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Taschengeld

Erstellt von Bang444, 20.10.2017, 13:27 Uhr · 87 Antworten · 4.194 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von chonburi

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    Zitat Zitat von Hans.K Beitrag anzeigen
    Wenn man z. B. 5x eine relativ einfache Sache ruhig und klar erklärt, sollte das im Normalfall funktionieren. Das kann gut gehen, tut es aber häufig nicht (...)
    mir wuerde auch ein deutschsprachiges Forum einfallen , wo aehnliche Versuche nicht durchgehend von Erfolg gekroent sind .

    Aber meinetwegen kann es auch wieder mit dem Taschengeld-Thema weitergehen .

  2.  
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  3. #82
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Hans.K Beitrag anzeigen
    @chonbury, ich habe keine vorgefertigte Meinung und weiß schon das man nicht alle Arbeitnehmer in einen Topf schmeißen kann. Das gilt natürlich Weltweit.


    In Thailand ist es aber so, dass man als (besonders als ausländischer) Arbeitgeber sehr häufig auf die Zähne beißen muss, um nicht die Beherrschung und somit auch noch das Personal zu verlieren. Meiner bescheidenen Erfahrung nach vertragen Thailänder und Thailänderinnen weitaus weniger Kritik als andere Bevölkerungsgruppen und sind auch häufig uneinsichtig was dringende Veränderungen und Verbesserungen im Arbeitsumfeld angeht. Wenn man z. B. 5x eine relativ einfache Sache ruhig und klar erklärt, sollte das im Normalfall funktionieren. Das kann gut gehen, tut es aber häufig nicht da sie den Sinn einer solchen Aktion nicht verstehen, verstehen wollen. Philippinen haben da eine wesentlich bessere Aufgabensaufname als Thailänder.


    Zurück zum eigentlichen Thema dem Taschengeld. Ich finde einfach dass sich junge Leute auch mal selbst etwas hinzu verdienen sollen, um halt den Wert des Geldes besser einschätzen zu können. Das schadet hier wie dort nicht und ist sehr leerreich fürs spätere Leben.
    wenn sich in Pattaya, Jugendliche den Jugendbanden anschliessen, um anschliessend illegale Markthändler um Schutzgeld zu erpressen, weil man sie nicht denunziert,
    dann ist ja das Bewusstsein gegeben, möglichst schnell Geld für fahrbaren Untersatz zu haben,

    aber auch andere Jugendliche, die Geld verdienen, sind ausschliesslich auf den schnellen Rubel aus,
    sie haben längst erkannt, dass der einfache th. Arbeiter zu nix kommt,
    weil die Inflation schneller ist,
    als man den Mindestlohn angepasst bekommt,

    und genau dadrinn liegt die Gefahr,
    dass eine ganze Generation auf den Weg der schnellen Geschäfte einschwenkt.

    In Thailand hat der Nationalismus es sehr schwer gemacht,
    als ausländischer Geschäftsbetreiber einen th Angestellten zurecht zu weisen,
    weil man einen Ausländer seine Weisungsbefugnis aufgrund seiner minderwertigen Rasse abspricht,
    so zumindestens hat es Suthep einst demagogisch seinen Anhängern eingespeisst.

    In Deutschland ist es graduell anders,
    das Rasse keine Bedeutung hat,
    und Thais eben es jemanden spüren lassen,
    wenn sie ihn nicht für voll nehmen.

    Stell Dir vor, ein Deutscher sagt etwas seiner th. Angestellten, und die th Ehefrau hat zuvor der Angestellten gesagt,
    -hör nicht auf ihn, er will sich nur wichtig machen, wenn er zuvor von mir die Sporen gekriegt hat -
    dann sollte klar sein, dass der deutsche Chef schon lange kein Chef mehr ist.

  4. #83
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von Hans.K Beitrag anzeigen
    @chonbury, ich habe kei
    vorgefertigte Meinung und weiß schon das man nicht alle Arbeitnehmer in einen Topf schmeißen kann. Das gilt natürlich Weltweit.

    In Thailand ist es aber so, dass man als (besonders als ausländischer) Arbeitgeber sehr häufig auf die Zähne beißen muss, um nicht die Beherrschung und somit auch noch das Personal zu verlieren
    Wieviele ausländische Ärzte oder Zahnärzte in Thailand kennst jetzt genau?

  5. #84
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Meine Frau hat als Schülerin immer in den Semesterferien als Küchenhilfe in einem koreanischen Restaurant in BKK gearbeitet, welches von einer Verwandten geleitet wurde. Das haben damals viele gemacht, keine Ahnung, ob das heute noch üblich ist bei dem Angebot an schlecht bezahlten Burmesen.

    Da gab es, glaube ich, 1000 Baht die Woche plus Unterkunft und Verpflegung frei. Könnte man jetzt als Ausbeutung bezeichnen, geschadet hat es ihr aber offensichtlich nicht.

    Zumindest hat sie eine leise Ahnung davon, wie man mit Fleisch und Gemüse umgeht.
    was glaubst du was Isaanmädels als Küchenhilfe auf 'Samui erhalten auch nich recht viel mehr.

  6. #85
    Avatar von Hans.K

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    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    Wieviele ausländische Ärzte oder Zahnärzte in Thailand kennst jetzt genau?
    Ausländische nicht, sondern Thailändische. Mit dem einzigen deutschen Zahnarzt, habe ich mal in der Runde mit anderen Farang gegessen.

  7. #86
    KKC
    Avatar von KKC

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    Ausgangspunkt der Diskussion:

    Wenn ich das im Verhaeltnis D zu TH betrachte wuerde ich die Unterschiede zunaechst einmal in den jeweiligen Systemen ausmachen und nicht an den Menschen selbst .

    Waeren deutsche Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber nicht mit umfangreichen Rechten und Pflichten ausgestattet mit all seinen Konsequenzen , so wuerde sich moeglicherweise ein anderer Eindruck ergeben ohne dass sich jedoch primaer die Einstellung der Menschen geaendert haette.
    Lediglich das System haette sich veraendert.



    Meine Meinung dazu:

    Sehe ich nicht so.


    Auch in Deutschland sind viele (nicht alle) Thais als Arbeitnehmer unzuverlässig und bei einem kleinen Vorteil weg!

    Da ist schon die Mentalität ausschlaggebend!

    +++++++++++++++++++++++++++

    Um das von meiner Seite aus abzuschließen; jeder hat so seine Erfahrungen gemacht und eine Meinung dazu.

    Ich habe hier nichts gelesen aufgrund dessen ich meine Meinung ändern müsste!

    Ende OT.

  8. #87
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von Hans.K Beitrag anzeigen
    Ausländische nicht, sondern Thailändische. Mit dem einzigen deutschen Zahnarzt, habe ich mal in der Runde mit anderen Farang gegessen.
    ja den kenn ich auch..gegessen hamma nix.

  9. #88
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Meine Frau hat als Schülerin immer in den Semesterferien als Küchenhilfe in einem koreanischen Restaurant in BKK gearbeitet, welches von einer Verwandten geleitet wurde. Das haben damals viele gemacht, keine Ahnung, ob das heute noch üblich ist bei dem Angebot an schlecht bezahlten Burmesen.

    Da gab es, glaube ich, 1000 Baht die Woche plus Unterkunft und Verpflegung frei. Könnte man jetzt als Ausbeutung bezeichnen, geschadet hat es ihr aber offensichtlich nicht.

    Zumindest hat sie eine leise Ahnung davon, wie man mit Fleisch und Gemüse umgeht.
    Ich sah in einem Einkaufszentrum vorletzte Woche einen Aushang an der Tür eines Restaurants, dass Kellnerinnen gesucht würden. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, wieviel für festangestellte bezahlt wurde, jedenfalls waren es über 10.000, aber für Aushilfen wurden 40 Baht die Stunde geboten.

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