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Scheidung (in TH) ohne Urkunde nach 2 Trennungsjahren möglich?

Erstellt von punkrocker, 05.12.2011, 13:36 Uhr · 72 Antworten · 5.785 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Chak

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    Das wäre eine wissentliche Falschaussage, insofern passt das gut zu deiner geschilderten Lebenswirklichkeit. Wenn da mal jemand böswilliges kommt, dann ist nicht nur das Grundstück weg, sondern ihr habt auch ein Problem wegen der wahrheitswidrigen Erklärung vor dem "Landamt".

  2.  
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  3. #62
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Noch einmal nachgefragt, um jeden Irrtum auszuschließen: Also darf das Geld doch vom Mann kommen?
    sagen wir mal so. Ja, das Geld kann vom Mann kommen - das wird vom Landoffice auch nicht überprüft. Aber mit der Unterschrift, dass das Geld aus dem Vermögen der Frau stammt, ist es hinfällig, woher das Geld kommt. Es gehört ab der Unterschrift zum Vermögen der Frau - egal ob vorher geschenkt, geliehen, geklaut oder sonst was.

  4. #63
    Avatar von Chak

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    Nur für den Zugewinnausgleich ist es ein großer Unterschied. Wer also unterschreibt, er hätte ihr das unwiderruflich geschenkt, ist selber schuld.

  5. #64
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Nur für den Zugewinnausgleich ist es ein großer Unterschied. Wer also unterschreibt, er hätte ihr das unwiderruflich geschenkt, ist selber schuld.
    geht nicht anders - sonst kein Möglichkeit, das die Frau das Grundstück kaufen kann. Das Grundstück ist also so oder so weg. Bei uns kein grosses Problem, da seinerzeit das Grundstück nur 180.000 Baht gekostet hat, also weit unter dem Wert des Hauses.

  6. #65
    Avatar von Chak

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    Nicht alle Frauen sind doch finanziell von ihrem Mann abhängig.

    Noch einmal: An das Grundstück kommt man ohnehin nicht ran, aber ein Zugewinnausgleich steht einem rechtlich zu. Warum Waanjai das nicht wahrhaben will ist mir unklar, aber das ist ja seine Sache.

    Ob man dann hinterher auf diesen Ausgleich verzichtet als Teil des Gesamtpakets Abfindung, wie ich das gemacht habe, ist dann eine andere Sache.

  7. #66
    Avatar von waanjai_2

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    Es ist doch eine viel elegantere Moeglichkeit das Oberziel: Alien darf durch Scheidung kein Land erwerben durch eine simple Erklärung beim Landkauf zu bewirken. Denn der - zur Not auch nur rein rechnerisch - zu verstehende Zugewinnausgleich kann in einer noch wenig kapitalisierten Wirtschaft sehr schnell zu einem Sack von Floehen fuehren. Wie soll das denn gehen, wenn Ehefrau bei der Scheidung gar nicht finanziell in der Lage ist, ihren Ehemann "auszuzahlen", weil schlicht kein Geld da ist. Habe noch nie von einem Banken-Darlehen in Thailand gehoert, welches gewährt wurde, um jemanden auszuzahlen. Realiter kommt es aber ständig zu Ausgleichen, die der damaligen Naturalwirtschaft entsprachen: Du bekommst Grundstueck A und ich behalte Grundstueck B. Unter Thais wohlgemerkt.

    Erst wenn beide Parteien über ausreichend einfach konvertierbare "Währungen" verfügen, ist der Zugewinnausgleich eine reine Sache auf dem Papier. In Thailand ist dies aus o.b. Gründen (noch) nicht der Fall.

  8. #67
    Avatar von Chak

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    Nur leider stimmt das, was du dir da so zurechtinterpretiert hast nicht mit dem thailändischen Recht überein.

  9. #68
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Nur leider stimmt das, was du dir da so zurechtinterpretiert hast nicht mit dem thailändischen Recht überein.
    Ja verbleiben wir so: Du hast Recht und ich hab' meine Ruh'

  10. #69
    KKC
    Avatar von KKC

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    Das Recht ist eine Sache, die Umsetzung eine andere.
    Insbesondere wenn auf der einen Seite ein Farang Forderungen stellt (letzteres behaupte ich einfach mal).

  11. #70
    Avatar von Chak

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    KKC, das sind diese Behauptungen, die nicht auf Sachkenntnissen, sondern auf Vorurteilen basieren, die dann dazu führen, dass viele Ausländer auf ihre Rechte verzichten wegen vermeintlicher Aussichtslosigkeit.

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