklagbarkeit im Streitfall. Die meisten Ärgernisse wären durchaus vermeidbar, hätte man im Vorfeld die Leistungsbedingungen gründlich erläutert bzw. nachgelesen.

    Bei Bupa Thailand http://www.der-farang.com/?article=2005/04/bupa oder http://www.thaihealth.co.th/product_wealthy_eng.php sind die geringen Beiträge mit üblichen Deckungen um die 600.000 THB sicher ausreichend für eine Versorgung der Inländer. Beim Farang wird jedoch gerade in privaten Kliniken sehr oft kräftig draufgeschlagen.



    ... DSC02139.JPG

  10. #59
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Positiv bei deutschen Produkten sind .....
    Im Udon Expat Club herrschte die Meinung vor, dass es zwar gut wäre, wenn man einen Ansprechspartner in seiner Heimatsprache benannt bekommen könnte, aber andererseits sei man froh durch die gemeinsame Verhandlungssprache Englisch Zugang zum weltweiten Markt für Versicherungsleistungen zu haben.
    Einen gewissen Bodensatz von Leuten, für die nur die Produkte aus ihrem Geburtsland schon wegen der Sprachbarrieren in Frage kämen, gäbe es aber für jedes Land, wenn auch überproportional für die Deutsch Sprechenden. Die hockten ohnehin in ihren Biergärten "im eigenen Saft". Gut, dass für die auch noch einige Ansprechspartner vorhanden wären. Wäre sicherlich schmerzlich, wenn die eines Tages von der Globalisierung erfaßt werden würden.

  11. #60
    pef
    Avatar von pef

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    Wenn ich mir den Fred so durchlese, dann kommt für Farangs mit chronischer Erkrankung wohl keine bezahlbare Versicherung in Frage, außer in D´land weiter versichert zu bleiben.

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