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Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

Erstellt von socky7, 14.11.2007, 08:43 Uhr · 4.934 Antworten · 432.966 Aufrufe

  1. #4391
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Insofern ist es dann doch vergleichbar, da es ja kein erweitertes (praktisch lebenslanges) Schengen-Visum gibt, gelle...?
    Eine Vergleichbarkeit waere dann gegeben wenn die EoS fuer Ehepartner thailaendischer Staatsbuerger unabhaengig von der Erfuellung finanzieller Bedingungen erteilt wuerde, und wenn man mit der EoS eine arbeitgeberunabhaengige pauschale Arbeitserlaubnis erhalten wuerde. Es ist aber so dass ich in Thailand Geld mitbringen muss und im Normalfall nicht einmal arbeiten darf um meine Familie zu versorgen, waehrend der zuwandernde auslaendische Ehepartner in Deutschland kein Geld mitbringen muss, aber ganz selbstverstaendlich arbeiten darf.

    Deswegen bleibe ich dabei: Die Aufenthaltstitel sind nicht vergleichbar. Es wundert mich dass du als liberal denkender Mensch das anders siehst.

  2.  
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  3. #4392
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    Eine Vergleichbarkeit waere dann gegeben wenn die EoS fuer Ehepartner thailaendischer Staatsbuerger unabhaengig von der Erfuellung finanzieller Bedingungen erteilt wuerde, und wenn man mit der EoS eine arbeitgeberunabhaengige pauschale Arbeitserlaubnis erhalten wuerde. Es ist aber so dass ich in Thailand Geld mitbringen muss und im Normalfall nicht einmal arbeiten darf um meine Familie zu versorgen, waehrend der zuwandernde auslaendische Ehepartner in Deutschland kein Geld mitbringen muss, aber ganz selbstverstaendlich arbeiten darf.

    Deswegen bleibe ich dabei: Die Aufenthaltstitel sind nicht vergleichbar. Es wundert mich dass du als liberal denkender Mensch das anders siehst.
    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    Eine Vergleichbarkeit waere dann gegeben wenn die EoS fuer Ehepartner thailaendischer Staatsbuerger unabhaengig von der Erfuellung finanzieller Bedingungen erteilt wuerde, und wenn man mit der EoS eine arbeitgeberunabhaengige pauschale Arbeitserlaubnis erhalten wuerde. Es ist aber so dass ich in Thailand Geld mitbringen muss und im Normalfall nicht einmal arbeiten darf um meine Familie zu versorgen, waehrend der zuwandernde auslaendische Ehepartner in Deutschland kein Geld mitbringen muss, aber ganz selbstverstaendlich arbeiten darf.
    Deswegen bleibe ich dabei: Die Aufenthaltstitel sind nicht vergleichbar. Es wundert mich dass du als liberal denkender Mensch das anders siehst.
    Gerade als liberal denkender Mensch sehe ich das anders. Ich habe ja schon mal so häufig gesagt: was nützt mir das schönste kostenlose Buffet, wenn vor dem Eingang ein Body-Guard steht, der mich nicht reinlässt?
    Als liberaler Mensch bevorzuge ich freien Eingang, zahle dann aber gerne dafür, was ich esse und lasse es mir nicht von meinen Mitmenschen bezahlen!
    Und arbeiten "dürfen" ist für Menschen, die eh genug Geld haben, einen Familienernährer haben oder eben die vielfältigen übrigen erlaubten Arbeitsmöglichkeiten nutzen, auch kein Problem - nur eben durch Eigenverantwortung und nicht auf Kosten der hart arbeitenden Steuerzahler.

    Ein sozial und liberal denkender Mensch bevorzugt ganz eindeutig das thailändische Modell, zumal es vom reinen Aufenthalt praktisch identisch ist - nur eben die Zugänge sind in EU mit Mauern versehen.
    Ich sehe es doch in der Praxis: wir können nicht in der EU leben und haben bei Reisen fast immer enorme Probleme bei der Immigrationgehabt (letztes Mal 1 Stunde gewartet, um sich bestätigen zu lassen, dass das Visum auch echt sei - das ist extremster Rassismus!).
    Umgekehrt hatte ich noch nie Probleme nach Thailand einzureisen und hier zu wohnen - selbst als ich kein Geld verdient hatte und bettelarm war (das geht nämlich durchaus!).

    Mir geht diese völlig verquere Sichtweise tierisch auf den Geist. Mach doch mal die Augen auf!

  4. #4393
    Avatar von Andichan

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    Vieleicht schon bekannt: "Gesetzesänderung geplant - Sprachkenntnisse B1 wedren auch bei Deutsch-Ehe für eine Niederlassungserlaubnis erforderlich"

    Im FARANG - Ausgabe April 2013 Seite 16 steht geschrieben:

    "Durch den neuen Gesetzentwurf soll der § 28 Abs. 2 Satz 1 AufenthG dahingehend geändert werden, dass der ausländische Ehepartner über ein höheres Sprachneveau, d.h. sogenannte ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache (entspricht dem Sprachzerfitikat B1) verfügen muss. Ohne Nachweis solcher Sprachkenntnisse durch ein entsprechendes Zerfitikat oder die erfolgreiche Teilnahme an einem Integrationskurs besteht dann kein Anspruch mehr auf eine Niederlassungserlaubnis."

    Ist doch der Hammer, Oder? Angeblich soll dadurch die Privilegierung ausländischer Ehepartner von deutschen Staatsangehörigkeiten wegfallen. Welche Privilegierung denn?

    Die Anwaltskanzleit Bümlein hat im Farang einen interssanten Beitrag geschrieben.

  5. #4394
    Avatar von strike

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    Der Gesetzesentwurf:

    http://www.bundesrat.de/cln_330/Shar....pdf/97-13.pdf

    Man achte auf den feinen Titel des Gesetzes:
    Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Rechte von international Schutzberechtigten und ausländischen Arbeitnehmern



    ... § 28 wird wie folgt geändert:
    a) Absatz 2 wird wie folgt geändert:
    aa) In Satz 1 werden die Wörter „sich auf einfache Art in deutscher Sprache verständigen kann“ durch die Wörter „über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt“ ersetzt.
    bb) Nach Satz 1 wird folgender Satz eingefügt: „§ 9 Absatz 2 Satz 2 bis 5 gilt entsprechend.“
    b) In Absatz 3 wird die Angabe „35“ durch die Angabe „34“ ersetzt.
    c) Absatz 5 wird aufgehoben.


    Die Diskussion im info4alien Forum:

    http://www.info4alien.de/cgi-bin/for...num=1359734734

    Und noch ein Auszug aus dem dort eingestellten Link:

    „Laut Referentenentwurf soll es für mit Deutschen verheirateten Ehegatten aus Drittstaaten künftig nicht mehr ausreichen, ‚sich auf einfache Art in deutscher Sprache' verständigen zu können, um ein unbefristetes Aufenthaltsrecht (Niederlassungserlaubnis) zu erhalten.

    Waren bisher Deutschkenntnisse des Niveaus A1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) ausreichend, muss dann das Niveau B1 nachgewiesen werden. An Universitäten wird dieses Sprachniveau bei Abiturienten erst nach mindestens sieben Jahren Fremdsprachenunterricht in der Schule vorausgesetzt.

    Liegen keine ausreichenden Deutschkenntnisse vor, soll ‚deutschverheirateten Drittstaatsangehörigen' zukünftig der unbefristete Aufenthaltstitel verwehrt werden. Diese erhebliche Verschärfung ist skandalös und pure Schikane!
    Bundesregierung schikaniert binationale Ehen

  6. #4395
    Avatar von michael59

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    Von den superschlauen Bundestagsabgeordneten die dem mit Mehrheit sicherlich zustimmen werden hat mal wieder keiner eine Ahnung was da beschlossen wird. Ich habe jetzt das erste mal davon gehört und werde unseren örtlichen mal besuchen.
    Hat jemand eine Ahnung ob so was Bundesratspflichtig ist?

  7. #4396
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von michael59 Beitrag anzeigen
    Von den superschlauen Bundestagsabgeordneten die dem mit Mehrheit sicherlich zustimmen werden hat mal wieder keiner eine Ahnung was da beschlossen wird. ...
    Tja, @Michael59,
    welcher MdB will sich schon vorhalten lassen, dass er gegen die Verbesserung der Rechte von international Schutzberechtigten und auslaendischen Arbeitnehmern ist?

    2007 hat ja auch jeder bei der Aenderung des Zuwanderungsgesetzes und der Einfuehrung des vorherigen A1-Sprachtests geglaubt, dass damit Millionen Zwangsehen verhindert werden und die Frauen befähigt schneller ein Frauenhaus zu finden.



    Die SPD - selbst Mr-Deutsch-in-30-Stunden-Wiefelspuetz! - erkennen vor einem Jahr, welch Unfug* das war.
    Die Begruendung ist die Zeit die fuer das Lesen benoetigt wird wert.
    Siehe hier: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/089/1708921.pdf


    * wobei ich nicht ausschliessen will, dass dies nur eine rein populistische, vorausschauende Aktion war, um Waehler mit Migrantenhintergrund an sich zu binden.

  8. #4397
    Avatar von Ban Bagau

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    Cool

    Noch was zum Thema.
    Hat jemand von euch in dieser Richtung in der Vergangenheit Erfahrungen gemacht und kann die vermeintliche positive Entwicklung bestätigen?

    Fast alle ausländischen Berufsabschlüsse werden anerkannt

    Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), hat eine positive Bilanz des Anerkennungsgesetzes für ausländische Berufsabschlüsse gezogen.

    «Bislang wurden bereits rund 30.000 Anträge auf Anerkennung gestellt. 96 Prozent davon wurden voll oder teilweise anerkannt», sagte die CDU-Politikerin der in Düsseldorf erscheinenden «Rheinischen Post» (Mittwoch). Sie begrüßte auch die steigende Zuwanderung nach Deutschland.
    «Die aktuellen Zahlen machen deutlich: Deutschland ist ein Einwanderungsland», sagte Böhmer. «Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels ist für uns qualifizierte Zuwanderung von großem Nutzen.»
    Arcor das Newsportal

  9. #4398
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Hat jemand von euch in dieser Richtung in der Vergangenheit Erfahrungen gemacht und kann die vermeintliche positive Entwicklung bestätigen?
    Für wen positiv?
    «Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels ist für uns qualifizierte Zuwanderung von großem Nutzen

    Heißt also: wie sieht die Anerkennung aus, denn mal wieder keine Fachkräfte benötigt werden?
    Als Fachkraft würde ich doch sagen: sucht euch doch andere Doofe. Ist doch wie bei den früheren Gastarbeitern. Sie waren gut zum Aufbau des Landes und danach hatte man erwartet, dass sie wieder gehen.
    Menschen aus anderen Ländern werden ganz klar nur als Betriebseinrichtung gesehen - als Werkzeug, damit der Deutsche funktionieren kann.

    Es ist schlimm, dass das immer wieder durch solche Aussagen bestätigt wird.
    So ist das eben auch mit Ehefrauen deutscher Bürger. Sie sind nur dann akzeptabel, wenn sie dem deutschen Volk dienen. D.h. nicht der Privatmensch heiratet, sondern der deutsche Staat.
    Wer solche Praktiken toleriert oder sogar interstützt, der ist aber nicht viel besser als der Staat. Und das sollte man den Frauen mal sagen.

  10. #4399
    Avatar von alder

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    Urteil: Hartz-IV-Empfänger müssen Deutsch lernen - WEB.DE

    Völlig korrektes Urteil.

    Wer hier staatliche Unterstützung kassiert, hat gefälligst Deutsch zu lernen, damit die Chance besteht, eines Tages wenigstens teilweise für seinen Lebensunterhalt aufkommen zu können.

    Ansonsten gebe ich denen den wohlwollenden Rat: " Verpisst euch!"

    Ich bin gespannt - im nächsten August werden wir die NE beantragen und zwar ohne B1, aber mit ausreichenden Deutschkenntnissen und einem 400€ - Job.

    Wenn sich die Frau Üzgür von der AB querstellt, muss der Vorgesetzte ran.

    Scheitert auch dies - in der Nähe der AB gibt es ein sensationell gutes Restaurant.

    Da gehen wir dann eben einmal im Jahr schön essen, wenn wir den Stempel abgeholt haben - scheiss drauf......

  11. #4400
    Avatar von Nokgeo

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    18.01.2001
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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Ich bin gespannt - im nächsten August werden wir die NE beantragen und zwar ohne B1, aber mit ausreichenden Deutschkenntnissen und einem 400€ - Job.

    Wenn sich die Frau Üzgür von der AB querstellt, muss der Vorgesetzte ran.

    Scheitert auch dies - in der Nähe der AB gibt es ein sensationell gutes Restaurant.

    Da gehen wir dann eben

    einmal im Jahr schön essen, wenn wir den Stempel abgeholt haben -

    scheiss drauf......
    Hmmm..möglich. Du siehst das ja noch lustig.Ist ok..raus aus D.-Land, muss Deine eh nicht.
    Ohne B1...
    Frage:
    wie lange ist deine in D.- Land ?

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