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Richtige Vorgehensweise nach erfolgter Heirat für Visum?

Erstellt von Hausmeischda, 24.01.2012, 12:06 Uhr · 50 Antworten · 7.367 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Sailor

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    Zitat Zitat von Leopard Beitrag anzeigen
    Ich will ja nicht klugscheißen, aber die Abkürzung AA steht für Auswärtiges Amt und nicht für Ausländerbehörde.
    das ist soweit richtig, aber wenn schon klugscheißen, dann schon richtig ;)

    Zitat Zitat von Leopard Beitrag anzeigen
    Die Botschaft schickt die Unterlagen im Falle einer Familienzusammenführung auch nicht an die Ausländerbehörde, sondern an das Bundesamt für Migration. Von dort gehen sie dann auf dem Postweg zu der zuständigen Ausländerbehörde.Deswegen ca. 10-14 Tage Postlaufzeit von der Botschaft bis zur zuständigen Ausländerbehörde.
    Da wirds dann ziemlich falsch. Die Unterlagen gehen zuerst tatsächlich per Diplomatenpost ans AA (Auswärtiges Amt) und von da dann ans Bundesverwaltungsamt nach Köln, von dort werden sie dann zu den einzelnen ABH's geschickt. Das Bundesamt für Migration hat damit gar nichts zu tun, das kommt erst viel später beim Integrationskurs ins Spiel. Wenn es im Einzelfall mal länger dauert mit dem Postweg kann man sich beim Bundesverwaltungsamt auch erkundigen wo die Unterlagen gerade stecken.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Leopard

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    Asche auf mein Haupt. :-)Du hast natürlich Recht, die Unterlagen gehen an das Bundesverwaltungsamt und nicht an das Bundesamt für Migration. Freudsche Fehlleistung. Wollte damit nur sagen, dass die Papiere eben nicht direkt von der Botschaft an die zuständige Ausländerbehörde gehen. Das erklärt nämlich auch die Postlaufzeit.

  4. #43
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Ein kleiner Hinweis: Ein Visumantrag wird bei Visumantragstellung von der Botschaft in das globale Datensystem eingegeben. Somit ist der Antrag bereits sehr kurzfristig von der Auslaenderbehoerde einsehbar. Lange ehe ueber der Antrag in Papierform eintrifft. Die Botschaft lehnt aus diesem Grund zwischenzeitlich auch Faxantraege ab. Rein theoretisch koennte die Auslaenderbehoerde innerhalb eines einzigen Tages ihre Zustimmung im Datensystem eingeben und sind diese Daten im System vorhanden, dann wird die Botschaft auch das Visum sofort erteilen koennen.

    Somit kann es auch hilfreich sein die entsprechende Auslaenderbehoerde mit den entsprechenden Daten und der Bearbeitungsnummer der Botschaft per E-Mail auf den speziellen Antrag hinzuweisen. Idealerweise sollte ihr auch eine Kopie des ausgefuellten Antragsformular zur Verfuegung gestellt werden nebst Kopien alles begleitenden Unterlagen. Natuerlich muss dies durch die antragstellende Person oder einen von ihr Bevolmaechtigten geschehen. Man kann manchmal einiges erreichen, manchmal aber auch nicht. Haengt nicht nur vom Bundesland oder dem Auslaenderamt ab, sondern oftmals rein vom zustaendigen Sachbearbeiter oder der Sachbearbeiterin. Es gibt immer verschiedene Wege.

    Es ist manchmal durchaus moeglich ein Visum innerhalb von zwei bis drei Tagen nach Antragstellung im Pass zu haben. Es kommt immer darauf an.

    Ja, viele Auslaenderbehoerde lassen sich nicht auf eine Vorabzustimmung ein, weil sie eben zu diesem Zeitpunkt absolut nichts an der Hand haben. Somit mein Hinweis in einem vorherigen Post im Vorfeld mit der Auslaenderbehoerde zu sprechen und die Moeglichkeiten zu eruieren. Persoenlich natuerlich oder schriftlich und nicht per Telefon. Hasse selbst auch Telefone und bekomme ich einen Anfrage per Telefon verweise ich im Regelfall darauf das Anliegen doch bitte per E-Mail zu stellen. Nichts ist doch so stoerrend wie ein bloedes bimmelndes Telefon bei der Arbeit oder beim Nickerchen, speziell wenn da dann noch jemand dran ist, den man gar nicht kennt.

  5. #44
    Avatar von bass_d

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    Bei mir war es auch so das ich vorab eigentlich schon alles mit der Sachbearbeiterin bei der AB geklärt hatte, nachdem der Antrag bei der Botschaft gestellt war und ich wieder in D angekommen bin habe ich dort per Mail nachgefragt, und ja, ich könne schon mal vorbeikommen um vorab schon mal alles zu besprechen. Die Dame hätte dem Anrag auch schon direkt zustimmen können, ohne das Ihr die Docs vorlagen (haben 3,5 Wochen bis zu Ihr gebraucht, das nennt man Schneckenpost), Sie wollte aber die "Form wahren" sagte Sie mir und zumindest mit Ihrer Zustimmung warten bis Ihr die Docs vorliegen.

    Desweiteren gab es dann aber noch Probleme mit der Zustimmung über das EDV System, das kam nämlich bei der Botschaft aus irgendwelchen Gründen nicht an, mir wurde gesagt wegen Fehler im System, das gäbe es öfter, ob es vielleicht auch nur unfähigkeit war oder einfach nur vergessen wurde kann ich natürlich nicht beurteilen, hatte aber noch einige Telefonate mit der AB und der Botschaft um dann letztendlich die Bestätigung zu bekommen das nun alles erledigt ist und das Visum abgeholt werden kann. Kann also nur jedem empfehlen da immer am Ball zu bleiben.

  6. #45
    Avatar von phi mee

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Ein kleiner Hinweis: Ein Visumantrag wird bei Visumantragstellung von der Botschaft in das globale Datensystem eingegeben. Somit ist der Antrag bereits sehr kurzfristig von der Auslaenderbehoerde einsehbar.
    Kleine Offtopicfrage am Rande, Richard.

    Warum muss dann immer noch die Verpflichtungserklärung im Original nach LOS geschickt und der Botschaft vorgelegt werden?
    Das ist doch hinterste Steinzeit! Würde doch vollkommen reichen dem Mädel einen Scan zu mailen, denn alle Daten wären ja durch die Botschaft abrufbar und überprüfbar.

  7. #46
    Avatar von Tyler

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    für das Heiratsvisum braucht man doch gar keine Verpflichtungserklärung hat meine Ausländerbehörde gesagt?!

  8. #47
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Bei einem nationalen Visum, das ja die Zustimmung der Auslaenderbehoerde bedarf ist eine Verpflichtungserklaerung bei der Botschaft nicht notwendig und wird auch nicht eingefordert. Die Bonitaet zu pruefen ist Aufgabe der zustaendigen AB und sie macht hiervon ihre Zustimmung an die Botschaft abhaengig. Manche AB's unterliegen aber dem Irrglauben, dass die Verpflichtungserklaerung der Botschaft vorgelegt und somit nach Bangkok geschickt werden muss, was aber schlichtweg Kokolores ist. Ausser, ja ausser, die Auslaenderbehoerde gibt selbst vor, dass bei der Uebernahme des Visum die Verpflichtungserklaerung vorgelegt werden muss. Dann MUSS die Botschaft dieser Vorgabe nachkommen, ob sie will oder nicht. Wuerden sie auch, aber wohl mit dem Hinweis, dass die in D spinnen wuerden. Die Bonitaetspruefung ist ja Sache der zustaendigen AB.

    Bei einem Schengenvisum, ueber das die Botschaft autonom entscheidet, ist es natuerlich anders. Das Original und eine Kopie muss bei der Antragstellung vorgelegt werden. Ausser bei Selbstzahlern natuerlich. Es muss das Original sein, da bei einem Aufenthalt nach dem Schengener Durchfuehrungsuebereinkommen, dieses permanent von der reisenden Person mitgefuehrt werden muss und manchmal bei Einreise auch schon von der Bundespolizei zur Vorlage verlangt wird.

    Hoffe, alle Klarheiten beseitigt, Norbert.

  9. #48
    Avatar von Tyler

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    das ist korrekt wie gesagt ich habe gestern mit der ALB telefoniert und die sagten man benötigt für Familiennachzugsvisum keine Verpflichtungserklärung und manchmal geht die Zustimmung schnell innerhalb von 2 Wochen und wenn und ja WENN die ALB Zweifel und fragen hat, wird der Ehemann vorgeladen zu einem kleinen Gespräch oder muss evtl. noch andere Unterlagen nachreichen.

    Aber der Mitarbeiter der ALB sagte am Telefon alles Ermessenssache wenn es gut aussieht ist es sogar möglich dass die ALB das ok per Email gar sofort an die Botschaft sendet.

    Der Schlusssatz hat wenigstens ein klein bisschen Hoffnung gemacht :-)

  10. #49
    Avatar von phi mee

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Bei einem Schengenvisum, ueber das die Botschaft autonom entscheidet, ist es natuerlich anders. Das Original und eine Kopie muss bei der Antragstellung vorgelegt werden. Ausser bei Selbstzahlern natuerlich. Es muss das Original sein, da bei einem Aufenthalt nach dem Schengener Durchfuehrungsuebereinkommen, dieses permanent von der reisenden Person mitgefuehrt werden muss und manchmal bei Einreise auch schon von der Bundespolizei zur Vorlage verlangt wird.

    Hoffe, alle Klarheiten beseitigt, Norbert.
    Danke Richard , gemeint war natürlich auch nur der Bereich des Schengenvisums, daher vorab mein Hinweis des Offtopics.

    Nichts desto trotz wäre es natürlich viel einfacher, den Farang hier die Verpflichtungserklärung abgeben zu lassen und eine Bearbeitungsnummer auszuhändigen. Das Original könnte dann bei der Botschaft zusammen mit dem Visum gedruckt, unterzeichnet und ausgehändigt werden. Vergleichbar mit einem E-Ticket wo man auch nur noch eine Buchungsnummer braucht.

    Aber son neumodisches Zeugs ist natürlich nichts für verstaubte Beamte. Die dürfen schließlich nichts annehmen, vor allem keine Venunft.

  11. #50
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Bedenke, dass hier dann einen ministerienuebergreifende Kooperation gefordert waere. Die Auslaenderbehoerde bzw. Buergeraemter unterstehen dem Innenministerium und die Botschaften dem Aussenministerium. Die Innenministerium wurmt eigentlich schon seit langem, dass das Aussenministerium die Visa-Hohheit hat. Die Botschaften haben also immer das letzte Wort obwohl sie eben ein nationales Visum zum Erwerb einer Aufenthaltsgenehmigung nicht ohne Zustimmung der Auslaenderbehoerden erteilen darf.

    Eine Verpflichtungserklaerung kann sogar bei der Botschaft abgegeben werden, identische Formulare und Gebuehrensaetze, doch setzt dieses voraus, dass der Verpflichtende Wohnsitz und Einkommen in Thailand hat. Okay, ist er im Ruhestand und bezieht Rente aus Deutschland bzw. hat ausreichend Vermoegen in Deutschland, dann ist dieses auch okay. Er sollte in diesem Fall aber ueber ein Non-Immigrant Visum verfuegen und eben einen Wohnsitz hier im Lande haben. Bei keinem Visum oder Tourievisum ist der Abschluss einer Verpflichtungserklaerung bei der Botschaft nicht moeglich.

    War frueher aber auch mal anders. Im November 1999 entschloss ich mich waehrend eines Aufenthaltes meine damalige Freundin und jetzige Ehefrau mit nach Deutschland zu nehemn. Familiaere Gruende erfoderten dies, dann ihr thailaendischer Ex-Partner geschworen hatte sie unter die Erde zu bringen. Somit verlaengerte ich meinen Urlaub um eine weitere Woche, wir beantragten einen Pass fuer sie, gingen zur Botschaft, beantragten das Visum fuer 90 Tage und reiste gemeinsam nach Deutschland. Am 15.02. 2000 kamen wir dann gemeinsam zurueck nach Thailand und leben seitdem hier.

    Unzweifelhaft ist der Behoerdenhickhack schwieriger geworden, mit stetiger steigender Tendenz. Der kleine Dienstweg ist bei der Botschaft praktisch ueberhaupt nicht mehr moeglich. Meinen Erfahrungen gemaess aber nicht auf Veranlassung der Botschaft sondern im wesentlichen beruhend auf Direktivem vom Auswaertigen Amt. Hat sich in den letzten 12 Jahren sehr viel in der Botschaft geaendert. Baulich unzweifelhaft zum Guten, verwaltungstechnisch hat sich jedoch vieles wesentlich erschwert. Weitaus mehr, als weniger Richtlinien. Manchmal wurde ich von Aenderungen praktisch von einem Visumantrag zum naechsten ueberrascht. Aber letzte Woche... Sorry, hat sich geandert. Ohne das zu publizieren? Noch nicht dazu gekommen. Okay, dann beim naechsten Mal in Ordnung aber doch wohl nicht beim jetzigen Antrag. Okay, den Antrag nehmen wir noch mal zu den alten Bedingungen an. Also Dialog ist nach meinen Erfahrungen durchaus moeglich, die Wortwahl muss aber natuerlich stimmen.

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