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regelmäßige Zahlungen an die Familie wg. Schulden aus Studium in TH?

Erstellt von wasabi, 12.06.2012, 17:38 Uhr · 75 Antworten · 5.908 Aufrufe

  1. #1
    wasabi
    Avatar von wasabi

    regelmäßige Zahlungen an die Familie wg. Schulden aus Studium in TH?

    Hallo Zusammen, leider schon wieder mal eine Frage zum Thema $. Ich habe jetzt erfahren dass die bisherigen (un)regelmäßigen Zahlungen meiner Liebsten an ihre Mutter hauptsächlich auf Schulden aufgrund eines vorherigen Studiums zurückzuführen sind.
    Den Abschluss habe ich gesehen - daran gibt es keinen Zweifel. Ist das ein übliches Verfahren (ähnlich unserem Bafög)?
    Ein wenig seltsam ist dass sie die Schulden nicht selber bezahlt sondern das der Mutter überlässt und nicht weiss wie hoch die Verbindlichkeiten noch sind(!?). So kann "Frau" (und der neue deutsche Ehemann) natürlich ewig zahlen wenn die Familie etwas abzweigt. Einen ähnlichen Fall habe ich in meiner Bekanntschaft wo ein Freund (allerdings aus Afrika) Jahrelang die Schule für seine Nichte gezahlt hat sie aber nie dort war! Die Mutter hat das Geld einfach ausgegeben.
    Aus meiner Sicht macht nur eine Rückzahlung auf einen Schlag Sinn wenn es dabei einen Nachlass gibt.
    Die Dokumente dazu sollten aber einwandfrei sein (mit Übersetzung und ggf. Legalisation).
    Danach ist klar dass es nur noch um die Unterstützung der Eltern geht wenn etwas ist. Was meint Ihr - gibt es ähnliche Fälle wo es um Ausbildungsschulden geht?

  2.  
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  3. #2
    Avatar von MadMac

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    Wie Du richtig schriebst, laeuft das aehnlich wie beim BafoeG. D.h. es gibt einen regelmaessigen Bescheid, ueber die aufgelaufene Kreditsumme und die jeweilig noetige Rueckzahlung. Letztere ist minimal und kann ueber viele viele Jahre gezogen werden.

    Deine Freundin weiss ganz genau, wieviel sie zu bezahlen hat, sie bekommt das schriftlich. Es macht keinen Sinn, das am Stueck runterzureissen, die Thais zahlen immer nur die Minimalbetraege. Frag sie mal nach dem Bescheid.

  4. #3
    wasabi
    Avatar von wasabi
    Vielen Dank für den Tip! Kommt der Bescheid von der Uni/Amt oder der Bank?

  5. #4
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von wasabi Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für den Tip! Kommt der Bescheid von der Uni/Amt oder der Bank?
    Sollte von der Bank kommen, ich frag aber nochmal nach. Meist wird fuer sowas ein spezieller Bankaccount fuer den Studenten ueber die Uni eingerichtet.

  6. #5
    Avatar von MadMac

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    Hier mein aktuelles Verstaendnis

    Der Bescheid kommt jaehrlich von der Bank. Das ist ein spezielles Arrangement fuer das TH "BafoeG" zwischen Bank (steckt glaub ich Krung Thai, KTB, dahinter) und Uni/Government.
    Die Informationen gibt es auch online: http://www.studentloan.or.th

    Einen Nachlass wie in DL gibt es nicht, abgesehen von den gesparten Zinsen, die zu zahlen sind.

    Was Du in dem Zusammenhang aber auch nicht vergessen solltest, evtl. haben die Eltern/Mutter ein privates Darlehen fuer das Studium ihrer Tochter aufgenommen, welches auch beglichen werden will. Wuerde also nicht von vornherein negative Schluesse ziehen. Setzt euch zusammen und besprecht das. Solche Gelddiskussionen auf keinen Fall verschleppen.

  7. #6
    Avatar von dsching dschog

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    Die Zinsen sind minimal. Man zahlt halt jedes Jahr ein bisschen.
    Der Kredit für die Muttermilch ist aber nie getilgt, da zahlt man quasi nur die Zinsen.
    Wenn das Verständniss für die Familie fehlt wirds wohl über kurz oder lang schwierig werden in der Beziehung.

  8. #7
    wasabi
    Avatar von wasabi

    in dieser Kürze dem Thema nicht gerecht

    Hallo dsching dschog,
    das die Zinsen für das liebevolle Aufziehen des Nachwuchses in TH zum Standard
    zählen ist hier wohl jedem klar. In Europa ist es meiner Ansicht nach undenkbar dass
    die Eltern einen Kredit für die Ausbildung ihrer Kinder aufnehmen die diesen dann später zurückzahlen müssen.
    Wenn hier der Nachwuchs über das staatliche Maß hinaus gefördert wird dann sicher nicht mit Rückzahlungsverpflichtung.
    Der sorglose Umgang mit Geld wenn welches da ist und das Jammern wenn keines mehr da ist weil mehr
    oder weniger sinnlos ausgegeben oder "verliehen" ist nicht nur ein Problem von Thais.
    Aber danach seine Kinder und deren angeheirateten "Fremden" für sich arbeiten zu lassen ist uns wohl eher fremd.
    Die Familie und evtl. vorhandene Kinder des angeheirateten "Fremden" in Europa werden sicher nicht von der Familie in TH unterstützt.
    Das ist dann allein sein Problem. Das Thema ist generell schwierig wenn die Partner aus unterschiedlichen sozialen Schichten (in D) kommen
    oder zusätzlich die Ehe binational ist.
    Es betrifft wohl alle Ehen von "Erster Welt" mit "Schwellenland" oder "Entwicklungsland" mehr oder weniger.
    Beispiele aus Afrika kenne ich aus meinem Freundeskreis. Da ist es aber oft der Mann der aus Afrika in die EU gekommen ist und
    dessen Frau nach einer gewissen Zeit immer weniger wenig Lust verspürt diverse Mitglieder aus seiner Familie zu unterstützen während
    er hier Integrationsprobleme hat und oft arbeitslos ist. Dein letzter Satz wird in dieser Kürze dem Thema aus meiner Sicht nicht gerecht.

  9. #8
    Avatar von traveler1000

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    Warum zahlst Du denn nicht einfach direkt an den Gläubiger. Ich mach das auch so...Schwiegermutter brauchte ne neue Brille..da ging die Kohle an den Optiker MEINES Vertrauens etc...trau schau wem !!

  10. #9
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von traveler1000 Beitrag anzeigen
    Warum zahlst Du denn nicht einfach direkt an den Gläubiger. Ich mach das auch so...Schwiegermutter brauchte ne neue Brille..da ging die Kohle an den Optiker MEINES Vertrauens etc...trau schau wem !!
    Anders waere die Schwiegermutter wohl kaum zu einer neuen Brille gekommen.

  11. #10
    Avatar von Hans.K

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    In Europa ist es meiner Ansicht nach undenkbar dass die Eltern einen Kredit für die Ausbildung ihrer Kinder aufnehmen die diesen dann später zurückzahlen müssen. @wasabi
    Nicht nur in Europa. Die Jugendlichen selbst sind in erster Linie zur Rückzahlung verpflichtet. Wenn sie dann allerdings in ein anderes Land umziehen hält man sich natürlich an die Eltern (Bürgschaft), war bei der Cousine meiner Frau nicht anders.
    Wie schon empfohlen, würde ich die Rückzahlung/Abzahlung der Restsumme selbst in die Hand nehmen.

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