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Thaifrau, Freundin, Geld und Herzschmerz...

Erstellt von khid, 20.02.2012, 13:49 Uhr · 185 Antworten · 36.610 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von khid

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    Zitat Zitat von Tschaang-Frank Beitrag anzeigen
    90% die du getroffen hast - Aha
    Ich frage mich echt wo du dich rumtreibst ?

    Mal meine Erfahrung (als alter Thaiforenhase )
    90 % der Maenner ( mit Thai zusammen ) die ich im laufe der letzten 20 Jahre kennengelernt habe,

    die kennen kein Nittaya, Rami, Susibar, Baanthai, Thairing........ Forum.

    Einige von denen haben "negative" Erfahrungen gemacht, aber der weitaus groessere Teil ist seit 10-15-20-25... Jahren ( mehr oder weniger ) gluecklich verheiratet.

    So ist das Leben, der eine ( z.B Khid ) lernt nur 90% der Tiefflieger kennen die nur auf die Fresse fallen
    und ich lerne nur 90 % der rosaroten Brillentraeger kennen die seit Jahren ( Jahrzehnten ) mit Thai (gluecklich !?) verheiratet sind und von Land und Leuten (k)eine Ahnung haben
    Quelle: "Junge Welt, 03.Januar 2012"...

    03.01.2012 / Feuilleton / Seite 13Inhalt

    »Thai-Bräute«

    Wirtschaft als das Leben selbst

    Von Helmut Höge Die Bielefelder Soziologin Pataya Ruenkaew untersucht seit 1989 thailändisch-deutsche Ehen. 2003 erschien zum Thema ihre Doktorarbeit »Heirat nach Deutschland«. Bis heute engagiert sie sich mit dem Verein »Thara« in der Beratung thailändischer Frauen im Ausland. Ihre Forschungen haben ergeben: »Viele Behauptungen in der Öffentlichkeit über diese Ehen stimmen nicht. Bei den Thailänderinnen handelt es sich keinesfalls um arme Frauen, die von gewissenlosen Schlepperbanden an verrohte deutsche Männer vermittelt wurden. Die Frauen, aber auch die Männer, machen sich nichts vor, beide Seiten wissen, auf was sie sich einlassen, sie legen ihre Karten offen.

    Die Frauen wollen nach Deutschland, um hier Arbeit zu finden. Aus ihrer Sicht sind sie keine Opfer von Frauenhandel. Die Hauptsache für sie ist, daß ihre Familie in Thailand von den Männern finanziell unterstützt wird. Wenn das klappt, dann funktioniert auch die Ehe.

    Die Männer sehnen sich nach Liebe und Intimität, und die Frauen kümmern sich um sie – aus Dankbarkeit, manchmal auch aus Mitleid. Nicht zuletzt helfen sie ihnen, ein ordentliches Leben zu führen. Bei den Männern handelt es sich oft um ›Nesthocker‹, sie leben z.T. noch bei der Mutter und haben keine Beziehungen, z.B. weil sie LKW-Fahrer sind oder bei der Bahn arbeiten. Viele sind schüchtern, Einzelgänger …«

    Bevor 1990 osteuropäische Frauen in den Fokus der Öffentlichkeit gerieten, wurde in der BRD viel über die armen »Thai-Bräute« geredet. »Und nie wurde eruiert, warum sie deutsche Männer heiraten«, sagt Ruenkaew. »Das lief meist über Heiratsvermittlungen, 5extourismus oder die thailändischen Ehefrauen der Kollegen ihrer zukünftigen Männer. Daheim hatten sie als Prostituierte vielleicht vier Männer, von denen sie Geld bekamen. Dann entschieden sie sich für einen, den sie als treu und ehrlich einschätzten. Daran hat sich im Prinzip nichts geändert, außer daß es heute nur noch kleine Schlepperbanden gibt und die Vermittlung mehr und mehr privat funktioniert. Die Situation hat sich in gewisser Weise stabilisiert.

    Die Frauen sind auch nicht mehr bereit, als Zeugen in Schlepperbandenprozessen aufzutreten, weil sie damit ihren Schwestern oder anderen den Weg hierher verbauen. Seit 2000 gibt es deswegen kaum noch Prozesse wegen Frauenhandel: keine Zeugen, keine Verfahren, keine Statistik.

    Heute leben zirka 55000 Thaifrauen legal in Deutschland, und es werden immer mehr. Obwohl sich die wirtschaftliche Situation in Thailand in den letzten Jahrzehnten gebessert und hier verschlechtert hat, heißt es noch immer, daß man in Deutschland gut Geld verdienen kann. Früher haben sie hier an die 10000 D-Mark im Monat verdient. Wenn es heute 200 Euro an einem Tag sind, war das ein sehr guter Tag. Statt für .......e werden viele Frauen heute für Thai-Massagesalons angeworben.«

    Die Herkunft der Frauen wandelt sich, hat Ruenkaew herausgefunden: »Sie werden immer gebildeter, haben mindestens Realschulabschluß, oft bereits eine Binnenmigration in Thailand hinter sich oder schon in Israel, Hongkong, Taiwan oder Malaysia gearbeitet. Es sind erfahrene Frauen. Man braucht Geld, Courage und ein wenig Weltkenntnis, um ins Ausland zu gehen. Ich würde sagen, die meisten gehörten zur unteren Mittelschicht und hatten das Gefühl, keinen sozialen Aufstieg in Thailand zu schaffen.«

    Es heißt, die Männer aus dem Westen seien in Thailand auf Quantität aus, würden sich dort laufend neu verlieben, während die europäischen Frauen in Arabien, Afrika oder auf Jamaika Qualität suchen – die große Liebe … »Das muß man hinterfragen. Ich habe in Kenia im Aussteiger-Projekt ›Solwodi‹ von Lea Ackermann eine dreisemestrige Lehrforschung gemacht und würde sagen, auch bei den Frauen aus dem Westen handelt es sich um 5extourismus. Was Thailand betrifft, gibt es übrigens inzwischen zwei Zeitschriften, die sich mit diesem Thema befassen: Das D-Magazin und Farang – was ›weiße Männer‹ heißt. Sie werden hier in den asiatischen Lebensmittelmärkten verkauft.«

    Mehr habe ich dazu nicht mehr zu sagen... ihr "wisst" es ja eh alle besser... besser als wissenschaftliche Untersuchungen international anerkannter Wissenschaftler aus dem Herkunftsland Eurer Frauen das je herausfinden könnten - in über 20 Jahren Forschung auf exakt diesem Gebiet...

    Nee, is klar...

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Dieter1

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    khid, was soll Dein Scheiss mit "wissenschaftlichen Untersuchungen" zu tun haben?

  4. #43
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von Alpha_Okami Beitrag anzeigen


    alle anderen angeblichen tipps zum umgang mit thai-frauen gehören in die sparte : nutzlose infos für thailand newbies .
    sehe ich nicht so ,ich finde es selbstlos von einem so tollen Menschen der den vollen durchblick hat ,einmal aufgeklärt zu werden.

    außerdem möcht ich mich im Namen aller bedanken ,dass er sich herabgelassen hat und das erste Mal in einem Forum an seinem grenzenlosen Wissen teilhaben lässt.

  5. #44
    Avatar von Tschaang-Frank

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    Bei den Männern handelt es sich oft um ›Nesthocker‹, sie leben z.T. noch bei der Mutter und haben keine Beziehungen, z.B. weil sie LKW-Fahrer sind oder bei der Bahn arbeiten. Viele sind schüchtern, Einzelgänger …«
    Mann Oh Mann, da faellt mir nichts mehr zu ein , so ein Dummsuelz

    Die Frauen wollen nach Deutschland, um hier Arbeit zu finden. Aus ihrer Sicht sind sie keine Opfer von Frauenhandel. Die Hauptsache für sie ist, daß ihre Familie in Thailand von den Männern finanziell unterstützt wird. Wenn das klappt, dann funktioniert auch die Ehe.
    Mit der Aussage kann ich gut leben !! Allerdings :
    daß ihre Familie in Thailand von den Männern finanziell unterstützt wird
    habe ich auch ganz andere Erfahrungen, die meisten Frauen die ich hier kenne sehen zu das sie selber arbeiten gehen, viele ackern hier wirklich reichlich Stunden ab um ihr eigenes Geld zu verdienen !

  6. #45
    Avatar von khid

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    khid, was soll Dein Scheiss mit "wissenschaftlichen Untersuchungen" zu tun haben?
    "Mein Scheiß" wird durch diese wissenschaftliche Feldforschung bestätigt.
    Ach, noch was: Mir ist mal auf´m Flug nach BKK jemand begegnet, der sah deinem Konterfei sehr ähnlich...
    ich wiederhole hier besser nicht die Gesprächsinhalte desjenigen, die er während des Fluges mit seinem Begleiter ausgetauscht hatte... Fiel genau in den "Scheiß", den Thais von Farang-Männern erwarten...und hier zu Lande allgemein als "5ex-Touristen" betitelt werden...

    "Sowas" habe ich in den letzten 18 Jahren jedes Mal mitbekommen müssen als ich gen Thailand geflogen bin.
    Da freut es mich richtig gehend, dass die Thai-Mädels solche Herren nach Strich und Faden ausnehmen und auch sonst eher bemitleiden denn schätzen - jenseits von Brieftaschen, Aufenthaltstiteln, etc.!

    Rosarot? Leute, die Welt ist grau!

  7. #46
    Avatar von markobkk

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    Lieber khid,

    ich weiss ja nicht wo Du Deine thai / deutschen Bekanntschaften machst, ich kann Dir aber aus eigener Erfahrung sagen das es durchaus nicht die Regel ist was Du beschreibst. Es gibt auch thai / deutsche (Ehe) Paare wo beide arbeiten und Geld verdienen, wo beide gleichberechtigt sind, wo beide sich finanziell an den kosten beteiligen, wo der Mann nicht wesentlich aelter ist (ich bin sogar juenger), wo die Frau nichts, aber auch gar nichts mit dem 5ex oder Touristengewerbe zu tun hat, wo die Frau nicht aus dem Isaan kommt, wo die Frau keine Kinder von einem anderem hat, wo die Frau noch nie verheiratet war oder geschieden ist, wo sich beide auf thai, englisch oder deutsch vollkommen problemlos unterhalten koennen, wo man nicht die komplette Familie unterstuetzen muss, wo der Mann nicht in Bars geht, nicht trinkt und schon gar nicht mit anderen Frauen ins Bett geht und so weiter...

  8. #47
    Avatar von clavigo

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    Stelle fest das Antares im Juni 2010 sich besagtes Buch von Pataya Ruenkaew kaufen wollte. Haste das auch getan und wenn, was ist Deine Meinung? unser Khid scheint ja ein großer Fan von ihr zu sein. Aber im Ernst, ihr CV ist wirklich beachtlich!

  9. #48
    Avatar von khid

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    Zitat Zitat von mariobkk Beitrag anzeigen
    Lieber khid,

    ich weiss ja nicht wo Du Deine thai / deutschen Bekanntschaften machst, ich kann Dir aber aus eigener Erfahrung sagen das es durchaus nicht die Regel ist was Du beschreibst. Es gibt auch thai / deutsche (Ehe) Paare wo beide arbeiten und Geld verdienen, wo beide gleichberechtigt sind, wo beide sich finanziell an den kosten beteiligen, wo der Mann nicht wesentlich aelter ist (ich bin sogar juenger), wo die Frau nichts, aber auch gar nichts mit dem 5ex oder Touristengewerbe zu tun hat, wo die Frau nicht aus dem Isaan kommt, wo die Frau keine Kinder von einem anderem hat, wo die Frau noch nie verheiratet war oder geschieden ist, wo sich beide auf thai, englisch oder deutsch vollkommen problemlos unterhalten koennen, wo man nicht die komplette Familie unterstuetzen muss, wo der Mann nicht in Bars geht, nicht trinkt und schon gar nicht mit anderen Frauen ins Bett geht und so weiter...
    Ich stelle das nicht in Abrede - auch dies gibt es (ist bei mir und meiner Frau auch nicht anders (Altersunterschied ca. 7 Jahre, beide noch keine 40, ich nicht dick, häßlich oder ungebildet, sie war selbständig, ist jetzt Hausfrau) - darum ging es aber nicht primär!
    Oder anders ausgedrückt: Der Eingangspost sollte dazu dienen, dass "Mann" eben genau hinschauen sollte, damit er eine "normale" Beziehung mit einer Thai erreichen kann - und eben nicht in und an das "gängige" Klischeebild gerät!

    Das wurde hier aber leider nicht verstanden, sondern als Angriff auf die Ehe/Partnerschaft allgemein angesehen.

    Ich versuche es daher mal etwas versöhnlicher:
    In meinem Leben hatte ich viele Frauen und ein paar ernste Lebenspartnerschaften - erst bei und mit meiner jetzigen Frau (Thai, zuvor unverheiratet, keine Kinder, nachweislich kein 5exgewerbe, Familie selbstständig und gut situiert), fühlte ich mich das erste Mal "aufgehoben" - auf Augenhöhe.
    Meine Frau kann zudem auch, was viele meiner "verflossenen" nicht konnten: Sehr gut kochen! (Thai, natürlich... für den Rest bin ich zuständig).
    Sie ist vollkommen selbständig und kein Hausmütterchen. Sie stellt sich oder mich nie in Frage, wenn es kracht, dann geht´s entweder um Geld oder um den Müll, lol...

    Sie ist in meiner gesamten Familie sehr gut angesehen und fühlt sich dort ebenso gut aufgehoben, wie ich mich bei ihrer Familie in Thailand.
    Das war nahezu von Beginn unserer Beziehung so.

    Nein, ich würde sie nicht einttauschen wollen gegen eine typische deutsche Frau ihres Alters, nur wegen der Abstammung, der Sprache oder Kultur.
    Vielleicht auch gerade deshalb nicht!?

    Was mich aber stört; nicht an ihr sondern allgemein, ist, dass aus meiner Sicht viele deutsche Männer den gleichen Fehler machen, den viele thailändische Frauen auch begehen: Die Partnerschaft als Zweckgemeinschaft anzusehen (im besten Fall) oder sich einer Illusion hingeben, die bei Licht betrachtet in sich zusammensackt, wie ein leerer Reissack!

    Frau Prof. Dr. Pataya Ruenkaew lebt seit gut 30 Jahren in Deutschland und forscht seit über 20 Jahren an dem Thema, um das es hier geht.
    Sie ist eine ruhige, gelassene Frau mit viel Lebenserfahrung und scharfem Verstand.
    Sie kennt beide Kulturen gut genug um einschätzen zu können, was wie läuft und warum.
    Sie nennt die mehrheitlichen Symptome des Zuzugs aus Thailand offen beim Namen. Das bedeutet nicht, dass es auch Ausnahmen gibt - jedoch:
    Es ist kaum vorstellbar, dass hier im Forum ausschließlich die "Ausnahmen" zu finden sein sollen.
    Noch weniger wahrscheinlich ist, dass die Mehrheit der "suchenden" Männer in Thailand (oder hier) eine Thai finden, die zu den Ausnahmen gehört und nicht zur Mehrheit derer, die aus rein opportunistischen, wirtschaftlichen Gründen hierher kommen!

    Was daran ist so schwer zu verstehen und zu akzeptieren?

  10. #49
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    *
    clavigo,
    ich kann nicht behaupten, dass dort irgendetwas drin steht, dass mich voellig ueberrascht hat.
    Es ist m.E. manchmal recht langatmig.

    Ab Seite 167 werden ja explizit die "Wege in die Bundesrepublik" beschrieben.
    Dort wird auch berichtet, wie die Frauen dann hierher kamen.
    Ueber das "Kuenstlervisum" - das wohl damals noch moeglich war - habe ich schon geschmunzelt.

    Groesster Mangel dieser Studie fuer mich ist, dass sie recht alt ist.

  11. #50
    RAR
    Avatar von RAR

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    Zuzug ist nicht immer gegeben -- vorübergehender Aufenthalt eher

    die Frage ist doch warum heiratet eine Frau einen Mann -- egal wo auf der Welt - na warum?
    weiß das die Soziologin auch?

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