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"Religionserziehung in der Famillie"

Erstellt von Joerg_N, 07.02.2010, 09:40 Uhr · 62 Antworten · 4.719 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von dutlek

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    Re: "Religionserziehung in der Famillie"

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="822670
    Auch Forscher glauben ja zunächst an etwas. Sie stellen eine These auf (also Glauben).
    Dieser Vergleich gilt nicht Es geht hier um religioesen Glauben und nicht darum zu glauben, ob ein Wissenschaftler kurz vor einem Erfolg steht.
    Wenn meine Nase laeuft, sage ich auch, das ich glaube, eine Erkaeltung zu bekommen. Glauben (wissenschaftlich) und Glauben (religioes)ist nicht dasselbe.

  2.  
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  3. #62
    Avatar von tomtom24

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    Re: "Religionserziehung in der Famillie"

    @ manfred

    Du bringst politische buddh. Ereignisse ein. Die interessieren mich nicht weiters in Bezug auf Buddhismus.

    Auch nicht wie die Thais das oftmals "uminterpretieren".

    Ich zieh mir das aus der christlichen Vergangenheit (Historie) heraus, was ich als gut (menschenwuerdig) empfinde und hole mir dazu die buddh. Toleranz dazu, auch andere Religionen zu tolerieren und viele buddh. Regeln (das trifft es jetzt nicht richtig, weiss aber im Moment nicht besser, wie ich es ausdruecken soll), welche ich sehr viel als eine Art Lebenshilfe sehe.

    Ich kann z.B. nichts mit dem Nirvana anfangen. ich sehe keinen Sinn darin, aufs "grosse Nichts" hinzuarbeiten. Da hol ich mir dann wieder den christlichen Glauben zurueck und seh den "Himmel" als Belohnung fuer ein gutes, andere Menschen und Lebewesen (ausser Gockel ;-D respektierendes gelebtes Leben

  4. #63
    Avatar von Pee Niko

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    Re: "Religionserziehung in der Famillie"

    Unsere Familie ist ein Musterbeispiel für das angeschnittene Thema.

    Meine Frau als Thai praktiziert ihre Art des Buddhismus, ich als ehemaliger Katholik bin schon vor vielen Jahren aus der Kirche ausgetreten. Der Grund dafür war meine Überzeugung, die paar Piepen Kirchensteuer fielen damals nicht grossartig ins Gewicht.

    Meine Kinder (6) sind weder getauft noch sonst Mitglied einer Glaubensgemeinschaft.
    Meine Frau hat ihnen die Grundzüge des Verhaltens in einem Wat beigebracht, aber nicht ihre Vorstellung vom Buddhismus.
    Dennoch feiern wir Weihnachten sowie Ostern als Familienfeste, so richtig mit Nikolaus und Osterhasen.

    Meine Töchter besuchen hier in Brasilien die öffentlichen Schulen und Kindergärten. Verständlich, dass sie in diesem sehr kirchlich geprägten Land mit der christlichen Religion Berührungen haben.

    Beim letztigen Weihnachtsfest habe mich meine Mädels erstmalig in Erklärungsnot gebracht, als sie mich nach dem Unterschied zwischem dem hiesigen Papa Nõel (Weihnachtsmann, Santa Claus) und dem deutschen Christ(Jesus)kind in der deutschen Krippe fragten.
    Meine Antwort war, dass ganz viele Menschen dieses Fest feiern und jeder seine eigene Weihnachtsgeschichte hat.
    Wichtig ist nur, dass alle Menschen diese Zeit mit ihrer Familie verbringen können und Freude haben.

    Damit schien ihr Wissensdurst befriedigt zu sein, sie schienen sogar etwas erleichtert.
    Meine Nachfrage ergab, dass ihnen das Kruzifix mit seinem gequälten Gesichtsausdruck, dass sie bei einem Kirchenbesuch mit dem Kindergarten sahen, ihnen sehr unheimlich war.

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