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Nachehelicher Unterhalt

Erstellt von smile, 15.08.2012, 09:18 Uhr · 105 Antworten · 15.444 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Dann wären Eheverträge während der Ehe sinnlos. Nein, nur sittenwidrige Regelungen werden "weggekegelt".
    Davon gehe ich aus. Egal was man "vertraglich im Nachhinein regelt", es wird immer fuer eine der Parteien eine Verschlechterung des Status Quo darstellen, insofern in jedem Fall angreifbar und damit am Ende wirkungslos. "Sittenwidrig" ist weit auslegbar, was sind Sitten und wo gelten sie? Alles zu schwammig. Ein Ehevertrag gehoert vor der Ehe geschlossen, wenn man das verpasst hat, dann Pech gehabt.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Derk

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    Ein Freund von mir sagte mal dass vor der Hochzeit die Frau zwei Tests bestehen muss:
    - einen Urlaub in der Einöde (z.B. Sahara) wo man sich den ganzen Tag auf der Pelle hockt und potentiell auf die Nerven geht
    - einen Ehevertrag unterschreiben
    Irgendwo hat er Recht

    Bye,
    Derk

  4. #33
    Avatar von smile

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Z.B. kann man soviel ich weiss, nicht so einfach den Versorgungsausgleich ausschliessen.

    Das ist übrigens ein Punkt der von vielen gewaltig unterschätzt wird.

    Während evtl. zu zahlender (Trennungs) Unterhalt irgendwann vorbei ist, sofern keine kleinen Kinder vorhanden sind, da Unterhaltbeziehende verpflichtet sind jede zumutbare Arbeit anzunehmen, hat man den Versorgungsausgleich bis zum Tod.

    Ich kann nur ein Beispiel in eigener Sache bringen. Ich war 8 Jahre verheiratet (nicht Thai). In dieser Zeit hatte meine Frau praktisch durchgehend gearbeitet. Trotzdem belief sich der errechnete Versorgungsausgleich auf 180€.

    Beim Scheidungstermin verzichtete meine Ex auf alles und wir stellten auch einen Antrag auf den Verzicht des Versorgungsausgleichs. Da war der Richter gar nicht begeistert und er redete mindestens 30 Minuten auf meine Frau ein, die fliessend Deutsch sprach, ob sie sich im Klaren wäre, auf was sie da verzichtet.

    Sie konnte glaubhaft machen und belegen, dass sie ein Haus besitzt, ebenso ein gut gehendes Geschäft.

    Trotzdem stimmte der Richter - O-Ton: " Das is mir zu heiss" nicht zu - nur unter der Bedingung, dass wir noch zusätzlich zu einem Notar gehen.

    Er rief freundlicherweise gleich einen an - wahrscheinlich sein Golfkumpel - und wir fuhren schnell hin, wo ich mit Freuden noch mal 300 Eier auf den Tisch warf.

    180€ von einer evtl. zu erwartenden Minirente ist kein Pappenstiel und das obwohl meine Frau immer gearbeitet hatte. Wenn also jemand 20 Jahre verheiratet ist und die Frau immer nur Hausfrau war, dürfte man ohne Rücklagen im Alter ruiniert sein. Und bei dieser Konstellation wird kein Richter dem Verzicht zustimmen, da zu erwarten ist, dass Frau im Alter staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen muss.
    zum Versorgungsausgleich:wenn man im Ehevertrag Scheidung nach Thairecht festlegt,was ist dann mit dem Versorgungsausgleich?weil gibts den das auch im Thairecht?wenn nicht wäre das ja eine Möglichkeit den auszuschliessen?

    und meine zweite Frage ist wenn man im Ehevertrag Scheidung nach Thairecht festlegt und in Deutschland die Ehe grossteils geführt hat.und man hatte damals geheiratet in Thailand und es aber natürlich in D eintragen lassen.reicht es in so einer Situation aus sich nur in Thailand scheiden zu lassen und die in D erkennen dann die Scheidung an?

  5. #34
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von smile Beitrag anzeigen
    zum Versorgungsausgleich:wenn man im Ehevertrag Scheidung nach Thairecht festlegt,was ist dann mit dem Versorgungsausgleich?weil gibts den das auch im Thairecht?wenn nicht wäre das ja eine Möglichkeit den auszuschliessen?
    Gute Frage, nächste Frage.
    Das kann ich beim besten Willen nicht beantworten.

    Ich könnte mir aber vorstellen, dass dies so nicht funktioniert - (sittenwidrig ist)- wenn Frau in D lebt und auf staatliche Unterstützung angewiesen wäre.
    Nach mehr als 10 Jahren dürfte auch keine Abschiebung mehr in Betracht kommen, da der Lebensmittelpunkt in D. ist, auch wenn kein oder nur ein geringes Einkommen vorhanden ist.

    Das kann aber nur ein Anwalt beantworten.

  6. #35
    Avatar von Joe70

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    Hi

    Scheidung in Deutschland (nach 21.06.2012) und thailändisches Eherecht beim Notar festgelegt. Kein automatischer Versorgungsausgleich bei der Scheidung durch den Richter. Er kann aber von einem der Expartner beantragt werden. Dann wird dieser durchgeführt.

    Mfg
    Joe70

  7. #36
    Avatar von franky_23

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    Dann ist da immer noch der Punkt, wenn man auf Kosten des Staates Vermögensverschiebungen macht. Dann spielen die Richter auch meist nicht mit.

  8. #37
    Avatar von smile

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    und erkennen die in Deutschland eine Scheidung aus Thailand an?wenn man gelebt hat in Deutschland und Thairecht bei Scheidung festgelegt hat.
    und man auch geheiratet hat in thailand.

  9. #38
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von smile Beitrag anzeigen
    und erkennen die in Deutschland eine Scheidung aus Thailand an?wenn man gelebt hat in Deutschland und Thairecht bei Scheidung festgelegt hat.
    und man auch geheiratet hat in thailand.
    willst jetzt heiraten oder dich scheiden lassen?

  10. #39
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von smile Beitrag anzeigen
    und erkennen die in Deutschland eine Scheidung aus Thailand an?wenn man gelebt hat in Deutschland und Thairecht bei Scheidung festgelegt hat.
    und man auch geheiratet hat in thailand.
    Da frag doch einfach mal bei einem Rechtspfleger nach. Normalerweise ist der Staat des gewöhnlichen Aufenthaltes für die Scheidung zuständig. Wenn du für 3 Monate nach Thailand übersiedelst, oder die Thaifrau mittlerweile ihren Wohnsitz in Thailand hat, dann sollte dies gehen.

    Doch dann könnte auch schnell eine auflösende Bedingung für den AT der Frau eintreten.

    Letztendlich erfährst du das im konkreten Fall erst, wenn die Anerkennung in D durch ist. Denn die Anerkennung kommt gerade deshalb, damit die Rechtsansprüche nicht so ohne weiteres umgangen werden können. Aus der Geschichte war es aber eher ein Schutzmechanismus für dt. Frauen die dann im Ausland wegen des dortigen Scheidungsrechtes leerausgingen. Das wollte man vermeiden. Denn bei Nichtscheidung können z.B. in D Zwangsmaßnahmen erfolgen.

  11. #40
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Ansich gibt es fuer den Themenstarter bei den beschriebenen Sorgen nur eine realistische Empfehlung. Nicht heiraten.

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