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Nachehelicher Unterhalt

Erstellt von smile, 15.08.2012, 09:18 Uhr · 105 Antworten · 15.482 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Das ist so nicht richtig, wenn ein Kind da ist bekommt die Ehefrau bei Gütertrennung ebenfalls insgesamt 50%, bei zwei Kindern 33% und bei drei und mehr 25%.
    Möglicherweise meinen wir beide das Gleiche:

    Haben die Eheleute im Güterstand der Gütertrennung gelebt, so gibt es keinen ausgleichungspflichtigen Zugewinn. Es verbleibt grundsätzlich bei den oben dargestellten Regelungen, wonach der Ehegatte neben den Verwandten der ersten Ordnung, also Kindern und Enkeln, zu einem Viertel, neben Verwandten der zweiten Ordnung, also Eltern und Geschwistern des Erblassers, zur Hälfte am Erbe beteiligt wird. Eine Besonderheit besteht, soweit als gesetzliche Erben neben dem überlebenden Ehegatten lediglich ein oder zwei Kinder als Erben berufen sind. In diesem Fall erben der überlebende Ehegatte sowie die Kinder zu gleichen Teilen. Ab dem dritten zum Zeitpunkt des Erbfalls lebenden Kindes verbleibt es für den im Güterstand der Gütertrennung lebenden Ehegatten wiederum bei einem Viertel. Durch diese Ausnahmeregelung will der Gesetzgeber verhindern, dass der Erbteil des überlebenden Ehegatten geringer als der eines Kindes ist.

  2.  
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  3. #82
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von tulogu Beitrag anzeigen
    ...Das ist auch so ein Punkt, wo ich mir selbst noch nicht sicher bin, was 'gerecht' hier konkret bedeutet....
    es gibt kein "gerecht" bei dem Du alle Aspekte der Zukunft berücksichtigen kannst. Du bist jetzt 35... Deine Frau ebenso...in dieser Lebensphase hätte ich ohne Ehevertrag nicht geheiratet.

    Was bei einer Trennung fair ist, sagt Dir dann entweder Dein Gewissen oder ein Richter...

  4. #83
    Avatar von tira

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    Cool

    Zitat Zitat von smile Beitrag anzeigen
    .....kann man nur hoffen das sie zurück nach Thailand geht ,denn dort kann man erwarten das sie ihr Leben selber auf die Reihe bekommt.....
    jo,

    ...... iss ein frommer wunsch vom farang, iss eine ehe beendet.

    kenne hier einige thailänderinnen, welche nicht mehr zurück wollen.

    kann auch in @michas oft zitierten höheren marktwert dieser mädels hier in d liegen, sprich i.d.r. haben diese, im gegensatz zu den hiesigen emanzen, relativ schnell einen neuen sponsor an der hand

  5. #84
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Möglicherweise meinen wir beide das Gleiche:

    Haben die Eheleute im Güterstand der Gütertrennung gelebt, so gibt es keinen ausgleichungspflichtigen Zugewinn. Es verbleibt grundsätzlich bei den oben dargestellten Regelungen, wonach der Ehegatte neben den Verwandten der ersten Ordnung, also Kindern und Enkeln, zu einem Viertel, neben Verwandten der zweiten Ordnung, also Eltern und Geschwistern des Erblassers, zur Hälfte am Erbe beteiligt wird. Eine Besonderheit besteht, soweit als gesetzliche Erben neben dem überlebenden Ehegatten lediglich ein oder zwei Kinder als Erben berufen sind. In diesem Fall erben der überlebende Ehegatte sowie die Kinder zu gleichen Teilen. Ab dem dritten zum Zeitpunkt des Erbfalls lebenden Kindes verbleibt es für den im Güterstand der Gütertrennung lebenden Ehegatten wiederum bei einem Viertel. Durch diese Ausnahmeregelung will der Gesetzgeber verhindern, dass der Erbteil des überlebenden Ehegatten geringer als der eines Kindes ist.
    Nein, wir meinen nicht das gleiche, weil du aus dem von dir zitierten rechnerisch einen falschen Schluss gezogen hast.

  6. #85
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Nein, wir meinen nicht das gleiche, weil du aus dem von dir zitierten rechnerisch einen falschen Schluss gezogen hast.
    Du machst mich neugierig... ich habe 3 Kids und nach meinen Berechnungen stimmt es bei mir.

  7. #86
    Avatar von Chak

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    Ich habe dir die Abweichungen doch bereits aufgezeigt.

  8. #87
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Ich habe dir die Abweichungen doch bereits aufgezeigt.
    habs jetzt nochmals nachgerechnet:

    25 % Anteil als Ehefrau + 25 % Anteil bei 3 Kindern... = 50 % und genau das hatte ich auch errechnet.

  9. #88
    Avatar von Chak

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    Und genau diese Rechnung ist falsch bei Gütertrennung, wie du ja selbst zitiert hast:
    Ab dem dritten zum Zeitpunkt des Erbfalls lebenden Kindes verbleibt es für den im Güterstand der Gütertrennung lebenden Ehegatten wiederum bei einem Viertel.
    Schau dir mal die Tabelle auf Wikipedia an, da stehen eigentlich alle Konstellationen:
    Gesetzliche Erbfolge

  10. #89
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Und genau diese Rechnung ist falsch bei Gütertrennung, wie du ja selbst zitiert hast:


    Schau dir mal die Tabelle auf Wikipedia an, da stehen eigentlich alle Konstellationen:
    Gesetzliche Erbfolge
    Ahhh jetzt ist klar wo das Missverständnis liegt... ich meinte bei Zugewinngemeinschaft...Du bei Gütertrennung...

  11. #90
    Avatar von Chak

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    Socrates, kannst du nicht einfach mal zugeben, dass du falsch lagst? Wenn du die Zugewinngemeinschaft gemeint haben willst, warum zitierst du dann die Regelung zu Gütertrennung? Zumal es um deine Aussage dazu gar nicht ging, sondern darum, dass die Aussage zu Gütertrennung in folgendem falsch war:
    Man sollte vor allem bedenken, dass im Todesfall bei Gütertrennung die Ehefrau nur 25 % des Vermögens erhält (bei Zugewinngemeinschaft sind es 50 %) die anderen 75 % hat sie sich mit evtl. vorhandenen Kindern zu teilen.

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