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Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

Erstellt von socky7, 14.11.2007, 08:43 Uhr · 4.934 Antworten · 433.088 Aufrufe

  1. #3921
    Avatar von alder

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    alder,
    du solltest dich etwas vorsichtiger äußern !
    Ganz bestimmt nicht - oder bist du hier der Forenwächter - eher wohl aber ne beleidigte Leberwurst. Einer von denen die nicht richtig lesen und alles in den falschen Hals kriegen.

  2.  
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  3. #3922
    Avatar von Nokgeo

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    @ Franky_23,
    du fragtest: " aus welchen hochintelligenten Aussagen leitet den die Chefin ihre Kompetenz ab, die Ahnung von anderen in aufenthaltsrechtlichen Fragen beurteilen zu können? "
    -----
    Hatte ihr erklärt..das ein Antrag auf Niederlassungerlaubnis jederzeit gestellt werden kann, wenn die Bedingungen der Ausländerbehörde erfüllt werden..( Sind die Bedingungen nicht erfüllt, gibts keinen Antrag)

    Sie ist der Meinung, dass Ausländer zu warten haben, bis die befristete Aufenthaltserlaubnis kurz vorm Ablauf ist..
    ..da Ausländer ansonsten wieder weggeschickt werden..

    Mal davon abgesehen..sone befristete Aufenthaltserlaubnis..kann richtig Terminierungsprobleme schaffen..wenn in deren Ablauf z.B. ne längerfristige Urlaubszeit in TH. ansteht..vom evtl. Passablauf mal abgesehen..( incl. der 6 monatigen Gültigkeit..die ein Pass haben sollte...wenns in Urlaub, z.b.nach TH. geht )

    Der andere Pkt. wo Cheffin nicht mit einverstanden war..was ich zur Einbürgerung von Thais anmerkte..
    Heisst kurz sinngemäss 1 X Thai..immer Thai..Das Freundin im Grunde einen Antrag auf Einbürgerung stellen könnte, dem allerdings ihre rudimentären Deutschkennnisse und fast keine Staatskunde, incl. fehlender Kurse,incl.
    Nachweise entgegenstehen..

    Punkt war..das sie nicht glaubt, das Thai, die deutsche und thailandische Nationalität ( 2 Pässe ) haben könnten..

  4. #3923
    Avatar von franky_23

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    Einen Antrag kannst immer stellen. Eine Weigerung einen Antrag anzunehmen ist rechtswidrig. Die Behörde kann sicherlich einen Antrag ablehnen.

    Woher nimmt die Sachbearbeiterin ihre Weisheit. Auch sie ist dem Gesetz verpflichtet. Auch sagt kein Textpassus der Verwaltungsvorschriften, dass man einen Antragsteller vertrösten soll, muss, kann.

    Im Gesetz ist dies eindeutig in §9 AufenthG geregelt. Drucke ihr dies aus und empfehle dies als Bettlektüre, wenn sie während der ARbeit nicht dazu kommt.

    Mit den Pässen spielt die Sachbearbeiterin auch noch die Ungläubige. Glauben ist was für die Kirche aber nicht für vernünftiges Behördenhandeln.

    Die Mehrstaatigkeit ist §12 (StaG) Staatsangehörigkeitsgesetz geregelt. §87 ff führt dies dann genauer aus.

    Gibt zwar auch Verwaltungsvorschriften dazu, die sind aber veraltet. Wenn sie Vermögen hat und die Zeit zu lange dauert, dann ist die doppelte Staatsangehörigkeit hinzunehmen.

    Wenn bei euch ein Altfall vorliegt und keine ausreichenden Sprachkenntnisse gefordert werden, dann ,..... einfach einen Antrag stellen. Hinweisen, dass die Beratung bisher nicht ganz korrekt war und sehr wohl ein Antrag gestellt werden kann wenn die Voraussetzungen erfüllt sind und nicht gewartet werden muss bis eine gültige AE abgelaufen ist, denn dann würden ja 2 Personen mit gleichen Anspruchsvoraussetzungen ungleich behandelt. Das ganze nur deshalb weil einer einen längeren legalen Aufenthalt in Form von einer AE hat, der allerdings keine so weitgreifende Verfestigung gewährleistet. Dies belegt dann die Rechtswidrigkeit der Haltung, man müsse hinzuwarten bis eine "minderer" Aufenthaltstitel abgelaufen ist.

  5. #3924
    Avatar von strike

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    Zur Info:

    Antwort
    der Bundesregierung
    auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sevim Dag˘delen, Ulla Jelpke, Frank
    Tempel und der Fraktion DIE LINKE.
    – Drucksache 17/5620 –
    Auswirkungen der Sprachanforderungen beim Ehegattennachzug
    zum Stand 31. Dezember 2010

    http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/057/1705732.pdf

  6. #3925
    Avatar von noritom

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    @strike,

    es ist schon beachtlich, für welchen Kram hier in unserem Lande Steuergelder rausgeworfen werden. Möchte nicht wissen, was die Beantwortung der "kleinen Anfrage" gekostet hat. Der Tabellenanhang ist aber z.T. interessant. Tja, zu welcher Erkenntnis bin ich gekommen? Jungs, heiratet eine 70-Jährige Thai, bei der ist - laut Bundesregierung - der Intergrationsbedarf nicht mehr gegeben und folglich fällt auch der A1 Test weg (Seite 13, erster Absatz). Oder habe ich da was falsch verstanden

  7. #3926
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von noritom Beitrag anzeigen
    .... Oder habe ich da was falsch verstanden
    Neee, wuerde ich auch so interpretieren.
    Ich weiss allerdings nicht, wo die Botschaft in Bangkok die Grenze zieht.
    Und denke, dass die aelteren Herrschaften etwas frueher ohne A1 kommen koennen.
    Moeglicherweise allgemeine Lebenserwartung einer thailaendischen Frau ( aktuell wohl bei 74,98 Jahre ) minus 10 Prozent == 67,5 Jahre.
    Warten wir es ab .....

  8. #3927
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Woher nimmt die Sachbearbeiterin ihre Weisheit. Auch sie ist dem Gesetz verpflichtet. Auch sagt kein Textpassus der Verwaltungsvorschriften, dass man einen Antragsteller vertrösten soll, muss, kann.

    Mit den Pässen spielt die Sachbearbeiterin auch noch die Ungläubige. Glauben ist was für die Kirche aber nicht für vernünftiges Behördenhandeln.
    @Fanky, wie kann dir so ein Lapsus passieren ?
    Schau dir z.B. # 3920 nochmal an..

  9. #3928
    Avatar von franky_23

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    Sorry, möchte mich dann bei der imaginären Sachbearbeiterin entschuldigen. Wenn eine Thai mal Rechtliches in D beschreiben möchte. Meine Frau hat mir auch zig mal erklärt, dass es so und so ist, da ja einige im Thaiwebboard das so sagen. Mittlerweile überlässt sie die Sachen weitgehend mir. Klar dass sie informiert und konsultiert wird.

  10. #3929
    Avatar von Chris67

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    Moin,

    Endlich wird einmal konkret etwas unternommen gegen die Spracherwerbsregelung beim Ehegattennachzug:

    1799-Anhörung des Innenausschusses zur Abschaffung des Spracherfordernisses beim Ehegattennachzug | Nachrichten Ausländerrecht: Politik Gesetzgebung

    Ich hoffe, dass wir schon bald erfahren wie der Innenausschuss des Bundestages auf die Initiative der Linken reagiert hat, und auch, dass nun endlich Bewegung in die Sache kommt.


    Gruß, Chris

  11. #3930
    Avatar von franky_23

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    Chris,

    die Linken forderten dies mehrmals. Was geschah bisher? Der Sprachnachweis für den Deutschen entstand auch in so einer Nacht und Nebelaktion und war in den ursprünglichen Entwürfen nicht vorgesehen.

    Da gibt es doch Scharmacher wie Uhl & Co in den Reihen, die sogar ausreichende Kenntnisse vor der Einreise fordern.

    Die Begründungen sind abenteuerlich. Eine einheitliche Statitstik für Scheinehen gibt es nicht. Fast alle Einzelstatistiken die verfügbar sind, wie Veröffentlichung des Verwaltungsgerichtes Berlin (Fälle bei der Einreise und Visumgewährung) als auch die Kriminalstatistik besagen dass die Zahl rückläufig ist.

    Da Politiker wie Uhl offensichtlich nicht mal mehr die Grundrechenarten beherrschen und daraus einfache logische Schlüsse ziehen können, scheint sich diese Meinung aber an Stammtischen breit zu machen.

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