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Mindestverdienst für Heirat in Deutschland

Erstellt von dieter60, 01.02.2008, 21:57 Uhr · 118 Antworten · 16.792 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von Micha

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    Re: Mindestverdienst für Heirat in Deutschland

    Zitat Zitat von wingman",p="601866
    wer sich keine frau leisten kann..........welch eine formulierung :bravo: .
    Solche Männer gibt es tatsächlich :-( , zumindest einen authentischen Fall könnte ich Dir sofort benennen...

    Mann wird zudem dafür auch noch bestraft, indem Mann, wenn Mann schon selbst nix auf die Reihe bringt, über die Steuer, Ehefrauen anderer Männer mit finanzieren darf.

  2.  
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  3. #72
    Avatar von Roah

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    Re: Mindestverdienst für Heirat in Deutschland

    Zitat Zitat von Micha",p="601870
    Zitat Zitat von wingman",p="601866
    wer sich keine frau leisten kann..........welch eine formulierung :bravo: .
    Solche Männer gibt es tatsächlich :-( , zumindest einen authentischen Fall könnte ich Dir sofort benennen...
    Zumindest in Österreich ist es so dass ein Mann seine Frau erhalten MUSS !!! Wenn er eine einheimische heiratet kann dies nicht untersagt werden - auch eine Ausländerin im Ausland -geht - aber der Zuzug wird verweigert wenn er nicht zumindest einen gewissen Betrag verdient - und auch eine dementsprechende Wohnung hat. Ich habe weiter oben gelesen 1370 Euro oder so - man stelle sich das vor 1370!!!! Euro wer kann da davon leben ? Sowieso zu wenig dieser Betrag - und die Frauen - die kommen dann her und glauben alles wäre in Ordnung --- sie dürfen jeden Tag Erdäpfel essen - nach der Logik so mancher da. Daher wird es untersagt und recht ist es so.

  4. #73
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Re: Mindestverdienst für Heirat in Deutschland

    Da kann man mal sehen wie weit Thailand Österreich vorraus ist. Hier gilt das Familieneinkommen für die 1 Jahres Aufenthaltsgenehmigung. ;-D

    Aber Spass beiseite. Hier ging es nicht um den Ehegattennachzug sondern um die Heirat.
    Ich möchte nicht wissen, wie viele Familien mit Kindern in D-Land mit weniger als 1320€/Monat auskommen müssen.
    Hier noch höhere Summen zu fordern kann wohl nur eine bewusste Provokation sein. Wäre ja nicht der erste Thread der in einer wüsten Sozialneidschlacht endet.

    Gruss Volker

  5. #74
    Avatar von JT29

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    Re: Mindestverdienst für Heirat in Deutschland

    Zitat Zitat von Roah",p="601864
    - wer sich keine Frau leisten kann -
    ;-D Erinnert mich zum einen an einen Vater, dessen Tochter ich vor vielen Jahren mal bussiert habe - Der hat mich auch mal (spaßeshalber?) gefragt, was ich den so wäre und wie ich gedenke eine Familie zu unterhalten -> konnte ich damals nicht - nun ja, meinte er, wenn Du das kannst bekommst Du auch meinen Seegen Die Beziehung war recht frisch und es war noch keine Rede von einer Heirat, aber er hatte eine klare Linie. Seine Tochter ist mittlerweile mit meinem Schulkameraden verheiratet ... aber zu dem Vater hatte ich bis zu sienem Tod dennoch ein inniges Verhältnis.

    Erinnert mich auch an meinen Vater, der einmal zu mir gesagt hat:

    Bub, ist es nicht billiger, Du fliegst 2x im Jahr nach Thailand, als zu heiraten ? Wie wahr ;-D
    Er hatte aber seine Schwiegertochter dennoch ins Herz geschlossen.

  6. #75
    Avatar von Huanah

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    Re: Mindestverdienst für Heirat in Deutschland

    § 27 Grundsatz des Familiennachzugs
    (1) Die Aufenthaltserlaubnis zur Herstellung und Wahrung der familiären Lebensgemein-schaft im Bundesgebiet für ausländische Familienangehörige (Familiennachzug) wird zum Schutz von Ehe und Familie gemäß Artikel 6 des Grundgesetzes erteilt und verlängert.
    (1a) Ein Familiennachzug wird nicht zugelassen, wenn
    1. feststeht, dass die Ehe oder das Verwandtschaftsverhältnis ausschließlich zu dem
    Zweck geschlossen oder begründet wurde, dem Nachziehenden die Einreise in das und den Aufenthalt im Bundesgebiet zu ermöglichen, oder
    2. tatsächliche Anhaltspunkte die Annahme begründen, dass einer der Ehegatten zur Eingehung der Ehe genötigt wurde.
    (2) Für die Herstellung und Wahrung einer lebenspartnerschaftlichen Gemeinschaft im Bundesgebiet finden die Absätze 1a und 3, § 9 Abs. 3, § 9c Satz 2, die §§ 28 bis 31 sowie 51 Abs. 2 entsprechende Anwendung.
    [highlight=yellow:6c6805b489](3) Die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Familiennachzugs kann versagt werden, wenn derjenige, zu dem der Familiennachzug stattfindet, für den Unterhalt von anderen Familienangehörigen oder anderen Haushaltsangehörigen auf Leistungen nach dem Zweiten oder Zwölften Buch Sozialgesetzbuch angewiesen ist. Von § 5 Abs. 1 Nr. 2 kann abgesehen werden.[/highlight:6c6805b489]
    (4) Eine Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Familiennachzugs darf längstens für den Gültigkeitszeitraum der Aufenthaltserlaubnis des Ausländers erteilt werden, zu dem der Familiennachzug stattfindet. Sie ist für diesen Zeitraum zu erteilen, wenn der Ausländer, zu dem der Familiennachzug stattfindet, eine Aufenthaltserlaubnis nach § 20 oder § 38a besitzt. Die Aufenthaltserlaubnis darf jedoch nicht länger gelten als der Pass oder Passer-satz des Familienangehörigen. Im Übrigen ist die Aufenthaltserlaubnis erstmals für min-destens ein Jahr zu erteilen.

    § 28 Familiennachzug zu Deutschen
    ([highlight=yellow:6c6805b489]1) Die Aufenthaltserlaubnis ist dem ausländischen
    1. Ehegatten eines Deutschen,[/highlight:6c6805b489]
    2. minderjährigen ledigen Kind eines Deutschen,
    3. Elternteil eines minderjährigen ledigen Deutschen zur Ausübung der Personensorge
    [highlight=yellow:6c6805b489]zu erteilen[/highlight:6c6805b489], wenn der Deutsche seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet hat. Sie ist abweichend von § 5 Abs. 1 Nr. 1 in den Fällen des Satzes 1 Nr. 2 und 3 zu erteilen. Sie soll in der Regel abweichend von § 5 Abs. 1 Nr. 1 in den Fällen des Satzes 1 Nr. 1 erteilt werden. Sie kann abweichend von § 5 Abs. 1 Nr. 1 dem nichtsorgeberechtigten Elternteil eines minderjährigen ledigen Deutschen erteilt werden, wenn die familiäre Gemeinschaft schon im Bundesgebiet gelebt wird. § 30 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2, Satz 3 und Abs. 2 Satz 1 ist in den Fällen des Satzes 1 Nr. 1 entsprechend anzuwenden.
    (2) Dem Ausländer ist in der Regel eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn er drei Jahre im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis ist, die familiäre Lebensgemeinschaft mit dem Deutschen im Bundesgebiet fortbesteht, kein Ausweisungsgrund vorliegt und er sich auf einfache Art in deutscher Sprache verständigen kann. Im Übrigen wird die Aufenthaltser-laubnis verlängert, solange die familiäre Lebensgemeinschaft fortbesteht.
    (3) Die §§ 31 und 35 finden mit der Maßgabe Anwendung, dass an die Stelle des Aufent-haltstitels des Ausländers der gewöhnliche Aufenthalt des Deutschen im Bundesgebiet tritt.
    (4) Auf sonstige Familienangehörige findet § 36 entsprechende Anwendung.
    (5) Die Aufenthaltserlaubnis berechtigt zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit.

    § 29 Familiennachzug zu Ausländern
    (1) Für den Familiennachzug zu einem Ausländer muss
    1. der Ausländer eine Niederlassungserlaubnis, Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG oder Aufenthaltserlaubnis besitzen und
    2. ausreichender Wohnraum zur Verfügung stehen.
    .................
    Ist IMHO doch juristisch relativ klar gehalten

  7. #76
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Mindestverdienst für Heirat in Deutschland

    Zitat Zitat von Huanah",p="601971
    Ist IMHO doch juristisch relativ klar gehalten
    Stimmt. Aber wo steht da etwas von einer Verlobten eines Deutschen?
    Hier geht es doch darum, dass eine - hoffentlich wirklich unverheiratete thail. Frau - nach Deutschland einreisen will, um hier einen Deutschen zu heiraten.

    Wenn das über die Bühne ist, dann gelten natürlich die hier gezeigten §§.

  8. #77
    Avatar von JT29

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    Re: Mindestverdienst für Heirat in Deutschland

    [quote="Huanah",p="601971"]
    Sie ist abweichend von § 5 Abs. 1 Nr. 1 in den Fällen des Satzes 1 Nr. 2 und 3 zu erteilen. Sie soll in der Regel abweichend von § 5 Abs. 1 Nr. 1 in den Fällen des Satzes 1 Nr. 1 erteilt werden.
    Kleine fast unbedeutende Worte sind entscheident ;-D

    Das Fettgedruckte ist der entscheidende Satz: SOLL = i.d.R. ja, aber es gibt Ausnahmen im Gegensatz zu IST zu erteilen = keine Ausnahme und KANN = ja, aber muss nicht.

    Den § hab ich mal unlängst hier auseinandergebröselt:

    http://www.nittaya.de/viewsource.php?p=589835&id=590825

  9. #78
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Mindestverdienst für Heirat in Deutschland

    Zitat Zitat von Roah",p="601864
    ... wer sich keine Frau leisten kann - und ihren Unterhalt bestreiten kann der soll es gefälligst lassen.
    Über die Jahrhunderte war dies so. Wenn der Mann zu arm war, seine Geliebte zu ernähren, dann mußte er es lassen. In fremde Städte und Länder wandern, um eine Ausbildung zu kriegen, eine Arbeit zu finden, Geld zu verdienen. Nicht nur große Teile des Liedguts der Deutschen sind voll von solchen Balladen über den jungen Mann, der (noch) nicht darf, was er gerne möchte.

    Und in Thailand: Da ist dies eins der Lieblingsthemen in der Volksmusik. Und im realen Leben heute bleibt es den meisten auch nicht erspart, nach Bangkok, Taiwan oder Singapoo zu gehen, um Geld zu verdienen. Vorher gibt es nix.
    No money - no honey.

    Aber der Deutsche von heute. Der hat wohl Rechtsanspruch auf eine ausländische Frau oder? Gott, was haben sich hier die Proportionen verschoben.

    Wer kein Geld hat, sollte erst garnicht ins Ausland fahren. Wird er ohnehin bei den steigenden Sprit-Kosten bald nicht mehr können. Und wer in Wirklichkeit nur langfristig plant, in Thailand seinen preiswerten Altersruhesitz zu haben, der sollte sich die Übergangsphase nicht durch Steuergelder finanzieren lassen.

  10. #79
    Avatar von Huanah

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    Re: Mindestverdienst für Heirat in Deutschland

    (3) Der Lebensunterhalt eines Ausländers ist gesichert, wenn er ihn einschließlich ausreichenden Krankenversicherungsschutzes ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel bestreiten kann.
    ziemlich nichtssagend geregelt - oder?

    gruß

    Dieter

  11. #80
    Avatar von wingman

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    Re: Mindestverdienst für Heirat in Deutschland

    Erinnert mich alles ein wenig daran als die Gesetze zur Auslandsadoption geändert wurden. Heraus kam dabei....
    Adoptionen aus dem Ausland sind nur noch für gut betuchte möglich.
    Und die Kosten haben sich mehr als verdoppelt. Inzwischen verschlingt eine Auslandsadoption locker zwischen 20-30 Tausend Euro.
    Überprüft wird bis zur Unbezahlbarkeit, Fachlichkeit über alles bla bla bla kotz..............

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