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Scheidungs- und Erbrecht; was passiert mit dem Vermögen?

Erstellt von wasabi, 21.01.2013, 15:28 Uhr · 89 Antworten · 6.412 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von sombath

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    Das alles ist neu für mich .
    Bei uns sagt man " wer nix erheiert u. nix erbt , bleibt arm bis er sterbt !
    Wer seine Kinder wirklich liebt , der hinterläßt ihnen Etwas , wenn es möglich ist .

    Sombath



    Zitat Zitat von Rooy Beitrag anzeigen
    Erben für Kinder sollte so sein das es nicht mehr kostet (vom Aufwand und Gewinn ) als eben am Ende einen kleinen Gewinn zu haben! Aber die Erbmasse die der Normalbürger so hinterlässt ( Grundstück schön aber nur gepachtet und Haus abbezahlt, der Pächter verlängert nicht :-) also Kosten für den Hausabriss, will man aber nicht,,, weil Haus von Mama und Papa....
    Unsere Kinder müssen darauf getrimmt werden sich nicht auf Mama und Papa zu verlassen! So ein Scheiss Erbe kann Kinder schwer zu schaffen machen! Also nicht vererben! Haut den Dreck raus wenn es nicht mehr gebraucht wird!

  2.  
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  3. #32
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Es gibt noch eine weitere, nahezu unbekannte Möglichkeit: der Überlebende nimmt eine Hypothek auf seine Immobilie auf und lässt sich eine sog. Inhaberhypothek ausstellen. Dieses Dokument deponiert er in einem Bankschliessfach. Der Mieter des Schliessfaches ist der zu beschenkende Enkel. Der Schlüssel zu dem Schliessfach verbleibt beim Erblasser. Nach dessen Tod erhält der Enkel den Schlüssel zum Bankschliessfach und präsentiert die darin liegende Inhaberhypothek den Erben. Diese müssen ihn auszahlen und erhalten dann, was übrig bleibt.

    Natürlich kann der Erblasser dem Enkel die Inhaberhypothek auch schon vor seinem Ableben überlassen. Ich würde jedoch davon abraten.
    da sollte man aber einige Rahmenbedingungen zu sagen,
    ist der Wert der Inhaberhypothek innerhalb des Freibetrages, wenn wir von Zuwendungen unter Lebenden sprechen,

    ansonsten will das Finanzamt vom Enkel natürlich wissen, wann und wo er zu dem Geld gekommen ist,
    mit der er die Inhaberhyphothek erworben hat,
    ansonsten gilt, ist der betrag innerhalb des Freibetrages für eine Schenkung,
    darüberhinausgehende Beträge sind dann schenkungssteuerpflichtig.

    Ohne einen notariellen Vertrag zwischen Erblasser und Enkel, könnten die Erben hier eine vorweggenommende Erbschaft zu Lebzeiten konstruieren,
    es gibt bei solchen Transaktionen diverses zu bedenken,

    am besten, alle 10 Jahre den zukünftigen Erben eine Zuwendung, mit dem man die Freibeträge ausnutzt,
    höherwertige Sachzuwendungen (Patek Mondphasenuhr) mit notariellen Schenkungsvertrag absichern,
    wenn Erbstreitereien absehbar sind.

    also nix mit,
    dem Enkel mal eben ne Uhr zuschieben
    Vacheron Constantin | Malte Minutenrepetition Ewiger Kalender | Rotgold | Uhren-Datenbank watchtime.net

  4. #33
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Wer seine Kinder wirklich liebt , der hinterläßt ihnen Etwas , wenn es möglich ist .

    Sombath
    oder er gibt schon was zu Lebzeiten und freut sich mit den Kindern zusammen.

  5. #34
    Avatar von sombath

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    Grundsätzlich richtig .
    Kenne aber Fälle , da wurde mit warmer Hand gegeben u. anschließend die Alten ins Altersheim abgeschoben
    und jährlich ein Besuch zu Weihnachten .
    Solange ich denken kann , gebe ich meine Karten nicht völlig aus der Hand .

    Sombath



    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    oder er gibt schon was zu Lebzeiten und freut sich mit den Kindern zusammen.

  6. #35
    wasabi
    Avatar von wasabi
    @Socrates010160: richtig, mich hat es auch so getroffen. Mein Vater hat noch mal geheiratet und von seinem Vermögen blieb für mich nach seinem Tod der Pflichtteil von 25% (Einzelkind).



  7. #36
    Avatar von Chak

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    Wasabi, was heißt getroffen? Dein Vater konnte doch mit seinem Vermögen machen, was er wollte.

  8. #37
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Weder noch... ich verfüge halt über einige, jedoch nicht vollständige Kenntnisse in der Juristerei.. und durch meine 17 Jahre als ehrenamtlicher Richter mit unzähligen Schulungen wurde es ein Hobby von mir.
    Da bleibt nur zu hhoffen, dass du keine unerlaubte Rechtsberatung im Bekanntenkreis machst.

  9. #38
    Avatar von sombath

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    Die Aussage ist zwar grundsätzlich richtig , aber auch für den Erblasser sollten Anstand und Moral eine Rolle spielen .
    Wenn zB die Mutter von Wasabi Vermögen in die Ehe eingebracht hat , gebietet es der Anstand , daß man diesen Teil
    an die Kinder der Mutter weitergibt .
    Nicht alles was jur. richtig ist , ist auch anständig .
    Natürlich kann ich als Erbe nur vom Erblasser Anstand erwarten , wenn auch ich mich normal u. anständig verhalten habe .

    Sombath

    Sombath



    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Wasabi, was heißt getroffen? Dein Vater konnte doch mit seinem Vermögen machen, was er wollte.

  10. #39
    Avatar von Chak

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    Auch das sehe ich anders, Sombath. Hätte die Mutter das ihren Kindern ausdrücklich zukommen lassen wollen, dann hätte sie es selbst so regeln müssen. Da sie das aber nicht getan hat, kann der Vater mit dann seinem Vermögen machen, was er will, und wenn er es versäuft und verhurt. Wieso sollte er aus moralischen Gründen verpflichtet sein seinen Kindern etwas zukommen zu lassen anstatt, wie in dem Fall von Wasabi, seiner neuen Familie?

  11. #40
    Avatar von tira

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    Cool

    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    oder er gibt schon was zu Lebzeiten.....
    never,

    ...... solange es was zu holen jibt, kommen die fans

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