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Sprachprobleme

Erstellt von Isaanfreak, 02.12.2003, 09:31 Uhr · 47 Antworten · 3.243 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von E.Phinarak

    Registriert seit
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    1.516

    Re: Sprachprobleme

    auch auf unserem AA ist die Anwesenheit des Ehemannes erwünscht. Deshalb würde ich dem Bekannten von Isaanfreak raten,bevor er ins Ausland geht, mit seiner Frau beim AA aufzulaufen, um dem Beamten die Situation zu schildern. Kann doch eigendlich nur hilfreich sein, für die Frau UND dem Beamten.
    Deutschkenntnisse waren auch bei uns gefordert. Der Beamte machte uns vor dem Gespräch darauf aufmerksam, daß ich meine Frau doch bitte alleine antworten lassen soll. War dann aber doch alles nur halb so schlimm. Fragen, wie: wo arbeitet ihr Mann, haben sie Kinder, wie alt ist ihre Tochter, gehen Sie zum Deutschkurs, konnte meine Kleine alle beantworten. Als wir dann mit dem neuen Stempel aus dem Büro kamen, war sie ganz stolz auf sich (obwohl sie immer noch leicht am Zittern war). :bravo:
    Weitere Fragen, wie z. B. nach Einkommen, wurden nicht gestellt.
    Gruß Eddy

  2.  
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  3. #22
    woody
    Avatar von woody

    Re: Sprachprobleme

    Zitat Zitat von E.Phinarak",p="99830
    .....Deutschkenntnisse waren auch bei uns gefordert. Der Beamte machte uns vor dem Gespräch darauf aufmerksam, daß ich meine Frau doch bitte alleine antworten lassen soll. War dann aber doch alles nur halb so schlimm....
    Eure Schilderungen, insbesondere die von Phinarak entsprechen der gängigen Praxis der Ausländerbehörden.

    Damit keine falschen Vorstellungen entstehen, auch ich halte es für unbedingt erforderlich, dass eine Thailänderin die hier in D lebt, die Sprache erlernt, denn nur so ist eine Integration in die Gemeinschaft möglich.
    Aber aus verschiedenen Gründen ist es nicht jeder(m) möglich, die dt. Sprache zu erlernen und sei es ganz einfach deshalb, weil man weder lesen noch schreiben kann (das soll sogar bei Deutschen in nicht unerheblichen Umfang vorkommen).

    Sollte man deshalb die unbefristete AE verweigern? ich glaube nicht.

    Dabei fallen mir auch immer unsere Expats ein, die vehement für ihren Aufenthalt in Thailand eine grössere Rechtssicherheit einfordern und in den meissten Fällen noch nicht einmal thailändisch lesen können.

    Das Ausländerrecht und die gängige Praxis der Ausländerbehörden, aber auch die die Verwaltungsvorschrift unterscheiden sich oft sogar widersprüchlich.
    Sowie es Jinjok beschreibt, ist es wahrscheinlich die Auskunft seiner ALB.

    Im Ausländergesetz steht folgendes:
    § 24 Unbefristete Aufenthaltserlaubnis

    1) Die Aufenthaltserlaubnis ist unbefristet zu verlängern, wenn der Ausländer
    1. die Aufenthaltserlaubnis seit fünf Jahren besitzt,
    2. eine Arbeitsberechtigung besitzt, sofern er Arbeitnehmer ist,
    3. im Besitz der sonstigen für eine dauernde Ausübung seiner Erwerbstätigkeit erforderlichen Erlaubnisse ist,
    [highlight=yellow:6034f5ffc3]4. sich auf einfache Art in deutscher Sprache mündlich verständigen kann, [/highlight:6034f5ffc3]
    5. über ausreichenden Wohnraum (§ 17 Abs. 4) für sich und seine mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden Familienangehörigen verfügt und wenn
    6. kein Ausweisungsgrund vorliegt.

    2) Ist der Ausländer nicht erwerbstätig, wird die Aufenthaltserlaubnis nach Maßgabe des Absatzes 1 nur verlängert, wenn der Lebensunterhalt des Ausländers
    1. aus eigenem Vermögen oder aus sonstigen eigenen Mitteln oder
    2. durch einen Anspruch auf Arbeitslosengeld oder noch für sechs Monate durch einen Anspruch auf Arbeitslosenhilfe gesichert ist.
    Im Falle des Satzes 1 Nr. 2 kann die Aufenthaltserlaubnis nachträglich zeitlich beschränkt werden, wenn der Ausländer nicht innerhalb von drei Jahren nachweist, daß sein Lebensunterhalt aus eigener Erwerbstätigkeit gesichert ist.



    [highlight=yellow:6034f5ffc3]§ 25 Unbefristete Aufenthaltserlaubnis für Ehegatten [/highlight:6034f5ffc3]

    [highlight=yellow:6034f5ffc3](1) Bei Ehegatten, die in ehelicher Lebensgemeinschaft zusammenleben, genügt es, wenn die in § 24 Abs. 1 Nr. 2 und 3 und Abs. 2 Satz 1 bezeichneten Voraussetzungen durch einen Ehegatten erfüllt werden.[/highlight:6034f5ffc3]

    (2) Die einem Ehegatten nach § 18 erteilte Aufenthaltserlaubnis wird nach Aufhebung der ehelichen Lebensgemeinschaft abweichend von § 24 Abs. 1 Nr. 2 und 3 und Abs. 2 Satz 1 unbefristet verlängert, wenn der Lebensunterhalt des Ehegatten durch Unterhaltsleistungen aus eigenen Mitteln des Ausländers gesichert ist und dieser eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis oder Aufenthaltsberechtigung besitzt.

    (3) Die dem Ehegatten eines Deutschen erteilte Aufenthaltserlaubnis ist in der Regel nach drei Jahren unbefristet zu verlängern, wenn die eheliche Lebensgemeinschaft mit dem Deutschen fortbesteht und die in § 24 Abs. 1 Nr. 4 und 6 bezeichneten Voraussetzungen vorliegen. Im Falle der Aufhebung der ehelichen Lebensgemeinschaft findet Absatz 2 entsprechende Anwendung.
    gruss woody

  4. #23
    Chak
    Avatar von Chak

    Re: Sprachprobleme

    Ja, aber eben Nummer 2 und 3, nicht aber Nr. 4, Kenntnis der deutschen Sprache, da reicht es eben nicht, wenn nur einer deutsch spricht. Du siehst, es steht tatsächlich im Gesetz.

  5. #24
    woody
    Avatar von woody

    Re: Sprachprobleme

    Ja Chak, es steht im Gesetz.
    Aber ich darf doch eine Meinung dazu haben, oder?

  6. #25
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Sprachprobleme

    Hallo Woody, abgesehen davon, daß es manche Deutsche gibt, die sich nicht in einfacher Form in deutscher Sprache verständigen können, hast Du´s auf den Punkt gebracht.

    Ich denke auch, daß es mehr Thai-Ehefrauen gibt, die weder lesen noch schreiben können, als wir es vielleicht selbst wahr haben wollen.

    Die, die im Internet posten, dürften nun wirklich in der Minderheit sein.

  7. #26
    Chak
    Avatar von Chak

    Re: Sprachprobleme

    Zitat Zitat von woody",p="99850
    Ja Chak, es steht im Gesetz.
    Aber ich darf doch eine Meinung dazu haben, oder?
    Was soll denn diese Frage, deine Meinung habe ich dir doch gar nicht abgesprochen.

    Ich bin da übrigens anderer Meinung. Wer nicht genug deutsch kann, der kann auch ruhig alle drei Jahre bei der ALB antanzen. Das ist eigentlich noch sehr human, zumal sich das ja auch endlos wiederholen kann.

    Was zu den Expats gesagt wurde, Thailand würde wohl bald ziemlich Ausländerfrei sein, wenn dort tatsächlich mal Sprachkenntnisse als Voraussetzung gefordert würden.

  8. #27
    Avatar von MichaelNoi

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    Re: Sprachprobleme

    Mal unabhängig von dem Bestreben, seiner Frau die deutsche Sprache irgendwoe beizubringen:

    Ist es ein großes Problem, wenn ich z.B. alle 3 Jahre mal für 1/4 Stunde auf der AB eine Verlängerung beantrage....wenn es mit dem Bestehen des Sprachtests doch etwas länger dauert ?

  9. #28
    Chak
    Avatar von Chak

    Re: Sprachprobleme

    Zitat Zitat von MichaelNoi",p="99860
    Ist es ein großes Problem, wenn ich z.B. alle 3 Jahre mal für 1/4 Stunde auf der AB eine Verlängerung beantrage....wenn es mit dem Bestehen des Sprachtests doch etwas länger dauert ?
    Eben, genau so ist es.
    Aber da hast du ja ganz schön Glück, wenn es bei dir nur eine viertel Stunde dauert. Bei uns heißt das Minimum zwei Stunden Wartezeit, und das ist schon wesentlich besser geworden, seitdem die das vond er zentralen Ausländerbehörde auf die Bezirksämter verlegt haben.

  10. #29
    Isaanfreak
    Avatar von Isaanfreak

    Re: Sprachprobleme

    Deshalb würde ich dem Bekannten von Isaanfreak raten,bevor er ins Ausland geht, mit seiner Frau beim AA aufzulaufen, um dem Beamten die Situation zu schildern.
    :bravo:

    Eine sehr gute Idee vielen Dank für den Hinweis!

    Gruß Hans

    PS: Sorry Mang-gon-Jai, ich habe Dich mit jemand anderem verwechselt

  11. #30
    Avatar von Mang-gon-Jai

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    12.02.2002
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    3.479

    Re: Sprachprobleme

    @Isaanfreak
    Sorry Mang-gon-Jai, ich habe Dich mit jemand anderem verwechselt
    OK!

    Gruß

    Mang-gon Jai

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