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Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

Erstellt von socky7, 14.11.2007, 08:43 Uhr · 4.934 Antworten · 432.851 Aufrufe

  1. #4151
    Avatar von franky_23

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    Lieber noritom,

    Auch die Bundesrepublik hat sich verpflichtet die Familiennachzugsrichtlinie umzusetzen. Das wollte sie auch für Deutsche Stammberechtigte. Stellt sich die Frage ob die Parlamente bei ihrem elementaren Recht der Gesetzgebung überfordert sind oder gezielt gegen die EU Regelungen verstießen.

    Noritom, mach dir Gedanken zwischen zweifelhaften, unnötigen, teils schickanösen Verwalungspraktiken und der Fähigkeit diesen Regelungen ggf. Folge leisten zu können.

    @ tramaico

    Die Frage ist 1. Gibt es eine Bringschuld für illegale Forderungen? Das scheinst du ja voll zu bejahen. 2. Ist es zulässig die Annahme eines Antrages zu verweigern? Dafür ist überhaupt kein Rechtsgrund vorhanden! Auch das stört dich anscheinend nicht. Die Behörde kann doch Ablehnen! Würde das evt. die Statistik trüben? 3. Personalmangel als Grund? Denke bei denen richten sich die AKs nach der Zahl der Anträge? Wenn nicht, dann wie schon an anderer Stelle erwähnt einfach für Verwandte von in D lebenden Thais oder Binationalen verstärkt die Option der mehrjährigen unechten Jahresvisa nutzen. Kommt doch gerade während der Ferien in Thailand zu den Spitzen in denen dann andere Dinge liegenbleiben. Warum kann eine Botschaft nicht mal das kleine Ein mal Eins einer effizienten Verwaltung umsetzen?
    4. Tramaico, du bezeichnest illegale Forderungen und Verwaltungsabläufe als Komplikation? Du verinnerlichst das buddhistische Weltbild zunehmend. Hauptsache für dich ist genügend Sanuk vorhanden!
    5. Muss ja nicht immer Konfrontation sein. Finger in offene Wunden legen ist auch eine Option die nach dem Sprichwort steter Tropfen, ..... zu Verbesserungen führen kann.

  2.  
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  3. #4152
    Avatar von noritom

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Lieber noritom,

    Auch die Bundesrepublik hat sich verpflichtet die Familiennachzugsrichtlinie umzusetzen. Das wollte sie auch für Deutsche Stammberechtigte. Stellt sich die Frage ob die Parlamente bei ihrem elementaren Recht der Gesetzgebung überfordert sind oder gezielt gegen die EU Regelungen verstießen.

    Noritom, mach dir Gedanken zwischen zweifelhaften, unnötigen, teils schickanösen Verwalungspraktiken und der Fähigkeit diesen Regelungen ggf. Folge leisten zu können.
    @franky_23, ich habe in meinem Leben (und ich kann auf einige Jahrzehnte zurückblicken) schon manchen Kampf ausgetragen. Auch mit Behörden und Institutionen. Aber ich habe es mir abgewöhnt, gegen Windmühlen zu kämpfen. Natürlich schüttel ich den Kopf über so manche Verwaltungsvorschrift, Gesetztesinterpration, über den Amtsschimmel im Allgemeinen etc etc.... Ich laufe ja nicht mit Scheuklappen durch die Gegend. Aber, meine!! Lebenserfahrung zeigt mir, dass es Dinge gibt, für die es sich nicht zu kämpfen lohnt. Aber das muss, wie @tramaico schon schrieb, jeder für sich selbst ausmachen. Aber wenn, dann bitte richtig, mit allen Konsequenzen und nicht hier im Forum rumlabern und rumjammern.

    Es gab mal in einem anderen Forum den Versuch, sich zusammenzuschließen und eine Klage gegen die Nachzugsregelung, Verschleppungstaktik, A1 Test, Nichtkonformität mit EU-Recht etc. anzustreben. Was ist passiert? Nix ist passiert, weil alles halt nur Laberbacken waren und wenns ernst wurde den Schwanz eingekniffen haben. That's it.

  4. #4153
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von noritom Beitrag anzeigen

    Es gab mal in einem anderen Forum den Versuch, sich zusammenzuschließen und eine Klage gegen die Nachzugsregelung, Verschleppungstaktik, A1 Test, Nichtkonformität mit EU-Recht etc. anzustreben. Was ist passiert? Nix ist passiert, weil alles halt nur Laberbacken waren und wenns ernst wurde den Schwanz eingekniffen haben. That's it.
    Bevor du beim BVerfG oder dem EuGH klagen kannst, musst i.d.R. die anderen Rechtsmittel, also den Behörden- und Gerichtsweg durchlaufen haben. Es gibt Gerüchte, dass es eine Vorlage über die Vereinbarkeit von A1 als Integrationsvoraussetzung beim EuGH liegt.

    Ich wüsste nicht, dass bei Einzelfallentscheidungen - dazu gehört die Rechtsproblemaktik - Sammelklagen zulässig wären. Insofern ist es schwierig mit einem Zusammenschluss, bestenfalls direkt kostenlos beim BVerfG zu klagen.

    Ein Herr I. nahm nach Diskussionen sehr wohl einen Antrag an. Aus dem Schriftverkehr mit der ALB bekannt, dass die ALB argumentierte sie hätte von dem Antrag nichts gewusst. Auch ist bekannt, dass Herr I gegenüber der ALB später erklärte, der Ehemann wäre massiv aufgetreten, was immer das heißen mag. Die Annahme eines Antrages zu verweigern ist und bleibt rechtswidrig und es gibt geeignete Rechtsmittel dagegen. Weiterhin würde eine Ablehnung ohne Nachfrist ggf. formal rechtswidrig sein.

    Dass es häufig Laberbacken gibt ist gemeinhin bekannt und du hast es ja nicht an bestimmten Personen festgemacht.

    Noritom, wenn du mit Anhang nach D willst kommen durch die unterschiedliche Handhabe weit aus mehr Probleme auf dich zu, insbesondere wenn du ausreisen musst um vom Ausland das FNV zu beantragen.

    Das kann z.B. die Weigerung der PKV sein dich aufzunehmen, da keine 6 Monate Vorversicherung besteht. Die Familienversicherten haben dieses Problem nicht.
    Wir die Arbeitserlaubnis erst später gewährt, so kann dies Auswirkungen aufs Elterngeld haben, auf Arbeitslosengeld, Familieneinkommen, ...
    rechtliche Nachteile ab wann nach der Heirat die Eheleute eine NE beantragen können.


    Mir ist kein Urteil und keine Veröffentlichung von Mitgliedern des wissenschaftlichen Dienstes z.B. beim BVerwG bekannt, das diese Problematik summarisch aufarbeitet. Mit anderen Worten, ein Teil der Damen und Herren kennt die Problematik und schweigt sich weiter aus. Die Damen und Herren beim BVerfG sollten den nötigen Intellekt haben dies aus der persönlichen Lebenserfahrung selbst eruieren zu können.

    In vielen Fällen sind die Kammern mit Dr. oder Prof. Dr. Titel tragenden Deutschen besetzt. Vielleicht sollte Vickiplag oder wie die Seite heißt auch da mal ein Nächtchen investieren.

  5. #4154
    wasabi
    Avatar von wasabi

    A1

    So wahnsinnig beigestert war ich nicht zu hören, dass für das Familiennachzugsvisum der A1 verpflichtend ist. Mittlerweile habe ich bereits 2x 995 EUR an das Goetheinstitut hier in D überwiesen (2 Monate Sprachkurs). Wir hoffen das sie dann den A1 schafft.
    Da ich kein Lehrer und schon gar nicht Deutschlehrer bin finde ich einen Sprachkurs sehr sinnvoll.
    Zum Glück kann sie hier in D lernen und nicht in TH. Allerdings würde ich mir ein bischen mehr Unterstützung seitens der Behörden bzw. des Gesetzgebers wünschen (Absetzbarkeit, zügige Bearbeitung der Visumsanträge usw.).

  6. #4155
    Avatar von noritom

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    @franky_23, das war damals, sofern ich es richtig in Erinnerung habe, auch nicht als Sammelklage gedacht. Es sollte sich lediglich ein Kreis "gleich denkender" zusammenfinden um in einem Einzelfall finanzielle und mentale Unterstützung zu organisieren. Denn so ein Vorhaben durchzuziehen ist

    a) langwierig, wie von dir richtig beschrieben,
    b) belastend,
    c) finanziell nicht so ohne weiteres zu bewerkstelligen.

  7. #4156
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Die Frage ist 1. Gibt es eine Bringschuld für illegale Forderungen? Das scheinst du ja voll zu bejahen.
    Nein, ist mir egal.

    2. Ist es zulässig die Annahme eines Antrages zu verweigern? Dafür ist überhaupt kein Rechtsgrund vorhanden! Auch das stört dich anscheinend nicht.
    Richtig, stoert mich nicht.

    Du verinnerlichst das buddhistische Weltbild zunehmend. Hauptsache für dich ist genügend Sanuk vorhanden!
    Danke fuer die Unterstuetzung. Es kamen hier in diesem Forum ja bereits schon Zweifel auf, dass ich ueberhaupt Buddhist sei.


  8. #4157
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Danke fuer die Unterstuetzung. Es kamen hier in diesem Forum ja bereits schon Zweifel auf, dass ich ueberhaupt Buddhist sei.

    Gibt es einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Anschein sich ein Weltbild zu eigen zu machen und dann ggf. nur die positiven Sachen (Sanuk) rauszugreifen, was im Grunde nichts mit der Lehre zu tun hat und deinen Kritikern?

  9. #4158
    Avatar von franky_23

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    @wasabi] kenne deine Geschichte nicht im Detail, doch gäbe es da nicht auch einen Bildungsträger und ab in einen Integrationskurs?


    Zitat Zitat von noritom Beitrag anzeigen
    @franky_23, das war damals, sofern ich es richtig in Erinnerung habe, auch nicht als Sammelklage gedacht. Es sollte sich lediglich ein Kreis "gleich denkender" zusammenfinden um in einem Einzelfall finanzielle und mentale Unterstützung zu organisieren. Denn so ein Vorhaben durchzuziehen ist

    a) langwierig, wie von dir richtig beschrieben,
    b) belastend,
    c) finanziell nicht so ohne weiteres zu bewerkstelligen.
    Ich kenne jetzt nicht diesen Ansatz, aber im Grunde muss das immer individuell geleistet werden.

    1. Muss man mit rechnen auch als Kläger ohne RA mal ein paar Verfahren zu verlieren - ggf. in der ersten Instanz, was dann bei jedem Verfahren zwischen 121 und 363 Euro zu Buche schlägt.

    2. ist es sehr zeitintensiv, da einfach die Behörde eine Sache aussitzen kann.

    3. Da ein Teil der Nachteile sich erst einige Jahre nach Zuzug einstellt dauert es teilweise mit der Klage, da sie sonst als unzulässig wegen fehlendem Rechtsschutzbedürfnis verweigert wird. Da hast du sicherlich recht. Viele sind dann sehr bequem und sagen lieber abhaken und gut ist es.

  10. #4159
    Avatar von sombath

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    Hallo wasabi ,
    meine Frau hat A1 in Th. ( Schule in Udon T. ) innerhalb 3 Monaten gemacht .
    Jetzt ist sie gut ein Jahr in D. und hat vor 4 Wochen B1 abgeschlossen .
    Der B1 Kurs hat 6 Monate gedauert und wir haben 600,-- + 45,-- , also 645,-- Euro bezahlt .
    Ich hatte meiner Frau die 50% Rückerstattung als Taschengeld zugesagt .
    Da sie B1 innerhalb der 2 Jahren abgeschlossen hat , gab es diese 50% zurück .
    Wir haben also für das B1 Zertifikat 322,50 bezahlt .
    Ich finde das ok .
    Auch ich hatte mich damals über den erforderlichen A1 Test sehr geärgert , heute mit
    etwas mehr Erfahrung sehe ich das differenziert .
    Zum B.waren in dem B1 Kurs ( Kurs war A1 , A2 , B1 ) ich glaube 4 - 5 Muslime ,
    die alle ohne A1 eingereist waren .
    Diese Frauen , alle mit Kopftuch , waren nach 2 Wochen alle weg und sind nie mehr aufgetaucht .
    Ich bin sicher ohne etwas Druck werden solche Personen nie Deutsch lernen .

    Sombath


    Zitat Zitat von wasabi Beitrag anzeigen
    So wahnsinnig beigestert war ich nicht zu hören, dass für das Familiennachzugsvisum der A1 verpflichtend ist. Mittlerweile habe ich bereits 2x 995 EUR an das Goetheinstitut hier in D überwiesen (2 Monate Sprachkurs). Wir hoffen das sie dann den A1 schafft.
    Da ich kein Lehrer und schon gar nicht Deutschlehrer bin finde ich einen Sprachkurs sehr sinnvoll.
    Zum Glück kann sie hier in D lernen und nicht in TH. Allerdings würde ich mir ein bischen mehr Unterstützung seitens der Behörden bzw. des Gesetzgebers wünschen (Absetzbarkeit, zügige Bearbeitung der Visumsanträge usw.).

  11. #4160
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Gibt es einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Anschein sich ein Weltbild zu eigen zu machen und dann ggf. nur die positiven Sachen (Sanuk) rauszugreifen, was im Grunde nichts mit der Lehre zu tun hat und deinen Kritikern?
    Das weiss ich nicht. Muss ich aber auch nicht, weil mir meine Kritiker, bis die in meinem unmittelbaren Dunstkreis und die fuer mich von Bedeutung sind, egal sind. Natuerlich hoere ich mir gerne ihre Kritik an, aber wenn die lautet, Richard, Du bist ein A.schloch, dann belastet mich das nicht weiter. Du siehst meine buddhistische Lehre ist sehr stark und ich fange mehr und mehr an das Licht am Ende des Tunnels zu sehen, egal wie naerrisch auch meine Mitmenschen agieren moegen.

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