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Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

Erstellt von socky7, 14.11.2007, 08:43 Uhr · 4.934 Antworten · 432.622 Aufrufe

  1. #4401
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von Nokgeo Beitrag anzeigen
    Hmmm..möglich. Du siehst das ja noch lustig.Ist ok..raus aus D.-Land, muss Deine eh nicht.
    Ohne B1...
    Frage:
    wie lange ist deine in D.- Land ?

    Nun, ich sehe das völlig entspannt, weil ich mich im Recht fühle und auch bin - bzw. natürlich meine Frau.

    Sie ist jetzt fast auf den Tag genau 2 Jahre hier und kann sich im Alltag praktisch fliessend verständigen. Natürlich macht sie noch grauenhafte Grammatikfehler, und kennt auch noch nicht jede Vokabel - ich glaube allerdings nicht, dass Absolventen des B1 dies können.
    Ich habe hier schon mal erwähnt, dass ich eine Thai kenne, die seit mehreren Jahren diesen Kurs besucht und praktisch Nichts sprechen kann und auch in tausend Jahren die Prüfung nicht schaffen wird.
    Weil sie eben nicht will und von ihrer Sorte wimmelt es halt nun mal in unserer Gegend bei den Integrationskursen.

    Da hat meine Frau nichts verloren, vor Allem weil sie ja Geld verdient - und nicht vom Staat lebt.

    Wenn das die Ab nicht einsieht, kann sie mich kreuzweise........

  2.  
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  3. #4402
    Avatar von Nokgeo

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    Passieren..kann eh nix.
    Höflich..und selbstbewusst, bei der Ausländerbehörde auftreten..( als Khon Thai )
    das ist schon mal ein Schritt.

  4. #4403
    Avatar von strike

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    Das Parlament, Nr. 21-23 2013, 21.5.2013 - Vor der Einreise zum Deutschkurs

    Die Oppositionsfraktionen von SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen sind im Bundestag mit Vorstößen gescheitert, auf den seit 2007 geforderten Nachweis deutscher Sprachkenntnisse beim Ehegattennachzug zu verzichten. Mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition lehnte das Parlament in der vergangenen Woche entsprechende Gesetzentwürfe der Sozialdemokraten (17/8921) und der Grünen (17/1626) sowie zwei Anträge der Linksfraktion (17/1577, 17/8610) ab.

    Der CDU-Abgeordneten Reinhard Grindel sieht in der Pflicht, vor einem Ehegattennachzug nach Deutschland einfache Deutschkenntnisse nachweisen zu müssen, ein "wichtiges Instrument im Kampf gegen Zwangsheirat". Bei einer Diskussion mit den Leitern aller Goethe-Institute sei deren Urteil eindeutig gewesen, gab Grindel zu Protokoll: "Das Instrument der verpflichtenden Deutschkenntnisse ist ein voller Erfolg; die Vorintegration stärkt gerade junge Frauen in ihrem Selbstbewusstsein, bevor sie in ein für sie völlig fremdes Land kommen." Auch hätten die Experten bestätigt, dass "in einer ganzen Reihe von Fällen auf verschiedensten Wegen Zwangsverheiratungen verhindert werden konnten". ....
    Einer ganzen Reihe von Fällen.
    Von Experten bestaetigt.
    Respekt und Gratulation, Herr Grindel!*
    Noch mehr Details oder Fakten haetten uns glattweg ueberfordert.


    * den ich schon an anderer Stelle als Schwaetzer und Null-Durchblicker kennenlernen durfte

  5. #4404
    Avatar von michael59

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    ich habe mal seine Homepage gelesen- als Fachmann für Intergration autet er sich da nicht.

    Wenn ich zeit habe frage ich mal nach- was für konkrete Fakten seine Aussage belegen.

    reinhard.grindel@bundestag.de

  6. #4405
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von michael59 Beitrag anzeigen

    Wenn ich zeit habe frage ich mal nach- was für konkrete Fakten seine Aussage belegen.

    reinhard.grindel@bundestag.de
    Da könnten sicherlich 100 te mails..bei dem Mann " einlaufen "..
    und auf Beantwortung warten..
    Wann ist der Startschuss..DAZU..?
    Vorschlag..?

  7. #4406
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Nokgeo Beitrag anzeigen
    Da könnten sicherlich 100 te mails..bei dem Mann " einlaufen "..
    und auf Beantwortung warten..
    Wann ist der Startschuss..DAZU..?
    Vorschlag..?
    Witzig wäre doch, wenn wir den Mann von mehreren Seiten mit mails anschiessen würden. Klar sollten die Mails nicht gleichlautend sein und die Nationalitäten müssten variieren. Die Kernfrage sollte aber gleich bleiben. Ich wäre dabei, wenn jemand ein Basisschreiben aufsetzt.
    Umformulieren sollte dann nicht mehr das Thema sein.
    Wovon ich leider keine Ahnung habe sind Gesetze und Paragraphen. Die dürften aber nicht fehlen.

  8. #4407
    Avatar von Nokgeo

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    " Alias " ...Mail Adressen...potenzieren das Ganze..

  9. #4408
    Avatar von Nokgeo

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    Wartend..auf das " Basisschreiben "..

  10. #4409
    wasabi
    Avatar von wasabi
    Zitat Zitat von Andichan Beitrag anzeigen
    Vieleicht schon bekannt: "Gesetzesänderung geplant - Sprachkenntnisse B1 wedren auch bei Deutsch-Ehe für eine Niederlassungserlaubnis erforderlich"

    Im FARANG - Ausgabe April 2013 Seite 16 steht geschrieben:

    "Durch den neuen Gesetzentwurf soll der § 28 Abs. 2 Satz 1 AufenthG dahingehend geändert werden, dass der ausländische Ehepartner über ein höheres Sprachneveau, d.h. sogenannte ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache (entspricht dem Sprachzerfitikat B1) verfügen muss. Ohne Nachweis solcher Sprachkenntnisse durch ein entsprechendes Zerfitikat oder die erfolgreiche Teilnahme an einem Integrationskurs besteht dann kein Anspruch mehr auf eine Niederlassungserlaubnis."

    Ist doch der Hammer, Oder? Angeblich soll dadurch die Privilegierung ausländischer Ehepartner von deutschen Staatsangehörigkeiten wegfallen. Welche Privilegierung denn?

    Die Anwaltskanzleit Bümlein hat im Farang einen interssanten Beitrag geschrieben.
    Also ich oute mich hier mal. Das Sprachniveau A1 ist vollkommen ungeeignet seinen Alltag hier irgendwie zu regeln. Es ist lediglich ein Anfang. Meine Frau hat nach einem Jahr in Deutschland in diesem Frühjahr nach den entsprechenden Kursen (A1.1, A1.2, A2.1, A2.2, B1.1, B1.2) im Goethe Institut auch das B1 Zertifikat dort bestanden. Natürlich ohne jegliche Förderung unser fordernden staatlichen Stellen. Der Besuch des Integrationskurses zum Erlernen der Sprache kam für uns nicht in Frage. Das Niveau und zu viele lernunwillige Schülerinnen haben uns abgeschreckt. Um die Auflagen des Ausländeramtes zu erfüllen muss meine Frau noch den Orientierungsteil des Integrationskurses + Test absolvieren.
    Sie hatte gute Lehrer/innen und wollte selber lernen. Sie kann jetzt nicht nur Vieles selber organisieren was für mich eine Entlastung und für sie viele Erfolgserlebnisse bedeutet sondern hilft sogar anderen besser Deutsch zu sprechen.

    Vielleicht hast Du damit aber auch ein Problem weil Du mit Deiner Frau immer noch Englisch sprichst?

  11. #4410
    Avatar von noritom

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    Zitat Zitat von wasabi Beitrag anzeigen
    Also ich oute mich hier mal. Das Sprachniveau A1 ist vollkommen ungeeignet seinen Alltag hier irgendwie zu regeln. Es ist lediglich ein Anfang.
    Bin ich ganz bei Dir. A1 ist lediglich absolute "Grundvoraussetzung". Mit diesem Niveau wird eine Thai in Deutschland aber nicht emanzipiert zurecht kommen. Aber vielleicht will das ja der ein oder andere Göttergatte. Meine Frau hat auch freiwillig B1 absolviert. Aber auch das ist höchstens ausreichend. Wir haben das beim Führerschein gemerkt. Die Theorie auf Deutsch zu schaffen war eine echte Herausforderung für uns beide. Aber auch jetzt stolpern wir fast täglich über Verständigungsproblemchen. Manchmal mehr, manchmal minder schwer.

    A1 als Voraussetzung für die Einreise nach Deutschland erachte ich als absolute Notwendigkeit. B oder sogar C Niveau sollten in Deutschland zwingend sein, um eine Niederlassungserlaubnis zu erhalten.

    Auch ich sehe eine selbständige, emanzipierte Frau als Entlastung im täglichen Miteinander/Leben. Wer dies nicht akzeptieren will oder kann, sollte m.M. nach die Finger von einer Ehe mit einem ausländischen Partner - verbunden mit dem Wunsch in Deutschland auf Dauer leben zu wollen - lassen.

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