Seite 1 von 8 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 74

Soziale Aspecte --> TH. / Deutschland

Erstellt von Nokgeo, 09.04.2009, 18:16 Uhr · 73 Antworten · 6.331 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Nokgeo

    Registriert seit
    18.01.2001
    Beiträge
    11.373

    Soziale Aspecte --> TH. / Deutschland

    Wie in dem Visathread " angesprochen ", wäre es sicher nicht sooo verkehrt,einige Postings von dort auszusortieren..und hier bei Interesse !! dann reinzukopieren.
    ________________

    Was mir in dem anderen Thread auffiel..das Begriffe wie Egoismus..Gemeinwohl..Solidarität kamen.

    Member " Aalreuse " seine Ansichten, entsprechen meiner Denkweise.

    Die vom.. z.B. Tramaico, werd ich mir nochmal durchlesen, hatte sie nur überflogen.

    Wie schaut das nun heutzutage, also koncret mit der " Solidargemeinschaft " aus...

    Im grossen wie im kleinem Rahmen..( Staat und individuell ).


    Einzelgänger..Hängemattentyp..schwer krank, auf Hilfe anderer angewiesen..Rambo ---> gehts mir total dreckig, geb ich mir selbst den Abschuss..usw.

    Dazu liesen sich Beispiele aus TH. und Deutschland bringen..


    Mach mal einen kleinen Anfang...

    Hab vor kurzem ne geschiedene Thaifrau kennengelernt, ( in D.-Land ) die, laut eigener Aussage, keine lange Lebenserwartung mehr hat.

    So nach und nach...war ich überrascht, was D- Land, für die Frau mit ihrer Schwerbehinderung, ( diverse körperliche und auch psychische Probleme auf Lager hat.)

    Sie hat noch nie in die deutsche Sozialkasse eingezahlt,
    ist der "Typ Thaifrau "..die kein DEUTSCH..LESEN und SCHREIBEN kann. Genausowenig/viel wie ----> THAI.

    Da hab ich doch geschluckt. Die Frau ist m.W. 49 J. alt, ihr EX Ehemann hatte sich NULL an einem Sprachkurs für seine Ehefrau bemüht/interessiert..

    @ Wingman, sie hat nicht die Hepatitis -C-. Das hatte ich irrtümlich vor ein paar Tagen hier in einem anderen Thread geschrieben. Da ist u.a. schon was an der Leber...was evtl. vom ALK. kommt. Ist aber nicht ihr Hauptproblem.

  2.  
    Anzeige
  3. #2
    Avatar von aalreuse

    Registriert seit
    07.04.2009
    Beiträge
    1.618

    Re: Soziale Aspecte --> TH. / Deutschland

    Nun, das Kriterium "hat noch nie eingezahlt" zieht imho nicht. Er gibt genügend andere deutsche, die ihr Lebtag noch nie gearbeitet haben und dem System auf der Tasche liegen. Das ist aber ein so geringer Anteil, dass sich die Aufregung darüber nicht lohnt.

    Was imho viel schwerer wiegt und sich zum Glück noch nicht überall rumgesprochen hat ist, das [highlight=yellow:e7d4845dec]jeder[/highlight:e7d4845dec] EU-Bürger im Rahmen der Freizügigkeit seinen ersten Wohnsitz nach Deutschland verlegen kann um hier H4 zu kassieren..... Da ist unser Solidarsystem offen wie ein Scheunentor. Da gilt es am ehesten den Hebel anzusetzen...

    Das die oben erwähnte Frau tod krank ist, kann man nur bedauern...sie soll die Hilfe bekommen die sie braucht,

    Ansonsten finde ich es unverantwortlich ein Thaimädel herzuhohlen und sie dann einzusperren wie einen Hund. Wenn man sie schon aus dem gewohnten Umfeld reist, sie ihre gesamte Existenz drüben aufgibt, hat man verdammt noch mal die Pflicht dafür zu sorgen, dass sie hier ein eigenständiges Leben führen kann. Speziell so ein Sprachkurs ist nicht billig und bei vielen ist das Geld knapp. Daher kann es bei vielen kein Intensivkusrs in Vollzeit sein, sondern eher langfristige Abendkurse...aber gar nichts machen ist verantwortungslos. Das gehört für mich zum Thema Thaimädel "importieren" einfach dazu....

    Aber manche haben auch schlicht keine Lust deutsch zu lernen. Ich kenne Institutionen hier in D-Land für die bedeutet der Thailändische-Deutsche Kulturaustausch, das die deutschen ihre Kultur gegen die Thailändische austauschen und predigen das auch den Neuankömmlingen. Null Intergrationswillen. Die Farangs sollen sich uns anpassen und nicht umgekehrt...So hat sich hier an vielen Orten das gebildet wovor so viele Angst haben. Eine Parallelgesellschaft

    Meine Kleine ist mit einem Schulvisum hergekommen. Ihr blieb gar nichts anderes über als sich auf ihren süßen Hintern zu setzen und Deutsch zu lernen.... sprechen kann sie inzwischen hervorragend, lesen ist auch ok nur mit dem Schreiben hapert es noch etwas. Aber das bekommen wir auch noch hin. Sie hat den Ehrgeiz nächstes Jahr die Dolmetscherprüfung zu machen...

    Was hat das nun mit Solidarität zu tun. Nun das ist Solidarität und Verantwortung im kleinen. Die ganze Familie, die Nachbarschaft alle haben geholfen damit sie sich hier zurecht findet und haben versucht ihr ein neues Zuhause zu geben.... und sie nimmt am Leben hier Teil, so ist sie zur Stütze einer örtlichen Damen Volleyballmannschaft geworden, sie hat ihre kleinen Jobs....etc insgesamt alles so wie es sein sollte.

    So, über die Solidargemeinschaft im großen später mehr...jetz will ich erst mal etwas essen.....

  4. #3
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Soziale Aspecte --> TH. / Deutschland

    Zitat Zitat von aalreuse",p="709836
    [...]Meine Kleine ist mit einem Schulvisum hergekommen. Ihr blieb gar nichts anderes über als sich auf ihren süßen Hintern zu setzen und Deutsch zu lernen.... sprechen kann sie inzwischen hervorragend, lesen ist auch ok nur mit dem Schreiben hapert es noch etwas. Aber das bekommen wir auch noch hin. Sie hat den Ehrgeiz nächstes Jahr die Dolmetscherprüfung zu machen...[...]
    Schön zu lesen

    Und - ist die ´Kleine´ inzwischen groß geworden ? Ihr bekommt das sicherlich hin.

    Meine ´Kleine´ war im Alter von 44 nach hier gekommen (2001).

    Sie hatte nie eine Schule besucht, den heute geforderten A1-Kurs hätte sie nie bestanden. Gleichwohl ist sie im Besitz der Niederlassungserlaubnis, wozu ich allerdings mein eigenes bescheidenes, schlitzohriges, Scherflein zu beigetragen hatte. ;-D

    Kommen wir zur Solidarität zurück: Ich schätze diesen deutschen Staat, welcher sich nach der großen Wende 1945 zu dem gemausert hatte, was er heute ist. Solidargemeinschaft wurde zum Prinzip erhoben, soziale Marktwirtschaft bis hin zu der Bankenrettung, die uns zwar eines Tages arm machen wird - doch wir sind ja solidarisch

    Kurz: Unter Solidarität verstehe ich, dass man sich zum Beispiel für die Bedürfnisse Anderer einsetzt, ohne, dass es die eigenen Bedürfnisse sind.

    Damit meine ich nun nicht die Banken - sondern einfach die Zwischenmenschlichkeit, Nachbarschaft, Freundschaft usw.

    Übrigens akzeptieren meine Nachbarn, meine Kollegen und Freunde meine Frau so wie sie ist, auch wenn sie kaum Deutsch spricht, weil, sie verfügt - neben einem grünen Händchen - über eines:

    Ausgeprägte emotionale Intelligenz...

  5. #4
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Soziale Aspecte --> TH. / Deutschland

    Zitat Zitat von Kali",p="709872
    Kurz: Unter Solidarität verstehe ich, dass man sich zum Beispiel für die Bedürfnisse Anderer einsetzt, ohne, dass es die eigenen Bedürfnisse sind.
    Spot on! Aber dazu sind die wenigsten in der Lage, weil sie eben bei der angeblichen Solidaritaet, Demokratieverfechtung, Meinungsfreiheit etc. letztendlich immer nur ihren eigenen Vorteil im Hinterkopf haben.

    Die angebliche Solidaritaetsgemeinschaft bei der gesetzlichen Krankenversicherung formt sich aus armen, reichen, mittelstaendischen Versicherugnsnehmern, den Versicherungstraegern und dem Gesundheitswesen. Lobbies, deren Interessen absolut gegenlaeufig sind.

    Solidaritaet ist, dem Obdachtlosen auf der Strasse mindestens den halben Inhalt des eigenen Portemonaies zu geben OHNE sich dadurch einen Gefallen des Beschenkten oder einen Platz im Paradies sichern oder auch nur als Gutmensch oeffentlich demonstrieren und/oder fuehlen zu wollen.

    Da das deutsche soziale Solidaritaetsprinzip auf Grund des naturbedingten Egoismuses des Menschen nicht funktionieren kann, bin ich aus ihm ausgestiegen und halte mich von ihm fern. Natuerlich zahle ich zwangsweise monatlich THB 1.500 in das thailaendische Sozialsystem ein ohne es aber jemals zu nutzen oder nutzen zu wollen.

  6. #5
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249

    Re: Soziale Aspecte --> TH. / Deutschland

    Zitat Zitat von aalreuse",p="709836
    So hat sich hier an vielen Orten das gebildet wovor so viele Angst haben. Eine Parallelgesellschaft
    Warum haben denn so viele Angst davor?
    In einer Gesellschaft sollte doch genug Platz für viele kleine Gesellschaften sein.
    Man brauche doch nur mal in der Welt raumschauen, wo und wie sich die Deutschen niedergelassen haben?
    Meinst du, Deutsche leben in Südafrika inmitten der schwarzen Ghettos und haben sich dort immigriert?
    Nein, sie leben in abgeschirmten Villen mit Schutzpersonal und nur unter ihres gleichen.

    Auch in Thailand ist z.B. Pattaya doch eher eine eine deutsche als eine thailändische Kleinstadt.
    Oder schau mal auf die spanischen Inseln.
    Und nicht umsonst gibt es weltweit Chinatowns, jüdische Viertel, irische Stadtteile usw.

    Ich will das gar nicht kritisieren. Es ist einfach ganz normal, dass der typsiche Mensch (Ausnahmen gibt es natürlich immer) erstmal seinesgleichen sucht.
    Und daher sehe ich auch absolut kein Problem, wenn es in Deutschland rein türkische oder russische Stadtteile gibt und die dort ihremn Vorlieben nachgehen. In Thailand gibt es ja auch Schnitzel und Weihnachstbäume. Wen kratzt es?

    In vielen Ländern der Welt iste s auch völlig unnötig, die Landessprache zu können. Z.B. gibt es in Thailand internationale Schulen, in den die eigene Landessprache (z.B. deutsch oder französisch) oder englisch gesprochen wird. Hier hat Deutschland einen enormen Nachholbedarf. Nur weil man der irren Meinung ist, man müsse deutsch sprechen können. Völliger Unsinn!

    Zum Sozialsystem:
    im Grunde ist es ja nicht schlecht gedacht, dass sich die Gemeinschaft für Arme und Kranke einsetzt. Aber es funktioniert einfach nicht. Die Kosten sind um ein Vielfaches höher.

    Ein Beispiel dazu:
    wenn ich montags mal blau machen will, geh ich zum Arzt und besorge mir ein Attest.
    Kostet mich ja nichts, weil ich ja durch die Gemeinschaft versichert bin. Dadurch zahlt das Volk für mich die Artztrechnung, den behördlichen Aufwand bei der Versicherung und die Kosten bei meinem Arbeitnehmer.

    Müsste ich den Arzt selber bezahlen und würde kein Geld bei Arbeitsausfall erhalten, würde ich es mir schon mehrmals überlegen, ob ich nicht doch lieber arbeiten gehe.
    Das System wired leider viel zu häufig ausgenutzt, weil eben keiner an die Folgen für die Gesellschaft denkt!

    Würde dieses Pflichtsozialsystem entfallen und würde man sich nur um die wirklich tragischen und echten Notfälle kümmern, würde jeder einzelne Bürger viel mehr Geld in der Kasse haben, die er dann problemlos bei echten Kranheiten einsetzen kann. Und wer sich dafür nichts zurückliegt hat eben Pech gehabt.

    Zu einer Solidargemeinschaft gehört eben auch, solidarisch zu denken. Ein Sozialsystem bewirkt genau das Gegenteil.
    Soziales Denken muss man halt lernen, in dem man Eigenverantwortung übernimmt und auch mal über die Folgen seines Handelns nachdenkt. Und dann wird auch die ganze Welt gut werden.

  7. #6
    Avatar von Micha

    Registriert seit
    28.01.2003
    Beiträge
    15.952

    Re: Soziale Aspecte --> TH. / Deutschland

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="709883
    Würde dieses Pflichtsozialsystem entfallen und würde man sich nur um die wirklich tragischen und echten Notfälle kümmern, würde jeder einzelne Bürger viel mehr Geld in der Kasse haben, die er dann problemlos bei echten Kranheiten einsetzen kann.
    Gibt es tatsächlich irgendwo eine Gesellschaft auf der Welt, bei der genau das zutrifft?

    Und wenn ja, so hat es vermutlich ein vielfaches an Gegenbeispielen, wo die Masse der Durchschnittsbürger weitaus weniger in der Tasche hat.

  8. #7
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249

    Re: Soziale Aspecte --> TH. / Deutschland

    Zitat Zitat von Micha",p="709945
    Gibt es tatsächlich irgendwo eine Gesellschaft auf der Welt, bei der genau das zutrifft?
    Das weiß ich nicht. Dazu kenne ich zu wenige gut genug.
    Ich sehe nur, wieviel ich jeden Monat spare, da ich in Deuschland keine Krankenversicherung zahle. Das sind monatlich rund 300 Euro = 3600 Euro im Jahr.
    Dagegen stehen rund 20 Euro echt angefallene Krankheitskosten.
    Somit kann ich 3580 Euro im Jahr sparen für teure Notfälle im Alter.

    Sagen wir mal, ich werde statistisch gesehen 40 Jahre lang nicht ernsthaft krank, so kann ich bis zur Rente rund 140000 Euro ansparen und die in der Zeit gut verzinsen.
    So käme ich auf rund 200000 Euro und mehr. Und das sollte nach aller Wahrscheinlichkeit reichen, um auch später kostspielige Operationen, die ich ja in günstigen Ländern wie Thailand ausführen lassen kann, privat bezahlen zu können.
    Das ist sogar ganz sicher so, da ja Versicherungen gar nicht existieren können. Und die haben ja sogar noch hohe Verwaltungskosten, teure Gebäude und machen trotzdem noch guten Gewinn dabei.

    Klar könnten dann trotzdem noch 1% dabei sein, bei denen es nicht reicht oder die früher schwer krank werden.
    Aber das Leben ist halt ein Risko. Ich kann auch morgen von einem Auto überfahren werden. Das Risiko ist ja nicht viel geringer.

    Trotzdem könnte man ja zusätzlich einen Fond gründen für wirklcih ernsthafte Fälle, die unverschuldet in eine Notsituation gelangen. Da spricht ja nichts dagegen. Aber doch nicht für selbt verschuldete Fälle wie Raucher, Trinker, Fettsüchtige, Spieler, Nichtssparer, Extremsportler usw. Wer sich selber einem Risiko aussetzt, muss eben da durch.

    Also, wenn es eine solche Gesellschaft nicht gibt, sollte man sie eben erschaffen.

    Eine hohe Eigenverantwortung ist das sozialste System der Welt. Denn dadurch nimmt man nicht die unnötige und teure Hilfe der Gesellschaft in Anspruch, sondern sorgt selber für die Abwehr möglicher Gefahren.

  9. #8
    Avatar von Micha

    Registriert seit
    28.01.2003
    Beiträge
    15.952

    Re: Soziale Aspecte --> TH. / Deutschland

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="709952
    Eine hohe Eigenverantwortung ist das sozialste System der Welt. Denn dadurch nimmt man nicht die unnötige und teure Hilfe der Gesellschaft in Anspruch, sondern sorgt selber für die Abwehr möglicher Gefahren.
    Das klingt auf den ersten Blick logisch. Tatsächlich scheint es aber so, dass die von Dir präferierten Gesellschaften den anderen mit weniger "Eigenverantwortung" deutlich unterlegen sind, im Hinblick auf Wohlstand einer breiten Bevölkerung.
    Die Zusammenhänge sind also vemutlich um einiges komplizierter.

    Nebenbei, die Hälfte aller vorgesehenen Resourcen einer Krankenversicherung pro Mitglied in Deutschland, sollen dem Vernehmen nach in den letzten 14 Tagen seines Lebens aufgebraucht werden.

    Rein rechnersisch macht da die Praxis etlicher Krankenversicherungen in Thailand durchaus Sinn, da werden nämlich ab einem gewissen Lebensalter gar keine Versicherungen mehr angeboten.

  10. #9
    Avatar von Thaimax

    Registriert seit
    20.07.2007
    Beiträge
    4.075

    Re: Soziale Aspecte --> TH. / Deutschland

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="709952
    Ich sehe nur, wieviel ich jeden Monat spare, da ich in Deuschland keine Krankenversicherung zahle.
    So sieht auch mein "Sozialsystem" aus. Ich zahle hier monatlich um ca. 2.000 Euro weniger Gesamtabgaben als in Österreich. Das Geld lege ich an und es wartet darauf in schlechten Zeiten verwendet zu werden.

    Nachteil kann ich daran gegenüber einem staatlichen System nirgendwo entdecken, Vorteile sind aber wohl klar:

    Altersvorsorge: Ich entscheide selbst wann ich aufhören möchte zu arbeiten, nicht irgendein Staat. Habe ich mit 50 keine Lust mehr muss ich auch nicht arbeiten. Von Altersarmut bin ich auch nicht betroffen. Das passiert nur, wenn man sein Geld zweckentfremden lässt, oder auf ein System wie das Umlageverfahren in einem schrumpfenden Land setzt. Ausserdem fehlt mir bei einem staatlichen System jegliche Rechtssicherheit. Gesetze werden laufend geändert, Renten, eventuell nach Scheidungen nach Belieben zu gunsten einer Person von der ich mich getrennt habe, gekürzt,.....Nein Danke.

    Arbeitslosigkeit: Werde ich arbeitslos muss ich mich vor Niemandem rechtfertigen, kann den Job annehmen, den ich haben möchte, und nicht den in dem mich ein Mitarbeiter irgendeines Amtes gerne sehen würde. Keine Drohungen über eine Sperre wenn ich nicht brav Männchen mache und wie ein Hund belle.....
    Sollte ich mit 50 keine Arbeit finden werde ich von meinen solidarischen Mitbewohnern nicht als Hartz4-Empfänger beschimpft, sondern kann ausschliesslich mit dem ersparten Geld eine 12m-Yacht kaufen und um die Welt segeln. Ohne jemals mehr geleistet zu haben als der andere 50jährige, der gerade seine Arbeit verloren hat. Ausschliesslich, weil ich meine Kohle keinem staatlichen System in den Rachen geworfen habe.

    Krankheit: Es ist meine freie Entscheidung zu welchem Arzt ich gehe, es gibt keine Warteschlangen für mich, weil ich selbst bezahle,...... Notfälle, die Kosten von über zb. 10.000 Euro verursachen kann man für ein paar Euro abschliessen.

    Sterbefall: Sollte ich früher sterben als erwartet bekommen meine Erben meine Rentenbeiträge. Nein, natürlich sind hier keine staatlichen Rentenbeiträge gemeint, die sind weg. Das Geld, das ich für meine Altersvorsorge spare wird meinen Erben nicht gestohlen, sie dürfen darüber verfügen weil sie das Glück hatten, dass ich es zu Lebzeiten nicht zugelassen habe, dass irgendein Staat seine Nase in meine Geldanlegenheiten steckt.


    Es tut mir echt leid, aber ich kann wirklich keinen einzigen Vorteil eines staatlichen Systems entdecken. Es ist nur teuer, man ist abhängig, in fast allen wichtigen Belangen ohne Entscheidungsmöglichkeit.
    Sicherlich, es kann auch an meinem angeborenen Authoritätenproblem liegen, dass ich mir nicht gerne von irgendwelchen Staatsdienern erklären lasse, wann ich in Rente gehen kann, wieviel Geld ich bekomme wenn ich arbeitslos werde, wo ich mich zu bewerben habe, war mir zusteht wenn ich krank bin,....

  11. #10
    Avatar von

    Re: Soziale Aspecte --> TH. / Deutschland

    Eine meiner Tanten musste zehn Jahre wegen kaputter Nieren dfreimal die Woche zur Dyalyse. Nach der zweiten Spenderniere, die erste wurde abgestossen hat sie dann wieder ein recht normales Leben fuehren koennen.
    Mus allerdings jede Menge Medikamente schlucken die alle sehr teuer sind.
    Sie lebt jetzt so seit gut zehn Jahren.
    Bei der von euch bevorzugten "Eigenverantwortung" waere sie seit mindestens 20 Jahren untzer der Erde.
    Die Solidargemeinschaft hat das aber in der Zeit so ein paar Millioenchen Euro gekostet.

    Mein thailaendischer Schwiegervater war schwer zuckerkrank, hat am Ende nur noch ein Bein gehabt.
    Bin mir sicher bei der deutschen Gesundheitsversorgung wuerde er heute noch leben, so ist er seit drei Jahren tot.

    Das gesetzliche deutsche Gesundheitswesen krankt in erster Linie daran, dass es nur von den unteren Einkommensgruppen und eben durch die Loehne finanziert wird. Solidaritaet sieht anders aus. Auch die BEitragsbemessungsgrenze ist hoechst fragwuerdig.

    Wer mehr leisten kann hat das gefaelligst auch zu tun.
    Anders kann eine Gesellschaft auf Dauer nicht existieren.
    14 % vom Einkommen sind dann halt auch 14 % vom Einkommen, egal ob 50 oder 50.000 Euro.

Seite 1 von 8 123 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Höflichkeit, soziale Kompetenz in Th.
    Von berti im Forum Treffpunkt
    Antworten: 24
    Letzter Beitrag: 27.01.11, 19:32
  2. Megastädte - eine soziale Zeitbombe
    Von Rene im Forum Sonstiges
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 24.06.06, 01:04
  3. Soziale Spaltung in Deutschland
    Von Monta im Forum Sonstiges
    Antworten: 25
    Letzter Beitrag: 08.05.06, 19:45
  4. Das soziale Netz in Thailand .
    Von Otto-Nongkhai im Forum Treffpunkt
    Antworten: 68
    Letzter Beitrag: 26.03.04, 19:43
  5. Thai das soziale Wesen
    Von Iffi im Forum Treffpunkt
    Antworten: 27
    Letzter Beitrag: 14.05.02, 15:42