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Schwangere Freundin ohne KV - Welche Optionen?

Erstellt von belkin, 14.11.2014, 17:43 Uhr · 43 Antworten · 5.221 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von belkin

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    Schwangere Freundin ohne KV - Welche Optionen?

    Hallo,
    ich bin deutscher Staatsangehöriger, beruflich selbständig und in einer PKV versichert.
    Meine philippinische (ich weiss, es ist eigentlich ein Thai-Forum) Lebensgefährtin ist in der 30. Woche schwanger und ist vor 3 Wochen zum ersten Mal nach Deutschland eingereist, mit einem Visum zur Familienzusammenführung.
    Aufgrund einer laufenden Urkundenüberprüfung der Dokumente in den Philippinen werden wir vor der Geburt des Kindes nicht mehr heiraten können. Dadurch ist meine Lebensgefährtin nun in einem Vakuum, was die KV anbetrifft.
    An meine private KV habe ich mich schon gewandt, diese möchte sie nicht versichern, da sie noch keine Niederlasungserlaubnis hat. Diese wird erst ab der Geburt des Kindes bestehen (nach § 28, Familiennachzug zu Deutschen, Elternteil eines minderjährigen ledigen Deutschen zur Ausübung der Personensorge).
    Ein PKV-Basistarif klingt aufgrund der Beitragshöhe und der Mindestlaufzeit von 18 Monaten und somit Ausgaben von etwa 10.000€ nicht so verlockend...Da wäre die Entbindung als Selbstzahler günstiger...
    Welche Optionen haben wir noch, um meine Lebensgefährtin zu versichern?

  2.  
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  3. #2
    Avatar von lucky2103

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    Ich sage voraus, dass Du das nicht gebacken bekommst.

    Option: Heim fliegen und auf den Philies entbinden.

  4. #3
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von belkin Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich bin deutscher Staatsangehöriger, beruflich selbständig und in einer PKV versichert.
    Meine philippinische (ich weiss, es ist eigentlich ein Thai-Forum) Lebensgefährtin ist in der 30. Woche schwanger und ist vor 3 Wochen zum ersten Mal nach Deutschland eingereist, mit einem Visum zur Familienzusammenführung.
    Ich würde das Konsulat der deutschen Botschaft in Manila und die zuständige Ausländerbehörde für die entstehenden Arztkosten haftbar machen. Denn das Konsulat und die Ausländerbehörde haben ihre Aufsichtspflicht grob fahrlässig verletzt, als das Visum zur Familienzusammenführung erteilt wurde. Das Visum darf nur dann erteilt werden, wenn ein Nachweis über eine abgeschlossene Krankenversicherung in Deutschland vorliegt.
    Diese Forderung dürfte das Konsulat und die Ausländerbehörde kaum beunruhigen, weil bei Schäden durch Verwaltungsakte deutscher Behörden die Staatshaftung greift.
    Das ist ja auch gerechtfertigt, wenn der deutsche Staat die zukünftige Mutter eines Kindes mit deutscher Staatsangehörigkeit bei der medizinischen Versorgung unterstützt. Denn jeder Wirtschaftsflüchtling, der in Deutschland das Wort "Asyl" stammelt, erhält sofort Krankenversicherungsschutz. Die werdende Mutter hat immerhin ein Einreisevisum.
    Vor einer Klage würde ich zunächst einmal hören, was die Ausländerbehörde meint. Manchmal haben intelligente Sachbearbeiter gute Lösungsvorschläge.
    Ein Anruf beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg kann auch hilfreich sein.
    Versierte Versicherungsmakler haben auch manchmal Lösungsvorschläge für diese missliche Lage.

    Wenn keine andere Möglichkeit für einen ausreichenden KV-Schutz besteht, dann solltest du deine zukünftige Frau mit Wirkung zum 1.November 2014 als Mitarbeiterin in deiner Firma einstellen. Das ist einer der wenigen Vorteile von Selbständigen.
    Mit dem Beginn des Beschäftigungsverhältnisses in deinem Betrieb ist deine Frau sofort gesetzlich krankenversichert.

  5. #4
    Avatar von Antares

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    Also, wenn alles "normal" verläuft kostet eine privat bezahlte Entbindung über den Daumen 2000 bis 3000€ in Deutschland. Läuft etwas schief und es kommen ein paar Wochen Säuglingsintensivstation dazu werden auch mal 20000€ oder mehr fällig. Benötigt der neugeborene Erdenbürger nach der Geburt eine Herz OP schießen die Kosten in astronomische.
    @belkin könnte mal die behandelnden Ärzte fragen wie hoch diese das Risiko bei der bestehenden Schwangerschaft einschätzen.

    Die Partnerin in der bestehenden Firma als (schein) Angestellte zu führen kostet ja auch Geld!

    Also, bei ausreichendem finanziellem Polster die Entbindung privat bezahlen, sonst dem Vorschlag von @socky7 folgen....oder?

  6. #5
    Avatar von joachimroehl

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    Die Krankenversicherung für die Mia kostet privat 79€ und läuft auf Wunsch bis zu 5 Jahre, trägt aber definitiv keine Entbindungskosten. Diese liegen zwischen 600€ bei einer rein häuslichen Hebammengeburt und genannten 2000€ stationär unkomplizierter Verlauf. Nach oben mit Kaiserschnitt etc. können auch 25.000€ und mehr auflaufen bei einer 1:1000 Wahrscheinlichkeit. Somit sicherer und falls sie hier arbeiten darf, sie für 451€ anzustellen, weil damit Sozialabgaben (KV, RV, EU, ALV, Umlagen..) von insgesamt überschaubaren 163€ anfallen. Muss aber schnell geschehen, ehe die Mutterschaftsschutzfrist erreicht wird. Die Kassen schwimmen auch nicht auf der Wurstsuppe ..

    Fragen? joachimroehl@web.de

  7. #6
    Avatar von hueher

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    Ich habe einige Spitäler in Manila gesehen, die Ausstattung und Versorgung ist gut und sollte eigentlich finanzierbar für einen Farang sein!!
    Jedenfalls ist eine Entbindung viel preiswerter als in D...............

  8. #7
    Avatar von Antares

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    Zitat Zitat von hueher Beitrag anzeigen
    Ich habe einige Spitäler in Manila gesehen, die Ausstattung und Versorgung ist gut und sollte eigentlich finanzierbar für einen Farang sein!!
    Jedenfalls ist eine Entbindung viel preiswerter als in D...............
    Jau, wenn man denn Manila in der Geburtsurkunde des Kindes stehen haben möchte.......

  9. #8
    Avatar von ediundbledi

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Läuft etwas schief und es kommen ein paar Wochen Säuglingsintensivstation dazu werden auch mal 20000€ oder mehr fällig. Benötigt der neugeborene Erdenbürger nach der Geburt eine Herz OP schießen die Kosten in astronomische.
    @belkin könnte mal die behandelnden Ärzte fragen wie hoch diese das Risiko bei der bestehenden Schwangerschaft einschätzen.

    Also, bei ausreichendem finanziellem Polster die Entbindung privat bezahlen,?
    soweit ich das verstanden habe ist das Kind ab Geburt selbst in der PKV versichert, egal wie krank es ist, diese Kosten haben nichts mit der Entbindungskosten und Krankenversicherung der Mutter zu tun. teuer wird es nur wenn die Mutter bei der Entbindung etwas zustößt. hatte seinerzeit ein ähnliches Problem aber meine Frau noch in der PKV versichert bekommen. war auch ein riesen Theater, einfacher (und billiger) wäre es gewesen ich hätte nach der Entbindung die Kohle Cash auf den Tisch gelegt.

  10. #9
    Avatar von joachimroehl

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    Hätte hätte hätte.. unser Belkin schon vorm Befruchtungszeitpunkt seine Mia für 144€ versichert, würde die private Krankenversicherung die Entbindungskosten sogar vollständig übernehmen. Aber die jetzt eingetretene Konstellation hatte er damals wie so viele einfach ausgeblendet ..

  11. #10
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Hätte hätte unser Belkin schon vorm Befruchtungszeitpunkt seine Mia für 144€ versichert, würde die private Krankenversicherung die Entbindungskosten sogar vollständig übernehmen. Aber die jetzt eingetretene Konstellation hatte er damals wie so viele einfach ausgeblendet ..
    hätte wäre täte....was du alles weißt.Wann hätte er das machen sollen?
    die Frau ist in der 30igsten Woche schwanger und vor 3 Wochen nach D eingereist,wie das ohne KV ging würde mich auch interessieren.

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