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Meinungen und Rat bitte

Erstellt von papa, 30.08.2014, 06:52 Uhr · 364 Antworten · 30.948 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von Hans.K Beitrag anzeigen
    Nochmal: Ich bin überzeugt, das auch @papa wie viele andere Paare ein gutes Team und Paar in DACH waren, nur in Thailand werden die Karten neu gemischt
    na klar ,wie könnte da jemand anderer Meinung sein..

    Zitat Zitat von papa Beitrag anzeigen
    Meine Frau und ich sind 9 Jahre zusammen, haben bisher in Europa gelebt und haben zwei Kinder im Vorschulalter. Meine Frau hat mich nach der Geburt unseres ersten Sohnes ab und an mit emotionalem Druck bearbeitet, zwei Tage Schweigen oder so und missachtende Behandlung (war etwas undeutlich, weil ja nicht gesprochen wurde), aber ich konnte damit leben, und ansonsten war es ok. Wir sind jedes Jahr auf Urlaub nach Thailand, die Eltern waren immer nett, haben nur moderate Summen erbeten, immer in dem Rahmen, den ich meiner Frau, als sie nach Europa kam, gesteckt hatte, und meine Frau war eine gute Ehefrau, Hausfrau und später Mutter.






    Was mir gar nicht gefallen hat, ist, dass sie alle nicht wollten, dass ich Thai lerne. Meine Frau ist tatsächlich schon seit 9 Jahren sehr unwillig, wenn ich Thai von ihr lernen will. Auch in rechtlicher Hinsicht haben sie mir ein paar Nachlässigkeiten vorgeschlagen, die mich in Trouble hätten bringen können.








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  2.  
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  3. #52
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Ich stelle fest, dass du auf deinem Atoll nicht verblödet bist.
    Bei zwei puberierenden Maedels und einer Frau mit Grips (ihr wisst schon, die beste aller Ehefrauen) ist das nicht verbloeden eine Frage des Ueberlebens.

    Mit der Macho Nummer, ich hab die Kohle, also bestimme ich, kann ich nichts anfangen. Ich halte das sogar fuer ein Grunduebel von binationalen Ehen mit oekonomischem Gefaelle. Welcher Mensch laesst sich denn gerne taeglich unter die Nase reiben, dass sein Wohlstand von Farangs Gnaden kommt. Irgendwie nicht so richtig partnerschaftlich.

    Jemandem einen ernst gemeinten Rat in Sachen einer binationalen Ehe geben zu wollen, von der man mal gerade eine halbe Din A 4 Seite kennt, bewegt sich irgendwo zwischen unmoeglich und fahrlaessig.

  4. #53
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    Mit der Macho Nummer, ich hab die Kohle, also bestimme ich, kann ich nichts anfangen. .....................
    So lange Mann und Frau partnerschaftlich die Richtung bestimmen ist das der beste Weg.

    Wenn aber die Schwiegereltern bestimmen wollen, wie wir mit unserem Geld umzugehen haben, komisch damit kann ich mich überhaubt nicht anfreunden.
    Sie können mir ja mal vormachen, wie sie mit ihrem Geld umgehen.

  5. #54
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Stimmt. Ich bin da aber etwas verwoehnt. Der Versuch der Familie an meine Kohle zu kommen, wurde von meiner Frau im Ansatz abgebuerstet. Ich habe erst auf dem Rueckweg von meinem Antrittsbesuch erfahren, dass der Bruder sich 20.000 Baht "leihen" wollte.

    Was ich bemerkenswert finde ist, dass die Leute eine Thai/deutsche Beziehung fuehren, die sie mit einer Partnerin aus ihrem Kulturkreis schlicht ablehnen wuerden. Ich moechte mal die Reaktion bei einer deutsch/deutschen Ehe erleben, wenn die Schwiegerfamilie staendig auf der Matte steht und Geld fordert.

    Eine weitere Frage, die sich mir stellt: Worueber habt ihr all die Jahre in Deutschland geredet?
    Meine Frau war gerade 6 Wochen in Kummerland und hat begriffen, dass der in Thailand staendig 20.000 Baht ziehende Farang ein einfacher Arbeitnehmer ist dessen Mittel begrenzt sind.

    Und da sind wir beim Knackpunkt. Sie muss sich entscheiden, ob sie eine eigene Familie will oder lieber die Verwandtschaft durchfuettern. Betrachte es als Lackmustest fuer deine Beziehung. Wenn da kein klares Bekenntnis fuer deine Familie kommt....und tschuess. Keine Sorge, Thai Kinder sind genetisch programmiert ohne Vater aufzuwachsen

    Eines noch: Lass die Finger von jeglicher Kapitalbindung. Mit mein Haus, mein Auto, mein Boot kittest du keine Beziehung. In Thailand weckst du damit allenfalls weitere Begehrlichkeiten.

  6. #55
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    Thai Kinder sind genetisch programmiert ohne Vater aufzuwachsen
    das nenn ich mal praktisch,
    wobei es sich bei den Kindern eher um "räudige" Lukrüng Kinder handelt,
    deren Schicksal, wenn kein papa über die Bildungsanstrengungen wacht,
    man eher als "bescheiden" bezeichnen dürfte.

  7. #56
    Avatar von Micha

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    Zur Ehefrau und zur Familie mag ich über die Distanz nichts sagen, weil ich niemanden kenne und weil es mit eigenen Kindern gewiss nicht einfach ist. Als Tourist hat man es deutlich einfacher.
    Zitat Zitat von papa Beitrag anzeigen
    Wundert denn niemand hier diese Geschichte mit dem 'Sprache nicht lernen' usw.?
    Die Sprache ist der einzige Punkt wozu ich guten Gewissens einen Rat geben mag.
    Wenn Du die Motivation hast zu lernen, dann lerne so viel und so gut wie möglich. Wende Deine Kenntnisse so oft wie möglich an. Und lass Dich nicht von Deiner Umwelt abschirmen.

  8. #57
    Avatar von Claude

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    Volker,
    das "und tschuess" ist aber schwierig, wenn leibliche Kinder im Spiel sind. Ich hoere das hier oft genug: Beziehung geht in die Brueche und die Mutter benutzt dann die gemeinsamen Kinder, um Geld rauszupressen.

  9. #58
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Zitat Zitat von Claude Beitrag anzeigen
    Volker,
    das "und tschuess" ist aber schwierig, wenn leibliche Kinder im Spiel sind. Ich hoere das hier oft genug: Beziehung geht in die Brueche und die Mutter benutzt dann die gemeinsamen Kinder, um Geld rauszupressen.
    Claude, das musst du mir nicht erzaehlen. Ich bin erster Ehe mit 2 Kindern geschieden (deutsch/deutsch).
    Aber wenn die Frau sich nicht eindeutig und vorbehaltlos zu ihrer eigenen Familie bekennt, ist die Beziehung zu ende. Dann bleibt allenfalls Schadensbegrenzung.

    Worauf ich hinaus will, ohne natuerlich im Besitz der allein seligmachenden Weisheit zu sein ist, dass aus dem anfaenglichen Ueberlegenheitsgefuehl gegenueber der kleinen Siamkatze ploetzlich das boese Erwachen erwaechst. Schaut man sich mal die Sozialisierung in der Pampa an, wird schnell klar, dass Nong bestens geruestet ist die eigenen Interessen durch zu setzen.

    Wer seine Beziehung jahrelang schleifen laesst ohne klare Regeln zu definieren, muss halt die Suppe ausloeffeln.

    Aber wie ich schon schrieb, eine Beziehungsberatung ist praktisch nicht moeglich. Man sollte die bestehende Situation nur nicht noch dadurch verschaerfen, dass man sich in finanzielle Abenteuer stuerzt.


    Im uebrigen, Claude, verdrehst du da etwas die typisch Thailaendische Realitaet. Der Klassiker ist doch, dass er sich spaetestens nach dem 2. Kind absetzt und spurlos verschwindet. Komischerweise wird der Spiess erst umgedreht, wenn es Farangbeteiligung gibt.

    Wenn sie vor der Wahl steht die Kinder bei Mutti zu parken und sich einen Job zu suchen, oder sich bedingungslos auf die Seite des Ehemannes zu stellen, kann es durchaus zu erstaunlichen Entwicklungen kommen.

    Wer natuerlich finanzielle Anreize in vorm von Haus oder Auto schafft, dem ist nicht zu helfen.

  10. #59
    Avatar von papa

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    1.014
    Zunächst herzlichen Dank an euch alle für eure Meinungen und Ratschläge.

    Wir sind hierhin gezogen (in eine kleine Stadt), weil es aus der Ferne einfacher war, wohinzuziehen, wo man schon Leute kennt, nicht nur ihre Eltern. Ich habe allerdings bewusst erstmal gemietet, um nach einiger Zeit entscheiden zu können, wie es weitergehen soll.

    Eines ist auf alle Fälle richtig, ich habe meine Autorität im Verhältnis zwischen meiner Frau und mir teilweise aufgegeben. Das hat sie geschickt angestellt, und ich hab's nichtmal gemerkt. Allerdings im finanziellen Bereich habe ich immer klar gesagt was geht oder nicht, und ich habe auch früher schon 'nein' gesagt. Da denke ich habe ich meine Autorität nicht aufgegeben. Allerdings versuchen sie nun, über die familiäre Schiene ans Ziel zu kommen.

    Die Autorität zurückzubekommen ist schwer - ich versuche es, aber es ist zäh, die eingelaufenen Verhaltensweisen haben gute Selbstläuferqualität ...

    Meine Frau schlägt übrigens schon selber vor, wieder wegzuziehen. Aber ich weiß nicht, wie ernst das gemeint ist. Ich denke, meine Frau ist hauptsächlich auf der Seite ihrer Familie. Sie war schon immer eine sehr gehorsame Tochter - und auch eine sehr gut kontrollierte. Ging nie weg außer auf private Feste mit Leuten die die Eltern kannten, wenn ihre Freundinnen sie irgendwohin einladen wollten, mussten die auch noch vorher die Eltern fragen, als meine Frau schon 20 war, hat sie mir erzählt. Ob ich da eine Chance habe, keine Ahnung.

    Eine Trennung wäre für mich übrigens nicht das Schlimmste. Hauptsache wir finden ein gutes Arrangement mit den Kindern. Ich habe dieses Thema nicht ins Forum gestellt, weil ich Angst vor einer Trennung habe, sondern weil ich nicht mehr durchgeblickt habe, was ich von allem halten soll.

    Über das Radeln lerne ich übrigens schnell Leute kennen, und die sind richtig nett. Gestern haben sie extra für mich eine Sondertour gemacht, um mir eine besonders schöne Strecke zu zeigen, und hinterher gab's eine Schluck Whisky im Haus eines der Radlerkollegen. Heute abend bin ich nach dem Radeln zusammen mit den anderen beim stellvertretenden Leiter der örtlichen High School eingeladen.

    Die Familie inklusive meiner Frau beäugen es mit undefinierbaren Blicken - begeistert sind sie nicht. Respekt scheint es mir nicht einbringen, obwohl sie eigentlich stolz sein könnten, wenn der Farang-Schwiegersohn es tatsächlich in diese Kreise schafft, oder? Ist ja wohl nicht die Regel unter Farangs.

    Dass meine Frau zwischen den Fronten steht, glaube ich auch. Allerdings gehört ihre Loyalität mehr den Eltern. Das war in den vergangenen neun Jahren nicht zu merken. Sie redete schon immer, und auch jetzt noch, kritisch über ihre Eltern, und geht manchmal auch ruppig mit ihnen um. Aber letztendlich 'spurt' sie wohl doch. Ich bin mir auch nicht sicher, wie oft ich sie in den letzten Monaten schon 'Gesicht' gekostet habe. Allerdings nehme ich das mit dem Gesicht wirklich nicht so wichtig - es tut mir zwar leid für die Leute, aber die Vernunft und die Interessen meiner Kinder kommen zuerst.

    Bis auf diese gelegentlichen Schweigens-Tage waren wir tatsächlich kein schlechtes Team. Auch wenn sie sich auf ihre Art Autorität erkämpft hat - ich habe das schon gesehen, dachte aber immer, naja, in einer Beziehung muss man Autorität eben teilen. Leider wird hier spürbar, dass das wohl weiter ging, als mir klar wurde. Aber wir hatten tatsächlich eine gute Ehe in Europa, partnerschaftlich, man hat sich umeinander gekümmert, wir haben viel gemeinsam unternommen, viel geredet über alles mögliche, eigentlich so wie es sein sollte - bis auf diese besonderen Tage. Obwohl sie mir selber gesagt hat, ich soll diese Schweige-Tage nicht so ernst nehmen, das verginge wieder. Und ihre Eltern sagen, sie war schon als Kind so.

    Was das Finanzielle angeht, ich sehe dass ich weich geklopft werde, und wehre mich dagegen. Ich habe nicht mein Leben lang hart gearbeitet, um das ganze nun irgendwie zu verschussern.

    Ich habe übrigens mit dem Radlerkollegen hinsichtlich des Sprachlernens nicht irgendwie groß 'auf gemacht'. Seine Frau ist Lehrerin, und ich habe ihm nur beiläufig beim Radeln erzählt (neben vielen anderen Themen), dass ich Thai mit einem Lehrer lernen möchte, obwohl die Familie das für unnötig hält. Aber das hat gereicht um ihn aus dem Sattel zu heben.

    Ich habe meiner Frau übrigens auch schon gesagt, dass sie sich einen Job suchen kann, um den Eltern zu helfen. Allerdings obwohl sie davon vorher mehrfach gesprochen hatte, ist seitdem ich zugestimmt habe, davon nie wieder die Rede gewesen.

    Danke auch für die harten Worte, wenn sie als echter Rat gemeint sind, sind sie willkommen. Das iPad usw. habe übrigens ich gekauft, schon vor Jahren, aber sie (und meine Frau) geben es den Kindern gerne, um sie ruhig zu stellen. Sie sind sehr lieb zu den Kindern, aber die Bemühungen sind von zeitlich begrenzter Dauer. Da hätte ich deutlich mehr erwartet.

    Meine Frau war früher auch anders - sie hat alle Geldleihversuche usw. rigoros abgeblockt. Erst als ich ihr als sie nach Europa zog sagte, sie können soundsoviel jährlich für Hilfe an ihre Eltern einplanen, wurde dieser Betrag dann auch abgerufen.

    Im Moment sind beide Elternteile ständig hier, das Vater gurrt dauernd um die Engelkinder rum, kommt immer wieder hoch wenn ich nicht bei den anderen sitze - aber ich weiß nicht, ob man da nun versucht, meine Autorität über das Haus zu untergraben, oder ob es einfach eine Charmeoffensive ist - keine Ahnung.

    Meine Frau ist im Moment fast normal, so wie es sein sollte. Mal sehen wie lange.

    Volker - ein Auto brauchen wir schon, und andauernd nur mieten kommt mich am Ende so teuer, da kann ich einen kleinen Mittelklassewagen in zwei Jahren komplett abbezahlen. Was also sollte ich tun?

  11. #60
    Avatar von wasa

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    Was haelst du denn von "zurueck nach Deutschland" mit der Familie?
    Eine Schul - und Berufs - Ausbildung dort fuer die Kinder ist doch bedeutend besser als in TH ein halber Farang zu sein.
    Welche Gedanken hast du ueber die Zukunft deiner Kinder ueberhaupt?

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