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Monetäre Forderungen seitens der Familie

Erstellt von Antares, 06.04.2012, 11:12 Uhr · 246 Antworten · 17.283 Aufrufe

  1. #11
    Antares
    Avatar von Antares
    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Frag dich mal was ein Thai Mann tun (bezahlen) würde. Da packst du noch ein bisschen drauf und bist auf der Sonnenseite des Lebens.
    Ich habe keine Ahnung was ein Thai Mann bezahlen würde, ich kenne auch nicht viele. Das ganze abstrahieren bringt doch nix.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Ich habe keine Ahnung was ein Thai Mann bezahlen würde, ich kenne auch nicht viele. Das ganze abstrahieren bringt doch nix.
    Warum nicht?
    Erfolgt hier automatisch eine Wertsteigerung durch Interresse des Farang?

  4. #13
    Antares
    Avatar von Antares
    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Warum nicht?
    Erfolgt hier automatisch eine Wertsteigerung durch Interresse des Farang?
    Ach nee, so würde ich das nicht sehen, man muß halt Glück haben. Oder?

    M.

  5. #14
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Ach nee, so würde ich das nicht sehen, man muß halt Glück haben. Oder?

    M.
    Ich kann das ehrlicherweise nicht beurteilen. Die Geschichte mit meiner Frau hat sich anders abgespielt

  6. #15
    Avatar von Demagoge

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    Hallo,

    letztendlich muss das jeder fuer sich selbst ausmachen denn die Umstaende sind auch immer verschieden. Ich finde das hat weniger mit kulturellen Umstaenden zu tun als vielmehr damit wie man seine Beziehung fuehrt und das Leben an sich bewertet.
    Alle Thai's sind Krankenversichert. Also ist im Rahmen der Grundabsicherung Zugang zu aerztlicher Versorgung gewaehrleistet. Das diese nicht immer westlichen Standard entspricht ist denke ich unbestreitbar. Auf den anderen Seite muss man auch sehen das selbst wenn dieser Zugang zu modernen Behandlunsmethoden bestehen wuerde wird dies wirklich adequat von dem/der zu Kranken genutzt.
    Gerade bei der Landbevoelkerung besteht ein Mangel an vielen "zivilisierten Errungenschaften" wie Selbstreflektion, Umweltbewusstsein, Gesundheitsdenken usw..
    Im Endeffekt ist vieles sprichwoertlich "Perlen vor die Saeue" geworfen.

    Ich fuehre meine Beziehung, Ehe mit einer Thailaenderin nicht anders als solche wie ich ich sie mit einer westlichen Herzensdame fuehren wuerde.
    Ist die Beziehung stark steht doch vielmehr die Liebe, Kompromissbereitschaft, gemeinsames Erleben und Leben im Vordergrund.

    Ich habe keinen Anspruch meine thaelaendische Partnerin europaeisch zu domestizieren, in Umkehr muss ich ja auch kein Thai werden.
    In der Realitaet spiegelt es sich z.B. darin wieder das meine Lebensabschnittsgefaehrtin aufgeschlossen gegenueber unseren Nahrungsmitteln ist, sie fruehstueckt Schwarzwaelder Schinken, Dinkelbroetchen, trinkt Filterkaffee usw. usw..
    Abends wird entweder Thai oder Farang gekocht, gegessen wird beides von beiden.

    Geld an die Familie sende ich ab und an (meistens an die Mutter) und in der Hoehe um 100 EUR.
    Meine Partnerin hat die Moeglichkeit zu Hause jeden Tag anzurufen, in der Realitaet ruft sie ca. 4 mal im Monat nach Hause an. Als ich sie gefragt habe warum sie nur so selten anruft kam die Antwort "Was soll ich denn jeden Tag berichten?".

    Ihre Familie ist vorwiegend damit zufrieden das es ihrer Tochter und den Enkeln gutgeht und der Kreislauf der Armutsspirale der Familie zumindest fuer einen Teil unterbrochen wurde.
    Forderungen darueber hinaus sind sehr selten und auch dann kann man (ich) immer noch Nein sagen.

    Ich persoenlich halte wenig davon der Partnerin auch in Deutschland ein permanentes Gefuehl von Heimat zu geben. Sie soll, muss sich integrieren.
    Dies ist nicht Thailand (Gott sein Dank in vielen Dingen) und es ist das Land in dem sie beschlossen hat zu leben, niemand hat sie gezwungen.

    Bei uns stehen keine Fotos vom Koenig, warum auch, denn ich halte das Monarchieobrigkeitsdenken in Thailand fuer falsch und Kern vieler anderer Probleme . Das sage ich ihr auch so, denn es ist meine Meinung, die ich ihr nicht aufzwinge sondern lediglich kundtue.
    Es laeuft auch kein Regierungkontrolliertes Thai Fernsehen ueber Internetstream denn in der Masse ist das gefiltertes, Meinungsmanipuliertes Dummfernsehen.
    Es gibt hier keine Malaria, streunende Hunde die den Muellbeutel aufreissen und eine Menge andere Dinge nicht die einen organisierten Alltag einschraenken.

    Wie man merkt bin ich nicht unbedingt der grosse Thailandversteher wie viele andere, denn das Land hat zwar vieles aber vor allem immer noch eine Menge Probleme.

    Es gibt "einfache" Erklaerungen warum finanzielle Unterstuetzung so oft ein Thema ist in Thai/Deutschen Beziehungen aber die Erklaerungen machen dies noch lange nicht plausibel.
    Meiner Partnerin habe ich erklaert das ich es nicht einsehe fuer ihre Mutter zu zahlen damit die den ganzen Tag mit ihrem Hintern rumsitzt und Lotterielose kauft, den Moench des Dorfes nach "Lucky Number" aushorcht und versucht mit der Hilfe meines Geldes ihr Gesicht aufzuwerten im Dorf.
    Das hat am Anfang zu Konflikten gefuehrt....mittlerweile sieht meine Partnerin das allerdings aehnlich.

    Wie auch immer, ein Patentrezept gibt es nicht, wie es das auch nicht fuer eine Beziehung, Ehe oder das Leben generell gibt.

  7. #16
    Avatar von alder

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    Bei uns stehen keine Fotos vom Koenig, warum auch, denn ich halte das Monarchieobrigkeitsdenken in Thailand fuer falsch und Kern vieler anderer Probleme . Das sage ich ihr auch so, denn es ist meine Meinung, die ich ihr nicht aufzwinge sondern lediglich kundtue.
    Bei uns auch nicht. Ich hätte allerdings auch kein Problem damit.
    Ich äussere mich grundsätzlich nicht über den König. Also weder übe ich Kritik, noch werfe ich mich demütig zu Boden. Das geht mich nix an, weder bin ich Thai, noch lebe ich dort. Ich hätte nämlich auch als Atheist ein Problem damit, wenn sich Thais über das Symbol des Kreuzes lustig machen. Das habe ich nämlich auch schon erlebt und sowas mag ich gar nicht, um es milde auszudrücken.

    Auch politisiere ich weder mit meiner Frau noch mit ihrer Familie über thailändische Angelegenheiten, sehe es allerdings schon mit Wohlwollen, dass meine Frau und Familie leidenschaftliche Thaksin-Gegner sind.

  8. #17
    Avatar von Demagoge

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    7
    @alder

    Ein Problem haette ich auch nicht damit. Halte es ebenso wie du, politisches ist selten ein Gespraechsthema denn ist dies ja auch nicht etwas das als Kern der Beziehung bezeichnet werden kann.

    Ich wollte mehr zum Ausdruck bringen das es oft Thai/Deutsche Beziehungen gibt in denen eine singulare "Verstehermentalitaet" vorherrscht. Ich halte dies fuer falsch denn diese "erzwungene" Gleichmeinung mit dem Zweck Harmonie zu erzwingen, vorzutaeuschen geht doch oft in die falsche Richtung. Beziehung, Ehe ist immer auch eine Duplex Kompromissbereitschaft der beiden Partner. Wer zum Zwecke von Konflikten die Meinung, Denkensweise eines anderen annimmt beluegt sich oft nur selbst und auf Dauer sehe ich das Scheitern.
    Es ist mehr die Unterschiedlichkeit des Anderen zu akzeptieren und in bestimmten Faellen nicht immer auf seiner Meinung, "Recht" zu beharren was meiner Meinung nach langfristig eher von Erfolg gekroent werden duerfte.

    Thailand ist ein interessantes, schoenes Land aber mit einen Menge an Herausforderungen, verlorengegangen Werten und Identitaetsverlust.

    Die Zeit wird zeigen wo es hingeht, das trifft auf die Beziehung wie auch die Entwicklung Thailands zu.

  9. #18
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Demagoge Beitrag anzeigen
    Das hat am Anfang zu Konflikten gefuehrt....mittlerweile sieht meine Partnerin das allerdings aehnlich.
    das konnte man schon oft lesen,
    allerdings führte oft ein letzter Fred im Forum den Titel - sie ist weg -,
    was sich am Anschluss an die unbefristete AU (heute Niederlassungserlaubnis), oft nahtlos anreihte.
    Im Endeffekt wurde viele Dinge doch nicht ähnlich gesehen,
    oft wurde mit selbiger Münze zurück gezahlt, woran die betreffenden Herren lange Leiden mussten.

    So hatte das Nittaya auch immer einen Grundbestand an Mitgliedern, die alleine, bz. mit den gemeinsamen Kindern zurück gelassen wurden,
    und heute alleinerziehende Väter sind, spontan fallen mir da antibes und Monta ein.
    Andere Fälle, wo die Ehefrau solange wartete, bis die Kinder gross genug waren,
    und bei einem Urlaub in Thailand gelassen wurden,
    führte hier zu sehr emotionsgeladenen Diskussionen.

    Nein, sie braucht das nicht und sie muss sich integrieren,

    blieb am Ende ein frommer Wunsch.

  10. #19
    Avatar von halbschlau

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    @ Demagoge
    Seit wann sind alle Thais krankenversichert ?

  11. #20
    Avatar von BumBui

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    Seit ca. 7 Jahren. Von Thaksin eingeführt. 30 Baht Versicherung, d.h. jeder Besuch beim Arzt kostet 30 Baht. Im Moment aber kostenlos.

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