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"Religionserziehung in der Famillie"

Erstellt von Joerg_N, 07.02.2010, 09:40 Uhr · 62 Antworten · 4.713 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von strike

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    Re: "Religionserziehung in der Famillie"

    Zitat Zitat von wingman",p="822062
    unsere kinder werden ohne den einfluss einer religion erzogen.
    Wie das geht, ist mir nach wie vor schleierhaft.
    Es sei denn, Du meinst damit lediglich, dass Du selbst nichts dazu beiträgst.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von tira

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    Re: "Religionserziehung in der Famillie"

    Zitat Zitat von strike",p="822075
    Zitat Zitat von wingman",p="822062
    unsere kinder werden ohne den einfluss einer religion erzogen.
    Wie das geht, ist mir nach wie vor schleierhaft.
    Es sei denn, Du meinst damit lediglich, dass Du selbst nichts dazu beiträgst.
    moin,

    denke x iss wie beim fs, drücke button erase schon haste ne unformatierte site

    tja, die jungs glauben das


  4. #43
    Avatar von phimax

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    Re: "Religionserziehung in der Famillie"

    Zitat Zitat von strike",p="822075
    Es sei denn, Du meinst damit lediglich, dass Du selbst nichts dazu beiträgst.
    Etwas anderes kann gar nicht gemeint sein.

    Doch selbst er (wie wir alle) war während seiner eigenen 'Sozialisation' den Einflüssen der herrschenden 'Werte und Normen' (und das sind imo die christlichen) ausgesetzt und diese wurde auch aufgenommen und prägten z.T. den weitern Werdegang.

  5. #44
    Avatar von kcwknarf

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    Re: "Religionserziehung in der Famillie"

    Zitat Zitat von DisainaM",p="822064
    Verzicht, Enthaltsamkeit (Ausnahme Alk nach Aschermittwoch),
    sind den christlichen Werten weitgehend fremd.
    Nein, es gibt ja die Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern, die von echten Christen ja auch vollzogen wird.
    Nur gibt es in der deutschen Gesellschaft ja keine christlichen Wert mehr. Da macht man sich ja was vor. Viele sind zwar christlich getauft, aber wer lebt ernsthaft danach? Ich denke mal, das sind maximal 5%.

    Die Gesellschaft ist praktisch komplett atheistisch geprägt und sieht die Regeln des Staates als ihre "Bibel" an. Und die haben natürlich kaum noch etwas mit christlichen Werten zu tun.

    Durch die Zuwanderung der Muslime könnte sich das aber positiv ändern, da deren christliche Werte (aus denen der Islam ja entstanden ist) noch weitgehend ausgelebt werden.
    Ähnliches gilt für Zuwanderer aus buddhistischen Regionen.

  6. #45
    Avatar von dutlek

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    Re: "Religionserziehung in der Famillie"

    Wenn ich hoere, das jemand sein Kind nach irgendeinem Glauben erzieht, frage ich mich, in welcher Zeit wir (oder diejenigen) leben. Glauben heisst nicht Wissen.
    Als mein Sohn noch klein war, haben wir auch Weihnachten und Ostern gefeiert. Genau wie @Joerg, ohne jeglichen Bezug zu der Religion, nur des Kindes wegen. Auch als mein Sohn noch klein war, habe ich ihn nicht angelogen. Habe ihn gleich von Anfang an erklaert, das es kein Christkind oder Nikolaus gibt. Dennoch hat er sich immer riessig ueber die Geschenke gefreut. Auch getauft ist er nicht.
    Als er in die Schule kam, wurden wir von den Lehrern gefragt, ob er auch an den Religionsuntericht teilnehmen koenne. Ja klar, warum denn nicht. Bekommen die Kinder dort auch soziale Werte beigebracht. Mit "Glauben" kommt man in unserer heutigen Welt nicht sehr weit.

    Thema Buddhismus: Da wir anfangs noch sehr oft in den Tempeln gegangen sind, kennt er die Verhaltensweisse und weiss sich dementsprechend zu benehmen. Einen Versuch ihn auf den Weg des Buddhismus zu bringen, haben wir nie angefangen. Naechste Woche wird er 16 J. Weder zum Christentum oder zum Buddhismus fuehlt er sich hingezogen. Halt ein Jugendlicher, der ohne jeglichen Glauben zu der in Deutschland herrschenden Religion aufgewachsen ist. Einen Weg als Buddhist geht er auch nicht. Ein Kind des 21. Jahrhunderts eben. Aus seiner freien Entscheidung heraus will er dennoch fuer zwei Wochen in Thailand in einem Tempel gehen. Dazu fuehlt er sich als Halbthai verpflichtet. Ist aber seine Entscheidung ob er es wirklich macht oder nicht.

    Meine Stieftochter, die mit neun Jahren zu uns gekommen ist, hat jetzt mit 20 Jahren keinen Bezug mehr zum Tempelgeschehen und zum Christentum sowieso nicht.

    Glauben heisst nicht Wissen, danach hab ich (natuerlich auch meine Frau, also wir zusammen) meine (unsere) Kinder erzogen. Und ein Kind anluegen, nur weil es noch ein Kind ist und weil es irgendwelche Traditionen gibt, davon halte ich ueberhaupt nix.

  7. #46
    Avatar von Joerg_N

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    Re: "Religionserziehung in der Famillie"

    Danke Dutlek,

    endlich mal einer der auf das Thema wircklich eingeht.
    Wir wollen und werden das Kind auch nicht von religiösen Interessen fernhalten - wenn er was für sich findet oder sucht,
    Religion spielt hat in unser kleinen Famillie keine Rolle,
    höchstens klitzeklein.

    Gruss
    Jörg

  8. #47
    Avatar von dutlek

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    Re: "Religionserziehung in der Famillie"

    Zitat Zitat von Joerg_N",p="822124
    Wir wollen und werden das Kind auch nicht von religiösen Interessen fernhalten
    Das sollte man auf keinen Fall. Euer ist ja noch klein. Da nimmt ein Kind das auf, was es vermittelt bekommt. Ich meine, das man sein Kind "neutral" erziehen soll. Wenn es alt genug ist, hat man (die Eltern) sowieso keinen Einfluss mehr.

  9. #48
    Avatar von wingman

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    Re: "Religionserziehung in der Famillie"

    Zitat Zitat von strike",p="822075
    Zitat Zitat von wingman",p="822062
    unsere kinder werden ohne den einfluss einer religion erzogen.
    Wie das geht, ist mir nach wie vor schleierhaft.
    Es sei denn, Du meinst damit lediglich, dass Du selbst nichts dazu beiträgst.
    vielleicht unpräzise formuliert von mir. meine exfrau und ich haben nichts beigetragen um eine glaubensrichtung zu fördern.
    unsere töchter wurden im zuge eines internationalen adoptionstreffen in st.andreasberg getauft. es war ihr eigener wunsch. somit wurden auch beide konfirmiert. mein sohn hat sich für keine glaubensrichtung entschieden.

  10. #49
    Avatar von kcwknarf

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    Re: "Religionserziehung in der Famillie"

    Zitat Zitat von dutlek",p="822119
    Glauben heisst nicht Wissen, danach hab ich (natuerlich auch meine Frau, also wir zusammen) meine (unsere) Kinder erzogen. Und ein Kind anluegen, nur weil es noch ein Kind ist und weil es irgendwelche Traditionen gibt, davon halte ich ueberhaupt nix.
    Die Logik verstehe ich nicht. Du sagst selber "Glauben heißt nicht Wissen". Also willt du dein Kind nicht anlügen und behauptest, dass es kein Christkind oder Nikolaus gibt. Aber wenn du nicht glaubst (also nicht weisst!), dann kannst du doch gar nicht wissen, ob es sie nicht doch gibt.

    Konsequenterweise müsstest du also sagen: man weiß nicht, ob es ein Christkind gibt. Und dann kann das Kind selber daran glauben oder nicht. Wenn du aber von vornherein sagst: gibt es nicht, dann kann das ja durchaus auch eine Lüge sein.

    Ich würde meiner Tochter jedenfalls nie eine Fantasievorstellung (ob sie nun real ist oder nicht) nehmen. Fantasie ist einer der wichtigsten Eigenschaften für das Leben. Dadurch enstehen später wunderbare Erfindungen und Lebensweisen.

    Aber wenn mein Kind meint, mit einem Teddybären kann man sich nicht unterhalten, dann werde ich sie natürlich auch nicht vom Gegenteil überzeugen. Das muss das Kind eben selber entscheiden.

  11. #50
    Avatar von Samuianer

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    Re: "Religionserziehung in der Famillie"

    Zitat Zitat von Extranjero",p="821956
    Zitat Zitat von Samuianer",p="821929
    Zitat Zitat von Extranjero",p="821917
    Tja, das ist eben die Gefahr, wenn man die religioese Erziehung anderen ueberlaesst. Da kann der junge Mensch wenn er sich selbst auf die Suche macht, was er frueher oder spaeter tun wird, schnell in die Haende falscher "Freunde" geraten. Sowas sollte man als Eltern nicht unterschaetzen.

    Sorry, Junxz das halte ich fuer ueberzogenen Unsinn!

    Kinder koenenn ab einem gewissen Alter sehr wohl und recht gut unterscheiden, deswegen fragen sie auch staendig, weil deren Festplatte noch nicht mit allen erdenklichen Datenschrott vollgeschi_ssen ist!

    [highlight=yellow:a5af1d66a9]Ich behaupte ja nicht, dass jeder ohne entsprechende Praegung durch die Eltern abdriften wuerde.[/highlight:a5af1d66a9]
    Aber ich denke eben doch, dass die Gefahr in solchen Faellen ganz einfach groesser ist.

    Es ist halt auch nun mal so, dass ein gutes Drittel der Menschen religioes verdrahtet sind. Fuer die anderen zwei Drittel mag eine reine weltliche Werteerziehung ausreichen. Wobei da imemr die Frage bleibt auf welcher Basis diese Werte eigentdlich stehen und wie fest sie verankert sind.

    Fuer das restliche Drittel der Menschheit reicht das aber eben nicht aus. Das verlangt nach ein bisserl mehr und ist damit nicht zufrieden zu stellen. [highlight=yellow:a5af1d66a9]Ob jemand die entsprechenden Hirnareale hat oder nicht wird man bei einem Kleinkind noch nicht wissen[/highlight:a5af1d66a9].
    Das was du im ersten Satz postulierst, unterstellst du im letzten!


    Leiten, lehren, ich habe keine Kinder, wollte auch nie welche, hatte mit den Kindern meiner Geschwister und von Freunden, ausreichend Kontakte um sagen zu koennen das Kinder, ab einem gewissen Alter sehr wohl und recht gut entscheiden koennen was Sache, was richtig, was falsch ist!

    Werden sie mit Gebeten etc. grossgezogen meinen sie auch erstmal das es so sein muss, hinterfragen das aber irgendwann - bestes Beispiel: Gudrun Ensslin und Bernhard Vesper.... die wurden "programmiert"... wie es nicht deutlicher sein kann!

    Deswegen ist Imho die Frage: Wie weit sind die Eltern, die "Erziehenden" in der Lage abschaetzen zu koennen was dem Kind "fehlt", was es wirklich, ausser Nahrung, Fuersorge, Zuneigung, braucht!

    Dazu duerfte Hygiene, Sozialverhalten, spaeter, Lesen, Schreiben und Rechnen vorerst reichen, die Faehigkeiten des Kindes zu entdecken und zu foerden das duerfte wohl imho der Kern der Aufgabe der Eltern sein!


    Der Klügere gibt nach!
    Eine traurige Wahrheit,
    sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.

    - Marie von Ebner-Eschenbach -


    Zitat Zitat von kcwknarf",p="822186
    Zitat Zitat von dutlek",p="822119
    Glauben heisst nicht Wissen, danach hab ich (natuerlich auch meine Frau, also wir zusammen) meine (unsere) Kinder erzogen. Und ein Kind anluegen, nur weil es noch ein Kind ist und weil es irgendwelche Traditionen gibt, davon halte ich ueberhaupt nix.
    Die Logik verstehe ich nicht. Du sagst selber "Glauben heißt nicht Wissen". Also [highlight=yellow:a5af1d66a9]willt du dein Kind nicht anlügen und behauptest, dass es kein Christkind oder Nikolaus gibt. Aber wenn du nicht glaubst (also nicht weisst!), dann kannst du doch gar nicht wissen, ob es sie nicht doch gibt.

    Konsequenterweise müsstest du also sagen: man weiß nicht, ob es ein Christkind gibt. [/highlight:a5af1d66a9]Und dann kann das Kind selber daran glauben oder nicht. Wenn du aber von vornherein sagst: gibt es nicht, dann kann das ja durchaus auch eine Lüge sein.

    Ich würde meiner Tochter jedenfalls nie eine Fantasievorstellung (ob sie nun real ist oder nicht) nehmen. Fantasie ist einer der wichtigsten Eigenschaften für das Leben. Dadurch enstehen später wunderbare Erfindungen und Lebensweisen.

    Aber wenn mein Kind meint, mit einem Teddybären kann man sich nicht unterhalten, dann werde ich sie natürlich auch nicht vom Gegenteil überzeugen. Das muss das Kind eben selber entscheiden.

    Mann darf konsequenterweise davon ausgehen, da weder ein Foto existiert, noch jemand der es gesehen hat und bezeugen kann das es ein Christkind, Christus, Gott, Osterhasen, Weihnachtsmann, Knecht Ruprecht, universellen Grossimperator etc.etc. etc. tatsaechlich gibt, das es diese folglich nicht gib!

    Von Mammuts haben wir Knochen, ja im sibirischen Eis ganze Mammuts konserviert, wir haben deutlichste Spuren von allem Moeglichen an Saurieren, aber von diesen Moeglichkeiten nur ein paar schriftliche Ueberlieferungen, die ganz den Eindruck machen das es sich bei gewissen religioesen Gestalten, um relativ normale Wesen gehandelt haben mag, die in etwas hineinstilisiert wurden, die Weihnachtsmann und Osterhasengeschichte, wie die vom Knecht Ruprecht (Nikolaus) sind eher auf traditionelle, heidnische Braeuche zurueck zu fuehren, soweit mal zur Raelitaet der Situation.

    Die naechste Frage ist natuerlich die nach dem Nutzen!

    Welchen Nutzen hat so ein "Glaube" der nicht durch Wissen untemauert ist?

    Was koennte Mensch daraus fuer Nutzen ziehen, was die Menschheit bisher fuer Nutzen draus gezogen, was sind die Lehren?

    Haben uns die Wissenschaftn seit der fruehen Antike nicht viel, viel weiter gebracht als jede Form von Glauben und Religion mit blinden Vertrauen gekoppelt - oder setzt du dich ins Auto, verbindest dir die Augen und faehrst mit blinden Vertrauen, darauf das du zur Arbeit findest, los?

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