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Nachehelicher Unterhalt

Erstellt von smile, 15.08.2012, 09:18 Uhr · 105 Antworten · 15.481 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von smile

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Ansonsten verstehe ich ein Forum der Freunde Thailands nicht als den Ort, wo man die besten Tipps erhält, wie man seine thail. Exfrau am besten bescheißt oder vornehmer: ökonomisch effizient entsorgt.
    ja
    aber leider halten heutzutage die Ehe nicht mehr so wie früher,vorallem bei uns jüngeren...
    schon trauig heutzutage alles
    vieles

  2.  
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  3. #22
    Avatar von smile

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Ja, so ist deutsches Eherecht!
    heisst das beim Thai Recht ist das nicht so?
    soll heissen ich lasse mich nach Thai Recht scheiden,und wenn sie dann kein Geld mehr hat zum leben oder keine Arbeit muss ich nicht für sie aufkommen auch wenn sie in D leben würde?

  4. #23
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von smile Beitrag anzeigen
    aber was ist wenn die Exfrau in D bleibt nach der Scheidung und dann nur einen 480€ job hat und das nicht zum leben ausreicht,dann müsste ich so oder so zahlen?und wenn wieviel?ich denke so mit 500€ müsste man rechnen...
    Du musst während der Ehe dafür sorgen, das Deine Frau mehr Einkommen hat als Du selber. Dann kassierst Du den Unterhalt oder kannst Dir sicher sein, das die Frau Dir nicht wegläuft.

  5. #24
    Avatar von Franky53

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    so isses ,heitraten nur ,wenn man Zugewinn hat ,alles andere ist ein teures unkalkulierbares Hobby.

  6. #25
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    @Chak
    Ich geh davon aus, das ein nach der Ehe geschlossener Ehevertrag, so er irgendwelche "Verschlechterungen" regelt, auch in DL ganz einfach von einem Gericht weggekegelt wird.
    Dann wären Eheverträge während der Ehe sinnlos. Nein, nur sittenwidrige Regelungen werden "weggekegelt".

  7. #26
    Avatar von smile

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Dann wären Eheverträge während der Ehe sinnlos. Nein, nur sittenwidrige Regelungen werden "weggekegelt".
    und hats du eine Antwort auf #22?

  8. #27
    Avatar von JT29

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    Es ist ja schön, wenn man sich Gedanken darüber macht, was im Falle eines Falles alles geregelt gehört. Nur sollte man sich zuerst mal professionell informieren und nicht unbedingt in einem Forum. Da kann man zwar nachlesen, wer alles ein Vertrag hat und vielleicht noch warum, aber die meisten brauchen das gar nicht.

    Schon mal informiert, was so ein Vertrag überhaupt kostet? Den gibt es nicht für 1,50 €, ganz im Gegenteil.
    Du wirst also nicht um hin kommen, ca. 150 € für einen Notar in die Hand zu nehmen und sich mal individuell beraten zu lassen. Ob Du dann noch einen RA dazwischen schaltest bleibt Dir überlassen, der Vertrag in DE wird letztlich beim Notar gemacht.

  9. #28
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Dann wären Eheverträge während der Ehe sinnlos. Nein, nur sittenwidrige Regelungen werden "weggekegelt".
    Z.B. kann man soviel ich weiss, nicht so einfach den Versorgungsausgleich ausschliessen.

    Das ist übrigens ein Punkt der von vielen gewaltig unterschätzt wird.

    Während evtl. zu zahlender (Trennungs) Unterhalt irgendwann vorbei ist, sofern keine kleinen Kinder vorhanden sind, da Unterhaltbeziehende verpflichtet sind jede zumutbare Arbeit anzunehmen, hat man den Versorgungsausgleich bis zum Tod.

    Ich kann nur ein Beispiel in eigener Sache bringen. Ich war 8 Jahre verheiratet (nicht Thai). In dieser Zeit hatte meine Frau praktisch durchgehend gearbeitet. Trotzdem belief sich der errechnete Versorgungsausgleich auf 180€.

    Beim Scheidungstermin verzichtete meine Ex auf alles und wir stellten auch einen Antrag auf den Verzicht des Versorgungsausgleichs. Da war der Richter gar nicht begeistert und er redete mindestens 30 Minuten auf meine Frau ein, die fliessend Deutsch sprach, ob sie sich im Klaren wäre, auf was sie da verzichtet.

    Sie konnte glaubhaft machen und belegen, dass sie ein Haus besitzt, ebenso ein gut gehendes Geschäft.

    Trotzdem stimmte der Richter - O-Ton: " Das is mir zu heiss" nicht zu - nur unter der Bedingung, dass wir noch zusätzlich zu einem Notar gehen.

    Er rief freundlicherweise gleich einen an - wahrscheinlich sein Golfkumpel - und wir fuhren schnell hin, wo ich mit Freuden noch mal 300 Eier auf den Tisch warf.

    180€ von einer evtl. zu erwartenden Minirente ist kein Pappenstiel und das obwohl meine Frau immer gearbeitet hatte. Wenn also jemand 20 Jahre verheiratet ist und die Frau immer nur Hausfrau war, dürfte man ohne Rücklagen im Alter ruiniert sein. Und bei dieser Konstellation wird kein Richter dem Verzicht zustimmen, da zu erwarten ist, dass Frau im Alter staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen muss.

  10. #29
    Avatar von Derk

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    Zitat Zitat von JT29 Beitrag anzeigen
    Schon mal informiert, was so ein Vertrag überhaupt kostet? Den gibt es nicht für 1,50 €, ganz im Gegenteil.
    Du wirst also nicht um hin kommen, ca. 150 € für einen Notar in die Hand zu nehmen und sich mal individuell beraten zu lassen.
    Das wäre dann aber eher in Richtung Hartz-IV-Ehevertrag
    Die Kosten berechnen sich nach der Summe des gemeinsam in die Ehe eingebrachten Vermögens (das dann jeweils auch getrennter Besitz bleibt).
    Versorgungsausgleich lässt sich bei Kinderlosigkeit ausschliessen, so dass wenn beide berufstätig sind und bleiben kein Geld fliesst.

    Bye,
    Derk

  11. #30
    Avatar von waanjai_2

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    Also ich konnte in meinem Fall des Ehevertrages den Versorgungsausgleich - Ausgleich der Rentenansprüche - beim Notar ausschließen. Allerdings nur, insofern ich die Unterhaltsansprüche völlig unlimitiert ließ. Fehlender Rentenversorgungsausgleich würde also durch "intensivere" Regelungen bei den Unterhaltszahlungen (über)kompensiert. Auch private Zusatzversorgungen zur Absicherung der thail. Frau im Alter würden dann berücksichtigt werden. Wenn man z.B. für seine Frau ein paar Millionen Baht in Festgeldkonten oder Landeigentum anlegt.

    Insgesamt konnte ich wahrhaftig den Eindruck gewinnen, dass man mit dem Rechtsinstitut der Ehe besser nicht spielen sollte. Was ich im Interesse meiner thail. Frau sehr beruhigend empfand.

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