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Scheidungs- und Erbrecht; was passiert mit dem Vermögen?

Erstellt von wasabi, 21.01.2013, 15:28 Uhr · 89 Antworten · 6.414 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von sombath

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    Tut mir leid , das ist mir zu einfach gestrickt .
    Wenn ein Paar sehr lange verheiratet war , dann muß es ein gegenseitiges Vertrauen geben , daß der Überlebende
    den Nachlaß auch in seinem Sinne regelt .
    Beispiel von mir :
    Da ich beruflich sehr viel unterwegs war und eine zeitlang unser gesamtes Vermögen in unserem Haus gebunden war ,
    haben wir mit unserer Tochter beim Notar eine Pflichtteilstundung festgelegt . Dh.wenn einer stirbt , muß das Pflichtteil
    nicht ausbezahlt werden und damit muß auch das Haus nicht verkauft werden .
    Als dann leider meine Frau an Krebs erkrankte , hatte sich die Situation finanziell verbessert , aber der Vertrag noch gültig .
    Kurz bevor dann meine Frau gestorben ist , hat sie nur einen kurzen Satz gesagt " Ich bin mir sicher , daß du das mit dem
    erben alles richtig machst "
    . Das war alles .
    Wenn Menschen so lange zusammen leben , kennen sie sich und vertrauen sich gegenseitig .
    Ich hätte nun Gelegenheit gehabt , meine Tochter um ihr Mütterliches Pflichtteil zu bescheißen .
    Im Gegenteil habe ich meine Tochter beim Pflichtteil meiner neuen Frau abgesichert .
    Beim Notar haben wir folgenden Vertrag gemacht :
    Meine Frau erhält nach dem ersten Ehejahr 20% des evtl. Pflichtteils .
    Nach dem 2 . Jahr 40%
    Nach dem 3. Jahr 60%
    Nach dem 4. Jahr 80%
    Nach dem 5. Jahr ist der Vertrag beendet .
    Ist vielleicht außergwöhnlich , aber ich denke , nach 5 Jahren sollte die Ehe Bestand haben .
    Und jetzt kann sich meine neue Frau auf mich verlassen , daß ich alles für sie tun werde , daß sie nach meinem Tod
    ordentlich versorgt ist . Ich könnte ihr ja auch viel versprechen , ein Testament zu Gunsten meiner Tochter machen
    und sie mit dem Pflichtteil abspeisen .
    Denn nach deinen Worten kann ich mit meinem Vermögen ja machen was ich will .
    Das ist aber meine denke nicht .
    Mindestens 80% der Fam. sind wegen Erbsteitigkeiten zerstritten . Schuld sind die Erblasser , weil viele so denken wie du .

    Sombath



    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Auch das sehe ich anders, Sombath. Hätte die Mutter das ihren Kindern ausdrücklich zukommen lassen wollen, dann hätte sie es selbst so regeln müssen. Da sie das aber nicht getan hat, kann der Vater mit dann seinem Vermögen machen, was er will, und wenn er es versäuft und verhurt. Wieso sollte er aus moralischen Gründen verpflichtet sein seinen Kindern etwas zukommen zu lassen anstatt, wie in dem Fall von Wasabi, seiner neuen Familie?

  2.  
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  3. #42
    Avatar von lucky2103

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    wenn ich die kommentare lese, wie menschen und zeitabläufe in prozente unterteilt werden, wenn ver****n oder versaufen als legitim dargestellt wird, dann muss ich mich beherrschen.

    fast wie die ....., die haben auch menschen wie statistiken und zahlen behandelt.

  4. #43
    Avatar von Micha

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    Um Ressourcen und ums überleben geht es auch bei thailändischen Beziehungen. Auch wenn es da vielleicht weniger um Prozentzahlen geht, wird doch sehr genau gschaut, wer sich da mit wem zusammen tut.

  5. #44
    Avatar von Massi

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    Die Frage ist auch wie man damit umgehen soll wenn man weis das der eigene Erzeuger alles versaufft und verhurt.

    Ist man dann auch Geldgierig ?

  6. #45
    Avatar von Chak

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    Ja, Massi, das würde ich so sehen. Den Spaß sollte man ihm gönnen, denn es ist ja sein Geld.

    Und Lucky, du findest es nicht legitim das eigene Geld zu versaufen und zu ver****n, wenn einem danach ist? Woraus leitest du die moralische Verpflichtung her einen sittsamen Lebenswandel zu führen, damit bloß den Erben etwas übrig bleibt?

    Und @Sombath: Die Familien sind nicht deshalb so zerstritten, weil die Erblasser so vermeintlich egoistisch waren und nichts mehr da ist, denn dann kann es keinen Streit mehr geben, sondern weil eben so viele Erben meinen, sie hätten ein Recht auf irgendetwas. Das Gegenteil ist der Fall, wenn man etwas vererbt bekommt, dann kann man sich freuen, erwarten darf man aber nichts, denn getan hat man dafür ja normalerweise wenig, außer vielleicht ein halbwegs gutes Kind gewesen zu sein, aber das sollte als Kind eigentlich selbstverständlich sein.

  7. #46
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    da sollte man aber einige Rahmenbedingungen zu sagen,
    ist der Wert der Inhaberhypothek innerhalb des Freibetrages, wenn wir von Zuwendungen unter Lebenden sprechen,

    ansonsten will das Finanzamt vom Enkel natürlich wissen, wann und wo er zu dem Geld gekommen ist,
    mit der er die Inhaberhyphothek erworben hat,
    ansonsten gilt, ist der betrag innerhalb des Freibetrages für eine Schenkung,
    darüberhinausgehende Beträge sind dann schenkungssteuerpflichtig.

    Ohne einen notariellen Vertrag zwischen Erblasser und Enkel, könnten die Erben hier eine vorweggenommende Erbschaft zu Lebzeiten konstruieren,
    es gibt bei solchen Transaktionen diverses zu bedenken,

    am besten, alle 10 Jahre den zukünftigen Erben eine Zuwendung, mit dem man die Freibeträge ausnutzt,
    höherwertige Sachzuwendungen (Patek Mondphasenuhr) mit notariellen Schenkungsvertrag absichern,
    wenn Erbstreitereien absehbar sind.

    also nix mit,
    dem Enkel mal eben ne Uhr zuschieben
    Vacheron Constantin | Malte Minutenrepetition Ewiger Kalender | Rotgold | Uhren-Datenbank watchtime.net

    Eine Inhaberhypothek benötigt zur Einlösung weder Grund noch Nachweis der Herkunft. Auch Erbschaftssteuer kann nicht anfallen. Dieses Dokument ist schei.gefährlich...vor allem, wenn es in Hände kommt, in die es nicht gehört.

  8. #47
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Da bleibt nur zu hhoffen, dass du keine unerlaubte Rechtsberatung im Bekanntenkreis machst.
    Neidisch ?....?

  9. #48
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Auch das sehe ich anders, Sombath. Hätte die Mutter das ihren Kindern ausdrücklich zukommen lassen wollen, dann hätte sie es selbst so regeln müssen. Da sie das aber nicht getan hat, kann der Vater mit dann seinem Vermögen machen, was er will, und wenn er es versäuft und verhurt. Wieso sollte er aus moralischen Gründen verpflichtet sein seinen Kindern etwas zukommen zu lassen anstatt, wie in dem Fall von Wasabi, seiner neuen Familie?
    Es ist ganz einfach. Wenn der Vater/ die Mutter keinerlei Unterstützung im Alter von seinen Kindern benötigt, gibt es keine moralische Verpflichtung. Sobald aber erwartet wird, dass ein Kind unterstützt, hilft, pflegt beginnt m.E. eine Verpflichtung, wenn diese Hilfe nicht anderweitig abgegolten wird.

    Mittlerweile soll es sogar Urteile geben, die diese Unstände berücksichtigen.

  10. #49
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von tira Beitrag anzeigen
    never,

    ...... solange es was zu holen jibt, kommen die fans
    Auf die Fans, die nur wegen der Kohle kommen, verzichte ich freiwillig.

  11. #50
    Avatar von Socrates010160

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    Ein Beispiel was geschieht, wenn man ohne gegenseitige Offenheit und Absicherung oder mit Vergesslichkeit in die Ehe geht:

    meine Schwester heiratete 2006 nach 7-jähriger Beziehung mit 45 Jahren einen 48-jährigen Berufspiloten der German Wings. Sein letzter Health-Check lag 3 Monate zurück. Auf meine Frage vor der Ehe, ob er meine Schwester abgesichert hat, falls er mal vom Himmel fällt, belächelte er und meinte, er werde 107 Jahre alt.

    3 Tage nach der Hochzeit, deren Kosten sich auf ca. 20.000 € belief, starb er in den Armen meiner Schwester an einem Herzinfarkt. Wie sich später herausstellte, ein Gendefekt. Das einzige was ihr blieb waren die Kosten der Hochzeit und der Beerdigung, sowie ein nagelneuer Mini. Die Lebensversicherung über 150.000 € hatte er vergessen, auf meine Schwester um zu schreiben. Die erhielt seine erste Frau, von der er bereits 10 Jahre geschieden und die schon lange neu verheiratet war.

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