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Thai-Freundin heiraten

Erstellt von Cube, 14.10.2008, 20:46 Uhr · 14 Antworten · 7.630 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Cube

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    Thai-Freundin heiraten

    Hallo,
    ich bin neu hier und diese Diskussion gab es sicherlich schon oft aber trotzdem hoffe ich dass ihr mir weiterhelfen könnt.

    Also ich würde gerne meine Thai Freundin heiraten.Was ist besser/einfacher/unkomplizierter-in Thailand heiraten oder in Deutschland.Ich würde ja auch gern nach Thailand gehn und mit ihr da bleiben, allerding stellt sich da die Frage des geldverdienes.
    Also mal angenommen wir wollen unsere Zukunft in D verbringen. Wie lange dauert das alles?

    Danke Cube

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Olli

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    Re: Thai-Freundin heiraten

    Deutschland ,Dauer ca. 6 Monate (je nachdem wie schlau deine Frau ist)

  4. #3
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Thai-Freundin heiraten

    Denke auch daß du mit Deutschland besser bedient bist, falls du hier einen Job hast.
    -edit, Ok Kali

  5. #4
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Thai-Freundin heiraten

    Zitat Zitat von antibes",p="642655
    [...]Übrigens, auch das Scheiden soll dann wesentlich einfacher sein, hat mir ein guter Freund gesagt. Ob er die Kostenseite vergessen hat?
    @antibes: Du bist ein Zyniker - de´ Jong´ hat ´eernste Nööde´ ;-D

  6. #5
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Re: Thai-Freundin heiraten

    Von den Papieren her nimmt sich das nichts. Ihr braucht ein Ehefaehigkeitszeugnis von Deinem zustaendigen Standesamt. Das sollte dann auch Dein erster Weg sein. Dort bekommst Du einen Laufzettel, welche Papiere gebraucht werden.(Variiert regional manchmal) Thai Dokumente muessen uebersetzt, beglaubigt und legalisiert werden. Wollt Ihr in Deutschland leben, muss sie zum A1, wenn sie nicht unter eine der Ausnahen faellt. Wollt Ihr in Thailand leben, muesst Ihr ein Familieneinkommen von 40.000 Baht/Monat nachweisen.

    Scheidung geht in Thailand relativ leicht. Ich hatte letzte Woche das Vergnuegen auf dem Amphoe so einer Thai Scheidung beizuwohnen. Sein Grinsen wurde immer breiter und sie hat leise in ihren Aermel geheult.
    Ob diese Art der Scheidung auch fuer gemischte Paare geht, weiss ich nicht.

    Detailierte Angaben ueber die Trauung in Deutschland oder Thaiand findest Du per Boardsuche. Da ist schon irre viel drueber geschrieben worden.

    Und denk dran in Thailand gibt es eine schwarze Liste, welche Jobs Du nicht ausueben darfst. Und Du brauchst in jedem Fall ein work permit.

    Gruss Volker

  7. #6
    Avatar von jai po

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    3.060

    Re: Thai-Freundin heiraten

    Hallo

    wenn du in Thailand heiratest und auch hier leben willst besteht der Vorteil darin das du nach der Heirat beim Standesamt deine Heiratsurkunde bei der deutschen Botschaft legalisieren mußt sonst wird sie nicht in Deutschland anerkannt. Wenn du dir das sparst (die legaliesierung) wird sie in Deutschland nicht anerkannt. Im Falle einer Scheidung was ja nie ganz auszuschließen ist, wirst du nach Thairecht geschieden und Ende. Ist hier wesentlich einfacher und erheblich günstiger wie in Deutschland. Wenn du die Ehe jedoch legalisieren lässt, und selbst wenn du in Thailand lebst wirst du zwar nach thailändischen Recht geschieden (hier gibt es zwei möglichkeiten die einfernehmliche und die vor Gericht wie in Deutschland
    die fällt jedoch meist aus weil das Geld fehlt) also wenn du geschieden bist mußt du nun deine Scheidungsunterlagen nach Deutschland senden gibt es extra ein Amt ist in Berlin. Diese Behörde prüft nun die Rechtmäßigkeit der Scheidung, aber die müßen nicht zustimmen das ist das Problem. Somit können auch bei Scheidung nach Thairecht erhebliche Unterhaltszahlungen und Rentenabtretung erfolgen. Aber wie gesagt das ist nur intressant für dich wenn du in Thailand lebst.

    Hier ein Merkblatt der Deutschen Botschaft zu Eheschließung

    Stand: Oktober 2008

    M E R K B L A T T
    E h e s c h l i e ß u n g e n


    I. Deutsch - thailändische Eheschließung
    1. Heirat in Thailand
    Eine Eheschließung in Thailand erfolgt vor dem thailändischen Standesbeamten eines Bezirksamtes
    (Amphoe). Die Ehe kann in jedem beliebigen Bezirksamt geschlossen werden. Termine werden hierzu
    grundsätzlich nicht vergeben. Eine Eheschließung in der Deutschen Botschaft ist nicht möglich. Eine
    Eheschließung nach buddhistischem Ritual entspricht nicht den gesetzlichen Erfordernissen und wird in
    Deutschland nicht anerkannt.


    Voraussetzungen, die ein thailändischer Staatsangehöriger nach seinem Heimatrecht (§ 1448 ff des
    thailändischen Zivil-und Handelsgesetzbuches) für die Eheschließung erfüllen muss, sind
    (auszugsweise):
    -Mindestalter des/der thailändischen Verlobten von 20 Jahren, volle Geschäftsfähigkeit,
    -kein verwandtschaftliches Verhältnis der Verlobten zueinander,
    -Ledigkeit bzw. ggf. rechtskräftige Auflösung aller früheren Ehen,
    -Wartezeit von 310 Tagen für die Verlobten/den Verlobten nach Auflösung der früheren Ehe.


    Ehefähigkeitszeugnis:
    Der/die deutsche Verlobte benötigt für die Eheschließung in Thailand ein deutsches Ehefähigkeitszeugnis.
    Dieses wird von dem deutschen Standesbeamten in der Gemeinde, in der der Antragsteller
    noch gemeldet ist bzw. bei Fehlen eines inländischen Wohnsitzes zuletzt gemeldet war, ausgestellt.
    Beantragung des Ehefähigkeitszeugnisses:
    Der deutsche Verlobte hat seinem Antrag auf Erteilung des Ehefähigkeitszeugnisses (Anträge beim
    Standesamt, der Botschaft und unter www.berlin.de/standesamt1/partnerschaft erhältlich) bestimmte
    Unterlagen beizufügen, anhand derer der deutsche Standesbeamte überprüft, ob beide Verlobten die
    gesetzlichen Voraussetzungen für die beabsichtigte Eheschließung erfüllen. Die Botschaft weist
    ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgende Aufstellung der vorzulegenden Urkunden nicht
    abschließend ist. Es wird daher empfohlen, sich zusätzlich bei dem zuständigen deutschen
    Standesbeamten zu vergewissern, ob dieser ggf. die Vorlage weiterer Papiere (Originale bzw.
    beglaubigte Kopien) verlangt.


    Urkunden des/der deutschen Verlobten:
    -Personalausweis oder Reisepass,
    -Meldebescheinigung bzw. Abmeldung aus Deutschland,
    -Geburtsurkunde oder Auszug aus dem Familienbuch (der Eltern des Verlobten)
    -bei aufgelösten Vorehen: Scheidungsurteil der letzten Ehe mit Rechtskraftvermerk bzw. Sterbeurkunde


    des früheren Ehegatten

    Urkunden des/der thailändischen Verlobten:
    -Reisepass oder Personalausweis
    -Geburtsurkunde
    -Auszug aus dem Hausregister oder Meldebescheinigung des Bezirksamtes
    -Ledigkeitsbescheinigung (nicht älter als 6 Monate) des Bezirksamtes des Wohnortes und


    Bescheinigung des Zentralregisteramts Bangkok zum Nachweis, dass auch in anderen Bezirksämtern

    in Thailand keine Eheschließung bzw. Ehescheidung registriert ist

    -bei Vorehen: Heiratsurkunde bzw. Auszug aus dem Heiratsregister, Auszug aus dem
    Scheidungsregister der früheren Ehe und (bei gerichtlichen
    Scheidungen) Scheidungsurteil, bei durch Vereinbarung aufgelösten Ehen („Privatscheidung“ nach
    thailändischem Recht) Scheidungsprotokoll UND ggf. Anerkennung dieser Scheidung für den
    deutschen Rechtsbereich durch die zuständige deutsche Landesjustizverwaltung (s. gesondertes

    Merkblatt) bzw. im Falle der Auflösung der Ehe durch Tod die Sterbeurkunde des früheren EhegattenAnträge auf „Anerkennung einer im Ausland erfolgten Ehescheidung“ durch die deutscheLandesjustizverwaltung gibt es bei den deutschen Standesämtern, der Botschaft und
    unter http://www.berlin.de/sen/justiz/stru...eidg_hinw.html .


    Die thailändischen Urkunden sind bei dem Bezirksamt erhältlich, bei dem der/die thailändische Verlobtegemeldet ist. Eine Beschaffung über die Botschaft ist nicht möglich.
    Bevor diese Urkunden dem Antrag auf Erteilung des Ehefähigkeitszeugnisses beigefügt werden können,
    müssen sie in die deutsche Sprache übersetzt und in der Regel von der Botschaft mit einem
    Legalisations-bzw. Echtheitsvermerk (s. Merkblatt „Legalisations-und
    Legalisationsersatzverfahren“) versehen worden sein. Für das Legalisationsersatzverfahren ist es nicht
    erforderlich, der Botschaft eine Übersetzung vorzulegen. Diese muss jedoch spätestens beim deutschenStandesamt zum Antrag auf Ausstellung des Ehefähigkeitszeugnisses vorgelegt werden.
    Die Übersetzungen sollten von einem in Deutschland vereidigten Übersetzer angefertigt werden. EineAufstellung der vereidigten Übersetzer, die auch in Thailand ein Büro unterhalten, ist auf Anfrage beider Botschaft erhältlich oder der Homepage der Botschaft unter www.bangkok.diplo.de zu entnehmen.
    Sind bereits Übersetzungen vorhanden, die von einem nicht vereidigten Übersetzungsbüro in Thailandangefertigt wurden, sollten diese zusätzlich einem in Deutschland vereidigten Übersetzer zur
    Bestätigung vorgelegt werden. Eine Beglaubigung von Übersetzungen durch die Botschaft ist nichtmöglich.

    Zum Legalisations- und Legalisationsersatzverfahren

    Das deutsche Standesamt muss Sie darüber informieren, ob thailändische Urkunden mit dem
    Legalisations-bzw. Legalisationsersatzvermerk der Deutschen Botschaft zu versehen sind odernicht. Dieses Verfahren dient dem Zweck, die Echtheit ausländischer Urkunden zu bestätigen und siedamit im Rechtsverkehr in Deutschland verwendbar zu machen.
    Den Legalisations-oder den Legalisationsersatzvermerk auf Ihren Urkunden müssen Sie bei derBotschaft beantragen. Dieser Antrag kann formlos durch den Urkundeninhaber entweder mündlich
    persönlich in der Botschaft oder schriftlich gestellt werden. Falls der Urkundeninhaber nicht selbst beider Botschaft vorsprechen kann, kann der Legalisationsantrag auch durch Dritte gestellt werden. Diesemüssen jedoch eine ordnungsgemäße Bevollmächtigung durch den Urkundeninhaber nachweisen. Für
    das Legalisations-und Legalisationsersatzverfahren müssen der Botschaft in aller Regel die
    Originalurkunden oder (nur im Ausnahmefall und bei Unmöglichkeit der Vorlage der Originale)
    beglaubigte Kopien und je zwei einfache Fotokopien jeder Urkunde zur Verfügung gestellt werden.
    Für beide Verfahren ist es nicht erforderlich, Übersetzungen der thailändischen Urkunden bei der
    Botschaft vorzulegen.

    Der Antragsteller hat bei Abgabe der Urkunden zu bestimmen, was mit ihnen nach Erledigung in derBotschaft zu geschehen hat (persönliche Abholung, Übersendung an eine deutsche Behörde,
    Übersendung an den deutschen Verlobten).
    Für die Rücksendung der Unterlagen innerhalb Thailands wird auf das Angebot der Thailand Post imWarteraum der Botschaft hingewiesen. Nähere Informationen finden Sie auf der Website der Botschaft(http://www.bangkok.diplo.de/Vertretu...erbereich.html).

    Bei mündlicher Vorsprache sind die Gebühren sofort zu entrichten (pro Urkunde z. Zt. zwischen 20,und
    40,-Euro zum jeweiligen Tageskurs in Landeswährung). Für den Fall, dass die Urkunden nachErledigung an einen Empfänger in Deutschland versandt werden sollen, ist von dem deutschen
    Empfänger VOR Beginn des Verfahrens eine Kostenübernahmeerklärung bei der Botschaft
    abzugeben, die formlos übermittelt werden kann. Die legalisierten Urkunden werden dann zusammenmit der Kostenrechnung dem deutschen Empfänger übersandt.
    Die Botschaft überprüft im Legalisationsverfahren, ob Unterschriftsproben der thailändischen Behördenvorliegen und bestätigt ggf. deren Echtheit. Im Legalisationsersatzverfahren holt sie zunächst eineAuskunft der die Urkunde ausstellenden thailändischen Behörde ein. Es wird daher darauf hingewiesen,
    dass für das Verfahren mit einer Bearbeitungsdauer von 6 bis 8 Wochen, in Einzelfällen auch länger,
    gerechnet werden muss, da die Botschaft auf die Bearbeitungsdauer bei den thailändischen Behördenkeinen Einfluss hat. Zusätzlich zu den Gebühren wird eine Pauschale in Höhe von 100,-Baht (ca. 2,-
    Euro) für Telefonkosten erhoben, die der Botschaft für Ferngespräche mit den thailändischen Behördenentstehen, sowie bei Versand der Urkunden nach Deutschland eine Postauslagenpauschale von derzeit5.- €.


    3


    Konsularbescheinigung:

    Bei Vorlage eines gültigen Ehefähigkeitszeugnisses (nicht älter als 6 Monate) stellt die Botschaft für dendeutschen Verlobten eine Konsularbescheinigung in deutscher und thailändischer Sprache aus. Diese
    ist dem thailändischen Standesbeamten bei der Eheschließung vorzulegen. Der thailändische
    Standesbeamte ist nach thailändischen Vorschriften verpflichtet, sich die Konsularbescheinigungvorlegen zu lassen. Die Bearbeitungszeit für die Ausstellung durch die Botschaft liegt in der Regel bei 2
    -3 Arbeitstagen. Die Botschaft ist verpflichtet, vor Aushändigung der Konsularbescheinigung dasEhefähigkeitszeugnis im Original zu verlangen (§ 385 der Dienstanweisung für die Standesbeamten undihre Aufsichtsbehörden). Vor Aushändigung müssen bei der Botschaft auch das Original des
    Ehefähigkeitszeugnisses sowie die Reisepässe beider Verlobter im Original (oder in von einer amtlichendeutschen Stelle beglaubigten Fotokopie) vorgelegt und die Gebühren bezahlt werden. Die
    Honorarkonsuln in Chiang Mai und Phuket sind nicht befugt, Konsularbescheinigungen auszustellen.
    Zur Ausstellung der Konsularbescheinigung genügen zunächst Kopien sowohl des
    Ehefähigkeitszeugnisses als auch der Reisepässe. Darüber hinaus muss der deutsche Verlobte zur
    Ausstellung der Bescheinigung folgende Angaben (hierzu steht ein Fragebogen auf der Webseite der
    Botschaft zur Verfügung) machen: Personalien, Passdaten, Angabe von Beruf, Arbeitgeber undmonatlichem Nettoverdienst, Angabe von 2 Referenzpersonen mit Anschrift in Deutschland sowieAngabe, ob der deutsche Verlobte dritten Personen zu Unterhalt verpflichtet ist, und wenn ja, wem undin welcher Höhe. Wird der Fragebogen nicht vollständig ausgefüllt, kann die Botschaft die
    Konsularbescheinigung nicht ausstellen. Die Angaben werden von den thailändischen Standesämternbenötigt und sind Bestandteil der zweisprachigen Konsularbescheinigung. Bei Abholung der
    Konsularbescheinigung ist die persönliche Vorsprache des/der deutschen Verlobten zur Beglaubigung
    seiner Unterschrift erforderlich.
    Falls die Verlobten bereits ein gemeinsames Kind haben, das in Thailand geboren wurde, wird gebeten,
    die thailändische Geburtsurkunde vorzulegen, damit die thailändische Schreibweise des/der deutschenVerlobten übernommen werden kann.
    Die Konsularbescheinigung bedarf zusätzlich der „Überbeglaubigung“ durch das thailändischeAußenministerium in Bangkok, da sie sonst von den thailändischen Standesbeamten nicht anerkanntwird (Ausnahme derzeit in der Praxis ist die Eheschließung beim Standesamt Bang Rak in Bangkok).
    Die Einholung dieses Überbeglaubigungsvermerks kann nicht von der Botschaft übernommen werden.

    Hinweis:
    Eine nach thailändischem Recht erfolgte einvernehmliche Scheidung der/des thailändischen Verlobten
    vor einem Bezirksamt bedarf zunächst der Anerkennung durch eine deutsche Landesjustizverwaltung.
    Dasselbe gilt, sofern der/die deutsche Verlobte ein ausländisches Scheidungsurteil vorlegt.
    Antragsformulare für die Anerkennung sind bei den deutschen Standesämtern, der Botschaft und unter
    www.berlin.de/sen/justiz/struktur/a2 ausl scheidg hinw.html“ erhältlich. Dem Antrag müssen u.a. das
    Scheidungsurteil, die Scheidungsurkunde, ein Auszug aus dem Scheidungsregister sowie aus dem
    Eheregister mit deutscher Übersetzung beigefügt sein. Die Unterlagen sind zuvor von der deutschenBotschaft mit dem Legalisations- bzw. Legalisationsersatzvermerk zu versehen.
    Erst wenn die zuständige Landesjustizverwaltung die Scheidung anerkannt hat, kann das deutscheStandesamt das Ehefähigkeitszeugnis erteilen.

    2. Heirat in Deutschland
    Eine Eheschließung in Deutschland erfolgt ebenfalls vor dem zuständigen Standesbeamten. Zu diesemZweck ist von dem/der deutschen Verlobten eine Anmeldung zur Eheschließung (Vordrucke beimdeutschen Standesamt und der Botschaft erhältlich) erforderlich. Falls die Anmeldung vom deutschenVerlobten allein vorgenommen wird, muss eine Vollmacht durch den/die thailändische(n) Verlobten/dieVerlobte, Beitrittserklärung genannt, vorgelegt werden. Formulare dafür gibt es ebenfalls beim
    deutschen Standesamt, der Botschaft und auf der Webseite des Standesamtes I in Berlin
    www.berlin.de/standesamt1/partnerschaft.
    In diesem Verfahren sind im Rahmen der Prüfung dem Standesbeamten in Deutschland von beidenVerlobten in der Regel dieselben wie die unter Punkt I, Nr. 1 aufgeführten Unterlagen vorzulegen.
    Auch hier empfiehlt sich eine zusätzliche Rückfrage beim deutschen Standesbeamten nach ggf. darüberhinaus erforderlichen Urkunden.

    Die Übersetzung der thailändischen Urkunden kann in Thailand oder in Deutschland erfolgen.
    Wegen unterschiedlicher Transskribierung aus der thailändischen Sprache, ist es sinnvoll, alle
    Urkunden durch einen Übersetzer übersetzen zu lassen, um einheitliche Schreibweise sicher zu stellen.



    4

    Darüber hinaus wird von den deutschen Standesämtern grundsätzlich noch der Legalisations-bzw.
    Legalisationsersatzvermerk der Botschaft auf den thailändischen Urkunden verlangt.
    Die Botschaft weist darauf hin, dass die Einreise eines/einer thailändischen Staatsangehörigen nachDeutschland zum Zwecke der Eheschließung mit einem Touristenvisum (Schengen) nicht zulässig ist
    und ggf. mit Ausweisung gerechnet werden muss.

    3. Ausländerrechtliche Aspekte/ Visumpflicht
    Sofern ein Ehegatte die thailändische Staatsangehörigkeit besitzt und die eheliche Lebensgemeinschaft in
    Deutschland hergestellt werden soll, ist zur Wohnsitznahme für den thailändischen Ehepartner ein
    langfristiges Visum vor Einreise erforderlich. Dabei ist es unerheblich, ob die Eheschließung in
    Thailand oder Deutschland erfolgen soll oder erfolgt ist. Ein Touristenvisum (Schengen-Visum) genügt
    nicht. Grundsätzlich muss bei Einreise mit einem Schengen-Visum eine erneute Heimreise erfolgen, da
    ein Wechsel des Aufenthaltszwecks (von Tourismus zu ehelicher Lebensgemeinschaft) ausgeschlossen
    ist.
    Die durch die Botschaft erteilten Visa für einen Aufenthalt von über 90 Tagen sind nur für Deutschland
    gültig. Formulare zur Beantragung eines Visums und dieses Merkblatt erhalten Sie kostenlos von der
    Botschaft und über die Homepage.

    Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Antrag für einen Aufenthalt von über 90 Tagen der
    Zustimmung der innerdeutschen Behörden, insbesondere des örtlichen Ausländeramts bedarf. Die
    Botschaft leitet Ihren Antrag so schnell wie möglich an die Ausländerbehörde in Deutschland zur
    Entscheidung weiter. Dieses Verfahren kann zwei Monate und länger dauern. Das Visum darf erst erteilt
    werden, wenn die Zustimmung der Ausländerbehörde vorliegt. Um den Ablauf zu beschleunigen, wird
    daher dem Partner in Deutschland empfohlen, den Fall bei der zuständigen Ausländerbehörde
    vorzutragen.
    Sie werden schriftlich über die Entscheidung benachrichtigt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die
    Vorlage weiterer Unterlagen erforderlich werden kann, wenn dies von der zuständigen Ausländerbehörde
    zur Auflage gemacht wird.
    Die Gebühr für das Visum zur Eheschließung beträgt 60,-Euro, zahlbar ist der Betrag in Baht. Je nach
    aktuellem Wechselkurs sind dies ca. 2.800 Baht. Nach erfolgter Heirat ist das Visum gebührenfrei.

    Zur Antragstellung sind vorzulegen:

    - zwei vollständig ausgefüllte Antragsformulare
    - zwei Passfotos
    - thail. Reisepass, mindestens gültig für 1 Jahr
    - Zertifikat des Goethe-Institutes über die Sprachprüfung A1 „Start Deutsch1“
    zusätzlich

    a.) nach erfolgter Heirat:

    legalisierte Heiratsurkunde mit Übersetzung eines anerkannten Übersetzungsbüros.

    b.) bei beabsichtigter Eheschließung in Deutschland

    - Vorlage aller für die Eheschließung erforderlichen Unterlagen (s. oben)
    mit Übersetzung eines anerkannten Übersetzungsbüros.
    - förmliche Verpflichtungserklärung nach § 68 AufenthG. Diese Verpflichtungserklärung kann ggf. vom
    in Deutschland lebenden Partner bei der Ausländerbehörde in Deutschland nachgereicht werden.
    Weitere Informationen zum Visumverfahren entnehmen Sie bitte den Merkblättern der Visastelle.


    5


    II. Deutsch - deutsche Eheschließung
    Heirat in Thailand

    Die Botschaft stellt JEDEM der deutschen Verlobten bei Vorlage oder Zusendung EINES
    Ehefähigkeitszeugnisses eine Konsularbescheinigung aus (Bearbeitungsdauer 2 bis 3 Tage).
    Vorzulegen bzw. zu zusenden sind außerdem die Pässe (bzw. von einer deutschen Behörde beglaubigtePasskopien) der Verlobten. Bei Beantragung der Konsularbescheinigung ist von JEDEM der Verlobtender vollständig ausgefüllte „Fragebogen zur Ausstellung einer Konsularbescheinigung“ (auf Webseiteder Botschaft erhältlich) vorzulegen. Rückfragen seitens der Botschaft für den Fall, dass die
    Unterlagen/Angaben noch nicht vollständig sind, erfolgen nicht. Ggf. müssen bei Abholung dieseRückfragen geklärt und mit einer längeren Wartezeit bei der Aushändigung der Konsularbescheinigunggerechnet werden.
    Die persönliche Vorsprache bei Abholung der Bescheinigung in der Botschaft ist nicht erforderlich,
    wenn das Original des Ehefähigkeitszeugnisses, die beiden „Fragebogen“ vollständig und amtlich
    beglaubigte Passkopien hier vorliegen bzw. die Originale der Pässe beider Verlobten zur
    Einsichtnahme hier vorgelegen haben sowie die Gebühr bezahlt ist. Eine Abholung außerhalb derBesuchszeiten (08.30 bis 11.30 Uhr) ist grundsätzlich nicht möglich. Dies sollte bei der Planung vonUrlaubsreisen nach Thailand berücksichtigt werden.
    Da eine persönliche Vorsprache bei zwei deutschen Verlobten nicht erforderlich ist, können die beidenKonsularbescheinigungen auch an eine deutsche Postanschrift der Verlobten übersandt werden. Diessetzt voraus, dass die vorstehenden Unterlagen vollständig und frühzeitig der Botschaft zusammen miteiner Kostenübernahmeerklärung vorliegen. Die Überbeglaubigung durch das thailändische
    Außenministerium (s. „Konsularbescheinigung“) entfällt dadurch jedoch nicht.

    III. Hinweise zu Ziffer I und II
    Bei der Eheschließung vor dem thailändischen Bezirksamt wird oft auf Vorlage des Scheidungsurteilsdes/der deutschen Verlobten bestanden. Es empfiehlt sich daher, das Scheidungsurteil mitzunehmen.

    Der Botschaft stehen weder Anschriften noch E-mail-Adressen thailändischer Standesämter zur
    Verfügung. Grundsätzlich werden für Eheschließungen nach hiesiger Erfahrung bei thailändischen
    Standesämtern keine Termine benötigt. Ob Eheschließungsakte außerhalb der Räumlichkeiten desStandesamts, beispielsweise am Strand, vorgenommen werden können, hängt von der Willigkeit desStandesbeamten und der Bereitschaft der Verlobten ab, hierfür den erbetenen Finanzbeitrag zu leisten.
    Diesbezügliche Fragen können nicht von der Botschaft beantwortet werden.

    Nach der Eheschließung sollte die thailändische Heiratsurkunde und der Heiratsregistereintrag bei derBotschaft zur Anbringung des vorstehend bereits beschriebenen Legalisations-bzw.
    Legalisationsersatzvermerks vorgelegt werden, um die Urkunde in Deutschland im Urkundenverkehrverwendbar zu machen (z.B. für die Anlegung eines Familienbuchs). Die Urkunde kann der Botschaftauch auf dem Postweg zugesandt werden (bitte Kostenübernahmeerklärung beifügen) und wird nach
    Abschluss des Verfahrens (Bearbeitungszeit ca. 6-8 Wochen) mit Kostenrechnung an die angegebene
    Adresse in Deutschland zurückgeschickt.

    IV. Gebühren
    Legalisation von thailändischen Personenstandsurkunden: 20,- Euro
    Legalisation sonstiger öffentlicher thailändischer Urkunden: 40,- Euro
    Legalisationsersatzvermerk (pro Urkunde): 25,-Euro
    Konsularbescheinigung (Ziff. I+II): 50,-Euro


    Die Gebühren sind in Baht zum Tageskurs zu entrichten.

    Alle Angaben in diesem Merkblatt beruhen auf Erkenntnissen und Einschätzungen der Botschaft imZeitpunkt der Textabfassung. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit, insbesondere wegen
    später eintretender Veränderungen, kann jedoch keine Gewähr übernommen werden.

    Der link dazu

    http://www.bangkok.diplo.de/Vertretu...erbereich.html

    Ich lebe hier auf Phuket, meine Frau hat eine Firma gegründet somit entfällt die workpermit für mich. Wenn es in die öffentlichkeit geht halte ich mich geschäftlich im Hintergrund. Somit gibt es von dieser Seite auch keine Probleme. Und uns geht es wirklich super hier, hatte es noch nie besser in meinem Leben.
    Wünsch dir viel Glück

  8. #7
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Thai-Freundin heiraten

    Zitat Zitat von Olli",p="642632
    Deutschland ,Dauer ca. 6 Monate (je nachdem wie schlau deine Frau ist)
    Das hat nichts mit der Schlauheit der Frau zu tun.

  9. #8
    Avatar von phi mee

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    Re: Thai-Freundin heiraten

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="642713
    Zitat Zitat von Olli",p="642632
    Deutschland ,Dauer ca. 6 Monate (je nachdem wie schlau deine Frau ist)
    Das hat nichts mit der Schlauheit der Frau zu tun.
    Doch kcwknarf, zumindest bezogen auf den erforderlichen A1 Test.



    phi mee

  10. #9
    Avatar von conny

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    Re: Thai-Freundin heiraten

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="642713
    Zitat Zitat von Olli",p="642632
    Deutschland ,Dauer ca. 6 Monate (je nachdem wie schlau deine Frau ist)
    Das hat nichts mit der Schlauheit der Frau zu tun.
    Ach - ich hatte das jetzt auf die Dauer der Ehe bezogen ;-D ;-D

  11. #10
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Thai-Freundin heiraten

    Zitat Zitat von phi mee",p="642738
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="642713
    Das hat nichts mit der Schlauheit der Frau zu tun.
    Doch kcwknarf, zumindest bezogen auf den erforderlichen A1 Test.
    Genau darauf bezog ich es ja.
    Es ist keine Frage der Schlauheit, ob man diesen menschenverachtenden Test besteht.

    Das hängt viel von der Tagesformm, Glück, einem sprachlich angeborenen Talent, dem Können der Lehrer, dem Umfang des Schummelzettels, der Kunst, sich erniedrigen zu können usw. ab.

    Ich sage mal eher, es hängt von der Schlauheit des Mannes ab, ob er es schafft, die Frau nach Deutschland zu bekommen, obwohl sie den A1-Test nicht besteht. Das ist schlau!

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