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Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

Erstellt von socky7, 14.11.2007, 08:43 Uhr · 4.934 Antworten · 432.340 Aufrufe

  1. #2531
    Avatar von strike

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    28.011

    Re: Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

    Hallo @all,
    ganz so gnadenlos sind sie dann doch nicht, die deutschen Botschaften
    Wobei das tatsaechlich ein harter Fall ist.

    Wobei ich mich frage, wieso die Frau mit einem tuerkisch/deutsch-tuerkischen Kind eines Deutsch-Tuerken nicht sowieso einreisen kann.

    Interresant fnde ich den letzten Teil des Berichtes:
    wie oft in diesem Thread vermutet, ist der Klageweg zeitfressender - und wenig Erfolg versprechend - als der Deutschkurs.
    Zumal Tuerkisch sicher nicht so weit weg von der deutschen Schrift und Sprachsystematik ist wie zum Beispiel Thai).

    Berlin - Ein Deutschtürke hat seine minderjährige Ehefrau aus der Türkei nach Deutschland geholt, ohne dass sie den obligatorischen Deutschtest abgelegt hat.........

    ........Ein anderer Fall hat in der Zwischenzeit ein glückliches Ende gefunden. Auch der Grünen-Politiker und Anwalt Volker Ratzmann hatte für die Einreise der Ehefrau eines jungen Deutsch-Türken aus Berlin Klage eingereicht. Noch bevor ein Urteil gefällt werden musste, hat die Frau aber denTest bestanden.

    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/E...art771,2642139

    Und so werden diese Faelle wohl immer VOR Erreichen der letzten Instanz geloest sein - im schlimmsten/besten Fall ueber eine Einigungsvereinbarung mit der ABH.

    Die Einsicht, dass der rechtliche Weg nicht greift, scheint sich rumgesprochen zu haben.
    Oder hoert man in diesem Forum noch etwas von angeblich ober neuen Klagenden?

    Gruss,
    Strike

  2.  
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  3. #2532
    Avatar von

    Re: Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

    Heute morgen gab es einen guten Bericht im Deutschlandradio zum Thema Integrationskurse. Schwerpunkt mangelnde Bezahlung der Lehrer und fehlende Unterstützung der Sprachschulen durch den Bund.

    Danach gabs ein Interview mit Sybille Laurisck von der FDP. Darin sprach sie auch davon, dass sie glaube die Frau Böhmer sei überfordert. ;-D Ein wahres Wort.

    Bericht zum Interview:
    Da gibts auch einen Stream um sich das Interview anzuhören.
    http://www.dradio.de/dkultur/sendung...erview/864655/


    Laurischk fordert höheren Bundeszuschuss für Integrationskurse
    FDP-Politikerin: Lehrer werden zu schlecht bezahlt
    Die Sprecherin für Integration und Migration der FDP-Bundestagsfraktion, Sibylle Laurischk, hat eine höhere Bezahlung für Lehrer in Integrationskursen gefordert. Der Bundeszuschuss pro Teilnehmer und Unterrichtsstunde müsse auf drei Euro erhöht werden, sagte Laurischk. Derzeit betrage er 2,35 Euro...........

  4. #2533
    Avatar von strike

    Registriert seit
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    28.011

    Re: Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

    Zitat Zitat von Extranjero",p="645831
    .................
    Danach gabs ein Interview mit Sybille Laurisck von der FDP. Darin sprach sie auch davon, dass sie glaube die Frau Böhmer sei überfordert. ;-D Ein wahres Wort.
    .................
    Hi Extranjero,
    so klar hat die Dame dass zwar nicht ausgesprochen

    ......Man hat das Gefühl, vor lauter Aktionismus geht es dann im Detail doch wieder unter. Ich glaube, dass da gerade auch die Integrationsbeauftragte sehr gefordert ist, ganz gezielt in die Bildungspolitik hinein die Notwendigkeiten klar zu machen......,

    aber selbst wenn, waere hier wohl jeder sogar redliche Mensch ueberfordert.

    Die Anforderungen der Politik sind meines Erachtens realistisch in den gedachten Zeitraeumen nicht umzusetzen.
    Immerhin sind die Probleme - die es ja unbestritten gibt - ueber viele Jahre gewachsen.

    Der verwendete Begriff "Aktionismus" umschreibt es aber recht gut.
    Das viele/alle Politiker die Inhalte und Details der Gesetze die sie abnicken wirklich verstehen, wage ich einfach mal zu bezweifeln.
    Und Theater und Komoedie gehoert auch noch dazu.

    ..................Als eines der schönsten Beispiele für eine wirklich gelungene Darbietung rufe ich in Erinnerung das Theater um das „Zuwanderungsgesetz“ im Jahre des Herrn Schröder 2002, entworfen vom seinerzeitigen Cheftragöden der SPD, Otto Schily. Das Problem bei der Durchsetzung dieses miesen Gesetzes: im Bundesrat hängt die Zustimmung am Votum von Brandenburg, wo es eine SPD-CDU-Regierung gibt. Trickreich schreibt die SPD ein Drehbuch – aber auch die Christdemokraten lassen sich nicht lumpen. Dem Volk wird ein großes Schauspiel geboten, mit einer kabarettreifen Abstimmungsprozedur von Ministerpräsident Stolpe und seinem Innenminister Schönbohm, Ja, Nein, ja wie denn jetzt, ja wie gesagt…

    Das Politmagazin PANORAMA, in seiner Rezension vom 28. März 2002: „Ein Jahrhundertgesetz wird verabschiedet. Wutausbrüche, die Union wittert Manipulation. Empörung, Protest, Tumult. Ganz spontan, so schien es. Bis einer auspackte, der es wissen muss: Saarlands Regierungschef Peter Müller, CDU. Zwei Tage nach der Abstimmung eine Enthüllungsrede, im Staatstheater Saarbrücken. Nur ein Tonband lief mit: O-Ton Peter Müller: „Politik als Staatsschauspiel. War das nicht am Freitag so? Am Freitag gab es mindestens zwei Drehbücher. Und vielleicht besteht Politik manchmal auch in der Auseinandersetzung darüber, welches Drehbuch sich am Ende dann durchsetzt und nach welchem Drehbuch verfahren wird.”

    Erinnern Sie sich noch, wie insbesondere Roland Koch, der Hesse, von spontaner Empörung nur so geschüttelt wurde und minutenlang mit seinen Fäusten aufs Pult trommelte? Peter Müller dazu: „Da (gemeint ist: bei der Absprache vorher) war kein Journalist dabei. Also müssen Sie diese Empörung dokumentieren. Das haben wir dann gemacht. Und da kann man natürlich sagen: Das ist Theater. Ja, das ist Theater.“ Und er fährt fort: „Sind Politiker Schauspieler? Antwort: Ja. Ja! Politik ist Theater. Wer kommunizieren will, darf wenig informieren. Wenn das so ist, dann müssen Sie Nachrichten produzieren, und ohne Theater keine Nachricht. Und je mehr Theater, um so größer die Chance, dass eine Nachricht entsteht.”

    Soweit nun die Rückblende. An dieses schöne Stück fühlte ich mich erinnert beim Betrachten dessen, was von unseren Damen und Herren Polit-Akteuren in der letzten Woche geboten wurde. Zunächst im Zusammenhang mit der Bilderbuch-Krise bei Banken und Börsen. Dabei zeigte sich allerdings, wie schwer es den Mimen fällt zu extemporieren und spontan zu improvisieren. Was da so gesagt wurde, war entweder ahnungslos oder unfreiwillig komisch, es fehlte die Handschrift von wirklichen Könnern im Fach der großen Tragödie.

    Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, der ja immer ein bisschen wirkt wie ein Mitglied der Tegernseer Bauernbühne, das versehentlich auf die Bretter des Deutschen Theaters in Hamburg geraten ist: „Der Kapitalismus in seiner brutalen Form ist an die Wand gelaufen. Die soziale Marktwirtschaft ist Gebot der Stunde. Es gibt überhaupt keinen Grund zum Pessimismus für die Konjunktur." Oder: Unionsfraktionschef Volker Kauder sagte, es müsse in Gehaltsstrukturen eingegriffen werden, um das wiederherzustellen, „was manchen in diesen Banken verloren gegangen ist, nämlich, dass sie mitten in die Gesellschaft zurückgeholt werden müssen" und nicht „draußen rumturnen". Der Lehrer-Lämpel-Darsteller der SPD, Fraktionschef Peter Struck: „Die Arroganz der Banker wird ein für allemal zu Ende sein müssen. Diese Herren haben getan, als spielten sie ein gewaltiges Monopoly." Was werden diese Herren da gelacht haben (und Struck wahrscheinlich mit ihnen zusammen später beim Bier dann auch)...............

    Quelle: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13035

    The Show Must Go On!

    Jeder erlebt eine andere Realitaet.

    Die meine ist - wie auch schon einmal an anderer Stelle beschrieben - , dass die Motivation der Teilnehmer in diesen Integrationskursen genau wie in den Deutschkursen im Goetheinstitut in BKK sehr stark variiert.
    Mit allen daraus resultierenden und vorstellbaren Implikationen.

    Insofern bin ich dankbar, dass meine Frau diese Kurse nicht besuchen MUSS sondern DARF und - ja, es faellt mir schwer dies zu zugeben, entpricht aber meinem Empfinden - bin mittlerweile dankbar, dass meiner Frau wegen des erzwungenen Kurses in BKK die deutsche Sprache nicht voellig fremd ist.

    Was nicht heisst, dass ich auf einmal dieses Gesetz fuer richtig halte!
    Was auch nicht heisst, dass ich die "Nickenden" auf einmal fuer weitsichtig Denkende halte!

    Aber so schwer es faellt und sicher oft auch erst in der hiesigen Realitaet begriffen wird: der Kurs kann (auch?) eine Hilfe sein.

    Insofern bestaetigt der Beitrag von Wingman und die entsprechenden Hinweise von garni1 meine Argumentation.

    Fazit:
    es wird noch viel Wasser den Chao Praya hinunterfliessen, bevor hier mit sichtbaren und verstaendlichen Verbesserungen zu rechnen ist.
    Eventuell gibt es dann die eine oder andere Beziehung gar nicht mehr......

    Gruss,
    Strike

  5. #2534
    Avatar von

    Re: Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

    Strike, meine Frau kam kurz vor Inkrafttreten des Gesetzes nach D und hat dann hier sofort mit dem Deutschkurs angefangen. Ich wüßte jetzt nicht warum es besser hätte laufen sollen wenn sie zusätzlich noch den A1 im Vorfeld gemacht hätte.

    Allein eingekauft hat sie auch schon als sie hier zweimal mit Besuchsvisum hier war. Für mich ist das kein Argument.

    Im Interview, ich habs heute morgen live im Radio gehoert, fiel schon der Satz von der Überforderung der Frau Böhmer.
    Und auch, daß die Probleme vor lauter Aktioniosmus gar nicht registriert, geschweige denn gelöst würden.

    Da sprach schon eine Politikerin, die nicht viel Gutes an der Regierung und speziell an Frau Böhmer gelassen hat. :-)

  6. #2535
    Avatar von strike

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    Re: Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

    Zitat Zitat von Extranjero",p="645886
    ...........Ich wüßte jetzt nicht warum es besser hätte laufen sollen wenn sie zusätzlich noch den A1 im Vorfeld gemacht hätte.
    ..........
    Hi Extranjero,
    besser habe ich auch nicht behauptet
    Mir ging es darum darzustellen, dass wegen der Qualitaet der hier angebotenen Kurse das Wissen das vorher in BKK erworben wurde durchaus einen Wert haben kann.

    Und damit nichts falsch interpretiert wird einfach noch einmal, selbst wenn eigentlich schon hundertmal kommuniziert:

    ich halte dieses Gesetz nach wie vor fuer verfassungswidrig!
    Vor allem den Teil der deutsche Staatsbuerger betrifft und sie schlechter stellt als einen EU-Auslaender.

    Desweiteren glaube ich, dass die Belastungen der Beziehungen und des Geldbeutels unverhaeltnissmaessig sind, wenn denn das politische Ziel wirklich (nur) das Erlernen der deutschen Sprache waere.
    Was es meiner Meinung nach nicht ist.
    Zumindestens nicht vorrangig.
    Und deswegen unterstuetze ich selbstverstaendlich jede Bemuehung diesen Schwachsinn abzustellen.

    Dennoch bleibt festzuhalten, dass selbst das erzwungene Lernen einen Wert hat.

    Gruss,
    Strike

  7. #2536
    Avatar von wingman

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    Re: Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

    Das Gesetz halte ich wie damals für falsch. Zumal der gleiche Lehrstoff hier wiederholt wird.
    Aber wenn man schon Vorteile sucht, so sind es durchaus die Lernergebnisse wie das Lesen und Schreiben.
    Hierbei habe ich bewusst die finanziellen Belastungen, das zumindest zeitweilig e aufgeben des Jobs für die Thaifrau etc. einmal nicht erwähnt. Das wurde bereits zigmal geschrieben und dürfte bekannt sein.
    Ich hoffe das nun diese Diskussion ohne Bemerkungen geführt werden kann die unter die Gürtellinie abzielen.
    Ausser das diese Nerven kommt nicht sehr viel dabei heraus.
    Das Gesetz wird nicht einfach so ausgehebelt werden können. Ausser Karlsruhe setzt es ausser Kraft, bis dahin kann es dauern und die Frauen müssen (leider) weiter den bekannten Weg gehen.

  8. #2537
    Avatar von mipooh

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    Re: Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

    Zumal der gleiche Lehrstoff hier wiederholt wird.
    Ist das wirklich so? Meine Frau ist im Integrationskurs. Diese Kurse sind ganz klar getrennt nach A1, A2 und B1.
    Von daher stelle ich mir vor, dass jemand, der A1 schriftlich hat, gleich bei A2 beginnen kann.

  9. #2538
    Avatar von strike

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    Re: Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

    Zitat Zitat von mipooh",p="645919
    ...........Von daher stelle ich mir vor, dass jemand, der A1 schriftlich hat, gleich bei A2 beginnen kann.
    Geht hier auch.
    Da aber bei einigen Betroffenen zwischen Pruefung und Eintreffen eine laengere Zeit liegt bzw. lag, ist eine Wiederholung und damit Vertiefung durchaus sinnvoll.

    Aber Du hast recht, machen kann man es auch anders.

    Das Glueck, das wingman hatte ( parallele Bearbeitung des Visum und Erlernen der deutschen Sprache ) war zumindestens anfangs keinem bzw. aeusserst wenigen (socky?) vergoennt.

    Mittlerweile ist dieses jawohl durchaus uebliche Praxis und damit verlaengert der Unterrichtszwang das Verfahren nicht mehr so erheblich wie frueher.

    Gruss,
    Strike

  10. #2539
    Avatar von garni1

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    Re: Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

    Interessantes Interview aus dem Farang:
    http://www.der-farang.com/?article=2008/22/kurzgefragt

  11. #2540
    Avatar von

    Re: Nachweis einfacher Deutschkenntnisse

    Hier sieht man einmal wie das Ausländeramt einem auf die Füße treten kann wenn man sich im Vorfeld unbeliebt gemacht hat.
    Mit Rechtsstaat hat das nichts mehr zu tun.

    Rechtsanwalt hadert mit Augsburger Ausländerbehörde in eigener Sache

    --------------------------------------------------------------------------------

    Von Christoph Frey

    Beim Ausländeramt der Stadt ist Hakan Taskin kein Unbekannter. Der türkischstämmige Rechtsanwalt berät immer wieder Mandanten in Fragen des Ausländerrechts. Dass er als Privatmann mit der Behörde aneinandergeraten könnte, hätte der deutsche Staatsbürger bis vor Kurzem nicht für möglich gehalten.

    Doch jetzt ist es soweit und der Privatmann Hakan Taskin will den Rechtsanwalt Hakan Taskin bemühen - und das in einer höchst persönlichen Angelegenheit. Er will gegen die Stadt vor Gericht ziehen.

    Denn seit Monaten bemüht sich der 32-Jährige, der in Augsburg Jura studiert und dort eine Kanzlei eröffnet hat, vergeblich um eine Aufenthaltserlaubnis für seine Frau Nilgün. Im Februar heiratete das Paar in der Türkei und dem Juristen war schon damals klar, dass der Gesetzgeber vor einem Zusammenleben etliche Hürden errichtet hat.

    Den verpflichtenden Deutschkurs hat seine Frau inzwischen absolviert, auch zwei Gespräche im deutschen Konsulat in Istanbul. In diesen Interviews soll herausgefunden werden, ob eine Scheinehe vorliegt.

    Auch Taskin muss einen „Liebes-Test“ absolvieren - beim Ausländeramt der Stadt Augsburg. Ob er bestanden hat - der 32-Jährige weiß es nicht.

    Exakt seit dem 27. Juni liegt dem Ausländeramt der Antrag vor, passiert ist seitdem nichts: kein Brief, keine Stellungnahme, einfach Schweigen. Auf Nachfragen habe er nur Ausflüchte erhalten, auch Einsicht in die Akten habe man ihm verweigert, sagt Taskin.

    Gegenüber unserer Zeitung begründete das Ordnungsreferat der Stadt den „Bummelstreik“ mit einem zweiten Interview mit Nilgün Taskin in der Türkei, das noch ausstehe. Dieses Interview hat es inzwischen am 14. Oktober gegeben, das Augsburger Ausländeramt aber schweigt immer noch. Ganz abgesehen davon sei nicht einsichtig, weshalb die Augsburger Behörde überhaupt auf diesen zweiten Termin gewartet hat und Monate verstreichen ließ, so Taskin.

    In einer schriftlichen Stellungnahme weist das deutsche Generalkonsulat in Istanbul darauf hin, „dass noch keine Stellungnahme der Ausländerbehörde vorliegt, die zu abschließenden Bearbeitung unbedingt erforderlich ist.“ Weshalb also nimmt man eine Aufgabe nicht schon längst in Angriff, die sowieso erledigt werden muss? Zumal das Anliegen des Ehepaars „nicht aussichtslos ist“, wie es aus dem Ordnungsreferat heißt.

    Hakan Taskin sitzt derweil in der neu eingerichteten Wohnung in Augsburg und sagt, „meine Welt steht Kopf.“ Er wolle doch nur sein Recht als Augsburger Bürger. Zur seelischen Belastung kommt die materielle. In Erwartung einer baldigen Einreise hat seine Frau Nilgün ihren Job als Lehrerin in der Türkei gekündigt und sitzt jetzt zwischen allen Stühlen.

    Taskin vermutet hinter der Untätigkeit des Augsburger Ausländeramts inzwischen Methode. „Ich habe den Verdacht, dass an mir ein Exempel statuiert werden soll.“

    Das wiederum weist das städtische Ordnungsreferat gegenüber der AZ zurück. Es gehe alles seinen geordneten Gang, so wie es in Augsburg üblich sei

    http://www.community.augsburger-allg...ner-sache.html

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