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sprachvisum nur für Familie ?

Erstellt von smile, 05.09.2013, 20:42 Uhr · 12 Antworten · 1.725 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von smile

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    sprachvisum nur für Familie ?

    hallo,
    meine Freundin in Thailand war auf der Universität und möchte ein Sprachvisum für Deutschland. wer kann sie alles einladen ? nur Familien Angehörige die in Deutschland leben ? oder auch ich als Deutscher der nicht zu ihrer Familie zählt? sie ist Thailanderin...
    und wie sieht es mit studieren aus ?

  2.  
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  3. #2
    Avatar von JT29

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    Es kann Sie jeder in DE einladen.

    - Voraussetzung ist min. Deutsch A1
    - dann muss sie erklären, warum sie Deutsch in DE lernen will und was sie damit überhaupt in TH später anfangen wird.
    - Einfach mal die Merkblätter auf der Botschaftsseite lesen - ich suche das jetzt nicht heraus.
    - Ach ja, irgendjemand muss ja auch noch die Deutschkurse bezahlen und die sind recht teuer; es gibt keine Förderung wie bei Verheirateten.

  4. #3
    Avatar von lucky2103

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    Meine Frau kennt Einige, deren Antrag mit den Worten "Deutsch können Sie auch in Bangkok lernen" abgelehnt wurde.

  5. #4
    Avatar von RA Horst

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    Genau so ist es wie lucky2103 geschrieben hat.

    Studieren?
    Nach einem erfolgreich absolvierten deutschen Studienkolleg möglich.
    Studiengebühren für Nichteuropäer ca. 3.600,-€ im Jahr.

  6. #5
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zwei Optionen:

    1. Sprachvisum auf maximal ein Jahr beschraenkt, nicht verlaengerbar
    2. Vorbereitendes Sprachvisum zu Studienzwecken, verlaengerbar wenn ein Studienplatz nach entsprechener Aufnahmepruefung nachgeweisen werden kann

    Finanzierung muss natuerlich nachgewiesen werden. Entweder durch Dritte mit Verpflichtungserklaerung oder durch die Antragsstellerin selbst. Detailerfordernisse auf den entsprechenden Merkblaettern der Botschaft, wie auch schon von Juergen erwaehnt.

    Kernfrage bei der ganzen Sache, warum sollen deutsche Sprachkenntnisse erworben werden? Private Gruende sind im Regelfall nicht von Signifikanz sondern die Begruende muessen solide sein (karrierefoerdernd) und nicht rein hypothetisch (deutsche Sprachkenntnisse wuerden die Karrierechancen verbessern).

    Weitere Empfehlung: Da das Visum zustimmungspflichung von der zustaendigen Auslaenderbehoerde ist, das vorherige Gespraech mit dieser Suchen. Stuetzt diese die Anglegenheit sollte auch die Botschaft bei der Antragstellung mitspielen. Andernfalls ist die Basis nicht solide genug koennte es passieren, dass die Botschaft von sich aus den Antrag ablehnt und gar nicht er an die AB weiterleitet. Ja, dazu ist sie durchaus berechtigt, da die Auslandsvertretungen letztendliche Hoheit in Visumangelegenheiten haben, aber im Regelfall zu 99% den Ansichten der Auslaenderbehoerden folgen. Da man sich natuerlich aus Deutschland keinen Rueffel dahingehend einfangen will unqualifizierte Antrage ueberhaupt anzunehmen und weiterzuleiten, kann es also passieren, dass ein Antrag ueberhaupt nicht nach Deutschland gelangt. Speziell auch in Sprachvisum-Anglegenheiten. Ergo, ein Back-Up durch die Auslaenderbehoerde ist ein absoluter Joker zum Zeitpunkt der Visumantragsstellung.

  7. #6
    Avatar von Frankie

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    1.948
    Ist zwar etwas OT: Aber Rechtsanwalt (RA) ist doch wohl ein geschützter Titel und der Herr Horst ist Rechtsanwalt? Da sollte man Tipps mal von Vornherein kritisch sehen, wenn sich jemand für etwas ausgibt, was er nicht ist.

    Just my five cents.

  8. #7
    Avatar von phi mee

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Meine Frau kennt Einige, deren Antrag mit den Worten "Deutsch können Sie auch in Bangkok lernen" abgelehnt wurde.

    Standard Totschlagargument! Auf dem Fragebogen der Botschaft wird danach gefragt und darauf sollte man eine Antwort haben.

    Argumentation: In Deutschland ist man nicht nur während der Schulstunden, sondern auch ausserhalb ständig mit der zu erlernenden Sprache konfrontiert. Des weiteren lernt man zusätzlich etwas über die Mentalität der Bürger. Das führt zu einem besseren Verständnis und ist für den weiteren beruflichen Werdegang im Umgang mit Deutschen äusserst förderlich.

    Eine deutsche Bildungsministerein sagte einmal: Eine Sprache erlernt man am besten im Mutterland der Sprache. Einer der Gründe warum z. B. vielfach deutsche Schüler eine zeiitlang bei einer englischen Familie leben.

    (So angewandt bei der Einladung der älteren Tochter zu einem einjährigen studienvorbereitenden Deutschkurs - keine weiteren Rückfragen durch die Botschaft - Visaerteilung nach ca. 2 Wochen)

    Eine sorgfältig überlegte Begründung warum sie die deutsche Sprache für Thailand braucht sollte vorhanden sein. Bei der Tochter war es die Arbeit am internationalen Flughafen Bangkok (jetzt Suvharnabum), auch angestrebte Arbeit im Tourismus und Hotelbereich sind gute Argumente.

  9. #8
    Avatar von franki

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    Hier in Dresden haben wir eine Gruppe junger Thais kennen gelernt, die am Goethe-Institut in Dresden Deutsch lernen, um danach an einer deutschen Uni zu studieren. Diese kommen, wie sie uns erzählt haben, nicht aus besonders reichen Elternhäusern, sondern waren in der Schule sehr gut, haben sich für diesen Auslandsaufenthalt beworben und sind aufgrund ihrer sehr guten Leistungen ausgewählt worden. Das bezahlt wohl alles der thailändische Staat: Flug, Unterkunft, Studium und Taschengeld. Eine konnte besonders gut Deutsch sprechen, sie war vorher schon mal ein Jahr zu einem Schüleraustausch in Deutschland. Es gibt also so einige Möglichkeiten, auch ohne Verwandtschaft oder Sponsor in Deutschland.

  10. #9
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von phi mee Beitrag anzeigen
    Eine sorgfältig überlegte Begründung warum sie die deutsche Sprache für Thailand braucht sollte vorhanden sein. Bei der Tochter war es die Arbeit am internationalen Flughafen Bangkok (jetzt Suvharnabum), auch angestrebte Arbeit im Tourismus und Hotelbereich sind gute Argumente.
    Absolute Trumpfkarte.

    "Angestrebt", dagegen ofmals zu hypothetisch. Fakten zaehlen, Visualisierungen aber im Regelfall kaum, nach eigenen Erfahrungen.

    Auch schon Erfolg gehabt bei einer Achzehnjaehrigen, die bereits einen guten 12. Klasse Schulabschluss vorweisen konnte und deren Mutter mit dem deutschen Ehemann in D lebte. A1-Pruefung, Sprachkursnachweis. Kein Problem das Visum zu bekommen Ist bereits so ca. 3 Jahre her und habe keinerlei Nachrichten erhalten, dass sie nach einem Jahr das Land wieder verlassen musste. Anscheinend hat es somit auch mit dem Studienplatz geklappt.

    Anderes Szenario. Sprachvisum ein Jahr, bezahlt vom deutschen Freund. Wie sollte es nun weitergehen. Antragstellerin auch bereits schon in der zweiten Haelfte der Zwanziger. Da musste einiges zusammengetragen werden, bis hin zu zur der Bewilligung eines deutschen Studienkollegs, die Visumantragsstellerin als qualifizierte Aspirantin fuer einen Studienplatz zu akzeptieren. Also erst einmal fuer eine Aufnahmepruefung, nachdem im Vorfeld durch das Studienkolleg durchgefuehrter vorbereitender Sprachkurs durchlaufen wurde.

    Es spielt also einiges in die Thematik ein, wie eben auch in Deutchland lebende Mutter, Alter der Antragstellerin, ausbidlungsmaessige Qualifikation etc.

    Wesentlich ist, dass nicht der Verdacht aufkommt, dass der Aufenthaltsgrund Spracherlernung bzw. Studium nur vorgeschoben ist, aber primaer andere Beweggruende bestehen, die rein privater Natur sind.

  11. #10
    Avatar von phi mee

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    "Angestrebt", dagegen ofmals zu hypothetisch. Fakten zaehlen, Visualisierungen aber im Regelfall kaum, nach eigenen Erfahrungen.
    Richtig, Auch das "Angestrebt" sollte auf einer fundierten Grundlage stehen z.B. dadurch in einer nachweisbaren Tätigkeit beruflich weiter zu kommen oder einen schulischen/studentischen Werdegang zielgerecht weiter zu führen.

    Bei einem Mädel das nach 4 Jahren Schule auf einer Farm im Issaan arbeitet wird das kaum glauhaft rüber zu bringen sein.

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