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Nachehelicher Unterhalt

Erstellt von smile, 15.08.2012, 09:18 Uhr · 105 Antworten · 15.448 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von smile

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    Nachehelicher Unterhalt

    hallo,

    wenn man jemals eine Thai Frau heiraten möchte kann man zu fast100% den nachehelichen Unterhalt ausschliessen?wenn man die Ehe in D führt...

    was ist besser in Thailand oder Deutschland zu heiraten?
    wenn man einen Ehevertrag in D macht vor der Heirat,und da reinschreibt das man bis zu 20000€ mit einmal nach der Scheidung zahlt aber dann keinen nachehelichen Unterhalt fonktioniert das?und was sagt das die Behörde dazu?
    Alterunterschied mit mehr als 10jahren gibts bei mir nicht....

    heutzutage kann man ja eine Scheidung nie ganz ausschliessen,und wenn deine Ehepartner in Thailand nicht mehr als 300€ im Monat verdient hat und du um die 2500€,dann macht man sich da so seine Gedanken.

    mir gehts nur um den nachehelichen Unterhalt,und den will ich ausschliessen und wenn es mit einer Einmahlzahlung ist,wäre ok.aber geht das auch in der Praxis?das einzige wenn sie keine Arbeit hat in D,dann muss ich wohl so oder so zahlen,soweit weiss ich das schon...
    aber was ist wenn sie nach Thailand zurückgeht nach 10Jahren Ehe,und dann in Thailand 300€ verdient,binn ich dann zu nachehelichen Unterhalt verpflichtet?kann man das ausschliessen?

    was mich auch intressiert wäre wie eure Erfahrung in Sachen Scheidung mit Thais sind!!!!oder was man so hört...

    danke

    gruss

  2.  
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  3. #2
    Avatar von wasa

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    Ich hoffe Member Tramaico wird dir mit Rat und Tat beistehen.

  4. #3
    Avatar von Franky53

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    Bei deinen letzten Antworten ,kann ich nur sagen Wasa =Knäcke= IQ<Weißbrot

  5. #4
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Gern. Es kommt zur Stunde Null ganz darauf an, auf die individuellen Umstaende und natuerlich auch auf den Scheidungsrichter bzw. Scheidungsrichterin.

    Zum jetztigen Zeitpunkt kann bestenfalls die Empfehlung gegeben werden einen Ehevertrag durch einen auf Familierecht spezialisierten deutschen Anwalt ausformulieren zu lassen. Als deutscher Staatsbuerger musst Du natuerlich in Bezug auf deutsche Gesetzgebung vorbeugen und welche Passagen in einem solchen Ehevertrag rechtskonform sind und welche nicht, da kennt sich dann der besagte Anwalt am besten aus.

    Hoffe, Member Wasa, dass ich Deinen Erwartungen soweit entsprochen habe.

  6. #5
    Avatar von Seesen1

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    Vielleicht hilft dir das hier:

    Scheidungsrecht: Änderungen ab 21.06.2012 | Blog-Jura

    Ab jetzt kann man das Scheidungsrecht wählen zwischen dem Deutschen und dem Ausländischen deiner Frau. Das muss entweder im Ehevertrag schon hinterlegt werden oder vor Einreichung der Scheidung gewählt werden. In sofern ist es dann möglich nach Thai-Recht zu wählen und den Unterhalt z.b. als Einmalzahlung zu vereinbaren, Kein Trennungsjahr ect.

    Explitit kann dir das aber nur ein Rechtsanwalt sagen, der beide Scheidungsrechte kennt!!
    Schau mal hier:
    Rechtsanwaltskanzlei Bmlein - Ehescheidungsvoraussetzungen nach Thailndischem Recht
    Rechtsfragen deutsch-thailndischer Ehen von RA Buemlein, FARANG-Magazin

  7. #6
    Avatar von wasa

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    Knäcke= IQ<Weißbrot
    Wer kann einem Weissbrot einen IQ unterstellen,doch nur jemand der .........
    und ueberlasse hier jedem die entsprechende Interpretation.
    Ich schenk Dir virtuell ein Stück Weissbrot, dann kannst du dich mit intellektuell Ebenbürtigen unterhalten.

    Wegen solchen geistreichen Members macht es immer wieder Spass und Freunde im Nittaya zu lesen.

  8. #7
    Avatar von waanjai_2

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    Bestimmte Dinge kann man als Konstanten annehmen:

    1. Jeder dt. Scheidungsrichter ist verpflichtet, bei einem Scheidungsurteil auch über die Scheidungsfolgen zu entscheiden. Da wäre dann zunächst der Versorgungsausgleich anzugehen, also die Aufteilung der erworbenen Rentenansprüche. Dann kommt die Regelung der Unterhaltsverpflichtungen - in jedem Fall oder nur im Falle der Not beim Ex-Ehepartner. Plus die Sorgerechtsentscheidungen und Erbfolgen.

    2. Die Ehefolge Unterhaltsverpflichtung (für Frau und evtl. Kinder) kann man in D höchst selten noch per Ehevertrag ausschließen. Solche Eheverträge zwischen Ungleichen gelten nämlich inzwischen als sittenwidrig also sind im Falle des Falles nichtig. Auch kann der thail. Frau nicht im Scheidungsurteil zugemutet werden, zurück nach Thailand zu verziehen (wg. geringerer Lebenshaltungskosten).

    3. Wohnt man zwar anfangs in D und hat im Ehevertrag das deutsche Ehefolgenrecht gemeinsam gewählt, verzieht aber später komplett nach Thailand, dann ist der thail. Partner in Thailand berechtigt, sich nach thail. Scheidungsrecht scheiden zu lassen. Und dies wird dann auch in D anerkannt.

    4. Die Scheidungsfolgenregelungen sind in Thailand wesentlich lockerer angelegt. Zumeist läuft es so ab:
    a. Grundstücke gehören der Thai ohnehin. b. Gebaute Häuser im Zugewinn gehören ihr zu 50% c. Anstelle von monatlichen Unterhaltszahlungen, zu deren Überwachung ohnehin kaum die Strukturen (Jugendamt) vorhanden sind, werden gerne en bloc-Zahlungen (in Abhängigkeit vom Wiederverheiratungswert) zugesprochen. Zumeist: die restlichen 50% des Hauses, wenn es keine Hütte ist.

    5. Aus Grund 4 ziehen es viele Farangs vor, sich in Thailand scheiden zu lassen. Sie kehren dann ganz ohne Besitz nach D zurück, haben jedoch noch ihre Rente ungeschmälert. Clevere Thaifrauen bestehen auf Scheidungen in DACH.

    6. Will man in Thailand unmittelbar gültige Eheverträge schließen, so muß man diese noch vor der Ehe bei der Amphoe registrieren lassen. Dafür ist es in der Regel im Falle des Falles zu spät. Zukunftsplanung gilt bei vielen als verpönt.

  9. #8
    Avatar von wasa

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    Mensch Khun waanchai

    was Du alles weisst,ick staun ja Baukloetze.
    Aber das Sin Sod wird nicht zurueck gezahlt,gelle?

  10. #9
    Avatar von Chak

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    Waanjai, deinem vermeintlichen Wissen widerspricht mein Fall. Da hat eine deutsche Richterin die in Thailand geschlossene Scheidungsfolgenvereinbarung mit Verzicht auf Unterhalt, Versorgungsausgleich und Zugewinnausgleich gegen Zahlung einer gewissen Summe (natürlich an die Ex, nicht an die Richterin) ohne weiteres anerkannt.

  11. #10
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Waanjai, deinem vermeintlichen Wissen widerspricht mein Fall. Da hat eine deutsche Richterin die in Thailand geschlossene Scheidungsfolgenvereinbarung mit Verzicht auf Unterhalt, Versorgungsausgleich und Zugewinnausgleich gegen Zahlung einer gewissen Summe (natürlich an die Ex, nicht an die Richterin) ohne weiteres anerkannt.
    Warum auch nicht, wenn es ein gültiger thail. Ehevertrag war. Was die dt. Richterin halt gemacht hat, kann man als Ausgleich der größten Härten betrachten.

    Zitat Zitat von wasa Beitrag anzeigen
    Aber das Sin Sod wird nicht zurueck gezahlt,gelle?
    Das Sinsod wird in der Tat nicht zurückgezahlt. Ist ja von vornhinein auch so etwas wie eine Versicherung. Erstattet also nicht nur die Ausbildungskosten, die man in die Tochter investiert hat, sondern ist auch eine Vorab-Eintrittsgebühr zum Stand der Ehe und damit verbundener Wertminderung.

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