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Noch jemand vom anderen Ufer?

Erstellt von fioncelle, 30.08.2012, 12:08 Uhr · 152 Antworten · 10.814 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Derk

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    Willkommen bei den Paranoiden!
    Der Gegenwind, der den Lesben von Männern entgegenweht ist doch ganz einfach verständlich - eine lesbische Frau ist ein Zielobjekt weniger und eine Konkurrenz mehr!

    Zitat Zitat von fioncelle Beitrag anzeigen
    Ich bin so wie ich bin und lasse mir nichts vorschreiben, auch nicht von denen, die meinen sie wüssten was für mich gut ist.

    Ein schwuler Freund von mir meinte mal "unter Schwulen gibt es keine wahre Liebe, das geht nur um 5ex!"
    Ein paar Jahre später hatte er dann seine grosse Liebe gefunden, gehalten hat es aber leider nicht...


    Zitat Zitat von jai po Beitrag anzeigen
    Neu ist das immer mehr Paare nach Patong kommen und sich ein Mädel mit auf das Zimmer nehmen.
    Neu ist es vielleicht nicht, aber es wird jetzt ganz offen darüber gesprochen, die Frauen sind nach deren Aussage
    meist begeistert.
    Ich rede hier nicht über Russen, sondern D/A/CH.
    Sind halt meist junge Leute und die sprechen offen darüber, machen Witze und finden es super, wo sie recht haben haben sie recht.

    Jaja, meine ex-Frau ist Bi und hat ab und an mal für Zuwanderung im Bett gesorgt.
    Keine schlechte Sache


    Gruss,
    Derk

  2.  
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  3. #62
    Avatar von fioncelle

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    Naja, Konkurrenz bin ich nicht wirklich, denn meine Beute ist genausowenig an Kerlen als Partner interessiert wie ich und ich glaube, das ist es, was manchen am Ego kratzt. Einige werden dann etwas aggro, andere versuchen krampfhaft das Bild aufrecht zu erhalten, dass sie unersetzlich seien und es sei nur eine Frage der Zeit, bis sie wieder auf dem richtigen Weg ist. Aber wenn sie schon einen umpolen wollen, dann sollten sie bitteschön auch mal die Seite wechseln... Dann kommt aber bei Hetero-Jungs das große Kotzen, komisch... dabei wollen sie doch so toll sein und gleich zu gleich gesellt sich auch gern, oder?

    Nix für ungut, die meisten Kerle sind aber ganz cool drauf, ironischerweise komme ich mit denen besser klar wie mit manch einer Hetero-Frau, somit besteht ein Großteil meines Freundeskreises aus Männern. Für mich ist wichtig, sowohl für Freundschaften, als auch Partnerschaften, dass man sich auf gleicher Höhe begegnet und sich gegenseitig respektiert.

  4. #63
    Avatar von Panda

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    Zitat Zitat von fioncelle Beitrag anzeigen
    Naja, Konkurrenz bin ich nicht wirklich, denn meine Beute ist genausowenig an Kerlen als Partner interessiert wie ich und ich glaube, das ist es, was manchen am Ego kratzt. Einige werden dann etwas aggro, andere versuchen krampfhaft das Bild aufrecht zu erhalten, dass sie unersetzlich seien und es sei nur eine Frage der Zeit, bis sie wieder auf dem richtigen Weg ist. Aber wenn sie schon einen umpolen wollen, dann sollten sie bitteschön auch mal die Seite wechseln... Dann kommt aber bei Hetero-Jungs das große Kotzen, komisch... dabei wollen sie doch so toll sein und gleich zu gleich gesellt sich auch gern, oder?

    Nix für ungut, die meisten Kerle sind aber ganz cool drauf, ironischerweise komme ich mit denen besser klar wie mit manch einer Hetero-Frau, somit besteht ein Großteil meines Freundeskreises aus Männern. Für mich ist wichtig, sowohl für Freundschaften, als auch Partnerschaften, dass man sich auf gleicher Höhe begegnet und sich gegenseitig respektiert.
    Komm gib es zu Du willst unserer Frauen

    Naja die vom anderen Ufer haben es nicht leicht Fabrikarbeiter André Stalder (53) aus Niederwil SG klagt an: «Mein ....... darf nicht in die Schweiz»

  5. #64
    Avatar von fioncelle

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    Nur zu Info, .......s haben als Solches rein gar nichts mit schwul/lesbisch gemein, sie sind in erster Linie trans5exuell. Dies geht in beide Richtungen und die jeweils 5exuelle Orientierung kann ebenfalls unterschiedlich ausfallen, wobei auch da Schwule/Lesben eher in der Minderheit sind. Viele Trans5exuelle unterziehen sich einer Geschlechtsangleichungs-OP, sofern sie es sich finanziell leisten können. In Deutschland werden solche Eingriffe von den Krankenkassen übernommen und die betroffenen können auch ihr Geschlecht ändern lassen. Das ist in Thailand zur Zeit leider nicht möglich.

  6. #65
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von fioncelle Beitrag anzeigen
    Dann kommt aber bei Hetero-Jungs das große Kotzen, komisch... dabei wollen sie doch so toll sein und gleich zu gleich gesellt sich auch gern, oder?
    naja, man kann nicht ganz ausschliessen, dass manch Hetro-Farangs bereits von der gehörten Geschichte eines Umpolungsspiels traumatisiert sind.

    Die Geschichte beginnt, dass ein Farang endlich seine Traumfrau in Thailand gefunden hatte.
    Nach einer gewissen Zeit der Beziehung fängt sie jedoch plötzlich an, das man immer ein bildschönes 21 jähriges Thai Mädel gemeinsam trifft,
    und nach einem Abend, mit sehr viel Alkohol und vermutlich Schlafmittel im Getränk des Mannes, wacht dieser morgens mit 2 Frauen im Bett auf.
    Daraufhin beginnt eine Dreiecksbeziehung, die jedoch durch die eigene Partnerin so gesteuert wird, dass es immer zu einem Austausch des Drittpartners kommt,
    bis es schliesslich soweit ist, dass der Mann morgens mit einem fremden Mann und seiner Partnerin aufwacht.
    Danach geht es in einem ungesteuerten Mix weiter, bis der Mann schliesslich soweit ist, dass er sich selber als Bi bezeichnet.

    Die meisten Männer leben in einem Wertesystem, indem sie nach Möglichkeit noch zu Lebzeiten der eigenen Eltern liefern wollen,
    und Ehepartnerin und Nachwuchs präsentieren wollen oder innerlich müssen.
    Schafft man es nicht, ist es wie der ungepflanzte Baum, man spührt, dass man in den Augen der eigenen Eltern ein vergeudetes Leben hat,
    folglich wird jede mögliche Änderung der Lebensvision verteufelt.

    Andererseits gibts hier im Forum genug weitsichtige Member,
    auch wenn Du riskieren musst, dass mal bei manchen Deiner Postings nur idiotische Reaktionen kommen,
    weil zu dieser Zeit vermehrt die 3 % Member aktiv sind, die völlig irre sind.
    Neumember reagieren meist so, dass sie schreiben, wie seit ihr denn hier drauf ?
    Aber es gibt kein IHR im Forum, sondern nur der permanente Wechsel von Leuten, die gerade eine aktive Forumszeit haben,
    und so beständig zu einem immer unterschiedlichem Reaktionsecho beitragen.

    In diesem Sinn wünsch ich Dir gute Nerven, mag sein, dass die Reaktionen, auf die Du wartest, erst nach einigen Wochen auf Dein Posting eintritt,
    weil es erst dann von Leuten mit gleicher Antenne oder Horizont gelesen wurde,
    deswegen immer cool bleiben.

  7. #66
    Avatar von fioncelle

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    Tja, coming out ist nicht immer leicht, man kann sich's halt nicht aussuchen, wie man ist, wie man damit umgeht aber sehr wohl. Manche wissen es sofort, manche brauchen etwas Anlauf bevor sie es raffen, andere wiederum verdrängen es und belügen andere und sich selbst. Letztere begreifen sich als radikale Gegner von Gleichgeschlechtlichen Ehen, während sie sich im Dunklen der Nacht ihren wahren Trieben nachgehen und hoffen, dass sie niemand erwischt. Beispiele kennen wir zu Genüge. Wer der englischen Sprache mächtig ist, kann sich mal die Doku "Outrage" reinziehen, da wird genau das thematisiert.

  8. #67
    Avatar von DisainaM

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    diese Form des coming outs, wo sich eine Person im freien Willen dazu entscheidet,
    erscheint den meisten sehr viel verträglicher,
    als die Kategorisierung, wie sie manchmal in Thailand stattfindet,
    wo man Kindern, wenn sie feminiene Gesichtszüge haben,
    ihnen gleich eine Bestimmung als Katoey projekziert,
    und sie so in ihrer Entwicklung manipuliert, indem man sie von aussen in eine bestimmte Richtung zwingt.

  9. #68
    Avatar von fioncelle

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    Du entscheidest Dich nicht, man ist so wie man ist und daran lässt sich nicht rütteln, mag einen noch die Gesellschaft versuchen zu zwingen. Seine Orientierung sucht man sich nicht aus, Punkt. Ich wurde auch quasi "hetero" erzogen und mir wurden ebenfalls bestimmte Rollenvorstellungen aufgezwängt. Ich habe aber mich aber entschieden, nicht nach dem zu leben, was andere von mir erwarten, sondern was nach dem, was ich wirklich bin. Somit wird sich auch der feminin-wirkende Junge in Thailand weissgott nicht schwul oder ......., es sei denn er ist es ohnehin schon. Niemand kann auf Dauer mit einer auferlegten Maske überleben, so wird der Junge seinen Weg finden, sich dem entgegen zu setzten, sofern es nicht seiner wahren Identität entspricht.

  10. #69
    Avatar von DisainaM

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    im Westen schon, doch in Asien hat man meistens so zu sein,
    wie es von einem erwartet wird, und wehe, man ist es nicht,
    dann gilt,
    - der Nagel, der heraussteht, muss hereingeschlagen werden -,
    wie einst Konfuzius dieses Denken formulierte,
    oder wie es im th. Buddhismus den Menschen durch den Begriff Annatta,
    dem teuflischen Ich-Wahn, vermittelt wird,
    wonach ein Mensch, der nach seinen eigenen, egoistischen Bedürfnissen und Gefühlen lebt,
    der Verdammnis geweiht ist.
    So ist früher für viele Thaifrauen eine Liebesheirat unmöglich gewesen (Lurd Kattaya),
    und es gilt nur die Vernunftsehe, die von den Eltern arangiert wird,
    und so zur Folge hat, das die Tochter ihr Leben für die Eltern opfern muss.

    Diese Opferpflicht ist im Wohlstands-thailand zwar unsichtbar geworden, aber wehe, der Wohlstand verschwindet,
    dann tritt diese Verpflichtung (tam buhn baan) in aller Deutlichkeit wieder nach aussen.

  11. #70
    Avatar von fioncelle

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    Es mag ja für viele zutreffen, was Du schreibst, aber wie das im Leben meistens so ist, es wird nie so heiss gegessen, wie es gekocht wird. In der Familie meiner Freundin gibt es genügend Mitglieder, die nicht ganz der sog. Norm entsprechen, teilweise auch auch sehr ärmlichen Verhältnissen stammen und dennoch wurde noch niemand festgenagelt. Im Endeffekt entscheidet jede Familie für sich was und wieviel sie von den Traditionen für sich anwendet. Im Grunde, sind wir alle Menschen und wir verfallen den gleichen psychologischen Mechanismen, Kultur und Tradition wird all zu oft als Ausrede benutzt, wenn mal kommunikativ daneben geht. So Sachen wie Begrüßungsformen, Anrede, Essen, Musik usw. mag vielleicht unterschiedlich sein, aber im Kern sind wir doch alle gleich.

    Somit passiert Ausgrenzung derer, die anders sind überall auf der Welt, es unterscheidet sich lediglich die Form und Ausdrucksweise. Wichtig in dem Zusammenhang wäre auch zu erwähnen, dass man dem keineswegs schutzlos ausgeliefert sein muss, wie überall, kann man sich nämlich seine Freunde selbst aussuchen.

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