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Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

Erstellt von socky7, 14.11.2007, 08:43 Uhr · 4.934 Antworten · 433.155 Aufrufe

  1. #4481
    Avatar von Ralli

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    ... wenn ich die thai Gesetze richtig verstanden habe, darf ein DACH solange in Thailand bleiben, wie er Geld hat. Also 1650 Euro Rente ( haben Beamte ja in der Regel ) oder 800.000 Baht cash auf dem Bankkonto, falls er Privatier ist.

    Geht einem die Rente aus durch Kursverluste oder hat er seine 800.000 Baht verpulvert gibt es kein 365 Tage Visa mehr und Falang kommt in den Knast. Da kann er dann verrecken wie eine Ratte im letzten Loch. #1

    Deutsche untereinander jedenfalls helfen sich fast nie, im Gegenteil, viele jubeln wenn mal einer im Knast landet. Die schreiben dann: " ... An die thailändischen Behörden: weiter so! "

    Quelle: Hier ticken die Uhren anders - FARANG Magazin

    #1 ... Versauern wie eine Ratte im letzten Loch - FARANG Magazin

  2.  
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  3. #4482
    Avatar von franki

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    Auch in Deutschland kannst du als illegaler Ausländer in Abschiebehaft kommen. Abschiebehaft

    Und das, ohne kriminell geworden zu sein, das einzige Vergehen ist der illegale Aufenthalt. Von daher kein großer Unterschied zu Thailand.

  4. #4483
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von franki Beitrag anzeigen
    Auch in Deutschland kannst du als illegaler Ausländer in Abschiebehaft kommen. Abschiebehaft

    Und das, ohne kriminell geworden zu sein, das einzige Vergehen ist der illegale Aufenthalt. Von daher kein großer Unterschied zu Thailand.
    Wer das meint, der macht sich etwas zu optimistische Vorstellungen darüber, wie es in einem thailändischen Gefängnis aussieht.

  5. #4484
    Avatar von michael59

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    Lies doch mal den Orginalartikel- jeder hat vorher bescheid gewusst und ist jetzt sehenden Auges in die Scheisse gestiegen.
    Wenn seine Mutter kein Tiket kauft- wer denn dann ?

    Die anderen erwähnten- 1000 Euro auf irgendein Konto für den Notfall- soviel Geist sollte noch da sein.

  6. #4485
    Avatar von tilln

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    [...]dass Ehegatten aus Japan, Südkorea, USA, Kanada, Israel, Australien und Neuseeland kein A1 vorlegen müssen[...]
    ...stimmt so ja wohl auch nicht.

  7. #4486
    Avatar von strike

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    Vielleicht hat sich ja zwischenzeitlich was geändert?
    Früher galt:

    Gibt es Ausnahmen?

    Ja. Sie müssen in der Regel keine Deutschkenntnisse nachweisen,
    wenn unter anderem eine der folgenden Aussagen zutrifft:
    - Sie oder Ihr Ehegatte sind Staatsangehöriger eines Mitgliedstaats
    der Europäischen Union oder haben als Deutscher von Ihrem
    Freizügigkeitsrecht Gebrauch gemacht.
    - Der Spracherwerb ist im Ausland nicht möglich, nicht zumutbar
    oder innerhalb eines Jahres trotz Bemühens nicht erfolgreich
    (nur bei Nachzug zu Deutschen).
    - Sie sind wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen
    Krankheit oder Behinderung nicht in der Lage, einfache Kennt.
    nisse der deutschen Sprache nachzuweisen.
    - Sie haben einen Hochschulabschluss und können in Deutsch.
    land auch aufgrund Ihrer Sprachkenntnisse voraussichtlich eine
    Arbeit inden (erkennbar geringer Integrationsbedarf).
    - Sie möchten sich nicht dauerhaft in Deutschland auhalten.
    1 Vgl. § 28 Abs. 1 Satz 5 und § 30 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 sowie die Ausnahmen in 30 Abs. 1
    Satz 2 und 3 des deutschen Aufenthaltsgesetzes sowie § 41 der Aufenthaltsverordnung.
    - Ihr Ehegatte ist Inhaber einer Blauen Karte EU.
    - Ihr Ehegatte besitzt eine Aufenthaltserlaubnis als
    - Hochqualiizierter (§ 19 AufenthG).
    - Forscher (§ 20 AufenthG).
    - Firmengründer (§ 21 AufenthG).
    - Asylberechtigter (§ 25 Abs. 1 bzw. § 26 Abs. 3 AufenthG).
    - anerkannter Flüchtling (§ 25 Abs. 2 bzw. § 26 Abs. 3 AufenthG).
    - Daueraufenthaltsberechtigter aus anderen EU-Staaten (§ 38a AufenthG).

    Ihr Ehegatte ist Staatsangehöriger Australiens, Israels, Japans,
    Kanadas, der Republik Korea, Neuseelands, der Vereinigten
    Staaten von Amerika, Andorras, Honduras, Monacos oder San
    Marinos.


    http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlage...ublicationFile

  8. #4487
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von tilln Beitrag anzeigen
    ...stimmt so ja wohl auch nicht.
    Hmmm, die Mittagspause reichte nicht für eine lange Recherche.
    Aber nachdem jetzt ein wenig mehr Zeit blieb, sehe ich, dass die von mir beschriebenen Ausnahmen auch an anderer Stelle nach wie vor formuliert werden.

    Beispielhaft ein Zitat aus dem Juraforum:

    Auch die Sprachkenntnisse sind seit der Reform des Zuwandergesetzes vom 28.08.2007 von Bedeutung: der nachgezogene Ehepartner muss mindestens einfache Deutschkenntnisse besitzen, was so viel bedeutet, als dass er sich in Alltagssituationen mit einfachen Worten verständlich machen kann. Ein diesbezüglicher Nachweis kann mit dem Zertifikat des Goethe-Instituts „StartDeutsch1“ (Sprachprüfung A1) erbracht werden. Diese Nachzugsvoraussetzung soll der besseren Integration der nachziehenden Ehegatten dienen und zudem auch Zwangsehen verhindern. Sie steht im Einklang mit dem Grundgesetz und dem Europarecht [BVerwG, 30.03.2010, BVerwG 1 C 8.09].

    Doch auch bei der Pflicht, einfache Deutschkenntnisse besitzen zu müssen, bestehen Ausnahmen. So sind keine Deutschkenntnisse erforderlich, wenn

    der Ausländer beziehungsweise der Ehegatte Unionsbürger ist,
    der nachziehende Ehepartner Staatsbürger eines der folgenden Länder ist: Australien, Israel, Japan, Kanada, Korea, Neuseeland, USA,
    der nachziehende Ehegatte Asylberechtigter oder anerkannter Flüchtling ist,
    der nachziehende Ehegatte geistig oder körperlich behindert ist und aus diesem Grund nicht dazu in der Lage ist, die einfachen Sprachkenntnisse zu erlernen,
    der nachziehende Ehegatte einen Hochschulabschluss oder eine vergleichbare Qualifikation besitzt,
    der bereits in Deutschland lebende ausländische Ehegatte eine Aufenthaltserlaubnis als Forscher, Hochqualifizierter oder Selbständiger hat und die Ehe bereits vor seiner Einreise nach Deutschland geschlossen wurde.

    Auch werden Unterscheidungen bezüglich der Pflicht zum Erlernen der deutschen Sprache zwischen deutschen Ehegatten und in Deutschland lebenden ausländischen Ehegatten gemacht: möchte ein Ausländer zu einem deutschen Ehepartner nachziehen, so muss ihm die Aufenthaltsgenehmigung auch in jenen Fällen erteilt werden, in denen seine Bemühungen zum Erwerb der Sprachkenntnisse nicht möglich, nicht zumutbar oder nicht innerhalb eines Jahres erfolgreich gewesen sind [BVerwG, 04.09.2012, BVerwG 10 C 12.12].
    Ehegattennachzug - Familienzusammenführung: Definition, Begriff und Erklärung im JuraForum.de

    Insofern scheint es also eher keine Änderung gegeben zu haben, denn in den zitierten Ausführungen ist ja z.Bsp. die Anpassung, die sich aus BVerwG 10 C 12.12 ergibt, enthalten.

  9. #4488
    Avatar von tilln

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    @strike: Danke fuer's recherchieren. Du solltest aber schon genau sein (bevor von anderen hier wieder Steintischniveau bemaengelt wird )

    Um das klarzustellen (sorry fuer OT), das hier:
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    dass Ehegatten aus [...] kein A1 vorlegen müssen
    ...und das dort:
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    [...]Sie müssen in der Regel keine Deutschkenntnisse nachweisen, wenn [...]
    Ihr Ehegatte ist Staatsangehöriger Australiens, [...]
    ...sind leider nicht ganz das Gleiche: Die Staatsangehoerigkeit des nachziehenden Ehegatten ist leider nicht ausschlaggebend (auch wenn oft faelschlich so dargestellt - erschreckenderweise sogar in dem auch zitierten Juraforum), sondern die zu dem sie nachziehen.
    Siehe auch hier.

    Glaub mir, ich weiss das, denn selbst wenn meine Frau die neuseelaendische Staatsbuergerschaft annimmt, braeuchte sie trotzdem noch A1.

    Der Vollstaendigkeit halber: Im Gesetzestext heisst es (§ 30 Abs. 1 AufenthG):
    (1) Dem Ehegatten eines Ausländers ist eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen, wenn[...]
    2. der Ehegatte sich zumindest auf einfache Art in deutscher Sprache verständigen kann [...]
    Satz 1 Nr. 2 ist für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis unbeachtlich, wenn[...]
    4. der Ausländer wegen seiner Staatsangehörigkeit auch für einen Aufenthalt, der kein Kurzaufenthalt ist, visumfrei in das Bundesgebiet einreisen und sich darin aufhalten darf[...]
    Ich haette gleich ausfuehrlicher antworten sollen, worauf ich mich bezog, sorry.

  10. #4489
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von tilln Beitrag anzeigen
    ... Ich haette gleich ausfuehrlicher antworten sollen, worauf ich mich bezog, sorry.
    Kein Problem, @tilin, im Gegenteil: DANKE für die Korrektur eines offensichtlich tiefsitzenden Missverständnisses.
    Erstaunlich, nicht nur in den genannten Quellen, sondern auch in den vielen Diskussionen mit Bundestagsabgeordneten zum Thema ab 2007 ist dieser Sachverhalt von keinem richtig dargestellt worden.

    Hier ist es nun - wohl weil eines der Länder - mittlerweile sogar dick unterstrichen: Korea

    Der Zeitstempel hier ist 10/2013 - und dennoch wird es selbst im Infoblatt des Ministeriums immer noch nicht hinreichend korrekt bzw. interpretationsfähig beschrieben.

    Mangels Quantität habe ich zu solchen Konstellationen auch wenig praktischen Bezug.
    Die 2 Amerikaner_innen, die ich kenne und jetzt mit einer Deutschen_innen verheiratet sind, waren halt beide schon vor der Heirat hier (und konnten ohnehin ein wenig Deutsch).

    Insofern entschuldige ich mich für die unsaubere und verwirrende Darstellung.




    P.S:: Deine Frau darf aber hoffentlich grundsätzlich etwas einfacher nach D einreisen bzw. besuchen, als andere

  11. #4490
    Avatar von michael59

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    Eine Bekannte hat einen amerikanischen Afghanistanveteranen geheiratet- letzte Weihnachten ohne Sprachnachweis mit ihm nach D gezogen- dann Integrationskurs.

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