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Namensänderung durch Ehe (Thai Familienname?)

Erstellt von punktundaus, 08.09.2014, 05:04 Uhr · 28 Antworten · 3.151 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von punktundaus

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    Namensänderung durch Ehe (Thai Familienname?)

    Hallo,

    wir it stehen kurz vor der Hochzeit und breiten gerade die letzten Papiere vor.
    Aktuell ist die Diskussion um den Familiennamen. Meine Verlobte ist da sehr frei was das angeht, ich bin jedoch am überlegen was sehr untypisch ist, den Familiennamen meiner Verlobten an zu nehmen.
    Zum einen da ich als Kleinkind durch eine zweite Ehe meiner Mutter einer Namensänderung harte und zu meinem aktuellen Familiennamen absolut keine Beziehung habe.
    Ein gemeinsamer Familienname macht jedoch einiges leichter in der Zukunft.

    Hat jemand Erfahrung was wo wie es abläuft den Thai Familiennamen der Frau an zunehmen ?

    Gruss
    Tim

  2.  
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  3. #2
    Avatar von J.O.

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    Soweit ich informiert bin, ist dies heutzutage kein Problem mehr. Hat vielleicht sogar Vorteile soweit man in Deutschland heiraten und leben sollte und die Ehe in Thailand nicht registrieren lassen will (warum auch immer). Kenne Einige die das gemacht haben.

  4. #3
    Avatar von siamthai1

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    moin,und wenn du wieder geschieden bist hast du den thainahmen, und davor die anderen zwei. ich wäre vorsichtig um nicht zum kaspar hauser zu werden.also ich sehe da keinen vorteil darin

  5. #4
    Avatar von JT29

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    Sofern man bei der Eheschließung keinen Ehenamen bestimmt hat, kann diese Bestimmung des Ehenamens in DE nachgeholt werden. Hierzu ist es erforderlich, dass beide Ehegatten eine inhaltsgleiche Erklärung vor dem Standesbeamten abgeben -> frag dein Standesamt.

    Es sollte schon klar sein, dass dies ein teilweise kostenpflichtiger Rattenschwanz auslöst, neben Dokument wie Pässe, Führerschein etc. sind dann auch Verträge, Bankdaten, emails ...usw. zu ändern.

  6. #5
    Avatar von uwalburg

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    Für eventuelle Gläubiger ist man dann erst einmal verschwunden.
    Bis die einen dann wieder gefunden haben, ist die Forderung dann vielleicht schon verjährt.

  7. #6
    Avatar von JT29

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    Muss sich dann aber um eine recht knappe Frist handeln; eine einfache Auskunft beim EWM reicht aus, sind dann automatisch beide Namen vorhanden

  8. #7
    Avatar von punktundaus

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    Es geht nicht um Gläubiger sondern darum wie oben beschrieben das ich a) keinen Bezug zu meinem Familiennamen habe und b) wir es jedoch einheitlich wollen. Auch falls wir mal nach D reisen und wenn es nur für einen kurze Zeit ist, einheitliche Familiennamen machen es einfach einfacher.
    Weiter heiraten wir in Thailand auf dem Amphoe Bangrak.
    Soweit ich jetzt weiß, muss die Namensführung dort bereits angegeben werden und kann dann über die Botschaft und dann das Standesamt Berlin 1 entsprechend geändert werden.

    Was meine Papiere angeht so handelt es sich lediglich erstmal um den Reisepass. Führerscheine etc. hab ich alle in Thai. Die sind wichtig. Das deutsche Zeug kann man nach und nach machen da sehr ich kein Problem. Zudem der D. Führerschein seine Gültigkeit ja nicht verliert wenn ich vom alten Reisepass eine Kopie sowie die in Deutsch übersetzte Heiratsurkunde mit Legalisierung der deutschen Botschaft bei mir habe.

    Mir geht es mehr darum wie sehr aufwendig ist es vom Papierkram her die Namensänderung offiziell auch in Deutschland eintragen zu lassen.
    Hier interessieren mich vorallem eigene Erfahrungen.
    danke

  9. #8
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Tim, wo wollt ihr heiraten?

  10. #9
    Avatar von Micha L

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    Hallo Tim,

    trotz aller beschworener Toleranz ist es hierzulande immer noch von Vorteil, einen deutschen Namen zu tragen.
    Meine Frau stellt immer wieder fest, daß sie gegenüber Landsleuten, die nicht binational verheiratet sind und keinen deutschen Familiennamen tragen, im Vorteil ist.
    Das geht schon los damit, daß man von Behörden eher ernst genommen wird.

    In Asien ist es ja üblich, daß jeder seinen Familiennamen behält. Aber ein deutscher Familienname wird auch dort von Vorteil sein.
    In einer männerdominierten Gesellschaft hat man sicherlich wenig Verständnis, wenn der Ausländer den Namen seiner Frau annimmt.

    Ich rate also dringend zu einem gemeinsamen deutschen Familiennamen.

    Gruß
    Micha

  11. #10
    Avatar von J.O.

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Hallo Tim,

    trotz aller beschworener Toleranz ist es hierzulande immer noch von Vorteil, einen deutschen Namen zu tragen.
    Meine Frau stellt immer wieder fest, daß sie gegenüber Landsleuten, die nicht binational verheiratet sind und keinen deutschen Familiennamen tragen, im Vorteil ist.
    Das geht schon los damit, daß man von Behörden eher ernst genommen wird.

    In Asien ist es ja üblich, daß jeder seinen Familiennamen behält. Aber ein deutscher Familienname wird auch dort von Vorteil sein.
    In einer männerdominierten Gesellschaft hat man sicherlich wenig Verständnis, wenn der Ausländer den Namen seiner Frau annimmt.

    Ich rate also dringend zu einem gemeinsamen deutschen Familiennamen.

    Gruß
    Micha
    Ich weiß es nicht wie es in anderen asiatischen Ländern ist. Aber wenigstens wie es in Thailand war und ist. Zuallererst war in Thailand ein Familienname erst eine Erfindung irgendwann im 20. Jahrhundert. Bis dahin gab es nur die Vornahmen. Es ist ja bis heute üblich alle möglichen Personen nur mit dem Vornamen zu bezeichnen. Beispielsweise Yinluck, Thaksin, Suthep, Prayuth, etc. pp. Kaum einer kennt die Familiennamen.

    Bis mindestens 1999 war es dann aber so, dass die Frau bei Eheschließung automatisch den Familiennamen des Ehemannes bekommen hat. Also erst nach 1999 wurde irgendwann das Namensrecht analog wie beispielsweise in Deutschland liberalisiert. Dass es nach 1999 gewesen sein muss weiß ich deshalb, da das damals schon liberalisierte Namenrecht in Deutschland mit dem Familienrecht in Thailand kollidiert hätte und ich diese Auseinandersetzung nicht führen wollte. Sonst würde ich heute eventuell auch Khanterwichai heißen. Und heute ist mir der Papierkrieg für eine Änderung absolut zu viel und gefühlsmäßig auch überflüssig.

    Wobei es schon einen Vorteil in Thailand sein könnte, einen thailändischen Namen zu haben. Die Probs einen deutschen Namen bei Behörden etc. zu buchstabieren ist jedesmal eine Geduldsprobe. Das mag in Deutschland aber genau andersrum sein. Aber soviel ich verstanden habe, lebt ihr ja in Los.

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