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Nachehelicher Unterhalt

Erstellt von smile, 15.08.2012, 09:18 Uhr · 105 Antworten · 15.480 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von tira

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    Cool

    Zitat Zitat von LandmannT Beitrag anzeigen
    gegenseitigen unterhalt nach trennung sowie jeden anspruch auf ausgleich(rente) vor der ehe per vertrag auszuschließen ist legal und wird in meinem bekanntenkreis praktiziert
    jo,

    ...... und sorry, zum xsten x. in d herrscht vertragsfreiheit d.h., jeder kann sich mit jedem einigen und hierüber einen rechtgültigen vertrag abschließen.

    iss jedoch bsw. der nacheheliche unterhalt ausgeschlossen worden, sieht sich der staat in dem fall net veranlasst, auf geleistete unterhaltsansprüche der vertagsparteien zu verzichten.


  2.  
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  3. #72
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Micha-Dom Beitrag anzeigen
    Schon seltsam, wenn vorher sich Tipps für eine Scheidung holt, bevor man heiratet. Dann lieber nicht.
    Ehevertrag ist ein manifestiertes Eingeständnis, das man nicht fähig ist, mit andere Partner/in zusammenleben.
    Traurig, ein Zusammenleben muss man regeln durch ein Vertrag, da man seine Macht über einen anderen schriftlich fixiert.
    Deine harten Worte resultieren offensichtlich daraus, dass du falsche Vorstellungen von einem Eheverrag hast. Darin wird eben gerade nicht das Zusammenleben, sondern die Folgen des Scheiterns geregelt. Wenn es wie erhofft gut läuft, dann wird man den Vertrag nie umsetzen müssen.

    Du sagst ja selbst:
    Heirat mit einer Thai hat was von einer Lotterie, manche habe einen Gewinn und viele sind die Looser. Letztere brauchen einen Ehevertrag als Versicherung.
    Scheitert es, kann man sich im Forum ausweinen.
    Und weil, wie leider so viele Beispiele zeigen, vorher niemand weiß, wie das "Lotteriespiel" ausgeht (was im übrigen nicht auf binationale Ehen beschränt ist), ist so ein Ehevertrag sinnvoll und hat auch gar nichts mit Misstrauen zu tun.

  4. #73
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Das ist ein weit verbreiteter Irrtum.
    Wenn Du das meinst solltest Du das irgendwie belegen.

  5. #74
    Avatar von tulogu

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    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    das heißt ,du bist deiner Frau nix von dem vergönnt ,was ihr euch zusammen schafft?

    machmal wäre es besser ,die Thaifrauen vor manchen Farlang zu warnen.
    Franky, bitte lies nochmal meinen Post. Nein, das heißt, dass die Gebühren, die der Notar berechnen wird, recht niedrig sein werden. Diese richten sich nämlich nach den Vermögenswerten, die im Vertrag festgeschrieben werden.
    Ich stehe noch eher am Anfang meines Berufslebens, daher wird der Vermögensaufbau (hoffentlich) erst noch folgen. Daher wird es meine Frau, da wir eine Zugewinngemeinschaft wählen werden, im Falle einer Scheidung auch wesentlich besser haben als bei jemandem, der bei Eheschließung schon in Rente ist und die mit eingebrachten Vermögenswerte nicht angerechnet werden.

  6. #75
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Deine harten Worte resultieren offensichtlich daraus, dass du falsche Vorstellungen von einem Eheverrag hast. Darin wird eben gerade nicht das Zusammenleben, sondern die Folgen des Scheiterns geregelt. Wenn es wie erhofft gut läuft, dann wird man den Vertrag nie umsetzen müssen.

    Und weil, wie leider so viele Beispiele zeigen, vorher niemand weiß, wie das "Lotteriespiel" ausgeht (was im übrigen nicht auf binationale Ehen beschränt ist), ist so ein Ehevertrag sinnvoll und hat auch gar nichts mit Misstrauen zu tun.
    Kann ich nur bestätigen... ich habe 2 Scheidungen mit deutschen Frauen erlebt. Bei beiden hatte ich einen Ehevertrag. Die erste Scheidung, es waren mittlerweile 3 Kinder da, verlief völlig problemlos. Es wurde trotz Ehevertrag alles mit einem notariellen Vertrag gerecht geteilt. Da die Kosten dieses Vertrages sich an den Vermögenswerten orientieren kann man diese sehr niedrig ansetzen, wenn sich beide einig sind. Kosten damals 2.000 €. Ein gemeinsamer Anwalt. Gesamtkosten der Trennung weit unter 5.000 €.

    Die 2. Ehe hätte ebenso problemlos beendet werden können, wenn es da nicht eine Anwältin gegeben hätte, die meiner Ex den Floh ins Ohr gesetzt hatte, da gäbe es jede Menge Kohle zu holen. Das Ergebnis: Anwaltskosten beider 7.000 € und sie erhielt 500 € mehr, als wir vorher vereinbart hatten. Diese Auseinandersetzung dauerte fast 2 Jahre und ich hatte 1000ende Seiten von Papier bei zu bringen....

    Heute habe ich keinen Ehevertrag mehr. Wozu auch. Meine Frau malocht mehr als ich, verdient sehr gutes Geld und hält es auch zusammen.

    Man sollte vor allem bedenken, dass im Todesfall bei Gütertrennung die Ehefrau nur 25 % des Vermögens erhält (bei Zugewinngemeinschaft sind es 50 %) die anderen 75 % hat sie sich mit evtl. vorhandenen Kindern zu teilen.

    In jungen Jahren rate ich deshalb zur Gütertrennung. Jenseits der 50 sehe ich das nicht mehr für notwendig.

    Was den Trennungsunterhalt betrifft, halte ich nichts von Streitereien. Man sollte immer so fair sein, dass die Frau auch eine Chance hat die evtl. vorhandenen, gemeinsamen Kinder vernünftig zu betreuen und erziehen.... sind keine Kids vorhanden, muss sie selbst für sich sorgen....

  7. #76
    Avatar von smile

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Was den Trennungsunterhalt betrifft, halte ich nichts von Streitereien. Man sollte immer so fair sein, dass die Frau auch eine Chance hat die evtl. vorhandenen, gemeinsamen Kinder vernünftig zu betreuen und erziehen.... sind keine Kids vorhanden, muss sie selbst für sich sorgen....
    sehe ich genau so!
    aber wenn die Frau in D bleibt(hat kein Kinder) und mit keinem neuen Mann zusammen wohnt und sie keinen guten Job(ab 1000€) hat,muss man denke ich zahlen mit oder ohne Ehevertrag und das auch bis zum Lebensende.da wenn sie nur zb 450€ verdient das nicht zum Leben reicht und der Staat nicht zahlen muss sondern der Exmann.in so einem Fall kann man nur hoffen das sie zurück nach Thailand geht ,denn dort kann man erwarten das sie ihr Leben selber auf die Reihe bekommt.sieht das jemand anders oder hat andere Erfahrung gemacht?

  8. #77
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von smile Beitrag anzeigen
    sehe ich genau so!
    aber wenn die Frau in D bleibt(hat kein Kinder) und mit keinem neuen Mann zusammen wohnt und sie keinen guten Job(ab 1000€) hat,muss man denke ich zahlen mit oder ohne Ehevertrag und das auch bis zum Lebensende.da wenn sie nur zb 450€ verdient das nicht zum Leben reicht und der Staat nicht zahlen muss sondern der Exmann.in so einem Fall kann man nur hoffen das sie zurück nach Thailand geht ,denn dort kann man erwarten das sie ihr Leben selber auf die Reihe bekommt.sieht das jemand anders oder hat andere Erfahrung gemacht?
    in derartigen Fällen empfehle ich, der Exfrau eine Arbeitsstelle in Vollzeit zu suchen.... möglichst schon vor Beendigung der Ehe... oder einen 2. und 3. Arbeitsplatz auf 450 € Basis, die zusammengenommen, eine Vollzeitbeschäftigung ergeben... natürlich angemeldet...

  9. #78
    Avatar von tulogu

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Was den Trennungsunterhalt betrifft, halte ich nichts von Streitereien. Man sollte immer so fair sein, dass die Frau auch eine Chance hat die evtl. vorhandenen, gemeinsamen Kinder vernünftig zu betreuen und erziehen.... sind keine Kids vorhanden, muss sie selbst für sich sorgen....
    Das ist auch so ein Punkt, wo ich mir selbst noch nicht sicher bin, was 'gerecht' hier konkret bedeutet. Sind Kids vorhanden: keine Frage, für diese muß Unterhalt bezahlt werden.
    Was aber, wenn keine Kinder vorhanden sind? Nachehelicher Unterhalt ist in diesem Fall eigentlich auch in D nicht mehr per Gesetzt vorgesehen. Wird aber in der Praxis sehr häufig 'zur Wahrung des Lebensstandards' angewandt. Das bedeutet, dass die Einkommen auf 3/7tel ausgeglichen werden.

    Laß uns nun mal annehmen, unsere Ehe scheitert nach 5 Jahren. Dann sind wir beide um die 40. Wenn meine Frau dann nicht arbeitet, wird sie, sofern sie nicht mehr heiratet, bis zum ihrem oder meinem Lebensende Anspruch auf 3/7tel meines Nettoeinkommens haben. Ist das gerecht? Das ist die Situation, wenn kein Ehevertrag geschlossen wird.
    Laß uns weiter annehmen, sie bleibt in D und findet trotz großer Anstrengungen keine Arbeit. Oder erzieht gemeinsame Kinder und arbeitet deshalb nicht. Wir haben nachehelichen Unterhalt zum Ausgleich des Lebensstandards per Ehevertrag ausgeschlossen und ich lebe in Saus und Braus. Sie lebt von Hartz4 plus 300 Euro je Kind. Ist das gerecht? Wohl auch nicht.

    Ähnliche Überlegungen zum Versorgungsausgleich. Nehmen wir mal an, meine Frau hat keine oder nur geringen Rentenansprüche während der Ehe erworben. Ich dagegen große. Diese werden nun im Fall einer Scheidung ausgeglichen. Ist ja prinzipiell okay. Wenn meine Frau im Alter jedoch nach Thailand zurückzieht, so wird die Rentenversicherung nach den Infos, die ich bisher finden konnte, mir zwar in vollem Umfang meine Rentenansprüche kürzen, meiner (dann Ex-)Frau diese jedoch nur zu einem um den Kaufkraftunterschied bereinigten Teil auszahlen. Da werden sich weder meine Frau noch ich freuen. Da muß es doch schlauere Möglichkeiten geben, oder? Ist es beispielsweise möglich, Versorgungsausgleich auszuschließen, dafür aber vertraglich festzuschreiben, dass pro Monat ein gewisser Betrag angespart oder in einer Versicherung für meine Frau angelegt wird? Wenn alles 'normal' läuft und die Ehe Bestand hat, profitieren wir im Alter beide davon. Kommt es zur Scheidung, schnappt sich meine Frau das angesparte Geld oder ist weiterhin Begünstigter der Versicherung. Um Kommentaren vorzubeugen: dabei geht es nur um den Versorgungsausgleich. Und dass wir etwas tun müssen, um für meine Frau fürs Alter vorzusorgen, ist sowieso klar.

  10. #79
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Wenn Du das meinst solltest Du das irgendwie belegen.
    Es ist zwar nicht ganz einzusehen, warum ich dir die Arbeit abnehmen soll nach den entsprechenden Informationen zu suchen, aber da ich ja ein netter Mensch bin empfehle ich dir mal auf Wikipedia den Abschnitt "populäre Rechtsirrtümer" im Artikel Zugewinngemeinschaft zu lesen.
    Zugewinngemeinschaft

  11. #80
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Man sollte vor allem bedenken, dass im Todesfall bei Gütertrennung die Ehefrau nur 25 % des Vermögens erhält (bei Zugewinngemeinschaft sind es 50 %) die anderen 75 % hat sie sich mit evtl. vorhandenen Kindern zu teilen.
    Das ist so nicht richtig, wenn ein Kind da ist bekommt die Ehefrau bei Gütertrennung ebenfalls insgesamt 50%, bei zwei Kindern 33% und bei drei und mehr 25%.

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