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Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

Erstellt von socky7, 14.11.2007, 08:43 Uhr · 4.934 Antworten · 433.155 Aufrufe

  1. #4321
    Avatar von strike

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    Hier mal ein TV-Tipp (selbst wenn der Bericht nichts mit TH zu tun hat):
    Montag, 10. Dezember 2012, 0.15 Uhr ZDF.

    MAINZ OTS - DAS DEUTSCHE ZUWANDERUNGSGESETZ MACHT EINE AUFENTHALTSGENEHMIGUNG FÜR AUSLÄNDER AUCH VON AUSREICHENDEN DEUTSCHKENNTNISSEN ABHÄNGIG :: AD HOC NEWS

  2.  
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  3. #4322
    Avatar von socky7

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    hier noch ein ausführlicher Kommentar zu einem Urteil des BVG

    Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 4. September 2012 – 10 C 12.12

    Sprachkenntnisse beim Ehegattennachzug | Rechtslupe

  4. #4323
    Avatar von strike

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    Siehe auch Post #4314
    Aber besser zweimal als gar nicht ;)

  5. #4324
    Avatar von socky7

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    Ich wollte speziell auf den nachfolgenden Inhalt des Urteils hinweisen, den ich durch eine andere eilbedürftige Angelegenheit nicht mehr einfügen konnte. Aber trotzdem entschuldige ich mich !

    "Überschreitet jedoch das Spracherfordernis als Nachzugsvoraussetzung im Visumverfahren im Einzelfall das zumutbare Ausmaß der Beeinträchtigung der durch Art. 6 Abs. 1 GG qualifiziert geschützten Belange des ausländischen und deutschen Ehegatten, ist es geboten, gemäß § 28 Abs. 1 Satz 5 AufenthG von der Anwendung des § 30 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AufenthG vor der Einreise des ausländischen Ehegatten abzusehen. Die Unzumutbarkeit kann sich u.a. daraus ergeben, dass es dem ausländischen Ehegatten aus besonderen persönlichen Gründen oder wegen der besonderen Umstände in seinem Heimatland nicht möglich oder nicht zumutbar ist, die deutsche Sprache innerhalb angemessener Zeit zu erlernen. In einem solchen Fall schlägt die grundsätzlich verhältnismäßige Nachzugsvoraussetzung in ein unverhältnismäßiges dauerhaftes Nachzugshindernis um. Die Grenze zwischen Regel- und Ausnahmefall ist nach der Überzeugung des Senats bei einer Nachzugsverzögerung von einem Jahr zu ziehen. Sind zumutbare Bemühungen zum Erwerb der Sprachkenntnisse ein Jahr lang erfolglos geblieben, darf dem Visumbegehren des Ehegatten eines Deutschen das Spracherfordernis nicht mehr entgegen gehalten werden. Entsprechendes gilt, wenn dem ausländischen Ehepartner Bemühungen zum Spracherwerb von vornherein nicht zumutbar sind, etwa weil Sprachkurse in dem betreffenden Land nicht angeboten werden oder deren Besuch mit einem hohen Sicherheitsrisiko verbunden ist und auch sonstige erfolgversprechende Alternativen zum Spracherwerb nicht bestehen; in diesem Fall braucht die Jahresfrist nicht abgewartet zu werden. Bei der Zumutbarkeitsprüfung sind insbesondere die Verfügbarkeit von Lernangeboten, deren Kosten, ihre Erreichbarkeit sowie persönliche Umstände zu berücksichtigen, die der Wahrnehmung von Lernangeboten entgegenstehen können, etwa Krankheit oder Unabkömmlichkeit. Das erforderliche Bemühen zum Spracherwerb kann auch darin zum Ausdruck kommen, dass der Ausländer zwar die schriftlichen Anforderungen nicht erfüllt, wohl aber die mündlichen."

    Fazit: Es gibt immer Ausnahmen von der Regel !

    Ein Gerichtsverfahren kann sich jedoch nur der deutsche Ehemann einer thailändischen Frau leisten, wenn er einen erfahrenen Rechtsbeistand hat und sowie erst einmal ein paar Jahre in Thailand leben will. Dann spielt die lange Dauer eines Rechtsstreites keine Rolle.

  6. #4325
    wasabi
    Avatar von wasabi
    Also ich weiss nicht was der ganze Krampf soll, meine Liebste hat 6 Wochen gelernt und dann bestanden.
    Das D mittlerweile Sprachkenntnisse fordert findet meine Unterstützung.

    Nicht in Ordnung finde ich das D zwar fordert - aber nicht fördert (z.B. über eine steuerliche Anerkennung der Sprachschulkosten für A1).

    Den Anspruch auf einen günstigen Integrationskurs gibt's ja erst nach Erteilung der AE. Der Besuch einer privaten Sprachschule ist reines Privatvergnügen genau wie weitergehende Kurse nach dem Integrationskurs. Aus meiner Sicht lässt man die Integrationswilligen auf halben Weg verhungern (Stichwort: Feigenblatt) und schiebt diese Herausforderung wieder ins private Umfeld des Ehegatten ab. Mit Sprachkenntnissen aus dem Integrationskurs kommt man nicht weit.

  7. #4326
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von wasabi Beitrag anzeigen
    Nicht in Ordnung finde ich das D zwar fordert - aber nicht fördert (z.B. über eine steuerliche Anerkennung der Sprachschulkosten für A1).
    So sagen es die deutschen Gesetze. Steuerlich absetzbar nur, wenn es dem Steuerzahler zur Sicherung seiner Arbeit dient.
    Jetzt vergleiche mal.

    Chack kamm da sicher noch ein paar Feinheiten unterbringen.

  8. #4327
    Avatar von sunnyboy

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    Also ich weiss nicht was der ganze Krampf soll, meine Liebste hat 6 Wochen gelernt und dann bestanden.
    Das D mittlerweile Sprachkenntnisse fordert findet meine Unterstützung.
    sehe ich genauso. Fand das sehr von Vorteil, dass Madame ein bischen Deutsch konnte bevor sie hier aufschlug.
    Die meisten die sich bis dato hier im Forum bzgl. dieser Thematik beschwert haben, waren einfach finanziell zu klamm um die Geschichte zu finanzieren und dabei sind 2 Monate Deutschkurs finanziell kein Ding, wenn man die Anschlußkosten einer binationalen Ehe bedenkt.

    Gruß Sunnyboy

  9. #4328
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von sunnyboy Beitrag anzeigen
    *
    Wem das schon finanziell "weh tut" - da gebe ich Dir recht - sollte gleich die Finger davon lassen.
    Ansonsten bleibe ich da stoerrisch: dass mir irgendein Uhl, Grindel oder Wiefelspuetz diktiert, was meine Frau benoetigt, um mit mir(!) zusammenzuleben, bleibt fuer mich auf ewig inakzeptabel.
    Andere duerfen sich da gern an die Hand nehmen lassen, fuer mich ist das absolute Privatsache.

    Natuerlich - und da wiederhole ich mich - duerfte bei mir ein zugereister Ehepartner, der nicht in der Lage ist, sich wegen sprachlicher Maengel dem deutschen Arbeitsmarkt anzubieten, mit keinerlei Unterstuetzung durch das deutsche Sozialsystem rechnen.
    Ausnahmslos.
    Und auch fuer Leute, die schon laengst da sind.

  10. #4329
    Avatar von sunnyboy

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    Wem das schon finanziell "weh tut" - da gebe ich Dir recht - sollte gleich die Finger davon lassen.
    Ansonsten bleibe ich da stoerrisch: dass mir irgendein Uhl, Grindel oder Wiefelspuetz diktiert, was meine Frau benoetigt, um mit mir(!) zusammenzuleben, bleibt fuer mich auf ewig inakzeptabel.
    Kann dann eine Argumentation absolut nachvollziehen, würde wahrscheinlich genauso argumentieren. Aber ohne den gesetzlichen Zwang hätte ich Madame nie in Thailand zum Deutsch lernen geschickt und hätte nie erlebt, wie stolz die Holde damals war als sie das Ding in der Tasche hatte und wie ihr Selbstbewußtsein gestärkt hat und sie dadurch wesentlich offensiver gerade in Thailand agieren läßt. Nebenbei sei noch angemerkt, seit dem steht unsere Angela bei Madames Beliebtheitsliste ganz unten, ohne wirklich zu realisieren wie die Frau unterbewußt ihren Horizont erweitert hat.

    Gruß Sunnyboy

  11. #4330
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von sunnyboy Beitrag anzeigen
    Kann dann........
    Sunny, meine Frau brauchte kein A1 damals, wir radebrechen in mehreren Sprachen. Wir waren in unseren ersten gemeinsamen Jahren in Ländern, in denen man als Ausländer nur in Englisch verstanden wurde. Warum muss uns in heutiger Zeit der Staat ein A1 als Voraussetzung aufoktruieren, wenn wir den Staat nicht in Anspruch nehmen, sondern ihn mit unseren Steuern finanziern?

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