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Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

Erstellt von socky7, 14.11.2007, 08:43 Uhr · 4.934 Antworten · 431.732 Aufrufe

  1. #3851
    Avatar von andydendy

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    wenn Du nur Thai kannst und studiert hast, keine gute Jobprognose, dann must Du A1 nachweisen.

    Wenn man aber im Ausland einen Job hat z. B. China/Thailand und dort über 2 Jahre tätig ist.
    Dort dann auch heiratet und ein Kind dann hat, dann braucht die Frau die A1 nicht machen
    um hier einzureisen und hier zu leben.

  2.  
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  3. #3852
    Avatar von franky_23

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    Jerry deine Ausführungen stehen im Widerspruch zu den Ausführungen der Bundesregierung. Korrektiv bedeutet im Grunde, dass wenn kein Englisch oder Deutsch vorhanden ist es u.U. bei einer schlechten Integrationsprognose sein kann, dass. Bei einem Familiennachzug zum Deutschen, wo ja gerade der Gesetzgeber einen geringeren Integrationsbedarf fixiert hat, z.B. indem er die Zeit bis zur Erteilung auf 3 Jahre verkürzte und die Sprachanforderungen für die NE auf A1 reduzierte, so wäre es wirrloses Geschreibsel wenn dies in dieser Art von dir ausgelegt würde.

    Noch was zu den Abschlüssen. Manchmal umschleicht mich das Gefühl, dass B.A Abschlüsse von Verwaltungsfachschulen zu den Abschlüssen gehören, die International unter diese wertlosen Abschlüsse fallen dürften.

    Die Prognose bedeutet jedenfalls nicht, dass ein Job in Aussicht sein muss, sondern dass der nur mit einer Wahrscheinlichkeit innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes anzunehmen ist. Gerade hier ist nicht auf ein vorhandenes Jobangebot abzustellen wie es z.B. in §18 Aufenthaltsgesetz mit Wirkung für §19 gefordert wird.

    andydandy
    bei einem Kind von einem Deutschen braucht sie nie A1 für die Einreise, denn die AE wird dann nach §28 Abs. 1 pkt 3 erteilt und da ist kein A1 nötig.

  4. #3853
    Avatar von jerry1959

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Jerry deine Ausführungen stehen im Widerspruch zu den Ausführungen der Bundesregierung. Korrektiv bedeutet im Grunde, dass wenn kein Englisch oder Deutsch vorhanden ist es u.U. bei einer schlechten Integrationsprognose sein kann, dass.
    Das was?
    [QUOTE]Bei einem Familiennachzug zum Deutschen, wo ja gerade der Gesetzgeber einen geringeren Integrationsbedarf fixiert hat, z.B. indem er die Zeit bis zur Erteilung auf 3 Jahre verkürzte und die Sprachanforderungen für die NE auf A1 reduzierte, so wäre es wirrloses Geschreibsel wenn dies in dieser Art von dir ausgelegt würde. [QUOTE]
    wir sind hier doch noch bei der FZ, oder? Auch bei FZ ist A1, bei Antragstellung muss. Ausnahmetatbestand; Hochschulabschluß + Jobprognose + Integrationsprognose. Was anderes habe ich auch nicht geschrieben.

    Die Prognose bedeutet jedenfalls nicht, dass ein Job in Aussicht sein muss, sondern dass der nur mit einer Wahrscheinlichkeit innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes anzunehmen ist. Gerade hier ist nicht auf ein vorhandenes Jobangebot abzustellen wie es z.B. in §18 Aufenthaltsgesetz mit Wirkung für §19 gefordert wird.
    deshalb hatte ich ja auch das Wörtchen Prognose genutzt

  5. #3854
    Avatar von franky_23

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    schauen wir und doch mal § 4 Intv genauer an


    ) Ein Teilnahmeanspruch nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 besteht nicht bei erkennbar geringem Integrationsbedarf (§ 44 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 des Aufenthaltsgesetzes). Ein solcher ist in der Regel anzunehmen, wenn

    1. ein Ausländer

    a) einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss oder eine entsprechende Qualifikation besitzt, es sei denn, er kann wegen mangelnder Sprachkenntnisse innerhalb eines angemessenen Zeitraums keine seiner Qualifikation entsprechende Erwerbstätigkeit im Bundesgebiet erlaubt aufnehmen, oder

    b) eine Erwerbstätigkeit ausübt, die regelmäßig eine Qualifikation nach Buchstabe a erfordert, und

    2. die Annahme gerechtfertigt ist, dass sich der Ausländer ohne staatliche Hilfe in das wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben der Bundesrepublik Deutschland integrieren wird.


    Was ist denn einfach mit dem Fall 1b, der nach dem Abschluss einfach schon einen Job hatte und einen Job auführte der einen Hochschulabschluss normalerweise verlangt. Z.B. als Arzt gearbeitet hat. Als BWLer in einer Firma tätig war, den Familienbetrieb führte, ...
    Im Text steht doch /1a oder 1 b ) und 2. Somit kommt 1a doch nur für die Greenhorns in Frage, die gerade ihren Abschluss gemacht haben, oder danach halt herumtingelten.

    Wo ist da von einer Jobprognose die Rede. Und Jobprognose ist nicht ein aktuelles Jobangebot, sondern bedeutet nur, wie schon von mir gesagt die Option, dass die Person in absehbarer Zeit einen Job entsprechend seiner Qualifikation finden kann. Für jemand der in seinem Job schon gearbeitet hat somit völlig irrelevant.

  6. #3855
    Avatar von Chris67

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    Moin,

    Die Verfassungsmäßigkeit der Spracherwerbsregelung beim Nachzug zu deutschen Ehepartnern ist immer nocht nicht entschieden:

    1778-Keine Entscheidung zur Verfassungsmäßigkeit der Sprachanforderungen beim Ehegattennachzug zu Deutschen | Nachrichten Rechtsprechung

    "Das Bundesverwaltungsgericht hat im Verfahren 1 C 6.10 keine Entscheidung dazu treffen müssen, ob das Spracherfordernis auch beim Nachzug zu einem deutschen Ehegatten mit höherrangigem Recht, insbesondere mit dem besonderen Schutz von Ehe und Familie, zu vereinbaren ist.
    Die Klägerin, eine nigerianische Staatsangehörige, hat den Nachzug zu ihrem Ehemann und ihren gemeinsamen, bereits Deutschland lebenden Kindern, die allein die nigerianische Staatsangehörigkeit besitzen, begehrt. Sie hat sich auf Vorschlag des 1. Revisionssenats mit der beklagten Bundesrepublik Deutschland verglichen. Ihr wurde wegen der besonderen Umstände (minderjährige Kinder bereits beim Vater in Deutschland) die Erteilung eines Visums zum Zwecke des Spracherwerbs nach § 16 Abs. 5 AufenthG und für den Fall des erfolgreichen Spracherwerbs ein Aufenthaltstitel zum Familiennachzug zugesagt.
    Damit gibt es weiterhin nur eine höchstrichterliche Entscheidung zu den Spracherfordernissen beim Nachzug zu Ausländern (Urteil vom 30. März 2011 - BVerwG 1 C 8.09, bestätigt durch den Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats des BVerfG vom 25. März 2011 - 2 BvR 1413/10), aber nicht zur Verfassungsmäßigkeit der Regelungen beim Nachzug zu Deutschen."


    Geschrieben von Dr. Klaus Dienelt / migrationsrecht.net

    Die Entscheidung einem Vergleichsvorschlag zuzustimmen ist aus Sicht der Klägerin sicher nachvollziehbar. Geht sie so doch der Gefahr einer Niederlage aus dem Weg und kann trotzdem nach Deutschland einreisen. Wenn auch vorläufig nur um hier deutsch zu lernen, aber sie hat ihr Ziel erreicht.
    Für alle anderen ist die Entscheidung aber leider ein Rückschlag.




    Gruß, Chris

  7. #3856
    Avatar von strike

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    Das ist das Spiel - so wurde mir schon vor 2 Jahren erklaert.
    Wenn es ernst wird, wird eben verglichen.
    Der Einzelne wird - da sein Begehr erfuellt wird - natuerlich seine Klage nicht weiter aufrecht erhalten.
    Farbe bekennen ist eben nicht.

    Man stelle sich dies auch mal vor: SPD und CDU beschliessen ein Gesetz trotz sehr, sehr vieler Hinweise auf den Verstoss gegen das GG und dies wird Jahre spaeter als in der Tat unrechtmaessig gecancelt.

    Naja, wuerde zumindestens ins Bild der letzten Jahre passen: Hauptsache etwas gemacht, Rechtmaessigkeit kann man ja spaeter immer noch pruefen.
    Irgenwelche Opfer - na und?

  8. #3857
    Avatar von Chris67

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    Tja, so sieht's wohl leider aus. Sad but true...

  9. #3858
    Avatar von franky_23

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    bei dem Verfahren wäre der Spracherwerb vermutlich nicht geprüft worden, da das Verfassungsgericht erklärt hätte, dass die derzeitige Regelung eine Option vorsieht.

  10. #3859
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Da sie nun vermutlich auf Grund von §31 eine AE hat, dann ist eine NE nur nach §9 denkbar. In Bezug auf die Sprache und Intergration ist dort unter Absatz 2 folgendens zu finden.

    (2) Einem Ausländer ist die Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn
    er seit fünf Jahren die Aufenthaltserlaubnis besitzt,
    ...
    er über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt,
    er über Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet verfügt ...

    ausreichende Sprachkenntnisse sind B1 in Wort und Schrift und den anschließenden 45 h Teil im Rahmen des Integrationskurses.

    erfolgreich abgeschlossener Integrationskurs wäre somit ausreichend.

    Wenn nicht, gibt es halt auch weiter eine AE.
    Hab heute angefangen..mich noch intensiver damit zu beschäftigen. Termin zur Beantragung der NL Erlaubniss rückt ja näher...:-)

    Ausreichende..und einfache Sprachkenntnisse, so wird das auf offiziellen Webseiten von z.B.ALB Berlin, ALB Lübeck schon mal differenziert dargestellt. Stichtagsjahr..dafür 2005.

    Vor 2005 -> einfache Sprachkenntnisse.
    Nach 2005 -> Ausreichende.

    2005..wenns davor schon mal ne Aufenthaltserlaubnis gab..
    Schaun wer mal.

  11. #3860
    Avatar von franky_23

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    In deinem Fall meinst du, dass deine Freundin ein Altfall ist, wo nur die einfachen Sprachkenntnisse gefordert werden? Da muss ich passen.

    Dann müsste sie ggf.den Orientierungskurs machen.

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