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Thailand/ Krankenversicherung

Erstellt von Thomm, 20.08.2010, 14:56 Uhr · 127 Antworten · 25.482 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Nokgeo

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    @ Joachim Röhl,
    sehe da nix über 3 Ecken..

    1. ein pers. Gespräch mit dem Betroffenenen.
    2. Nachfrage von " Meiner " bei seiner Frau, die an Ort und Stelle dabei war..die 50 000 Baht geholt hatte..damits weitergeht.
    3. 2008, Pattaya Inter, DKV nachgereicht.

    " Hatte vor kurzem einen Teil der Unterhaltung mit nem Bekannten hier wiedergegeben..
    Bei Ihm wars ein Herzinfarkt, ( aus meiner Erinnerung ) wo Ihm das KHS. in PTY eröffnete, das seine DKV Versicherung dort nicht anerkannt wird..er daraufhin geschockt war.
    Seine Thaifrau hat 50 000 THB gelegt, damits dort weitergeht..mit der Hilfe."


    Ps. frage selbst 1X mehr nach, wenn ich mir unsicher bin.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Chak

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    Problem ist also die Vorleistung. Das kann man doch vermeiden, indem man eine Kreditkarte mitnimmt. 50.000 Baht sollte man schon als Limit haben.

  4. #43
    Avatar von joachimroehl

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    Auf den ersten Blick unproblematisch ist es nur bei der Thai Health oder thailändischer Bupa. Wobei erstgenante z.B. in Pattaya das größte Krankenhaus am Ort generell ablehnt, einfach weil man in der Vergangenheit bei überteuerten Kostenrechnungen nicht überein kam. Chaks Tip ist somit der edelste Weg, egal ob nun bei genannter DKV, Hanse-Merkur, Allianz oder ADAC versichert. Denn bei allen kommt die Kostenzusage meist erst am zweiten Tag und Geld dann nach Rechnungsabtretung. Für diejenigen, die überhaupt keine Kreditkarte haben .. ist es sinnvoll einfach eine zweite mit 30.000 THB gefüllte ATM-Karte immer mit sich zu führen, um beim Deposit nicht in Schwulitäten zu kommen. Im Notfall muß die hübsche Krankenschwester runter an den Automaten mit der PIN geschickt werden. Im Khao Yai oder Isaan von Affe oder Königscobra gebissen, hilft aber selbst die Amex Platin nicht ..
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  5. #44
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Für diejenigen, die überhaupt keine Kreditkarte haben .. ist es sinnvoll einfach eine zweite mit 30.000 THB gefüllte ATM-Karte immer mit sich zu führen, um beim Deposit nicht in Schwulitäten zu kommen. Im Notfall muß die hübsche Krankenschwester runter an den Automaten mit der PIN geschickt werden. Im Khao Yai oder Isaan von Affe oder Königscobra gebissen, hilft aber selbst die Amex Platin nicht ..
    Im Grunde..ist es ja kein spassiges Thema.

    Mir selbst ist es vor x Jahren in Lamphun ( Nord - Th. ) passiert, das ich nach Kippelei auf nem Balkongeländer, nach hinter abgekippt war. ( 1 ster Stock ). Unsanfte Landung mit Schlüsselbein und Rippenbruch, einem Problem am Bein. Gedacht -gefühlt hatte ich, mit mir gehts zu Ende..da in TH.

    Der 1 ne Tag im Provinzkhs. hatte ~ 1300 THB gekostet. ( incl. Röntgen ) Der Rippenbruch wurde dort nicht erkannt.
    Deine Idee mit der ATM Karte ist gut.

  6. #45
    Avatar von joachimroehl

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    Spaßig nicht, aber so wie ich zumindestens über die Jahre analysiere, sind nur 40% der in Thailand lebenden Deutschen überhaupt krankenversichert. Viele davon z.B. bei der Bupa im Tarif Emerald, wo bei sechshunderttausend Baht Krankenhausbehandlung komplett Schluß ist und sehr viele verdeckte Leistungskappungen gelten .. man meint, daß in Thailand alles sehr billg ist und wenn "dann sollen sie die Maschinen einfach abstellen und mich für 3000 THB bei Buddha verbrennen." Aber Dank letzter Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, wird ja nun jeder nichtversicherte Expat bei Einflug ins Bundesgebiet sofort wieder krankenversichert, so er noch flugfähig ist und man ihn ins Flugzeug läßt. Viele fliegen auch im Frachtraum liegend eine Etage tiefer zurück. Der Rest ist der Auffassung, daß der Versicherungsbeitrag kalkulierbar ist, der Schaden dagegen nicht. Der DER FARANG - Zeitung fr Urlauber und Residenten in Thailand hatte hierzu vor Jahren eine sehr aufschlussreiche Darstellung, wobei zwischenzeitlich Beiträge und Krankenhauskosten weiter gestiegen sind.

  7. #46
    Avatar von waanjai_2

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    Heute haben wir im Udon Expat Club einen interessanten Vortrag gehört. Im Kern ging es um die HCI Expats Versicherung.

    HealthCare International - International Health Insurance, Expatriate Insurance, Traveller Medical Cover, Personal Accident, Life Cover and Income Protection.

    Und zwar die für Expats. Weltweit gültig außer USA. andere Länder bis 90 Tage. Die wichtigsten für die Expats in Thailand Eckdaten sind:
    1. Höchstleistung pro Jahr: 16 Mio Baht / 500.000 US $
    2. Lebenslange Weiterversicherung
    3. Höchsteintrittsalter bis 75 Jahre
    4. Keine Prämienerhöhung nach Inanspruchnahme

    Für das Segment der Rentner-Expats ist von ganz zentraler Bedeutung, ob bei Abschluß eine ärztliche Untersuchung zwecks Feststellung von Vorerkrankungen erfolgt, die bei den meisten Privaten Versicherungen dann aus dem Versicherungsumfang ausgeschlossen werden.

    Bei der HCI erfolgt keine ärztliche Untersuchung, sondern man muß im Antrag die Vorerkrankungen angeben. Wehe, wenn man welche vergißt. Die Angaben können zu einer Bandbreite von Reaktionen des Versicherers führen: Entweder individuelle Anpassung des Beitrages oder Einführung einer Karenzzeit. D.h dann: Vorerkrankungen werden nach einer Nicht-Behandlung von 2 Jahren eingeschlossen (in den ersten 2 Jahren sind sie also ausgeschlossen), bei Herzerkrankungen gilt dies nach 5 Jahren.
    Steht man als Versicherungsnehmer unter Dauermedikation bedeutet dies, dass man die ersten 2 bzw. 5 Jahre seine Medikamente zu 100% selbst zahlen muß.
    Dies ist ein ganz ganz wichtiges Thema für die älteren Expats in Thailand von denen sehr viele eine oder mehrere Vorerkrankungen in Form von Bluthochdruck, Alters-Diabetes oder Herzerkrankungen haben. Bei der HCI können diese Menschen eine Langzeitversicherung auch bei diesen Vorerkrankungen haben.
    Der Komplex Vorerkrankungen ist also aus meiner Sicht ein klarer Vorteil der HCI.
    Hier das Antragsformular, worin nach Vorerkrankungen gefragt wird.
    http://www.healthcareinternational.c...rance-form.pdf

    Es gibt - jetzt allerdings aus meiner Perspektive - einen weiteren Vorteil der HCI, der darin besteht, dass diese auf Wunsch eine Versicherung gegen die wirklich "großen Risiken" anbietet. Was sind das für Risiken?
    Nehmen wir mal die Statistik der Krankheitskosten in Thailand zu Hilfe. Es wurde gesagt, dass 80% aller Krankheitsbehandlungen unter 2.000 US Dollar liegen. Nennen wir also alles, was unter 2.000 US Dollar kostet, "kleine Risiken", die man als Selbstzahler finanzieren kann. Dazu gehören dann bspw. auch die ca. 36.000 Baht Kosten für eine Blinddarmoperation.

    Die HCI bietet also in Form ihres HCI-Emergency+Tarifs die folgende Absicherung gegen die "großen" Risiken an, in dem sie generell einen Selbstbehalt/Selbstbeteiligung von 2.000 US Dollar pro Fall verlangt. Damit sind dann ca. 80% der Behandlungen Privatsache und nur die großen, unvorhersehbaren Risiken sind abgedeckt.

    Die Jahresprämien sind ja bei allen Privaten altersabhängig. Im Falle des Emergency+-Tarifs würden diese bei
    * 56-60 jährigen z.Zt. 778,94 US $ betragen
    * 61-65 jährigen 1.01,46 US $
    * 66-70 jährigen 1.517,19 US $
    * 71-75 jährigen 3.034,38 US $

    Dafür gibt es dann 100% Krankenhaus, auch Tagesklinik, Zimmer und Behandlung - Notfall-Transport und med. notwendige Rückführung - Unfall-Ambulanz,
    3.2 Mio Baht Lebenshöchstleistung bei Organ-Transplantation, 20.000 US $ Lebenshöchstleistungen bei chronischen Erkrankungen, Unfallversicherung bis 25.000 US $
    Ausgeschlossen bleiben grundsätzlich: Ambulante Versorgung, Psychiatrische Versorgung, Augenarzt und jegliche Form der Entbindung. :-)

  8. #47
    Avatar von wasa

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    Vielen Dank von meiner Seite fuer diese ausfuehrlichen Infos.
    Fragen:
    - in Deutschland/Thailand Vertretungen oder schliesst man online ab?
    - ist man bei Besuch in der BRD auch versichert?
    - was ist mit Zahnbehandlungen?
    - gibt es Zahlen ? Mitglieder hier in TH
    - keine weichen Stellen/Loecher/Schwachpunkte gefunden
    - wie zahlt man monatlich/jaehrlich im Voraus mit Rabatt?
    - wie schnell kann man mit 75 rausgeworfen werden?

    Danke im Voraus fuer ev. Antwort

  9. #48
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von wasa Beitrag anzeigen
    - in Deutschland/Thailand Vertretungen oder schliesst man online ab?
    ***Zur Zeit gibt es eine Vertretung in Chiang Mai und eine in Pattaya. Der Herr aus Chiang Mai war bei uns in Udon. Er ist gebürtiger Deutscher über 60 Jahre, der nun in Thailand lebt. Sein Name war F.W. Bertsch, sein e-mail lautet:
    bertsch.f@gmail.com
    - ist man bei Besuch in der BRD auch versichert?
    ***Ja, 90 Tage lang
    - was ist mit Zahnbehandlungen?
    ***Die übliche Regelung: schmerzstillende Zahnbehandlung ja, alles andere ist frei wählbar auf Kosten des Versicherten.
    - gibt es Zahlen ? Mitglieder hier in TH
    ***Kenne ich nicht
    - keine weichen Stellen/Loecher/Schwachpunkte gefunden
    ***Ich persönlich will noch nachfragen, wie die Definition für chronische Krankheiten ist. Da es für diese ja nur eine Lebenshöchstleistung gibt.
    - wie zahlt man monatlich/jaehrlich im Voraus mit Rabatt?
    ***Noch hat es keine Rückmeldung über heute gegeben. Nach dem Vortrag gestern wurden Termine mit ihm für den heutigen Tag gemacht. Weiß darüber erst mehr nach dem nächsten letzten Sonntag im Monat Bescheid. Ein Freund wird es mir früher erzählen, der heute mit ihm um 13:30 bei Nobis zum Essen war.
    - wie schnell kann man mit 75 rausgeworfen werden?
    ***Es besteht eine lebenslange Versicherungspflicht. Die Co. hat ihren Sitz in London und hat sich auch der Ombudsman-Schlichtung unterworfen.
    Nachdem ich heute schon mit einem anderen Nittaya-Mitglied über dieses Paket diskutiert habe, will ich noch 2 Zahlen-Komplexe nachtragen.

    1. Wie hoch sind z.Zt. die Jahresprämien für Leute deutlich unter 65 Jahre?
    Hier wiederum der Emergency+ Tarif mit 2.000 US $ Selbstbehalt pro Fall. [Das war auch der Grund warum ich erst garnicht über Zahnarztleistungen geschrieben hatte; die würden ja alle im Selbstbehalt landen.]
    41-45 Jahre = 539,03 US $
    46-50 Jahre = 559,03
    51-55 Jahre = 598,49

    2. Wie sieht es aus, wenn man keine so hohe Selbstbeteiligung pro Fall haben möchte. Was - wie ich bereits schrieb - so ca. 80% der Treatments erfaßt. Sagen wir einmal, jemand will nur einen Selbstbehalt von 250 US $ haben. Mit anderen Worten: auch die Blinddarm-Operation soll von der Versicherung bezahlt werden.

    Diesen Tarif nennen die Standard Tarif 250.
    Gleiche Bedingungen wie bislang beschrieben. Der Selbstbehalt wirkt nicht mehr so restriktiv und deshalb muß die Versicherung aller Wahrscheinlichkeit häufiger zahlen also leisten.

    Die jährlichen Prämien für diesen Tarif sind z.Zt. die folgenden:
    41-45 J = 1.840,64 US $
    46-50 = 1.996,60
    51-55 = 2.152,61
    56-60 = 2.340,09
    61-65 = 2.527,55
    66-70 = 3.791,33
    71-75 = 7.582,66

  10. #49
    Avatar von wasa

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    Nochmals danke!
    Habe jetzt die HCI Links studiert,macht man dort einen fast quote kostet emercency+ Euro 3502.98 fuer 1 Jahr im Gegensatz zum im Vortrag erwaehnten USD 3034.38 fuer Alter 70+.

    Ich neige mehr zur ADAC KV,ist etwas preiswerter,wobei natuerlich auch hier das hohe Alter eine Rolle spielt.
    Finde im Falle des Falles eine Kommunikation mit dem ADAC bedeutend einfacher,ausserdem hoert man eigentlich nichts negatives in Bezug auf Leistungen.
    Mann sollte beide Versicherer unbedingt bezueglich Leistungen,Eigenbeteiligung pruefen.

    Weiterhin spielt auch eine Rolle ob man fuer immer in TH wohnt und in der BRD alles kuendigt oder jeweils zweimal im Jahr sich dort fuer einige Zeit aufhaelt.

  11. #50
    Avatar von joachimroehl

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    Die HCI ist eine sehr gute rein stationäre Versicherung mit optimaler Deckungshöhe, die wir von fünfzig Anfragenden nur einem verkaufen können. Warum? Aus Sicht der meisten Farangs tut man sich schwer mit 2000€ (zweitausend!) jährlicher Zuzahlung. In der Praxis bedeutet dies, daß für jede neue Erkrankung die Zuzahlung neu zu zahlen ist. Im Februar ein Oberschenkelhalsbruch mit Erstversorgung im preisgünstigen Militärkrankenhaus in Sattahip für fünfzigtausend Baht und im Herbst eine schwere Lebensmittelvergiftung mit zweitägigem Aufenthalt in der Internistik des Bangkok Pattaya Hospital zu nochmal hunderttausend THB .. bezahlt die HCI insgesamt 20 Tausend THB und der Farang 130.000 THB. Hinzu kommt, daß die HCI den Beitrag jährlich einmal im vorraus auf den Tisch will und dies beim 65jährigen zur Zeit 1394€ sind.

    Farang kuckt und wählt und meist die DKV zu 43,40€ monatlich für die nächsten drei Jahre oder versichert sich gleich bei der Würzburger Versicherung für 136,40€ wie bei HCI auch auf Lebenszeit. Bei den deutschen Versicherungen ist allerdings auch der Allgemeinarzt und der Zahnarzt mit versichert. Angenehm empfinden viele auch den monatlichen Beitragsabruf von einem deutschen Konto. Und nicht zuletzt, fühlen sich ältere Landsleute sprachlich überfordert mit einer englischen Leistungsabteilung auseinander zu setzen. Vor allem gerade dann, wenn man im Krankenhaus liegt und neben dem üblichen Deposit auch noch die 80.000 Zuzahlung an der Backe hat ..
    DSC00090.jpgFragen? joachimroehl@web.de


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