Seite 385 von 494 ErsteErste ... 285335375383384385386387395435485 ... LetzteLetzte
Ergebnis 3.841 bis 3.850 von 4935

Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

Erstellt von socky7, 14.11.2007, 08:43 Uhr · 4.934 Antworten · 433.026 Aufrufe

  1. #3841
    Avatar von Dieter1

    Registriert seit
    10.08.2004
    Beiträge
    32.017
    Zitat Zitat von jerry1959 Beitrag anzeigen
    so gut kenne ich mich in Thailand noch nicht aus und verlasse mich auf Dein Wissen.
    Hat mit Thailand nichts zu tun, ich kenne mich nur in den Bildungssytemen der arabischen Laender ein wenig aus.

  2.  
    Anzeige
  3. #3842
    Avatar von jerry1959

    Registriert seit
    26.02.2011
    Beiträge
    325
    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Hat mit Thailand nichts zu tun, ich kenne mich nur in den Bildungssytemen der arabischen Laender ein wenig aus.
    ahso, hatte das aber nur so im Beispiel geschrieben, um nicht Gefahr zu laufen, jemandem hier auf den Schlips zu treten.

  4. #3843
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731
    jerry, Wir sind in einem Thai Forum und sollten somit Thaiprobleme diskutieren und nicht die Situation der arabischen Länder.

    ein Arbeitsvertrag muss gar nicht sein, sondern lediglich die Prognose, dass dies in absehbarer Zeit möglich ist. Mir liegen Informationen vor, wo in BKK selbst MA Abschlüsse in Wirtschaftsenglisch und jahrelange einschlägige Berufserfahrung nicht mehr ausreichte. Wie schon an anderer Stelle erwähnt integrieren sich Thais relativ gut. Laut BA in Nürnberg sind in D ca. 8 % Harz IV Empfänger der Frauenanteil ist dabei überproportional. Die meisten Zuziehenden aus Thailand sind Frauen und die allgemeine Quote ist bei ca. 12 %. (Hinweis bei arabischen Immigranten teils über 30% - 80+x%). Somit gibt Thailändische Frauen kaum schlechter integriert als Deutsche Frauen, zumindest bei sachgerechter Interpretation der BA. Auch wird in §28 die nur 3 jährige Zeitspanne bis zur NE Option mit der Annahme einer besseren Integration durch den dt. Partner begründet. Selbst hier sind dann nach 3 Jahre nur einfache Deutschkenntnisse erforderlich im Gegensatz zu ausreichenden Kenntnissen bei anderen Ausländern.

    Nichts desto trotz bleibt doch der Punkt, dass sich in einigen Ländern, u.a. für Thailand plötzlich durch Weisung der obersten Leitung der Botschaft die Situation für Thailänder verschlechtert. Ich dachte die ein Deutscher Botschafter sollte die Werte Deutschlands hochhalten und Personen nur wegen ihrer Nationalität nicht schlechter stellen.

    Nach wie vor bleibt die Frage, wieso sich ein Botschafter und ein Visastellenleiter sich gegen die erklärte Absicht einer Bundesregierung stellt. Diese war laut Antwort der Bundesregierung im Sommer 2010, dass es bei einem vorgelegten Studienabschluss beim Nachzug zum Deutschen hier zu keinen nennenswerten Problemen mit dem geringen Integrationsbedarf kommt. In Thailand scheint dies jedoch ein von bestimmten Personen gezielt aufgeworfenes Problem gewesen zu sein. Neuere verlässliche Daten gibt es nicht. Die aktuelle Situation könnten vielleicht Leute wie Tramaico besser beschreiben.

  5. #3844
    Avatar von Nokgeo

    Registriert seit
    18.01.2001
    Beiträge
    11.373
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Da sie nun vermutlich auf Grund von §31 eine AE hat, dann ist eine NE nur nach §9 denkbar. In Bezug auf die Sprache und Intergration ist dort unter Absatz 2 folgendens zu finden.

    (2) Einem Ausländer ist die Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn

    er seit fünf Jahren die Aufenthaltserlaubnis besitzt,
    ...
    er über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt,
    er über Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet verfügt ...

    ausreichende Sprachkenntnisse sind B1 in Wort und Schrift und den anschließenden 45 h Teil im Rahmen des Integrationskurses.

    erfolgreich abgeschlossener Integrationskurs wäre somit ausreichend.

    Wenn nicht, gibt es halt auch weiter eine AE.
    Werd mir das in Ruhe alles nochmal anschauen.

    Hab gerade ne Pass Kopie von 2005 in der Hand.

    Aufenthaltserlaubnis nach § 31,Abs.1,2,4 AufenthG.

    davor wars wohl § 19.

    Um mich da selbst umfassend zu informieren..muss ich von Pontius zu Pilatus mit den § und Verordnungen springen..

    Für mich ist SIE ein ALTFALL. Hatte nie die Auflage seitens ALB..einen Kurs zu besuchen.

    Das lässt sich ja eh alles beim Vorgespräch auf der ALB herausfinden.

    Meiner.. ist ne 3 jährige Aufenthaltsverlängerung recht.
    Nur ICH seh das anders.

    Um SIE diesmal zu unterstützen..muss ich ~ 700 KM one way fahren, denn wir wohnen nicht zusammen.

    ImJahr 2005 ? hatte sich ja das Ausländerrecht geä.

    Hab dazu schon einiges im Net gelesen..auch in den Verordnungen. Da bekomm ich schon Lese und Verständnisprobleme.
    -----------

    Mal davon abgesehen, warum schreibt die ALB in der E-Mail Rückantwort nicht konkreter..

    evtl. weiss die zuständige Sachbearbeiterin für den Buchstaben, des Nachnamens meiner Freundin..nicht so Bescheid.

    Kann sogar Absicht hinterstecken..nennt sich z.B. Antiphati, im Verbund mit Ausländerfeindlichkeit.

    Von daher..brauch ich 100 % Kenntnis von der Materie.

  6. #3845
    Avatar von jerry1959

    Registriert seit
    26.02.2011
    Beiträge
    325
    mal zum besseren Verständnis, man kann den Ausdruck arabisch beliebig austauschen, da es nur ein Beispiel war. Dazu kommt noch, dass es Länder gibt, deren Hochschulabschlüsse kaum das Papier wert sind , auf das sie gemalt werden. Sinn des Beispiels war enfach nur der, dar zu legen, dass alle drei Punkte erfüllt sein mussen; Hochschulabschluss (anerkannt) + positive Arbeitsprognose + positive Integrationsprognose. Fehlt nur eins davon, muss A1 nachgewiesen werden.

  7. #3846
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731
    (2) Ein Teilnahmeanspruch nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 besteht nicht bei erkennbar geringem Integrationsbedarf. Ein solcher ist in der Regel anzunehmen, wenn
    1. ein Ausländer
    a) einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss oder eine entsprechende Qualifikation be -
    sitzt, es sei denn, er kann wegen mangelnder Sprachkenntnisse innerhalb eines angemessenen Zeitraums nicht eine seiner Qualifikation entsprechende Erwerbstätigkeit im Bundesgebiet erlaubt aufnehmen oder
    b) eine Erwerbstätigkeit ausübt, die regelmäßig eine Qualifikation nach Buchstabe a erfordert,
    und
    2. die Annahme gerechtfertigt ist, dass sich der Ausländer ohne staatliche Hilfe in das wirtschaftli -
    che, gesellschaftliche und kulturelle Leben der Bundesrepublik Deutschland integrieren wird.

    Das steht in der Verordnung

    die mangelnde Sprachkenntnisse müssen bei einem nur Hochschulabschluss ausschließen, dass jemand in einem angemessenen Zeitraum keinen der Qualifikation entsprechenden Job bekommt. Dies wäre von demjenigen festzustellen, der den geringen Integrationsbedarf verweigert.

    Nicht der Nachweis ist gefordert, dass man einen Job in Aussicht hat oder dass man nachweist einen Job finden zu können.

  8. #3847
    Avatar von wingman

    Registriert seit
    30.11.2004
    Beiträge
    14.074
    Interessant ist die Aussage unseres Sachbearbeiters in Celle zum Integrationskurs. Diesen benötigt meine Frau nicht zur Erlangung der unbefristeten Aufenthaltserlaubnis, sondern nur dann wenn sie die Einbürgerung wünscht.
    Für die unbefristete AE später genügt A1.
    Sie besucht den Integrationskurs ganz gern, es macht ihr Spass zu lernen. Die Fortschritte sind erstaunlich, vor allem im Schreiben.

    Noch etwas für Leute die von ALG II leben müssen. Das Fahrgeld wird jeweils nach Beendigung eines Modulblocks erstattet. Was ärgerlich sein dürfte ist die Tatsache, das es seitens der Migrationsbehörde eine Weisung gibt Abrechnungen der Schule (Fahrtkosten) noch 30 Tage liegen zu lassen. In anbetracht des Regelsatzes ergibt sich somit monatlich eine Vorrauslast, die je nach Entfernung zur Schule durchaus 100,- Euro erreichen kann.

    Bin zwar kein Hartzer mehr, mich verwundert diese Regelung.

  9. #3848
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731
    Wingman, das mit A1 für eine NE hatten wir schon öfters, ergibt sich §28 Abs. 2 AufenthG. Einfach mal lesen.

  10. #3849
    Avatar von strike

    Registriert seit
    08.12.2007
    Beiträge
    28.011
    Weil wir das Thema die Tage hatten.
    Wie wuerdet ihr dies interpretieren?

    Nach § 4 Abs. 2 Nr. 1 zweiter Halbsatz IntV ist ein erkennbar geringer Integrationsbedarf
    nicht anzunehmen, wenn der Ausländer „wegen mangelnder Sprachkenntnisse
    innerhalb eines angemessenen Zeitraums nicht eine seiner Qualifikation
    entsprechende Erwerbstätigkeit im Bundesgebiet erlaubt aufnehmen“ kann.
    Diese Erwerbstätigkeitsprognose bietet ein Korrektiv dahingehend, dass nur solche
    Abschlüsse gemäß dem Recht des Gastlandes anzuerkennen sind, die zur Aufnahme
    einer Erwerbstätigkeit befähigen. Hinsichtlich der Sprachkenntnisse ist hier nicht
    nur
    auf die deutsche Sprache, sondern z. B. auch auf die Verkehrs- und Wissenschaftssprache
    Englisch abzustellen
    .




    Bundesministerium des Innern
    AZ.: PGZU – 128 406/1
    Hinweise zu den
    wesentlichen Änderungen
    durch das Gesetz
    zur Umsetzung aufenthalts- und
    asylrechtlicher Richtlinien
    der Europäischen Union
    vom 19. August 2007 (BGBl. I S. 1970)
    (Hinweise zum Richtlinienumsetzungsgesetz)
    Stand: 02.10.2007

  11. #3850
    Avatar von jerry1959

    Registriert seit
    26.02.2011
    Beiträge
    325
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Weil wir das Thema die Tage hatten.
    Wie wuerdet ihr dies interpretieren?

    Nach § 4 Abs. 2 Nr. 1 zweiter Halbsatz IntV ist ein erkennbar geringer Integrationsbedarf
    nicht anzunehmen, wenn der Ausländer „wegen mangelnder Sprachkenntnisse
    innerhalb eines angemessenen Zeitraums nicht eine seiner Qualifikation
    entsprechende Erwerbstätigkeit im Bundesgebiet erlaubt aufnehmen“ kann.
    Diese Erwerbstätigkeitsprognose bietet ein Korrektiv dahingehend, dass nur solche
    Abschlüsse gemäß dem Recht des Gastlandes anzuerkennen sind, die zur Aufnahme
    einer Erwerbstätigkeit befähigen. Hinsichtlich der Sprachkenntnisse ist hier nicht
    nur
    auf die deutsche Sprache, sondern z. B. auch auf die Verkehrs- und Wissenschaftssprache
    Englisch abzustellen
    .




    Bundesministerium des Innern
    AZ.: PGZU – 128 406/1
    Hinweise zu den
    wesentlichen Änderungen
    durch das Gesetz
    zur Umsetzung aufenthalts- und
    asylrechtlicher Richtlinien
    der Europäischen Union
    vom 19. August 2007 (BGBl. I S. 1970)
    (Hinweise zum Richtlinienumsetzungsgesetz)
    Stand: 02.10.2007
    wenn Du studiert hast und gut Englisch kannst und einen Job in Aussicht hast (Prognose), dann brauchst Du kein Deutsch nachzuweisen, z,B, IT-Branche

    wenn Du nur Thai kannst und studiert hast, keine gute Jobprognose, dann must Du A1 nachweisen.

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 97
    Letzter Beitrag: 02.01.13, 09:52
  2. ausreichende deutschkenntnisse + was noch?
    Von ottifan im Forum Behörden & Papiere
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 17.05.12, 17:21
  3. Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 26.03.09, 08:01
  4. Familienzusammenführung - Deutschkenntnisse
    Von diveyourdream im Forum Ehe & Familie
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 24.01.08, 21:27
  5. Sprachvisum einfacher als Schengenvisum?
    Von tee-rak im Forum Behörden & Papiere
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 07.10.07, 20:08