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Scheidung (in TH) ohne Urkunde nach 2 Trennungsjahren möglich?

Erstellt von punkrocker, 05.12.2011, 13:36 Uhr · 72 Antworten · 5.777 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon steht doch da, was Sin Suan Tua ist. Da du das offensichtlich nicht lesen kannst, denn sonst würdest du ja nicht das Gegenteil behaupten, übersetze ich gerne zusammenfassend für dich:
    1. Vermögen, das bereits vor der Ehe bestand
    2. Eigentum für den persönlichen Gebrauch wie Kleidung, Schmuck oder Arbeitsgeräte
    3. ererbtes Vermögen
    4. Mitgift

    Unter welche Kategorie soll jetzt das Grundstück deiner Ansicht nach fallen?
    Schau einfach mal bei:

    (3) property acquired by either spouse during marriage through a will or gift
    nach. Kann ja nicht so schwer sein.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Chak

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    Darf das Geld für den Grundstückserwerb also doch vom Ehemann kommen, oder woher kommt sonst das Geschenk?

  4. #43
    Avatar von waanjai_2

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    Vom Ehemann, der gleichzeitig erklärt, dass es in Wirklichkeit von der mia farang stamme. Dies ist ja gerade der besondere Trick bei den Erklärungen des Aliens vor dem Land Office. Schaffung einer rechtlichen Fiktion. Kennen wir auch bestens im deutschen Rechtsraum.

  5. #44
    Avatar von Chak

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    Verstehe ich richtig, der Ehemann erklärt vor dem Ampür, das Geld stamme nicht vor ihm, ist dann aber so blöd, sich bei der Scheidung nicht darauf zu berufen? Dann verdient er es allerdings auch, dass ihm der Zugewinnausgleich entgeht.

  6. #45
    Avatar von alhash

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    Warum wohl haben thail. Männer immer einen Koffer griffbereit und verschwinden über Nacht?
    Neulich verlangte eine "Bekanntschaft" nach Beendigung der recht kurzen Beziehung und Rauswurf aus dem Haus eine Abfindung von 1 Million Baht,
    rief sogar die Polizei. Was letztendlich gezahlt wurde entzieht sich meiner Kenntnis.

    Alles gut und schön was hier geschrieben wird, doch unzählige Fälle belegen, daß der Farang nach Beendigung einer Ehe/Beziehung meist nur mit leeren Händen da stand, oder körperlich/geistig nur noch ein Wrack war.
    Wie das zustande kam ist in unzähligen Geschichten, auch hier im Forum, bekannt.

    AlHash

  7. #46
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Verstehe ich richtig, der Ehemann erklärt vor dem Ampür, das Geld stamme nicht vor ihm, ist dann aber so blöd, sich bei der Scheidung nicht darauf zu berufen? Dann verdient er es allerdings auch, dass ihm der Zugewinnausgleich entgeht.
    Ja, so ist es in Thailand. Bei einer Scheidung kann er ja auch nicht seine frühere Erklärung einfach widerrufen.
    Was Thailand also braucht, sind einfach mehr deutsche Steuerberater. Für die Zukunft des Landes. Und für die Rücknahme früherer Erklärungen vor Behoerden.

  8. #47
    Avatar von Chak

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    Waanjai, wieso berufen? Es wäre doch gerade von Vorteil, wenn er sich auf diese Erklärung vor dem Ampür beriefe, dass das Geld kein Geschenk von ihm sei. Dann kann es doch kein Sin Suan Tua sein und fällt in den Zugewinnausgleich.

    Du siehst, deutsche Steuerberater sind in der Tat vonnöten, aber eher um Irrtümern aufgesessenen Expaten Klarheit zu verschaffen.

    Hast du übrigens auch schon eine Scheidung in Thailand hinter dir wie ich oder sind das nur deine üblichen Trockenübungen?

  9. #48
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Waanjai, wieso berufen? Es wäre doch gerade von Vorteil, wenn er sich auf diese Erklärung vor dem Ampür beriefe, dass das Geld kein Geschenk von ihm sei. Dann kann es doch kein Sin Suan Tua sein und fällt in den Zugewinnausgleich.
    wenn er vor dem Landoffice schon unterschrieben hat und dies dann später bei einer Scheidung widerruft - könnte das unter "falsche Angaben bei einer Behörde" für den Farang noch teurer werden. Ev. sogar auch noch strafrechtlich verfolgt werden.

  10. #49
    Avatar von franky_23

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    In D kann man auch ein Geschenk zurückfordern, wenn sich der Beschenkte nicht im Sinne des Schenkenden verhält.

  11. #50
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    In D kann man auch ein Geschenk zurückfordern, wenn sich der Beschenkte nicht im Sinne des Schenkenden verhält.
    um das geht es hier - ob es ein Geschenk ist - wenn ja, Ablehnung beim Grundstücksdeal. Der Farang erklärt ja mit seiner Unterschrift, das die Frau mit ihrem Vermögen das Haus kauft. Eine Geschenksrückforderung dürfte es übrigens in Thailand m.E. gar nicht geben. Geschenkt ist geschenkt, fertig!

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